Stadt Oppenheim

Starker Fördertopf: Viele Projekte dank „Integrationspauschale“

Fördern und fordern! Getreu dieser Devise ist es der Stadt Oppenheim jetzt gelungen, in den Bereichen Soziales und Bildung maßgeblich voranzuschreiten. Dahinter verbergen sich zahlreiche bereits initiierte und noch anstehende Projekte, die, vom Stadtrat bereits im Mai beschlossen, mit Landesmitteln aus der sogenannten „Integrationspauschale“ zu einem Gesamtvolumen von mehr als 50 000 Euro gefördert werden. Zu diesen Maßnahmen zählen Seminare, Anschaffungen, Schulungen und vieles mehr, von denen Bildungseinrichtungen, sozial Schwache, Migranten oder Vereine in der Stadt nachhaltig profitieren.

Findigkeit, Akribie und jede Menge Durchhaltevermögen waren und sind die Schlüssel, mit denen der zuständige Projektkoordinator und zuständige Beigeordnete, Dieter Fischer (parteilos), die Tür zur Realisierung der zahlreichen Vorhaben aufstoßen konnte. „Der sprichwörtliche Zug, also die Möglichkeit, aus diesem Fördertopf maßgeblich zu profitieren, wäre Ende des Jahres abgefahren. Es ist der Teamleistung der gesamten Verwaltungsspitze und des Teams im Rathaus zu verdanken, dass die Projekte jetzt umgesetzt werden können“, erklärt Stadtbürgermeister Walter Jertz (parteilos), der vor allem der Kreisvolkshochschule seinen Dank ausspricht. „Ohne die Unterstützung der KVHS in der Ausführung wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen. Somit gilt unser besonderer Dank dem Land für die Fördermöglichkeit und dem Kreis für seine maßgebliche Unterstützung in der Realisierung“, ergänzt Jertz begeistert.

Allein in Kooperation mit der KVHS konnten pädagogische Akzente im Wert von mehr als 16 000 Euro gesetzt werden. Darunter fallen Grundlagenkurse für die Nutzung von iPads in der erzieherischen Arbeit mit Kindern in den KiTas, die Einbindung von Videoarbeit darin für ErzieherInnen, die Unterstützung zweier erfolgreich absolvierter Hauptschulabschlüsse für zwei Migranten, eine Lernplattform „Fit in Schule und Beruf“, die sich in Form von Nachhilfe an Schüler und Azubis richtet sowie die anstehende Kursreihe „Englisch für Senioren“, die ein ganzes Jahr dauert.

Ferner freuen sich Jertz und Fischer über den bereits umgesetzten WLAN-Anschluss für das Jugendhaus und die Möglichkeit, insgesamt 15 iPads für die KiTas anzuschaffen. Letzteres hängt allerdings vom Echo auf die entsprechenden Grundlagenkurse ab. „Die bisherigen Rückmeldungen auf die noch laufenden iPad-Schulungen sind durchweg positiv. Daher sind wir zuversichtlich, was die Anschaffung der Geräte und deren Integration in die Arbeit der KiTas angeht“, freut sich Jertz, der, nach dem Jugendhaus, auch die Absicht der Stadt unterstreicht, mit entsprechenden Mitteln aus der Integrationspauschale, einen WLAN-Anschluss für die Emondshalle und kostenloses WLAN für den Marktplatz zu stemmen.

Doch auch für „die Zeit nach der Integrationspauschale“ hat die Stadtspitze schon den nächsten Fördertopf anvisiert. „Mit dem Demografie-Förderprogramm des Landkreises möchten wir vor allem den Seniorinnen und Senioren unter die Arme greifen. Dabei geht es um räumliche, infrastrukturelle und gesundheitspräventive Maßnahmen für 2019“, umreißen Jertz und Fischer die nicht allzu ferne Zukunft.