Sehen

Mittelalterliche Altstadtromantik küsst rheinhessische Genuss-Kultur im unvergleichlichen Oppenheimer Flair.

Auf halbem Wege zwischen Mainz und Worms lädt das mittelalterliche Städtchen Oppenheim zu spannenden Entdeckungstouren ein.

In und vor allem unter der historischen Altstadt verbergen sich mit dem „Kellerlabyrinth“ lebendige Geschichte und Geschichten. Weitere Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler der Weinstadt, wie die majestätische St. Katharinenkirche, das Deutsche Weinbaumuseum oder die altehrwürdige Burgruine „Landskron“, laden zu Faszination und Erleben ein.
Viele der schmucken Bauwerke haben berühmte Persönlichkeiten beherbergt, unter anderem Martin Luther und Albert Schweitzer.

Kellerlabyrinth

Wetterunabhängig, ganzjährig geöffnet und ein Erlebnis für die ganze Familie. So präsentieren sich 1000 Jahre Geschichte zum Anfassen.

Unter den Füßen der Besucher der Oppenheimer Altstadt liegt ein sehenswerter historischer Schatz von nationaler Bedeutung.
Das einzigartige Oppenheimer Kellerlabyrinth präsentiert sich jedes Jahr tausenden Gästen mit Geschichte und Geschichten. Auch als „Stadt unter der Stadt“ oder „Untergrund“ bekannt, verbinden Gänge, Treppen und Keller die Anlagen unter dem Gesicht der Oppenheimer Altstadt, die einst als Lagerstätten und Versteck oder Fluchtmöglichkeit in Kriegszeiten dienten. Im Kern der historischen Altstadt sind rund um das Rathaus circa 600 Meter in zwei unterschiedlichen Rundgängen für den interessierten Gast touristisch erschlossen.

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St. Katharinenkirche

Die Katharinenkirche ist in besonderem Maße Anziehungspunkt für Menschen, die den hoch über Stadt und Rhein gelegenen gotischen Sakralbau aus religiösem, historischem oder kulturellem Interesse besuchen.

Nicht erst seit der Einweihung der Woehl-Orgel im Jahr 2006 gastieren hier häufig internationale Musikschaffende und ziehen ein großes kirchenmusikalisch interessiertes Publikum an. Regelmäßig bieten Ausstellungen die Gelegenheit, neue Perspektiven auf sich, Gott und die Welt zu entdecken. (Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Oppenheim St. Katharinen)

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Kirche St. Bartholomäus

Etwas unterhalb des Marktplatzes, inmitten des verwinkelten Altstadtflairs, gelegen steht die katholische Pfarrkirche. Als ehemalige Klosterkirche des einstigen Franziskanerklosters und Bettelordenskirche ist sie dem heiligen Apostel St. Bartholomäus geweiht.

Historische Altstadt

Verwinkelte Gässchen, historische Bauwerke als stumme Zeugen bewegter Historie, unterhöhlt von geschichtlich gewachsenen Kellergewölben und Gängen und beliebter Treffpunkt für typische rheinhessischen Genuss und Lebensfreude: So präsentiert sich der historische Stadtkern Oppenheims.

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Burgruine Landskron

Hoch oben, über den Dächern Oppenheims ruht die Burgruine „Landskron“.

Vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut und im selben Jahrhundert, aufgrund eines der Bürger Oppenheims mit den Burgmannen, zerstört, erfuhr das ehrwürdige Gemäuer einen schlossartigen Umbau Anfang des 17. Jahrhunderts. Jenes Schloss brannte während des Oppenheimer Stadtbrands 1621, in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, aus. Erst danach erhielt die Burgruine den Beinamen „Landskron“, bevor der Burgfried, im Pfälzischen Erbfolgekrieg, durch französische Truppen gesprengt wurde.
Heute dient die Burg als Kulisse für Theateraufführungen, zahlreiche weitere Kulturveranstaltungen der Stadt, prächtige Kulisse für Spaziergänger und Wanderer sowie einmalige Aussichtsplattform.

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Deutsches Weinbaumuseum

Das Deutsche Weinbaumuseum repräsentiert den Weinbau aller Weinlagen der Bundesrepublik.

Mit Sonderausstellungen werden einzelne Lagen aus allen deutschen Weinbaugebieten hervorgehoben. Es ist bis heute das einzige ‚technische Weinbaumuseum‘, das aus Perspektive des Winzers vom Anbau der Rebe bis zur Abfüllung erzählt. Das Weinbaumuseum bietet alle deutschen Weinlagen 5000 m² Ausstellungsfläche, verteilt auf drei Geschosse in einem schönen spätbarocken Gebäude, ein Nebenhaus und zwei große Freilandflächen lassen 2.000 Jahre Weinbaukultur in Deutschland lebendig werden.

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Stadtmuseum Oppenheim

Im Herzen der Oppenheimer Altstadt gelegen, bietet das Oppenheimer Stadtmuseum über zwei Geschoßebenen einen informativen und facettenreichen Rundgang durch die bewegte Geschichte.
Anhand einer Vielzahl von Exponaten, Informationstafeln und Videomaterialien erhält der Besucher einen tiefergehenden Einblick in Stadtgeschichte und Personen, die diese prägten. Im Obergeschoß des Museums befindet sich das Archiv des Oppenheimer Geschichtsvereins in dem geschichtlich Interessierte nach Absprache auf Entdeckungsreise gehen können. (Quelle: Oppenheimer Geschichtsverein e.V.)

Uhrturm zu Oppenheim

Der 175-jährige Oppenheimer Uhrturm – in unmittelbarer Nähe des heutigen Bahnhofs zwischen Mainzer Straße und Turmstraße gelegen steht mit seinen Mauern auf einem Fundament aus dem Mittelalter.

Damals stand an der Ecke der Stadtmauer der „Weiße Turm“ – auch „Zollturm“  genannt. Er besteht aus zwei unterschiedlichen Bauteilen, der ältere, untere Teil aus Bruchsteinmauerwerk stammt noch aus dem 13. Jahrhundert, der gotische Spitzbogen, Türbogen des Einganges zum ersten Stockwerk, wird in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert.
Der Turm erfüllte in seiner Vergangenheit vielfältige Aufgaben. So diente er hauptsächlich zur Angabe der Tageszeit durch Zifferblatt und Glockenschlag der Uhr, aber auch durch Mittags- und Feierabendläuten (sogen. Bürgerliches Geläut). Daneben nutzte ihn die Feuerwehr als Beobachtungsplattform (bei drohender Hochwassergefahr), als Alarmstation und zur Weitergabe von Signalen und nicht zuletzt als Trockenraum für die Feuerwehrschläuche. (Quelle: Freunde des Uhrturms zu Oppenheim)

Ruprechtsturm

Der Ruprechtsturm, früher „Schneiderturm“ genannt, trägt seinen Namen in Erinnerung an König Ruprecht (Reg. 1400 bis 1410), der 1410 auf der Burg Landskron verstarb.

Jener Schneiderturm, der unter der Burganlage Landskron stand, wurde im Jahre 1689 zerstört. Im Jahre 1903 wurde er wieder in der heutigen Form errichtet, wobei die Außenfassade mit dem gleichen Steinmaterial verblendet wurde wie beim Amtsgericht Oppenheim. Dank des ehrenamtlichen Engagements des „Förderverein Ruprechtsturm“ konnte eine umfassende und grundlegende Sanierung des begehbaren Aussichtsturms gestemmt werden.

Führungen auf Anfrage in der Tourist-Info

Geschlechterbrunnen

N.N.

Krötenbrunnen

Oppenheim bietet ganzjährig Kultur, Genuss, Lebensfreude und einen Hauch Abenteuer.

Die Weinlage am Krötenbrunnen hat die Stadt weltberühmt gemacht. Der Oppenheimer Krötenbrunnen ist ein altes Wassersystem, das ursprünglich der Wasserversorgung der Stadt Oppenheim diente. Es ist ein Stollen, der gut 30 Meter in den Berg führt, sich dann in zwei Gänge nach rechts und links teilt. Damit wurde das Wasser aus dem Berg aufgefangen und über ein Leitungssystem in die Stadt geleitet. Er ist seit vielen Jahren stillgelegt.
Heute ist an dieser Stelle ein beliebter Verweil- und Rastplatz für Spaziergänger und Wanderer entlang des Rheinterrassenweges.