Presse zu Gast im neuen Rundgang

 

Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Rundgangs im sagenumwobenen Oppenheimer Kellerlabyrinth am kommenden Wochenende, 24. Und 25. März,  hat die Stadt Oppenheim eine weitere Tür in der Erforschung und Vermittlung der eigenen, bewegten Historie aufgestoßen. Davon konnten sich jetzt zahlreiche Vertreter der lokalen und überregionalen Presse, im Rahmen der großen Auftaktpressekonferenz im Ratssaal der Stadt, überzeugen. Als neue, abenteuerliche Ergänzung zu den bereits seit 2003 bestehenden rund 650 Metern des „alten“ touristischen Rundgangs, der, so Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) gegenüber den Pressevertretern, bereits von gut 350 000 Menschen in den vergangenen neun Jahren besucht wurde, bestechen die neuerlich frei gegebenen etwa 200 Meter Gangwerk durch noch ursprünglicheres Flair und historische Struktur. „Der neue Rundgang hebt sich inhaltlich und topographisch vom großen Bruder, den bereits viele tausend Menschen besucht haben, ab. Er ist ein weiteres Aushängeschild im einmaligen Flair des Oppenheimer Untergrunds und war die Konsequenz aus den kontinuierlich fortgeführten Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Standsicherung der Oppenheimer Altstadt, die wir seit 1993 betreiben“, berichtete Held im Zusammenhang mit der Unterstützung durch das Land, die die Standsicherungsmaßnahmen jeweils zu einem Anteil von 90 Prozent fördert. So habe man, erinnerte Held, bereits 2003 aus der Not eine Tugend gemacht, als man die zahlreichen Standsicherungsmaßnahmen zu einem touristischen Rundgang aufaddierte und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. Als ein „Alleinstellungsmerkmal mit neuerlich sportivem Charakter im Sinne der Ursprünglichkeit des Mysteriums Oppenheimer Untergrund“ bezeichnete der Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt (AL), zuständig für Tourismus, das Wesen des neuen Rundgangs, der mit 28 Stationen und nur zehn Personen pro Führung neue Herausforderungen an die Gäste im Kellerlabyrinth stellt. Ein gutes Stück südlicher im Stadtplan gelegen und mit seinem Einstieg in der Krämerstraße, sei der neue Rundgang, so der wissenschaftliche Experte für den Oppenheimer Untergrund und Mitarbeiter der Deutschen Montantechnologie (DMT), Dr. Michael Thomä, um einiges steiler, schmaler und verwinkelter als der bereits erschlossene, größere Teil. „Das macht ihn nicht für jeden betretbar. Menschen mit Klaustrophobie oder Gehbehinderungen wird von einer Führung abgeraten. Ebenso ist der Zutritt für Kinder unter 14 Jahren untersagt. Dennoch soll er für alle, die den bestehenden Rundgang bereits besucht haben, für Familien mit älteren Kindern und mutigen Abenteurern eine neue Herausforderung sein“, erklärte Thomä, der die Pressevertreter im Anschluss an die Pressekonferenz fachkundig durch die gut einstündige Führung im neuen Gangabschnitt begleitete. Der Stadtchef betonte, dass, insbesondere für das Eröffnungswochenende vom 24. Bis 25. März, eine Voranmeldung für halbstündige Führungen im neuen Rundgang unabdingbar sei. „Wir rechnen hier mit bis zu 800 Gästen pro Tag. Da müssen wir im Sinne der Fairness für alle mit Voranmeldungen arbeiten“, so Held abschließend.

Kontakt und Buchung:

Tourist- und Festspielbüro der Stadt Oppenheim

Merianstraße 2, 55276 Oppenheim, Telefon: 06133-4909-19, Fax: 06133-4909-29, E-Mail: info(at)stadt-oppenheim.de , www.stadt-oppenheim.de

 

Rheinhessen-Rallye auch 2011 in Oppenheim

 

Ein Multi-Kulti klassischer Sportwagen versammelte sich zum Abschluss der 11. Rheinhessen-Rallye auf dem Marktplatz der rheinhessischen Europastadt Oppenheim. Insgesamt 60 Teams beteiligten sich mit ihren zeitlosen Karossen an der sportlichen Orientierungsfahrt von der Landeshauptstadt Mainz in das, durch seinen Untergrund, die Festspiele und die Katharinenkirche über Rheinhessen hinaus bekannte Oppenheim. Der geschickte Umgang mit dem Fahrzeug, die gleichmäßige Fahrweise und das korrekte Auffinden der rund 200 Kilometer langen Strecke wurden wieder bewertet. Begrüßt wurden die 60 Teams durch die rheinhessische Weinprinzessin Julia Koch und, in Vertretung von Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD), durch den zweiten Beigeordneten der Stadt, Marc Sittig (SPD). „Mich freut es, dass der Spaß am Fahren, die landschaftlichen Reize unserer Region und die Kultur Rheinhessens im Vordergrund dieser Rallye stehen, denn viele der teilnehmenden Teams stammen nicht aus der Region und lernen unsere schöne Heimat so kennen“, betont Sportbeigeordneter Marc Sittig.

Zusammen mit dem Bürgerbeauftragten der Stadt, Friedrich Reichert, schaute er sich zahlreiche Oldtimer und das Highlight der diesjährigen Rheinhessen-Rallye, einen modernen, elektrobetriebenen Opel Ampera genauer an. „Ich finde es klasse, dass neben den klassischen Sportwagen wie Porsche und Ferrari auch die nächste Generation des Automobils hier einen Platz findet“, so Beigeordneter Marc Sittig.

 

Neue Führungen durch Burgruine Landskron

 

Ein absolutes Highlight präsentiert die Stadt Oppenheim nach unzähligen Anfragen interessierter Menschen ab sofort. „Geschichte von Burg und Schloss Landskrone. Von den Anfängen bis zur Zerstörung - ein historischer Rundgang durch die Ruine " heißt das neue Führungs-Konzept auf den Fährten der Geschichte durch die Ruine, hoch über den Dächern der Wein- und Festspielstadt. „Wir freuen uns außerordentlich diesen neuen Leckerbissen als Ergänzung unseres in stetiger Weiterentwicklung befindlichen Tourismuskonzeptes, präsentieren zu dürfen“, so Stadtbürgermeister Marcus Held zu den Führungen mit einer Dauer von etwa einer Stunde. Schließlich knüpfen die neuen Führungen idealerweise an das Konzept der äußerst beliebten „Nachtwächterführungen“ an, die neben der Stadt und dem Untergrund auch die Burgruine Landskron miteinbeziehen. Treffpunkt für die neuen Führungen durch die Ruine ist das Oppenheimer Rathaus, Merianstraße 2. Momentan finden die Führungen ausschließlich freitags und samstags statt. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 20 Personen bei einem Gruppenpreis von 50 Euro. Die  Teilnehmer sollten gut zu Fuß sein und festes Schuhwerk wird benötigt. Kontakt und Buchung: Tourist- und Festspielbüro, Merianstraße 4, 55276 Oppenheim, Tel. 06133 – 49 09 – 14 od. -19, E-Mail: info(at)stadt-oppenheim.de .   

 

 

 

Merian Hotel Gastbetrieb des Monats

 

Merian Hotel ist fahrradfreundlicher Gastbetrieb des Monats Mai in
Rheinland-Pfalz

Frankfurt am Main / Koblenz. Wer in Rheinhessen zwischen Mainz und Worms mit dem Rad unterwegs ist, kann auf der Strecke eine besonders interessante
Unterkunft entdecken: Das Merian Hotel in Oppenheim, das soeben zum
fahrradfreundlichen Gastbetrieb des Monats Mai in Rheinland-Pfalz gekürt
worden ist. Diese Auszeichnung verleiht Bett+Bike, die radtouristische
Initiative des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), gemeinsam mit der
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

 

www.radhelden.info

 

Die Kombination aus Tradition und Moderne macht das Merian Hotel für
Geschäftsführer Michael Fender "zum schönsten Hotel in Oppenheim". Hinter
der eindrucksvollen barocken Fassade geben Komfort und Innovation den Ton
an. So hat zum Beispiel jeder Hotelgast auf seinem Zimmer direkten Zugang
zum Internet.

Als sogenanntes Landschreiberhaus im 17. Jahrhundert mitten in Oppenheim
errichtet, öffnete das Merian Hotel nach einer Komplettsanierung 2004 seine
Pforten. Seit dem Eröffnungsjahr trägt der Gastbetrieb auch das
Bett+Bike-Zertifikat als fahrradfreundliche Unterkunft.

"Rheinhessen ist eine hervorragende Gegend zum Radfahren - daher wollten wir
auch allen Radtouristen von Beginn an einen Top-Service bieten", sagt
Michael Fender. Neben der sicheren Aufbewahrung der Fahrräder über Nacht
zählen ein Trockenraum für nasse Kleidung oder Ausrüstung, eine
Werkzeugausstattung und aktuelle lokale Touristismusinfos für Radler zum
absoluten Muss bei Bett+Bike.

Ein außergewöhnlich reichhaltiges Frühstücksbuffet liefert den
Bett+Bike-Gästen Energie für etliche Radkilometer - entweder entlang der 500
Meter vom Haus entfernten Veloroute Rhein oder auf regionalen Routen durch
die Weinberge Rheinhessens. Und da das Merian Hotel mit dem regionalen
Radreiseveranstalter "Radfahren in Rheinhessen" kooperiert, ist es auch ein
Leichtes, Leihfahrräder oder geführte Radtouren in der Umgebung für die
Gäste zu organisieren.

Hotelinfos und Kontaktdaten zum Bett+Bike-Gastbetrieb des Monats in
Rheinland-Pfalz und mehr als 5.000 weiteren fahrradfreundliche Unterkünften
in Deutschland finden Radreisende im aktuellen Bett+Bike-Verzeichnis 2011.
Das 548 Dünndruckseiten umfassende Buch im transportfreundlichen
Lenkertaschenformat ist über www.bettundbike.de zu beziehen oder über die
ADFC-Hotline 01805-003479 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, mobil
max. 0,42 Euro). Bett+Bike 2011 kostet einschließlich Versand 9,39 Euro
(ADFC-Mitglieder zahlen 4,95 Euro).



Weitere Informationen:

 

www.radhelden.info


www.bettundbike.de


www.adfc-rlp.de

SAltO präsentiert sich in Mainzer Straße

 

Gesucht und gefunden. Nachdem die Standortgemeinschaft Altstadt (SAltO) schon länger auf der Suche nach einem Ort in der Altstadt war, an dem sie auch optisch und öffentlich in Erscheinung treten kann, wurden die findigen Damen und Herren jetzt in der Mainzer Straße fündig. In der ehemaligen Metzgerei Wollny, Hausnummer acht, grinst jetzt das lebensgroße Wahrzeichen der Oppenheimer Altstadt, die „Helma“ in Grün, Rot und Gelb den interessierten Bummler und Schlenderer an. „Wir sind froh, dass Familie Wollny uns diese Möglichkeit kostenlos eingeräumt hat. Das bietet uns neue Möglichkeiten“, freute sich Stephanie Kloos von SAltO, die zu einem Ortstermin mit Stadtbürgermeister Marcus Held, Stefan Lösch von MAP Consult und Melanie Brenner von der Agentur „Brandmaid“ vor gekommen war. Fortan soll, bis zu einer neuerlichen Vermietung oder einem Verkauf der Räumlichkeiten, das Schaufenster zu einem Info-Punkt für die Aktivitäten von SAltO genutzt werden.

Rheinhessen als Region begreifen

 

„Im Bereich des Tourismus kann Rheinhessen nur erfolgreich sein, wenn wir uns als Region begreifen und über unsere Kirchtürme hinweg sehen“, so das Fazit des 1. VG-Beigeordneten und Oppenheimer Stadtbürgermeisters Marcus Held nach einer Fachtagung zum Thema Tourismus im DLR. Zusammen mit zahlreichen Vertretern von Touristbüros aus ganz Rheinhessen hatte man auf Einladung der Rheinhessen-Touristik einen Vortrag zu Perspektiven für den Tourismus gehört.

Für Held ist die Erreichbarkeit der Touristbüros in ganz Rheinhessen vor allem an Wochenenden und Feiertagen sehr wichtig, „denn nur so können wir ankommende Gäste in Rheinhessen weiter schicken“. Die Kenntnis und das Wissen über die äußerst vielfältigen und abwechslungsreichen Angebote in den verschiedensten Teilen Rheinhessens durch die Mitarbeiter der Touristbüros sei dabei ganz wichtig. Das Oppenheimer Touristbüro nehme deshalb nach und nach mit allen Anbietern der Region Kontakt auf und tausche sich aus. „Den intensiven Austausch haben wir jetzt mit dem Südlichen Wonnegau begonnen und werden uns bis in den Norden vorarbeiten“, so Held. Für 2011 kündigte er an, in Zusammenarbeit mit der Rheinhesseninfo alle Touristbüros und alle Mitarbeiter zu einem Tag des Erfahrungsaustauschs nach Oppenheim einladen. „Solche Treffen sollten dann regelmäßig in allen Teilen Rheinhessens stattfinden, damit die Kundenberater alle Rheinhessen-Angebote auch persönlich kennen lernen“, meint Held. Stolz ist er auf die derzeit noch einzigartigen Öffnungszeiten des Oppenheimer Touristbüros: „Wir haben 363 Tage im Jahr geöffnet, auch am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag und an Neujahr immer von 11 bis 15 Uhr. Hier können Gäste kommen und direkt Führungen zum Beispiel im Untergrund machen“. „In anderen Bereichen kann Oppenheim sicher von Kollegen lernen und deshalb müssen wir Rheinhessen als Einheit sehen“, so die Forderung Helds.         

 

Minister a. D. im Kellerlabyrinth

OPPENHEIM Die Umfragewerte der schwarz-gelben Koalition sind im Keller und der ehemalige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung taucht genau dahin ab. Und wo ginge das, auf angenehmste Art, besser als im einmaligen Flair von Oppenheims bekanntester Visitenkarte. So staunte Stadtbürgermeister Marcus Held nicht schlecht beim Gang ins Rathaus, als Jung ihm vor seinem „Abstieg“ ins Kellerlabyrinth begegnete. Denn beide verbindet mehr als der Handschlag und das freundliche Gespräch. Schließlich wurde dem einstigen ranghöchsten Soldaten der Republik 2006 die Ehre zu Teil, zum Oppenheimer Weinritter geschlagen zu werden. Somit genossen Jung und seine Begleiter, behelmt und auf dem Weg in die Stadt unter der Stadt, bei bestem Sommerwetter Oppenheim und seine Vorzüge. Natürlich stand auch noch ein Gläschen Oppenheimer Wein auf der Tagesordnung des Ministers a.D.

Noch mehr Infos warten auf Touristen

 

Ab sofort gibt es im Touristbüro der Stadt Oppenheim für alle interessierten Besucher eine neue Prospektauslage mit umfangreichem Informationsmaterial zu den Angeboten der städtischen Gastronomie und Hotellerie. Der für den Tourismus zuständige Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt (AL), hatte dafür im Tourismusausschuss die Initiative ergriffen und war auf breite Zustimmung gestoßen. „Damit schaffen wir einerseits für die Gäste der Stadt Oppenheim eine zusätzliche Möglichkeit, sich über die reichhaltigen Angebote der örtlichen Hotel- und Gaststättenbetriebe zu informieren“, freut sich Darmstadt. „Andererseits wird für das örtlichen Tourismusgewerbe ein ergänzendes Medium zur Eigenwerbung geschaffen, das mit keinerlei zusätzlichen Kosten verbunden ist.“

Die Inhaber der zahlreichen Oppenheimer Betriebe im Touristik-Bereich werden nun gebeten, die Info-Plattform intensiv zu nutzen, ihr Prospektmaterial im Touristbüro abzugeben und darauf zu achten, dass der Bestand dort stets auf dem aktuellen Stand bleibt.  

Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und der Erste Beigeordnete Raimund Darmstadt sind sich einig, dass rechtzeitig vor Beginn der Frühlingssaison ein zusätzlicher Beitrag zur touristischen Entwicklung der Stadt Oppenheim und zur Zufriedenheit sowohl der Besucher als auch der Gastronomie geleistet wird.

 

 

Oppenheim begeistert: Ein Reisebericht

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Wochende waren wir mit unserem Wohnmobil auf dem Stellplatz an der Festwiese.

Wir waren das erste Mal in Rheinhessen zum Kurzurlaub.Es hat uns ausnehmend gut gefallen.

Die schönen und gut beschilderten Radweg beiseitig des Rheins und durch die Weinberge (wir sind nach Mainz und Worms geradelt), das viele Grün mit Wanderwegen am Naturschutz-Wäldchen bis zum Rhein, die Ruhe, der gemütliche Marktplatz mit guten Essen und bekömmlichen Weine z.B. bei Weinhöfchen, und die kleinen Geschäfte, sowie das tägliche Schwimmen im neuwertigen Hallenbad direkt in der Nähe des Womos-Platzes.

Wir waren nicht das letzte mal in Ihrer schönen Stadt gewesen und werden in unserem persönlichen Umfeld etwas Reklame für das vielfach unbekannte Rheinhessen machen.

Mann hört so viel Negatives das wir Ihnen einfach mal was Positives berichten möchten.

Bis bald

Wilma u. Georg Paul

50827 Köln

Oppenheim: Eine echte Tourismus-Perle

 

„Tourismus in Oppenheim boomt“, verkündet ein höchst zufriedener Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) beim Blick auf die vergangenen Jahre. Mit der touristischen Erschließung des Oppenheimer Kellerlabyrinths zum Jahr 2004 schnellten die Besucherzahlen von rund 9300 im Jahr 2003 auf mehr die doppelte Besuchermenge, nämlich etwa 21 700 Gäste, an. Mit der Wiedereröffnung des äußerst umfangreichen Gang- und Raumsystems nur wenige Meter unter der historischen Altstadt vor sieben Jahren strömten seitdem mehr als 200 000 Besucher durch die geheimnisvolle Stadt unter der Stadt. „Natürlich sind wir ständig um die Instandhaltung, Erweiterung und Sicherung des Untergrunds bemüht. Es ist ein einzigartiges und attraktives Aushängeschild für den Oppenheimer Tourismus, das wir permanent weiterentwickeln“, erklärt der Stadtchef. Noch kein halbes Jahr ist es her, dass Held, gemeinsam mit dem Staatsminister des Innern und für Sport und stellvertretender Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Karl Peter Bruch im Rahmen des Katharinenmarkts 2008, die neue Beleuchtungs- und Sicherheitsanlage im Kellerlabyrinth in Betrieb nehmen konnte. Oppenheim und das Land Rheinland-Pfalz haben kräftig investiert: Die neue Lichtanlage hat alleine rund 430 000 Euro gekostet hat. Die Stadt Oppenheim hofft bei den Führungen durch den Untergrund auf bis zu 50 000 Besucher im Jahr. Und dieser Trend bestätigt sich in den vergangenen Jahren. Bereits 2005 wandelten rund 37 000 Gäste auf den Spuren des mittelalterlichen Oppenheims im Untergrund, 2006 schon gut 40 000. Seit seiner Öffnung im Jahr 1993 wurden in den letzten 15 Jahren bis 2008 insgesamt von Stadt und Land rund 6,7 Millionen Euro in das Kellerlabyrinth investiert, wovon die Stadt etwa 873 000 Euro schulterte. „Gerade im Jubiläumsjahr 2008 unter dem Motto `1000 Jahre Marktrechte´ war der Zustrom überwältigend. Klar ist dabei auch, dass wir bei der Installation der neuen Anlagen im Untergrund eine dreimonatige Pause bei den Führungen einlegen mussten, damit der fachgerechte Einbau und die Wartung möglich waren“, erinnert sich Held, der sich trotz der Ruhezeit über einen gut 42 000 Personen starken Zuspruch für die im neuen Licht stehende Oppenheimer Visitenkarte freuen konnte. Ebenfalls auf durchweg positive und weiter wachsende Resonanz traf die Idee des findigen Stadtoberhaupts, ab September 2008, die sogenannten „Nachtwächterführungen“ mit ins touristische Potpourri der Stadt einzubinden. Mit einer Laterne für jeden Teilnehmer und im Gefolge der historischen gewandeten Gästebegleiter werden die „Nachteulen“ vom Rupprechtsturm auf historischen Spuren etwa durch die Burgruine Landskrone oder das „Welschdorf“, die einstige Hugenottensiedlung Oppenheims zum Marktplatz geleitet, von wo aus ein kleiner Abstecher in das Kellerlabyrinth vorgesehen ist. „Mit knapp 400 Teilnehmern seit Beginn hat sich dieses Konzept hervorragend bei uns etabliert“, ist Held, der sich auch der starken Rolle Oppenheims in der Region und im Land selbst bewusst ist, überzeugt. „Die Stadt Oppenheim ist ein Kleinod in Rheinland-Pfalz und Teil einer Reihe sehr traditionsreicher Städte. Der Untergrund ist Teil der lokalen Kultur und dieses Gepräge verleiht der Stadt und der Region ihre Identität“, erklärte Innenminister Bruch bei seinem Besuch 2008. Im gleichen Atemzug ließ er verlauten, dass bis 2012 die Stadtsanierung in Oppenheim sowohl unter- als auch oberirdisch mit rund 1,6 Millionen Euro von Seiten des Landes weiterhin gefördert werde. „Nicht zuletzt diese Unterstützung durch das Land und unser einmaliges touristisches Angebot sind es, die Oppenheim nach Mainz, wie auch ein repräsentative Umfrage belegt, zur bekanntesten Kommune in Rheinhessen machen, “, ist der Stadtchef dankbar.

 

Offen, komptent und findig - Die Tourist-Info

 

„Wie können wir Ihnen helfen?“, dringt es freundlich an das Ohr der Kunden, wenn die Tür des Tourist- und Festspielbüros der Stadt sich, dank des nicht enden wollenden Zustroms an Touristen, kaum schließen kann. Bereits seit zwei Jahren läuft die städtische Dienstleistungsschmiede in ihrer heutigen Form auf Hochtouren. Und das nicht zuletzt wegen den zahlreichen touristischen Visitenkarten der Wein- und Festspielstadt wie etwa dem Kellerlabyrinth oder dem einmaligen Flair der mittelalterlichen Altstadt. „Bevor das Tourist- und Festspielbüro in seiner jetzigen Form von Stadtbürgermeister Held aus der Taufe gehoben wurde, hatte ich hier einen kleinen Souvenirladen und die Tourist-Info befand sich im Erdgeschoss des Rathauses“, erinnert sich Walter Lang, der sich heute als Mitarbeiter der Stadt und Gästebegleiter zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen um das Wohl der Besucher und Gäste der Stadt bemüht. „Der Grund für den Umzug ist einfach die bessere Erreichbarkeit und der größere Verkaufsraum“, ergänzt Langs Kollegin Anja Leber, die einen weiteren Vorteil vor allem in der Versorgung der zahlreichen Durchgangstouristen sieht, die neben dem Erwerb aus dem vielseitigen Souvenirangebot immer wieder gerne Prospekte, Stadtführer oder Postkarten mitnehmen. Denn neben kleinen Andenken wie Anhängern oder Münzen, zieren informative Bücher, kunstvoll gestaltete Gläser, mächtige Fahnen, Textilien mit den Oppenheimer Stadtinsignien und natürlich Rheinhessens Aushängeschild, der Wein, in seiner unverkennbaren Oppenheimer Ausprägung, die prall gefüllten Auslagen und Regale des stilvoll eingerichteten Ladens. „Es sind die freundlichen Mitarbeiter, der unmittelbar am Bedürfnis des Kunden orientierte Service, die einmalige Orts- und Sachkenntnis sowie die Flexibilität, auch Fragen zu beantworten, die weit außerhalb unseres Beratungsbereichs liegen, die uns zu einem wertvollen und einzigartigen Teil des `Serviceunternehmens Rathaus´ machen“, ist Hansjürgen Bodderas, Leiter des Tourist- und Festspielbüros, sehr stolz auf die Arbeit innerhalb des Mitarbeiterkreises. So schneiden stets sechs qualifizierte Kräfte, von denen immer zwei im Laden den Kunden zur Verfügung stehen, akribisch etwa Angebote für Ganztages- und Wochenendprogramme in Oppenheim ganz individuell zurecht, organisieren und buchen Führungen, koordinieren Veranstaltungen von A bis Z, stellen Gutscheine aus, verkaufen Tickets oder übernehmen den Kartenvorverkauf für andere Veranstalter. „Unsere ausgedehnten Öffnungszeiten erlauben uns an sieben Tagen in der Woche einen extrem individuellen und kurzfristigen Dienst am Kunden. Wir sehen das als Herausforderung, keinesfalls als Belästigung“, erklärt Bodderas, der den Touristen auch gerne Ergänzungs- oder Ausnahmevorschläge für die vielfältigen Unternehmungen in der Stadt an die Hand gibt. „Es ist auch nichts Ungewöhnliches, wenn wir jemanden für die Beantwortung einer Frage oder mit einem Anliegen bis zum Stadtbürgermeister bringen“, betont Anja Leber die fein abgestimmte Verzahnung der geballten Servicekraft innerhalb des Oppenheimer Rathauses.

 

Tourist- und Festspielbüro

 

Öffnungszeiten (Herbst, Winter):

 

Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag 11 bis 14 Uhr, Sonntag 11 bis 16 Uhr

 

Kontakt:

 

Merianstraße 4

55276 Oppenheim

Telefon: 06133 – 4909 - 19 oder -14

Fax: 06133 – 4909 - 29

e-mail: info@stadt-oppenheim.de

Gästebegleiter immer auf der Höhe der Zeit

 

Die regelmäßige Auffrischung des Kenntnisstandes der rund 40 städtischen Gästebegleiter im Untergrund und die Erneuerung der Vertrautheit mit den Sicherheits- und Technikanlagen im Untergrund stand bei der Zusammenkunft mit Verantwortlichen der Stadt, der DMT, des Tourist- und Festspielbüros sowie Stadtbürgermeister Marcus Held im Vordergrund. Besonderer Anlass bei diesem Mal war die Schulung im Umgang mit der jüngst zum Katharinenmarkt in Betrieb genommenen neuen Beleuchtungs- und Sicherheitsanlage im Kellerlabyrinth.

Kellerlabyrinth in neuem Licht


OPPENHEIM Das Kellerlabyrinth scheint in neuem Glanz. Die buchstäbliche Initialzündung dafür gab kein geringerer als der Staatsminister des Innern und für Sport und stellvertretender Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Karl Peter Bruch im Rahmen des Katharinenmarkts. Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Marktplatz konnte bei strahlendem Sonnenschein mitverfolgen wie Bruch gemeinsam mit Landrat Claus Schick und Stadtbürgermeister Marcus Held die neue Beleuchtungsanlage für die Stadt unter der Stadt in Betrieb nahm. „Die Stadt Oppenheim ist ein Kleinod in Rheinland-Pfalz und Teil einer Reihe sehr traditionsreicher Städte. Der Untergrund ist Teil der lokalen Kultur und dieses Gepräge verleiht der Stadt und der Region ihre Identität“, erklärte der Minister in seiner Ansprache. „Ich kann somit für das Land und auch im Namen von Kurt Beck sprechen, wenn ich sage, dass wir bis 2012 die Stadtsanierung in Oppenheim sowohl unter- als auch oberirdisch mit rund 1,6 Millionen Euro weiterhin fördern werden“, so Bruch weiter. Mit dem Mammutanteil an der 430 000 Euro teuren Anlage und den baulichen Maßnahmen im Oppenheimer „Keller“ stand das Land der Wein- und Festspielstadt gewohnt unterstützend zur Seite. „Unser Kellerlabyrinth ist einzigartig und so freut es mich umso mehr, dass, nach dem Beginn der Unterstützung durch das Land unter meinem Vorgänger Erich Menger, nun erneut die Weichen positiv gestellt worden sind und werden. Denn in erster Linie kommen die Investitionen in die Sanierung der Altstadt und des Untergrunds den Bürgern und ihrer Sicherheit zugute“, betonte ein sehr zufriedener Marcus Held, der sich über rund 200 000 Besucher im touristischen Rundgang im Untergrund seit 2003 freuen kann und von einer neuen Epoche des „Erlebens und der Sicherheit“ durch die neue Beleuchtungsanlage sprach. Denn neben der effektvollen Inszenierung verschiedener Ecken und Räume, fanden auch eine Vielzahl von Sicherheitsinstallationen wie etwa eine Alarmanlage, eine Funkanlage für die Feuerwehr, eine Notstromversorgung sowie modernste Medien- und Beschallungstechnik Eingang in das vielerseits bestaunte Projekt. „Der Oppenheimer Untergrund ist das Markenzeichen der Stadt und hat nun eine echte Bereicherung erfahren. Ich bin stolz darauf, dass die Stadt Teil unseres schönen Landkreises ist und ein solches Kleinod bedarf natürlich einer besonderen Förderung“, befand Landrat Claus Schick, der es sich zusammen mit Minister Karl Peter Bruch nicht nehmen ließ, sich durch den Leiter des Oppenheimer Untergrund-Teams Holger Hessmann, Dr. Michael Thomä von der DMT und Stadtbürgermeister Marcus Held zusammen mit den anderen Ehrengästen hinabzusteigen und sich selbst ein buntes Bild vom neuen Oppenheimer Lichtzauber zu machen.

Nachtwächterführungen durch Oppenheim


OPPENHEIM  Im langen Mantel, mit Hut und einer leuchtenden Laterne in der Hand sind sie den meisten noch aus Kinderbüchern in Erinnerung – die Nachtwächter. Das Bild des treuen „Helden der Nacht“ erlebt nun durch die Stadt eine Wiederbelebung. Mit sogenannten „Nachtwächterführungen“ erschließt die Wein- und Festspielstadt neues touristisches Terrain zu nicht ganz so früher Stunde. „Da wir immer auf der Suche nach neuen touristischen Konzepten und Möglichkeiten sind, die Attraktivität Oppenheims für unsere Gäste zu steigern, freue ich mich natürlich über das neue Führungsmodell“, kommentiert Stadtbürgermeister Marcus Held das Modell, das am 10. Oktober mit Beginn um 18 Uhr am Rupprechtsturm unterhalb der Landskronhalle seine Premiere feiert. „Als Stadt mit großer Historie und unserer schönen Altstadt als attraktives Aushängeschild mit mittelalterlichem Flair, passt eine Führung durch einen Nachtwächter oder eine Nachtwächterin ideal in das Konzept unseres Jubiläumsjahres `1000 Jahre Marktrechte´“, freut sich der Stadtchef nun neben dem Mittelalterspektakel im Mai und dem mittelalterlich inspirierten Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende über eine weitere Ergänzung des touristischen Angebots Oppenheims.

Noch vor 1000 Jahren zum Schutz der Bürger, zur Gewährleistung eines erholsamen Schlafs und als des nächtens wandelnde Zeitansage abgestellt, dürfen sich die Teilnehmer der Nachtwächterführungen der Stadt über viel Atmosphärisches und jede Menge Wissenswertes über Altstadt und ihre historischen Perlen freuen.

Mit einer Laterne für jeden Teilnehmer und im Gefolge der historischen gewandeten Gästebegleiter starten die „Nachteulen“ am Rupprechtsturm. Von dort aus führt die Wanderung auf historischen Spuren durch Burgruine Landskrone über den Canossa-Weg bis hinunter zum Zuckerberg. Durch die Schlossgasse ins „Welschdorf“, die einstige Hugenottensiedlung Oppenheims geleitet schließlich die Krämerstraße die Gäste zum Marktplatz mit seinem historischen Rathaus, von wo aus ein kleiner Abstecher in das Kellerlabyrinth vorgesehen ist. Nachdem die Teilnehmer an der Bartholomäuskirche wieder an die Oberfläche gelangen, führt der nächtliche Weg zur Katharinenkirche und endet schließlich am Geschlechterbrunnen. Siehe ausführliche Information unter

Tourismus / Führungen:

 

Nachtwächterführung 

Preis:

Erwachsene: sechs Euro

Kinder 4 bis 14 Jahre: drei Euro 

Teilnehmerzahl:

maximal 25 Personen 

Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind unbedingt erforderlich.

Die Welt zu Gast in Oppenheim


OPPENHEIM Seinen vorbildliche Ruf als touristische Perle konnte die Stadt innerhalb kürzester Zeit auch auf internationalem Parkett beweisen. So freute sich Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) eine große Reisegruppe von Schülerinnen und Schülern aus China im Ratsaal empfangen zu können. Die Gäste aus dem Land der Olympischen Spiele 2008, die als Gäste der Carl Zuckmayer-Realschule in Nierstein der Wein- und Festspielstadt ihre Aufwartung machten, zeigten großes Interesse an der Altstadt und erlebten eine aufregende Führung durch das einmalige Kellerlabyrinth. Als Geschenk konnten sie eines der heiß begehrten T-Shirts „1000 Jahre Marktrechte“ mit nach Hause nehmen, die sich bereits beim Weinfest größter Beliebtheit erfreuten. Ein paar tausend Kilometer weiter südlich, von Asien nach Afrika und herzlich willkommen in Oppenheim fühlten sich wenige Tage später Gastschüler des Gymnasiums St. Katharinen aus dem senegalesischen Dakar. Mit einem „bienvenue á Oppenheim“ aus dem sprachlich weltmännischen Munde des Stadtchefs sowie einem Weinfestglas und anderen Souvenirs im Gepäck führte der Weg der vollends begeisterten Schülerinnen und Schüler, die in Oppenheimer Gastfamilien untergebracht sind, vom Empfang im Ratssaal durch die unterirdische Stadt. „Es ist uns eine Ehre so viele junge Menschen aus aller Welt in Oppenheim willkommen heißen zu können. Die Partnerschaften unserer Schulen mit anderen Kontinenten ist vernünftig und verdient unsere vollste politische Unterstützung“, betonte Marcus Held.

Gäste aus Fernost

 

Chinesische Schüler gastierten im Rahmen ihres Aufenthalts in Nierstein auch in Oppenheim und freuten sich über ein limitiertes T-Shirt "1000 Jahre Marktrechte" von Stadtbürgermeister Held.