Stadt Oppenheim

Stadtgeschichte

In der Stauferzeit war Oppenheim durch seine Reichsburg und die dort ansässigen Burgmannen bedeutsam. 1225 Erhebung Oppenheims unter Friedrich II., Enkel von Kaiser Barbarossa, zur freien Reichsstadt. Reichsstadt war es jedoch nur im 13. Jahrhundert. 1278 ist Graf Eberhard I. von Katzenelnbogen Amtmann in Oppenheim. Als Burgmann vereitelt er 1291 Anschläge des Mainzer Erzbischofs Gerhard II. von Eppstein auf die Stadt. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadt an Kurmainz verpfändet, ab 1398 gehörte sie zum Territorium der Kurpfalz. 1688 Eroberung durch französische Truppen im Zuge des Pfälzer Erbfolgekriegs 1688-1697. Am 31. Mai 1689 wurde die Burg Landskrone und die Stadt durch die Franzosen unter General Melac total zerstört. Bis 1797 blieb Oppenheim kurpfälzischer Besitz. Nach der Zugehörigkeit zu Frankreich kam Oppenheim 1816 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Sie blieb bis 1945 hessisch.

Im März 1945 gelang es amerikanischen Truppen bei Oppenheim einen Übergang über den Rhein herzustellen und zu halten.