Oppenheimer Kellerlabyrinth
Die sehenswerte Stadt Oppenheim liegt in der Rhein-Wein-Region ca. 15 km südlich von Mainz an der Bundesstraße 9.<Mit den <strong>Oppenheimer Kellerlabyrinthen I und II liegen unter den Füßen der Altstadtbesucher sehenswerte historische Schätze von nationaler Bedeutung. Dieses einzigartige Oppenheimer Kellerlabyrinth präsentieren sich mit Geschichte, Mythen und Sagen.
Noch ist Oppenheim ein Geheimtipp für Tagesausflügler, Gruppen- und Bustouristen. Ganz allmählich erhält Oppenheim das Prädikat einer "Allwetterstadt".
Hier kann der Gast noch sehen erleben und genießen, auch wenn es regnet oder schneit.
Die Verantwortlichen haben sich dem "milden" Tourismus verschrieben.
Es soll und darf nichts zerstört werden, was die Stadt und die Region so reizvoll macht.
Auf Wunsch erläutern versierte Gästebegleiter alle Sehenswürdigkeiten und begleiten durch den Tag
Touristinformation Oppenheim*
Merianstraße 2 a
55276 Oppenheim
Tel.: 06133-4909-19 oder 4909-14
Fax: 06133-4909-29
E-Mail: info(at)stadt-oppenheim.de
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr
Sommerzeit 15. April bis 15. Oktober:
Samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr
Winterzeit 15. Oktober bis 15. April:
Samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr
Sonntags von 11:00 bis 16:00 Uhr
Katharinenkirche
Die historische Weinstadt Oppenheim ist reich an Sehenswürdigkeiten. Hier fühlt man sich wohl, hier wohnt man gern.
Die imposante Katharinenkirche überragt die Stadt majestätisch und beschützend.
Das Beinhaus beherbergt Knochenfunde des früheren "Kirchhofs", dessen Begräbnisstätte seinerzeit den Himmel garantierte.
Krötenbrunnnen
Die Wein- und Festspielstadt bietet Theaterfestspiele, Events, Wein,
gutes Essen und Abenteuer.
Die Weinlage am Krötenbrunnen hat die Stadt Oppenheim weltberühmt gemacht.
Deutsches Weinbaumuseum
Das Deutsche Weinbaumuseum repräsentiert den Weinbau aller Weinlagen und ist das größte technische Museums des Weinbaus.
Mit Sonderausstellungen werden einzelne Lagen aus allen deutschen Weinbaugebieten hervorgehoben.
Es ist bis heute das einzige 'technische Weinbaumuseum', das aus Perspektive des Winzers vom Anbau der Rebe bis zur Abfüllung erzählt.
Das Weinbaumuseum bietet alle deutschen Weinlagen 5000 m² Ausstellungsfläche, verteilt auf drei Geschosse in einem schönen spätbarocken Gebäude, ein Nebenhaus und zwei große Freilandflächen lassen 2.000 Jahre Weinbaukultur in Deutschland lebendig werden.
Weinliebhaber erhalten einen neuen Zugang, Fachleute können ihr Wissen vertiefen: Anzucht, Anbau und Schutz der Rebe, Darstellung der Kelter- und Abfüllmethoden von der Antike bis heute sowie die mit dem Weinbau verbundenen Handwerke (z.B. Küfer und Glasbläser) finden im Weinbaumuseum eine liebevolle und detailgetreue Präsentationsform.
Im Deutschen Weinbaumuseum werden alle
13 deutschen Wein-Anbaugebiete repräsentiert,
1-2 Sonderausstellungen pro Jahr geben zudem einen tiefen Einblick in eine dieser Regionen oder behandeln ein historisches Thema aus Weinbautechnik oder Weinkultur.
Auch Unterhaltendes und Kurioses kommt nicht zu kurz. Eine Korkenziehersammlung mit über 2.400 verschiedensten Exemplaren, z.B. Stangen-, Gewinde-, Hebel-, Gelenk- und Gliederkorkenziehern in jeglicher Farbgebung und Größenordnung, abgerundet mit skurrilen Werbeanfertigungen und Sonderformen.
Ein besonderer Spleen des Museumsbegründers Dr. Foltyn schenkte dem Museum ein weiteres Highlight. Seiner Bitte an die Besucher, ihm Mausefallen als Zeugen der Schädlingsbekämpfung in aller Herren Länder zukommen zu lassen, kamen Hunderte nach. Ob nun Europa, Asien oder Südamerika, fast jedem bekannten Land lässt sich eines der Exponate dieser beeindruckenden Sammlung zuordnen.
Burgruine und Festspiele
Ein Spaziergang zur Burgruine Landskron entführt in die Zeit von Rittern und Burgfrauen. Die Maueröffnungen gestatten den weiten Blick ins Rheintal.
In der Burgruine und im Kellerlabyrinth sind die jährlichen Oppenheimer Theater-Festspiele etabliert.
Der "Oppenheimer Kultursommer" präsentiert wöchentlich Unterhaltung aus der Region.
Historische Altstadt
Die Altstadt von Oppenheim ist wie ein Schweizer Käse mit historisch gewachsenen Kellergewölben und Gängen unterhöhlt. In ihrer Geschichte wurde die Stadt mehrfach zerstört. Auf Asche und Lehmresten wurde immer wieder ein neues Oppenheim gebaut. Geführte Begehungen lassen die vergessenen Kelleranlagen des frühen Oppenheims als eine historische ’Stadt unter Stadt’ lebendig werden.
In mühsamer Kleinarbeit ist ein Labyrinth von ca. 500 Meter saniert und standsicher gesetzt worden. Bei weiteren Erkundungen werden laufend in Vergessenheit geratene Kellerräume neu entdeckt und gesichert. Das bereits bekannte Potenzial von 600 Einzelanlagen mit einer Gesamtfläche von ca. 6.000 m² wartet darauf entschlüsselt zu werden.
Die besonderen Eigenschaften des Bodens bilden die geologische Grundlage, warum in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten die zahlreiche Ausschachtungen, Brunnen, Gewölbe und Kellergänge gegraben werden konnten. Manche Gänge verlaufen lediglich einen Meter unter der Asphaltdecke.
Die fruchtbare Erde besteht aus einem Löß/Kalk-Gemisch
Der Boden, auf dem der ausgezeichnete Oppenheimer Wein heranreift, ist einzigartiger geologischer Natur. Der Boden besteht in der Grundsubstanz aus einem Löß/Kalk-Gemisch.
Für die hohe Fruchtbarkeit sorgt der feinstkörnige Lößanteil (< 2 µ). Für die Standfestigkeit und Haftung ist die Kalkbeimengung zuständig.
Oppenheimer Stadtmuseum
Das Oppenheimer Stadtmuseum bietet einen Rundgang durch die bewegte und reiche Geschichte der Stadt - von der Vorgeschichte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Es ist die optimale Ergänzung eines Besuchs mit oder ohne Gästebegleiter!
Das Erdgeschoss zeigt Fundstücke und historische Informationen von der Römerzeit bis zum 17. Jahrhundert.
St. Bartholomäus Kirche
Entstehung des Klosters: Das ehemalige Franzikanerkloster liegt unterhalb des Markplatzes und ist heute dem Hl. Bartholomäus geweiht. Kreuzgang und Klosterbauten, die sich an die Südwand anschlossen, sind verschwunden. Dass es sich um eine Bettelordenskirche handelt, erkennt man aufgrund des Fehlens von Querhaus und Seitenschiffen.
Die Gründung des Klosters wird auf 1211 durch König Otto IV. datiert. Es ist jedoch umstritten, dass sich die Franziskaner bereits im 13. Jahrhundert in Oppenheim niederließen. Eine spätere Gründung ist wahrscheinlich, nämlich im Zusammenhang mit der Mainzer Pfandschaft (seit 1315) und der Einrichtung des Stiftes bei der Katharinenkirche (1317).
Weitere Geschichte des Klosters: Durch die Einführung der Reformation verließen die Franziskanermönche im Jahre 1561 gezwungenermaßen ihr Kloster, welches von Kurfürst Friedrich 1568 aufgehoben und anschließend auf Betreiben des Bürgermeisters Philipp Kiderich und des Stadtrates in eine Lateinschule umgewandelt wurde. Im Jahre 1609 erfolgte vorübergehend eine Überlassung der Kirche an niederländisch-französische Kolonisten.
Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) gelang es den Franziskanermönchen kurzfristig nach Oppenheim zurückzukehren, die endgültige Rückkehr wurde doch erst 1686 durch den katholischen Kurfürst Philipp Wilhelm (1585-1690) ermöglicht. Seit 1686 dient das Haus als Pfarrkirche des Oppenheimer Katholiken. 1738 lebten noch 17 Franziskanermönche im Kloster, diese wurde jedoch im Jahre 1802 aufgehoben und in ein Pfarrhaus umgewandelt. Die Franziskanerkirche besteht als katholische Pfarrkirche bis heute, von den Klosterbauten zeugen jedoch nur noch geringfügige Reste.
Führungen: Jeden ersten Sonntag im Monat um 14:30 Uhr. Die Führung ist unentgeltlich.
Ruprechtsturm
Ruprechts- oder Schneiderturm
Der Ruprechtstrum erinnert an König Ruprecht (Reg. 1400-1410), der 1410 auf der Burg Landskron verstarb. Der Turm wird auch Schneiderturm genannt.








