Stadt Oppenheim

Welschdorfgarten: „Grüne Altstadtlunge“ auf mögliche Kampfmittel untersucht

Im Zuge des geplanten Ausbaus der Treibergasse fand jetzt eine mögliche Ortung von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Boden des Welschdorfgartens statt.
„Es handelt sich dabei um eine Routineuntersuchung, die mittlerweile obligatorisch für Baugrund ist, aufgrund von Erfahrungen in Bereichen, in denen im Zweiten Weltkrieg Kampfmittelabwürfe stattgefunden haben“, erklären Stadtbürgermeister Walter Jertz und der Erste Beigeordnete Rainer Ebling. Im Rahmen der geplanten Ausbau- und Sanierungsmaßnahme „Treibergasse“ hatte bereits vor geraumer Zeit eine Kampfmittelortung für die Welschdorfgasse stattgefunden. „Die neuerliche Bodenuntersuchung mittel elektromagnetischen Werkzeugs hat die Absicht zum Hintergrund, eine generelle, attraktive und vor allem sichere Nutzung des Welschdorfgartens zu ermöglichen“, so Jertz weiter.
„In diesem Zusammenhang möchte ich bei Frank Radtke und Elvira Stein herzlich bedanken, die sich ehrenamtlich die Schlüsselgewalt über unsere kleine grüne Altstadtlunge teilen und im Garten nach dem Rechten sehen“, freut sich der Stadtchef abschließend. Mit den Ergebnissen der Untersuchung, die unter Aufsicht von Dr. Michael Thomä von der DMT stattfand, rechnet die Stadtspitze in etwa zwei Wochen.