Bahnhofstraße wird offiziell eröffnet
Mit der offiziellen Einweihung der jetzt fertig gestellten Bahnhofstraße kann die Wein- und Festspielstadt erneut auf eine erfolgreiche Aufwertung des Straßenbildes in der Vorstadt und dem direkten Umfeld des Bahnhofs blicken. "Ebenso freuen wir uns darüber, dass wir mir der Sanierung der verkehrlichen Infrastruktur unserer schönen Stadt und allen Verkehrsteilnehmern ein echtes Schmuckstück an die Hand geben können", so Stadtbürgermeister Marcus Held mit Hinblick auf die offizielle Eröffnung der Straße am Freitag, 31. Mai, ab 15 Uhr.
Vom Postplatz bis zur Fischergasse hatte die Stadt auf einer Länge von rund 200 Metern und einer Ausbaufläche von rund 2200 Quadratmetern rund 260 000 Euro in die Hand genommen, um die marode Straße samt Gehwegen, Baumpflanzungen und Straßenbeleuchtung in ein neues Gewand zu kleiden. Gleichsam wurden durch die Energieversorger Gas-, Wasser- und Elektroleitungen neu verlegt. "Besonders erfreulich in diesem Zusammenhang ist die Anbindung der öffentlichen WC-Anlage durch einen Stromanschluss und den Wasseranschluss, der bisher an ein privates Haus angeschlossen war, an das öffentliche Netz. Damit sind jetzt auch Heizung und Licht in der Anlage verfügbar", erklärt Stadtchef Held in einer Presseverlautbarung. Das einstige, vorhandene Natursteinpflaster der Bahnhofstraße wurde im Zuge der Maßnahme komplett ausgebaut und wird zur Zeit in der Straßenausbaumaßnahme "Am Markt" in den Gehweg und den Parkplatzbereichen wieder verwendet, um, so Held, "kosten- und nutzungseffizient zu arbeiten". Einzig das direkte Bahnhofsumfeld konnte, aufgrund der Eigentumsverhältnisse (es ist in privater Hand, Anm. d. Red.), nicht ausgebaut werden. "Weiterhin wurden die vorhandenen elektrischen Anlagen seitens der Bahn an der Stirnseite der Güterhalle rückgebaut. Hierdurch war die Stromversorgung für die ehemalige Straßenbeleuchtung auf dem ehemaligen Straßengelände der Bahn nicht mehr vorhanden. Dieses Gelände wurde durch die Stadt erworben, damit hier die Straße ausgebaut werden konnte", ergänzt Planer Rudolf Baumgarten von planGUT. Die Grünanlage in Richtung Fischergasse durfte, aufgrund von Beschränkungen durch die Kreisverwaltung und der Kommunalaufsicht nicht ausgebaut werden.
Verkehrssituation am Gymnasium entschärft
In Oppenheim geht man gerne zur Schule. Insbesondere das Gymnasium zu St. Katharinen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Um der Masse an Schülern auch verkehrlich und somit infrastrukturell optimal begegnen zu können, haben Stadt und Kreis bereits im letzten Jahr erfolgreich die, so wörtlich, "unzumutbare Situation in der Rheinstraße" erfolgreich behoben. Durch eine Bus- und Fußweganbindung über die Fährstraße konnte nicht nur der gefährliche und neuralgische Punkt in besagter Parallelstraße entschärft werden. "Jetzt liegen die Busanbindung mit bequemen und wetterfesten Wartehäuschen und der für viele Schüler so wichtige Bahnhof auf idealen, kurzen Wegen", ist Stadtbürgermeister Marcus Held mehr als zufrieden mit dem Verkehrskonzept, das die Stadt Hand in Hand mit der Kreisverwaltung speziell für diesen Bereich erarbeitet hatte.
"Steigende Schülerzahlen, eine Klasse mehr zusätzlich bei der Aufnahme von Schülern im Bereich der fünften Klassen sowie zahlreiche bauliche Maßnahmen zur Aufwertung der Schule spiegeln den Aufwind wieder, in dem sich die Schule befindet. Daher war es für uns als auch für die Stadt von immenser Wichtigkeit und unabdingbar die gefährliche und chaotische Situation in der Verkehrsinfrastruktur zu beheben. Damit haben wir das jetzt sichtbare und sehenswerte Resultat gemeinsam auf den Weg gebracht", zeigte sich auch der Erste Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt bei einer Besichtigung vor Ort begeistert von der Umsetzung der Pläne.
Altenzentrum: Sanierung schreitet voran
Mit dem Abschluss der ersten Phase der umfassenden Sanierungsmaßnahmen im Altenzentrum Oppenheim am Jakob-Steffan-Platz kann die Stiftung Zivilhospital, die dort seit 1974 etwa 150 Betten betreibt, auf echte Pionierarbeit zurückblicken. Ebenso blickt der Stiftungsvorsitzende und Stadtbürgermeister im Zuge des weiteren Voranschreitens der Arbeiten an dem rund fünf Millionen schweren Gesamtprojekt auf die beiden nächsten Phasen des Umbaus, der ab September in den Endspurt geht.
"Seit dem 7. Januar haben wir intensiv an der geschossweisen Sanierung und Kompletterneuerung der Wohneinheiten unserer Bewohner gearbeitet. Angefangen hatte alles mit der Idee der barrierefreien Sanierung der Bäder und der alles entscheidenden Frage des Umgangs mit den Bewohnern. In diesem Zusammenhang sind wir sehr stolz darauf, die erste von drei Bauphasen während des laufenden Betriebs vollendet zu haben und die beiden kommenden in gleicher Weise zu vollziehen", ist Held zufrieden, der keinen Abbruch in der Belegung der Betten feststellen kann und die provisorische Übergangslösung mit containerartigen Wohnmodulen für die Zeit des Umbaus als erfolgreich bezeichnet. "Wirtschaftlich und sozial betrachtet stemmen wir hier ein Leuchtturm-Projekt. Die ökonomische Lösung der Wohnmodule und die Aufrechterhaltung des Betriebs im Sinne unserer Angestellten haben sich mehr als bezahlt gemacht. In diesem Zusammenhang möchte ich bei allen Beteiligten, den Bewohnern, dem Personal sowie unserem Architekt, Herrn Dipl.-Ing. Andreas Hupprich und Projektleiterin Anita Broghammer-Conrads bedanken", so Held bei einem Presserundgang vor Ort. Mit berücksichtigt innerhalb der umfassenden Maßnahme, so Broghammer-Conrads, seien, neben Elektro, Heizung, Sanitär und Lüftung, Bodenbeläge und Türen vor allem der Brandschutz und die Erneuerung der Feuerlöschleitungen im in die Jahre gekommenen Gebäude, dessen Bestand Marcus Held als "tadellos" bezeichnet und als die entscheidende Voraussetzung ansah, von einem Neubau zugunsten der umfassenden Sanierung abzusehen.
60 Jahre Seit´ an Seit´ - Wir gratulieren
Noch vor kurzem geisterte auf Facebook die Antwort eines rüstigen Seniorenpärchens, das just Diamantene Hochzeit gefeiert hatte, auf die Frage herum, wie sie es beide geschafft hätten, derart lange zusammenzubleiben. „Zu unserer Zeit hat man Dinge die defekt oder kaputt waren eben repariert und nicht gleich auf den Müll geworfen“, lautete die einfache aber tiefgründige Antwort. Das ist bei Marianne und Karl Kahlberg aus der Vorstädterstraße nicht anders und erhält seine fortwährende Gültigkeit in der trauten Einigkeit des Paares, das sich einst auf der Oppenheimer Wäldcheskerb kennenlernte. „Ich war mit dem Fahrrad auf die andere Rheinseite unterwegs, setzte mit dem Boot über und auf der Kerb habe ich sie dann getroffen“, erinnert sich der 81-jährige ehemalige Bahnbedienstete aus Leeheim, der seine Marianne zwecks Dienstreisen nur ungern alleine lies. Jene Wäldcheskerb, die sich nächstes Wochenende jährt, fand 1948 statt und die sechs Jahrzehnte, die das sympathische Paar stets gemeinsam schulterte, haben ihre Früchte hervorgebracht. Drei Töchter, vier Enkelbuben und eine Urenkelin zählt der Familienstammbaum von „Kalli“ und seiner Marianne, die, neben der Ehrenmitgliedschaft im Carnevalsverein CVO und seiner Leidenschaft für die Eisenbahn auch die Liebe zur Natur und dem Garten teilen. „Immer lieb miteinander umgehen, treu sein und zusammenhalten - In guten wie in schlechten Zeiten“, skizziert die verschmitzte Jubilarin das Erfolgsrezept von mehr als einem halben Jahrhundert geteilten Lebens. Eingerahmt von einer mehr als sehens- und essenswerten Torte, einer Originalseite dieser Zeitung aus dem Jahr der Eheschließung, Blumen und der Familie ließen es sich auch Landrat Claus Schick, VG-Chef Klaus Penzer und Stadtbürgermeister Marcus Held nicht nehmen persönliche Glückwünsche in das beschauliche kleine Anwesen mit der Nummer Vier an der Hauswand zu bringen, in dem die Kahlbergs von Beginn an wohnen. „Es ist mein Elternhaus und es hat schon viel, sehr viel gesehen. Etwa die `Nachsitzungen´ der CVO-Sitzungen fanden hier bis in die frühen Morgenstunden statt. Da mussten die Küche oder auch mal ein Spülbecken als Sitz- und Plaudergelegenheiten dienen“, verrät Marianne Kahlberg, angekuschelt an ihren Kalli.
(Quelle: Allgemeine Zeitung)
Schutz vor Eichenprozessionsspinner
Auch in diesem Jahr ist bei sonnigem Mai-Wetter wieder mit dem vermehrten Auftreten des Eichenprozessionsspinners zu rechnen. Darauf weist der für den Oppenheimer Auewald zuständige Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt (AL), in einer Pressemitteilung hin. Der Hautkontakt mit den Brennhärchen der Raupe kann zu allergischen Reaktionen mit typischem Juckreiz und einer ausgeprägten Raupendermatitis führen, warnt der Umweltbeigeordnete. Zum Schutz der Erholungssuchenden vor allem am Strandbad führt die Stadt Oppenheim ab 13. Mai zusammen mit dem Forstamt und einer Fachfirma die diesjährige Bekämpfungsaktion durch. Zum Einsatz kommt dabei das aus der Stechmückenbekämpfung bekannte BTI-Bakterium, das umweltschonend die Raupennester angreift. „Besonders den Besuchern der Strandbadliegewiese empfehlen wir, die Plätze direkt unter den Baumkronen zu meiden“, rät Darmstadt, „weil sich Reste der Raupenpopulation bzw. deren Härchen am Stamm oder im Blattwerk verbergen können.“
Paradies: Ausschüsse informieren sich
Zu einem Informationsrundgang im Naturnahen Spielraum „Paradies“ hatten die beiden Ausschussvorsitzenden Raimund Darmstadt, Erster Beigeordneter der Stadt Oppenheim (AL), und Sozialbeigeordneter Marc Sittig (SPD) die Mitglieder des Umwelt- und des Sozialausschusses, sowie die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Unter sachkundiger Führung der Betreuerin des Modellprojektes, Henriette Degünther, informierten sich die städtischen Kommunalpolitiker über Oppenheims naturnahes Spielparadies. Themen waren unter anderem die Größe der Fläche, die Bedeutung des Spielens in Brachegebieten, der vielfältige Artenbestand, der besondere Pflegeaufwand für den Bauhof und die freiwilligen Helfer, die Haftungsfragen, die Beteiligung der Kinder und Anwohner und die große Akzeptanz des Angebotes. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer des Rundgangs vom „Botschaftsgarten“ mit den unterschiedlichsten Pflanzenarten, der von den Schülerinnen und Schülern der Integrierten Gesamtschule in Oppenheim betreut wird. Darmstadt und Sittig bedankten sich im Namen der Ausschussmitglieder bei Henriette Degünther für die seit vielen Jahren mit großem Engagement eingebrachte ehrenamtliche Arbeit.
Rheinhessen wird 200 Jahre alt
Das Jahr 2016 wird ein großes Jubiläumsjahr für alle Rheinhessen. Schon jetzt sind die Vorbereitungen für dieses Großereignis angelaufen. Auch in der Stadt Oppenheim macht man sich bereits Gedanken, wie der Beitrag der ehemaligen Kreisstadt aussehen könnte. Zur Vorbereitung hat der Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt, jetzt die Mitglieder des Tourismusausschusses und die Öffentlichkeit in den Ratssaal eingeladen. Unter dem Motto „Rheinhessen feiert seinen 200. Geburtstag“ wird das Vorstandsmitglied der Rheinhessen Marketing e.V., Volker Galle, über Planungen, Ideen und die Chancen einer ganzen Region referieren. Die öffentliche Ausschusssitzung am Donnerstag, 16. Mai, beginnt um 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Oppenheimer Rathauses.
RheinRadeln 2013: Eine Bilanz
„Bilderbuchwetter, Rekordbesuch und alles hat gepasst.“ Das war RheinRadeln 2013 in den bilanzierenden Worten von RheinRadeln-Sprecher und Stadtbürgermeister Marcus Held, der den Startschuss gemeinsam mit dem Wormser OB Michael Kissel und Ex-Ministerpräsident Kurt Beck, von Worms aus nutzte, um die 26 autofreien Kilometer zum Oppenheimer Postplatz zu bewältigen.
Bereits wenige Stunden zeichnete sich um die Mittagszeit die, im Vergleich zu den letzten Jahren stetig gestiegene Teilnehmerzahl ab. Und auch in seiner sechsten Auflage versprach RheinRadeln wieder eines: Vielfalt. Ob auf zwei oder mehr Rädern sowie zu Fuß bevölkerten mehr als 110 000 Menschen aus nah und fern die sonnenverwöhnte Strecke entlang der alten B9. „RheinRadeln ist eine Erfolgsgeschichte. Das hat sich in den letzten Jahren deutlich abgezeichnet und ist jetzt unumstößlich durch all jene bestätigt worden, die es sich so sehr herbeigesehnt haben, nach dem es quasi in der Versenkung verschwunden war: Die Menschen der Region die unzähligen Gäste“, freuen sich Marcus Held und Markus Appelmann von der Agentur inMEDIA, die das Mega-Event mitveranstaltet, ohne dabei zu vergessen, was das Geheimnis des Riesen-Erfolgs ist, der über die vergangenen Jahre kontinuierlich ausgebaut wurde. „Zum einen ist es eine hervorragende Kooperation mit der regionalen und lokalen Wirtschaft, die das Event auf eine solide finanzielle Basis stellt. Darüber hinaus garantiert die positive Zusammenarbeit mit starken Partnern, seit nunmehr sechs Jahren, dass nicht ein Steuercent für die Durchführung von RheinRadeln aufgewendet werden muss. Somit kommt die Wirtschaftsleistung der ganzen Region Rheinhessen dort an, wo sie hingehört: Bei uns Bewohnern und unseren Gästen, die die Region so schätzen“, skizziert Held einen wichtigen Faktor in der Konzeption des Familien-Radel-Sonntags. Ebenso sehen Held und sein Team einen weiteren wichtigen Pfeiler, auf dem RheinRadeln ruht im ehrenamtlichen Engagement der teilnehmenden Gemeinden entlang der Strecke sowie der zahlreichen Gruppierungen, Initiativen und Vereine, die auch 2013 für ein dick gepacktes Programm-Paket von mehr als 400 Highlights schnürten. „Zu den Highlights zählen in diesem Jahr mit Sicherheit die Showprogramm auf den Bühnen in Oppenheim und Worms, die Möglichkeit mit einem Diabetes-Risiko-Check im Rahmen der Aktion `Gesünder unter 7 – Wissen, was bei Diabetes zählt´ der großen Volkskrankheit im wahrsten Sinne davon zu radeln und natürlich die vielen kleinen, beschaulichen Akzente entlang der Strecke“, verweist Held auf die prall gefüllten Plätze vor den RPR1.-Bühnen vor dem Herrnsheimer Schloss und dem Oppenheimer Postplatz. „Gastfreundschaft, Wein und Wohlgefühl sowie unsere typisch rheinhessische Lebensart stehen für die erfolgreiche Vermarktung des Events und das geben uns die Besucher um ein Vielfaches zurück. Dafür ergeht unser tief empfundener Dank an alle Teilnehmer“, bricht Held eine Lanze für die RheinRadler. Schließlich war es der Oppenheimer Stadtchef, der auch in diesem Jahr, nach der Premiere 2012, erneut die Ehre hatte mit Starkoch Johann Lafer, auf der Bühne zu zeigen, wie schnell gesunde und und leichte Gerichte zubereitet werden können - Spaßfaktor und Publikumszufriedenheit inklusive. Ob beim „Boxenstopp“ des EWR, im Gespräch mit den Radel-Experten von Fahrrad XXL Franz, beim Wetträtseln um das Lösungswort des großen Gewinnspiels oder im Beratungsgespräch mit RheinRadel-Partner DAK: „Mit RheinRadeln haben wir in den vergangenen Jahren eine touristische Visitenkarte für eine ganze Region geschaffen. Dieses Aushängeschild hat sich `sportlich, umweltfreundlich und gesellig´ wahrhaftig seinen bestens etablierten Platz im jährlichen Veranstaltungskalender verdient“, blickt Held bereits jetzt auf das nächste Jahr.
Schilderleitsystem fertig installiert
Weniger ist manchmal doch mehr. Das zeigt die fertige Installation und Einrichtung des neuen Schilderleitsystems der Wein- und Festspielstadt, das nicht auf die zahlreichen Parkmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten verweist. Ebenso finden Suchende Hotels, Gastronomie und Gewerbe schneller und übersichtlicher auf den unübersehbaren Schildständern im Stadtgebiet.
"Das bestehende Verkehrsleitsystem inkl. der Beschilderung der Ortseingänge datiert aus dem Jahre 1996. Seither hat sich – insbesondere durch die Verlegung der B 9 – die Verkehrsführung in Teilbereichen deutlich geändert. Zudem wurden neue Parkplätze geschaffen, die zwar nachträglich beschildert wurden, allerdings außerhalb des bestehenden Schildleitsystems", erläutern Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und der zuständige Beigeordnete Rainer Ebling (AL) den Hintergrund der umfassenden Änderungen im System. Weiterhin, so Held, gäbe es seit langem viele Anfragen privater Gewerbetreibender, die ihren Betrieb gerne auf dem Schildleitsystem ausgeschildert hätten. "Dies ist jedoch mangels vorhandener Plätze auf dem Schildleitsystem oft nicht mehr möglich. Hier kommt es zu einer Reduzierung der privaten Hinweisschilder dahingehend, dass zunächst nur die jeweilige Geschäftszone, z. B. `Geschäftszone Mainzer Straße´ ausgeschildert wird und der einzelne Betrieb erst kurz vor dessen Standort", so der Stadtchef weiter. Somit ergäbe sich neben einer größeren Übersichtlichkeit auch eine Kostenreduzierung für die Betriebe.
Aus Sicht des Sanierungsbüros ist die dargestellte Überarbeitung des Schildleitsystems, dessen umfängliche Neuerungen durch den städtischen Bauhof innerhalb von zwei Wochen installiert wurden, dringend notwendig, insbesondere mit Blick auf die immer zahlreicher werdenden auswärtigen Besucher. "Oppenheim als touristischer Magnet blüht und gedeiht. Die Besucherzahlen im Untergrund und bei den Tagestouristen wachsen stetig. Unser Ziel, mittel- und langfristig, ist es, mit weniger Schildern allen Gästen eine übersichtliche und zielgerichtete Orientierung im Stadtgebiet zu gewährleisten", so Held abschließend.
K 44: Sanierung geht 2013 vorwärts
Aller guten Dinge werden noch 2013 ihren sprichwörtlichen Sinn erhalten, wenn Stadt und Kreis, nach bereits zwei erfolgreich realisierten Bauabschnitten in der Sanierung der K44 im Altstadtbereich, nun auch das letzte Streckenstück vom Marktplatz bis zum Gautor in Angriff nehmen werden. "Geführt wird sie ja schon lange und der extrem lange und harte Winter hat sie noch angefacht: Die Schlaglochdebatte. Unstrittig befindet sich der letzte Bauabschnitt der Krämerstraße in einem desolaten Zustand, insbesondere offensichtlich an den zahlreichen Schlaglöchern. Wir blicken also höchst freudig und zuversichtlich, dank der bisherigen tollen Zusammenarbeit mit dem Kreis, auf die Durchführung der Arbeiten", verriet Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) bei einer Begutachtung der Straße, gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Adam J. Schmitt, der die Brisanz der Maßnahme unterstrich. "Wir sind bereits in den ersten Planungsschritten und werden uns die Umsetzung noch in 2013 in Angriff nehmen", versicherte Schmitt vor Ort.
RheinRadeln 2013: Galerie
Stadtkapelle: Schwörer wird Ehrenmitglied
Bereits 1948 hat er begonnen, Blasinstrumente zu erlernen, 1951 begann er als aktiver Musiker in der damaligen Feuerwehrkapelle und seit 1954 spielt er als „fester Bestandteil“ in der Oppenheimer Stadtkapelle. Die Rede ist von Horst Schwörer, der aufgrund dieser besonderen Leistungen jetzt zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle Oppenheim wurde. Im Rahmen des Jahreskonzertes in der Emondshalle verlieh der Vorsitzende der Stadtkapelle Marcus Held dem jahrzehntelangen Musiker Schwörer diese Ehrenmitgliedschaft aus Anlass seiner 80. Geburtstages. „Wir brauchen heute in unserer Gesellschaft wieder mehr Vorbilder. Horst Schwörer ist ein hervorragendes Beispiel wenn wir junge Menschen an Ehrenämter heran führen wollen. In der Stadtkapelle funktioniert das sehr gut, was sich am engagierten Jugendorchester zeigt“, lobte Marcus Held bei der Verleihung unter dem Applaus der Musiker und Gäste.
Stadt errichtet neue Kleingartenfelder
Pünktlich zur blühenden Jahreszeit und dem Beginn der allseits beliebten Grill- und Freiluftsaison können sich 20 Anwärter auf ein Kleingartenfeld über die lang ersehnte grüne Oase jenseits der Grillhütte im Kläuerchen freuen. Auf dem Gebiet einstiger Weinbergsreihen schafft die Stadt aktuell 20 neue Almendfelder in jeweiligen Parzellengrößen von zwischen 300 und 330 Quadratmetern. "Mit der neuerlichen Realisierung der Felder kommen wir der enorm gestiegenen Nachfrage und dem steigenden Bedarf nach Kleingartenfeldern nach. Weit mehr als 100 Anwärter befinden sich derzeit auf einer Warteliste - Tendenz steigend", berichten Stadtbürgermeister Marcus Held und der zuständige Beigeordnete Rainer Ebling bei einer Besichtigung der Arbeiten vor Ort. Noch 2005, so Held, waren am "Flughafenweg" die letzten Kleingärten angelegt und ihren neuen Eigentümern übergeben worden. Hier legt die Stadt jetzt in Sachen Bedarfsdeckung nach. "Die Übergabe der Parzellen wird im Mai erfolgen, so dass die neuen Eigentümer, die die Einfriedung dann selbst vornehmen müssen, pünktlich in die Grill- und Gartensaison starten können", blicken Held und Ebling nach vorne.
K44: Ortseingang "immens aufgewertet"
Mit der Umsetzung der letzten gestalterischen Feinheiten erstrahlt der Ortseingang Richtung Dexheim in neuem Glanz. Somit können Stadt und Kreis, nach erfolgreicher Zusammenarbeit, einen Strich unter die Realisierung des dritten Bauabschnitts in der Sanierung der K44 ziehen, der gut ein Jahr in Anspruch genommen hatte. "Mit dem Vollzug des letzten Feinschliffs, den wir durch die Aufbringung der Feindecke sowie umfangreiche Pflanzungsmaßnahmen nun zum Ende bringen, freuen wir uns sehr, zum einen weiteren wichtigen Schritt in der Sanierung der Kreisstraße getan zu haben. Zum anderen bedeutet die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt den gemeinsamen Zug an einem Strang zur Aufwertung der Verkehrswege, als auch die Verbesserung der Infrastrukturqualität", befand der Erste Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt (FWG) im Rahmen eines gemeinsamen Ortstermins mit Stadtbürgermeister Marcus Held. "Wir danken der Kreisverwaltung für die zielgerichtete und durchweg sehr gute Kooperation, die nun, mit den letzten Arbeiten am Ortsein- bzw. Ausgang, einen mehr als sehenswerten Abschluss auf diesem Teil der K44 erhält. Bedenkt man den Zustand dieses Areals zuvor, stellen die Sanierung und ihr Ergebnis eine großartige optische Aufwertung in diesem Bereich dar. In diesem Zusammenhang geht mein besonderer Dank an den Geschichtsverein, dessen Arbeit, neben der Lokalisierung des oberen Gautors, auch dessen Andeutung in der baulichen Umsetzung der Sanierung möglich gemacht hat", freute sich der Stadtchef bei der Begutachtung der Arbeiten vor Ort.
Lesecafé in der Stadtbibliothek
Mit einem neuen Angebot im Vorfeld des landesweiten Lesesommers 2013 präsentiert sich die Bibliothek der Stadt Oppenheim im Gymnasium zu Sankt Katharinen. Gemeinsam mit Bibliotheksleiterin Judith Stürtz begrüßte Sozial- und Kulturbeigeordneten Marc Sittig (SPD) die ersten Gäste des neuen Lesesommercafés in der Oppenheimer Stadtbibliothek. „Mit dem Lesesommercafé können insbesondere junge Familien noch bis zum 29. Juni samstags von 10 bis 12 Uhr einen schönen Vormittag in unserer Stadtbibliothek verbringen“, berichtet Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD). Das Lesesommercafé ist ein besonderes Angebot der Stadtbibliothek im Rahmen ihres Engagements zum landesweiten Lesesommer 2013.
Im Rahmen der Eröffnung des Lesesommercafés wurden auch Neuerungen in der Kinderleseecke, zahlreiche neue Kinder, Jugend- und Sachbücher, sowie CDs, DVDs und Gesellschaftsspiele vorgestellt. „Bereits jetzt haben sich über 20 Kinder und Jugendliche zum Lesesommer in Oppenheim angemeldet“, berichtet Bibliotheksleiterin Judith Stürtz. „Extra für den Lesesommer wurden, mit Förderung des Landes, 600 neue Kinder- und Jugendbücher angeschafft. Ich freue mich besonders darüber, dass dieses tolle Engagement unserer Bibliotheksleiterin durch viele Nutzer der Bibliothek unterstützt wird“, so der Beigeordnete für Soziales und Kultur, Marc Sittig.
Das Öffnen der großen Lesesommerkiste, in der allein 600 neue Bücher auf die Kinder- und Jugendlichen warten, ist in wenigen Monaten beim Start des Lesesommers in Oppenheim.
Öffnungszeiten der Stadtbibliothek:
Montag und Dienstag: 15.30 – 18.30 Uhr
Donnerstag und Freitag: 17.00 – 18.30 Uhr
Öffnungszeiten des Lesesommercafé:
Samstag 27.04., 18.05., 25.05., 08.06., 15.06. und 29.06., jeweils 10.00 – 12.00 Uhr
Lesesommer:
23.07., 24.07., 30.07., 03.08. und 10.08. jeweils 09.00 – 11.00 Uhr
26.07. und 02.08. jeweils 16.30 – 18.30 Uhr
Rheinradeln: Zeichen gegen Diabetes setzen
Der Volkskrankheit Diabetes entgegentreten - Oder besser entgegenradeln. Das ist die Devise der Aktion "Gesünder unter 7. Wissen, was bei Diabetes zählt", die der Partner von Rheinradeln, Sanofi, in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal einer breiten Öffentlichkeit zum Mega-Event am 5. Mai vorstellt. Im Rahmen der jüngsten Pressekonferenz zum Thema konnten sich zahlreiche Vertreter der Fachpresse und eine große Zahl lokaler Medienvertreter ein Bild von der umfangreichen Tragweite der Präventionsinitiative machen, an der sich bis heute mehr als eine halbe Million Interessierte an 40 bundesweiten Aktionsstandorten beteiligt haben.
"Sportlich, umweltgerecht und gesellig. Die Präsenz von Sanofi, in Kooperation mit Ärzten vor Ort hat im letzten Jahr gezeigt, dass die Verbindung aus sportlichem Familien-Event und zielgerichteter Prävention eine extrem gute Verbindung ergibt. Die Menschen, die den Risiko-Check auf dem Postplatz wahrgenommen haben, taten dies im Rahmen der lockeren Atmosphäre eines abwechslungsreichen Programms dieser einmaligen rheinhessischen Visitenkarte", ist der Oppenheimer Stadtbürgermeister und Sprecher aller Rheinradeln-Gemeinden, Marcus Held, auch 2013 von der Aktion überzeugt.
Auch in diesem Jahr stehen, unter der ärztlichen Aufsicht der Oppenheimer Gemeinschaftspraxis von Dr. med. Madeleine Busch und Wolfgang Reeh sowie Sanofi und dessen medizinischen Partnern Beratung und Information sowie die Diabetes-Risiko-Checks im Mittelpunkt der Aufklärungsaktion auf dem Postplatz. Ebenso startet auch zu Rheinradeln 2013 erneut eine Diabetes-Radlergruppe unter der Ägide des dreifachen Deutschen Meisters im 200-Meter-Sprint und Diabetikers Daniel Schnelting. "Ich habe mich 2012 sehr über die tolle Resonanz der Oppenheimer und der Menschen vor Ort gefreut, die mit uns geradelt sind und blicke bereits jetzt gespannt Richtung 5. Mai", so Schnelting, der sportliche Betätigung als entscheidenden Bestandteil zum erfüllten Leben trotzt Diabetes sieht.
"Wir können durch effiziente Maßnahmen, wie etwa Sport, Diabetes entgegentreten. Die Früherkennung ist eminent wichtig", blickte Dr. Richard Daikeler aus Sinsheim auf die. Diabetes-Radlergruppe zu Rheinradeln 2013, die, so der einhellige Tenor, einen wichtigen Bestandteil dieser Prävention darstelle. Wurde 2012 noch bis Guntersblum gestrampelt, liegt vor den Radlern in diesem Jahr die Strecke von Oppenheim bis Mettenheim. Anmeldungen zum Mitradeln sind noch bis 1. Mai unter diabetes@rheinradeln.com möglich.
Ohne Angst zum Zahnarzt
"Und er hat gar nicht gebohrt!" Konnte er auch gar nicht. Denn beim Besuch der Sommerkinder der Kita Herrnweiher beim allerseits gefürchteten Zahnarzt, führten die kleinen Praxis-Eroberer das Regiment. Dabei gelang es einem, alles andere als Furcht einflößendem, Dr. Darius Moghtader den potentiellen Patienten die Angst vor dem "schlimmsten" aller Arztbesuche zu nehmen. Bohrer, Spülschlauch, Absaug-Mundstück: Alles wurde von neugierigen Kinderhänden und -augen genauestens inspiziert und geprüft. Der Untersuchungsstuhl wurde auf Belastbarkeit getestet und dem Onkel Doktor ein Loch in den Bauch gefragt. Fazit der jungen Entdecker: "Angst? Doch nicht vor´m Zahnarzt!"
Krippe bis Hort: Ideale Betreuung vor Ort
Von der Krippe bis zum Hort - Gewappnet für die modernen Herausforderungen der heutigen Zeit. So gestaltet die Kita Herrnweiher nachhaltig ihr Betreuungsangebot im Sinne der stetigen Weiterentwicklung des städtischen Konzepts der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
"Mittlerweile konnten wir die ersten Kinder, die seit der Krippe unser Haus besuchen, auch im Hort willkommen heißen. Das macht uns einerseits sehr stolz und glücklich. Andererseits bestätigt es uns in der Fortführung der konsequenten Arbeit an unserem umfassenden Betreuungs- und Pädagogikkonzept, das es Kindern und Familien ermöglicht, Konstanz und Verlässlichkeit ab unter drei Jahren bis ins Grundschulalter zu genießen", freut sich die Leiterin der Kita und des Horts, Martina Stöber, die, nach aktuellem Stand, 34 Kinder unter drei Jahren in der Kindertagesstätte am Jakob-Steffan-Platz beherbergt. Davon , so Stöber weiter, nutzten 20 Kinder das Angebot eines Platzes in der Krippe, die jüngst mit einer neu installierten Hochebene ihren kleinen Bewohnern schier unendliche Möglichkeiten für´s Entdecken und Abenteuer bietet.
Mit der engen Verflechtung der beiden Häuser, sprich der Kita selbst und dem Hort in der Altstadt, durchlaufen die Kinder die wichtige Entwicklungsphase vom Kleinkind bis zur Schulpflicht innerhalb eines organisatorischen und pädagogischen Konzepts "aus einer Hand". "Besonders wichtig ist uns dabei die enge Zusammenarbeit mit der Grundschule und den Eltern zum Wohle und im besten Sinne für die Kinder, die tadellos funktioniert", bricht Stöber eine Lanze für die bisherige Kooperation der erwähnten, vereinten Kräfte. So führt der Weg der Schüler, die in zwei Hort-Gruppen mit je 44 Teilnehmern agieren, von der Grudschule "Am Gautor" nach Schulschluss direkt ins malerische Spielparadies auf dem Außengelände des Horts, wo nach Büffeln erst einmal Toben und Bewegung angesagt sind. Danach wartet am gedeckten Mittagstisch ausgewogene Speisen und Getränke mit wöchentlich wechselndem Speiseplan und reichlich frischem Obst und Gemüse. Im Anschluss kümmern sich drei Erzieherinnen, gemeinsam mit den Kindern, um die Erledigung der Hausaufgaben und deren Aufarbeitung. Sind die Hausaufgaben erledigt, heißt es "Spiel, Spaß und Entspannung" bis zum späten Nachmittag. "Jährliche Highlights für unsere Hortkinder sind die Ferienspiele, die sie regelmäßig zu großartigen Attraktionen führen und begeistert genutzt werden. Ob Mannheimer Luisenpark, Speyerer Technikmusuem, Schloss Freudenberg oder `Safari´ im Gonsenheimer Wildpark: Im Hort ist jeder Ferientag ein Abenteuer und für die Eltern mit der Gewissheit versehen, dass ihre Sprösslinge pädagogisch wertvoll und fachkompetent gefordert und gefördert werden", erklärt Martina Stöber, die dankbar für das Engagement von Förderverein und Sponsoren ist, die die Ferienspiele konstant kostenfrei für die Eltern halten. "Die großartige Arbeit, die hier geleistet wird und die stetige Weiterentwicklung durch unsere kompetenten Kräfte sind spürbarer Ausdruck meines Ziels eines kinder- und jugendfreundlichen Oppenheims im Sinne der optimalen Vereinbarkeit von Familie und Beruf", zeigt sich auch Stadtchef Marcus Held begeistert.
5000 strömen zu Schlemmerwanderung
Pünktlich zu den ersten intensiven Sonnenstrahlen und echtem
Bilderbuchwetter konnten sich die Stadt Oppenheim und die Agentur inMEDIA, als Organisatoren, freuen, dass mit einem neuen Besucherrekord von mehr als 5 000 Gästen, die alljährliche Frühjahrs-Schlemmerwanderung einen mehr als gelungenen und genussreichen Einstieg in eine beschwingte Freiluft-Saison in und um die Wein- und Festspielstadt lieferte. "Wir sind sehr zufrieden mit der großartigen Resonanz und dem positiven Echo der Menschen, die es aus nah und fern nach Oppenheim zog. In der Tat hatten wir nicht mit einem derartig überwältigenden Ansturm gerechnet, was zu kleineren Engpässen in der Versorgung geführt hat. Somit sind wir über die unzähligen positiven aber auch kritischen Rückmeldungen dankbar, die uns in die Lage versetzen, bei der Federweißer-Schlemmerwanderung am 3. Oktober, kleinere Mankos nachzubessern und auszuschließen", freuen sich der Oppenheimer Stadtbürgermeister Marcus Held und inMEDIA-Inhaber Markus Appelmann im Nachgang der Großveranstaltung, die die Wanderer und Spaziergänger aus der
Region und von weit darüber hinaus auf mehreren Kilometern durch die Oppenheimer und Dienheimer Gemarkung führte. Vor der malerischen Kulisse der Weinberge warteten Flammkuchen, Wein und viele kulinarische Leckereien auf Genießer-Gaumen und grüne Fleckchen auf entspanntes Verweilen. "Ob hoch oben, inmitten austreibender Rebstöcke, im historischen Herzen der mittelalterlichen Altstadt oder im rustikalen Ambiente der Burgruine Landskron: Die alljährliche Schlemmerwanderung ist aus dem regionalen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken und entbietet den Gästen Rheinhessens sowie seinen Bürgern eine genussvolle Visitenkarte der besonderen Art", befindet Stadtchef Marcus Held abschließend.
Galerie: Schlemmerwanderung 2013
Bürgermeister radeln für guten Zweck
Den guten Zweck als Ziel fest im Blick erstrampelten die sportlichen Vertreter der Rheinradeln-Gemeinden eine Gesamtspendensumme von mehr als 9000 Euro bei der alljährlichen Charity-Aktion "Bürgermeister radeln für kranke Kinder". Innerhalb der angesetzten 30 Minuten Gesamtradelzeit kamen die acht teilnehmenden Teams auf rund 230 Kilometer, die auf den Ergometern zurückgelegt wurden. Dabei die Nase vorn hatte am Ende das Team aus Ludwigshöhe mit knapp 31 zurückgelegten Streckenkilometern, vor den Konkurrenten aus Worms und Alsheim. Initiiert durch die DAK-Gesundheit, einer der Partner des Mega-Event "Rheinradeln"; am Sonntag, 5. Mai, zahlte die Kasse für jeden zurück gelegten Kilometer 40 Euro und hatte die ursprünglich veranschlagte Radelzeit, wegen des warmen Wetters, von einer Stunde auf 30 Minuten verkürzt. Aufgesattelt wurde auf Ergometer eines weiteren Partners - Auf jene von Fahrad XXL-Franz aus Mainz. "Wir sind sehr froh, dass sich die Bürgermeister und kommunalen Vertreter in jedem Jahr an dieser tollen Aktion so engagiert beteiligen. Sagenhaft ist in diesem Jahr der immense Betrag, der an drei Selbsthilfegruppen geht. Das ist ein schönes Signal im Vorfeld von Rheinradeln", freute sich der Oppenheimer Stadtbürgermeister und Rheinradeln-Sprecher Marcus Held, gemeinsam mit Moderator Markus Appelmann und dem Pressesprecher der DAK Südwest, Claus Uebel. Somit erhielten die Diabetes-Kids Vorderpfalz e.V., der Rheinland-Pfälzische Landesverband früh- und Risiko geborener Kinder e.V. sowie „Kohki – Verein für Familien herzkranker Kinder und Jugendlicher“ aus den Händen von Michael Hübner, dem rheinland-pfälzischen DAK-Chef, jeweils einen Scheck in Höhe von 3037 Euro.
Schlemmerwanderung am 14. April 2013
Ohne Anmeldung einfach vorbeikommen und mitschlemmen: Wiedersehen macht Freu(n)de
Die letzten Vorbereitungen für ein Wiedersehen am 14. April laufen. Nachdem unsere Erwartungen am 3. Oktober 2012 bei Weitem übertroffen wurden freut sich das Schlemmerwanderung-Team auf den 14. April 2013. Auf insgesamt 7 Kilometern Strecke gibt es für Sie, Ihre Familie, Freunde und Bekannten an vielen Ständen inmitten der Weinberge kulinarische Köstlichkeiten, auserlesene Tropfen und die Möglichkeit zu geselligen Runden.
Uns haben viele Anfragen erreicht, ob eine Anmeldung für die Schlemmerwanderung erforderlich ist. Die Antwort ist: nein! Packen Sie einfach Ihre Lieben ins Auto oder in die Bahn und besuchen Sie die Schlemmerwanderung in Oppenheim. Ihren “Eintritt” zahlen Sie vor Ort am Start der Strecke mit dem Kauf eines Weinglases in Höhe von 2,50 €.
Sollten Sie die gewünschten Informationen also noch nicht an dieser Stelle finden zögern Sie bitte nicht, telefonischen Kontakt über Telefon 06133 578390 oder per E-Mail an hallo(at)schlemmerwanderung.de zu uns aufzunehmen. Wir stehen gerne für Ihre Fragen zur Seite!
Infos unter www.schlemmerwanderung.de
Festspiele mit preisgekröntem Theater
2013 ist das Otfried Preußler Jahr. „Dem im Februar 2013 verstorbenen großen deutschen Kinderbuchautor wollen die Festspiele der Stadt Oppenheim ihre Reverenz erweisen“, so Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD). Eines seiner beliebtesten und bekanntesten Werke, „Die kleine Hexe“ wird deshalb am Sonntag, 15. September 2013, 15 Uhr im Kulturkeller am Amtsgericht aufgeführt. „Mit dem L'UNA Theater ist es uns gelungen eine der renommiertesten Kinderbühnen in Deutschland zu engagieren. Erst jüngst wurde das L'UNA Theater wiederholt für seine Aufführung der „Kleinen Hexe“ mit dem Publikumspreis der Wiesbadener Kinderkulturtage ausgezeichnet“, berichtet Sozial- und Kulturbeigeordneter Marc Sittig (SPD). Mit Unterstützung von namhaften Sponsoren wie dem EWR in Worms, der Sparkasse Mainz, der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, der Kulturstiftung des Landkreises Mainz-Bingen und dem Land Rheinland-Pfalz, sowie der Unterstützung durch den Förderverein der Festspiele und erheblichen Eigenmitteln gelingt es der Stadt Oppenheim seit mehr als 20 Jahren dieses besondere Kulturhighlight der Region Rheinessen zu ermöglichen. „Gemeinsam mit dem Beigeordneten Marc Sittig danke ich dem Land, dem Kreis, den Mitgliedern des Fördervereins der Festspiele, allen Unterstützern, Sponsoren und Aktiven ausdrücklich. Kultur bewegt und verbindet über Grenzen hinweg. Aus diesem Grund haben wir für die Festspiele 2013 auch das Motto Eurovisionen gewählt“, so Stadtbürgermeister Marcus Held. Weitere Informationen rund um die Festspiele gibt es im Internet unter www.festspiele-oppenheim.de, oder im Festspielbüro der Stadt Oppenheim in der Merianstraße, telefonisch erreichbar unter 06133-4909-19.
"Sauberes Wäldchen" mit großer Resonanz
„Den Wetterkapriolen ein Schnippchen geschlagen und einen großen Gewinn für die Natur erreicht. Wir haben doppelt gewonnen, Win-Win also“, zeigte sich der Erste Beigeordnete der Stadt Oppenheim, Raimund Darmstadt, hoch zufrieden mit dem Ergebnis der diesjährigen Umweltaktion „Sauberes Wäldchen und saubere Landschaft“. Die mehr als 120 fleißigen Helferinnen und Helfer durchkämmten bei frostigen Temperaturen den Stadtwald, das Landskronareal und das Unterfeld und förderten beim jährlichen Frühjahrsputz jede Menge Müll und Unrat zu Tage. Obwohl der Einsatz wegen Schneefalls um eine Woche verschoben worden war, beteiligten sich wieder der Fußballsportverein FSVO mit allein 35 Kindern und Jugendlichen, der TVO, der Kanuclub, der Naturkindergarten, die Maulwurf Company, die Jagdgenossenschaft, die Alternative Liste (AL), die Camper, der Katholische Kirchenchor, der Tennisclub, der ASVO, die IGS, der Aero-Club, die Evangelische Stadtmission, mehrere Stadträte und viele Einzelpersonen an der Gemeinschaftsaktion. Das Spektrum der eingesammelten Müllmengen reichte dabei vom üblichen Verpackungsmaterial über Flaschen, Plastiktüten, Blumenkästen, Matratzen, ein Abflussrohr, ein Metallgitter, viele Kleinteile, etliche Autoreifen bis hin zu einem Bürostuhl. „Es ist immer wieder höchst ärgerlich, dass eine respektlose Minderheit ihren Dreck in der Landschaft entsorgt. Andererseits beweist das vorbildliche ehrenamtliche Engagement so vieler Mitmenschen, besonders der vielen Kinder und Jugendlichen, ein gewachsenes solides Umweltbewusstsein und die Bereitschaft, Natur und Landschaft nachhaltig zu schützen. Das ist höchst erfreulich und stimmt uns optimistisch“, lobte Organisator Raimund Darmstadt das selbstlose Wirken der Umweltaktivisten.
Tatkräftige Unterstützung hatten die vielen Helfer von den Mitarbeitern des Bauhofs und von der Kreisverwaltung erhalten, die drei Container zur Verfügung stellte. Stadtbürgermeister Marcus Held und Umweltbeigeordneter Raimund Darmstadt bedankten sich in froher Runde herzlich bei allen Mitwirkenden. Bei bester Stimmung genossen die Teilnehmer im Anschluss den vom Club der Kochenden Männer zubereiteten Gemüseeintopf und die vom Integrationsbetrieb „Rheinrestaurant“ servierten Weck- und Fleischwurstportionen.
Kita "reist" schlemmend durch die Welt
80 Tage sind einfach zu kurz und um die Welt reist man auch nicht mehr im Heißluftballon. Das macht man in der spannenden Welt der Kita Herrnweiher und nimmt sich dafür 22 Wochen Zeit. Denn so lautet das Motto, unter dem es die Sonnenblumen, Füchse, Eichhörnchen, Schmetterlinge, Regenbogen, Dinos, Bärchen, Wonneproppen und Pampersrocker einmal um den Globus schaffen wollen. „Schlemmend durch die Welt“ war somit nicht nur ein Familiennachmittag erster kulinarischer Güte sondern auch eines der Highlights unter den Etappenzielen der noch jungen Reise der Kita-Kinder. Eine ganze Stunde lang war Genießen à la international angesagt. Eigens ernannte Botschaftereltern aus Russland, Italien, Türkei, Frankreich, China und den USA stellten mehr als reichhaltig das bereit, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Jede Gruppen war zu einem der Zielländer umgestaltet worden und wartete mit einem liebevoll dekorierten landestypischen Café auf. Somit gelangte man in nur wenigen Schritten vom Genuss im „Big Apple“ zu savoir vivre unterm Eiffelturm oder Exotischem aus Fernost. „Die Welt, in der Kinder heute aufwachsen, ist von kultureller und sprachlicher Vielfalt geprägt. Wir wollen deshalb unseren Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit auf die interkulturelle Erziehung legen, da ein Großteil der Kinder interkulturelle Erfahrungen mitbringt. Erklärtes Ziel ist es, unseren Kindern gegenseitiges Verständnis, Wertschätzung und Anerkennung zu vermitteln“, skizziert die Leiterin der Kita, Martina Stöber, den konzeptionellen Hintergrund der Aktion, die bereits seit Jahresbeginn bei Kindern und Eltern für viel Spaß und Begeisterung sorgt. Wie ist es eigentlich in einer anderen Sprache zu sprechen, mit Stäbchen zu essen, ganz anders auszusehen, in ein fremdes Land zu kommen, die eigenen Sitten und Gebräuche zu erhalten und weiterzugeben? Und wo lassen sich besser Gespräche führen und Begegnungen gemütlicher gestalten als bei einem gemeinsamen Essen? Unter den staunenden Augen von Stadtbürgermeister Marcus Held und dem Team der Kita öffnete sich den kleinen Entdeckern somit eine neue Sicht auf die große, weite Welt. Dabei stehen pädagogische Ziele wie Entwicklung von Toleranz und Verständnis, das Kennenlernen anderer Länder mit allen Sinnen, die Erweiterung des Wortschatzes und soziales Lernen durch aktives Miteinander im Fokus. „In diesem Sinne warten im noch jungen Jahr 2013 noch viele schöne Plätze und ihre Bewohner darauf von der Reisegesellschaft unserer kleinen Oppenheimer entdeckt und erlebt zu werden“, freut sich Stöber, die mit ihrem Team das Bordpersonal des „Fliegenden Klassenzimmers“ Oppenheimer Prägung stellt. Und Souvenirs für zu Hause? Gibt´s die auch? „Na klar. Sonst weiß ja keiner, dass wir da waren“, lacht Marie und spurtet mal eben von den „USA“ in die „Türkei“ – Schließlich ist die Welt im Herrnweiher, wenn auch nur für 22 Wochen, ein Dorf.
Rheinradeln 2013
Mit rund 100.000 Besuchern im letzten Jahr konnte das Jubiläumsradeln 2012 einen Besucherrekord verbuchen. Insgesamt nutzen knapp eine halbe Million Radler, Skater, Walker und Spaziergänger in den fünf Jahren, in denen das Event wiederbelebt wurde, den Familien-Radelsonntag. Jetzt wurden, durch den Sprecher von Rheinradeln, Oppenheims Stadtbürgermeister Marcus Held und Markus Appelmann, Geschäftsführer der Agentur inMEDIA die neuen Werbe- und Infomaterialien zu diesem besonderen Familienevent im Rathaus von Worms-Herrnsheim an die acht Teilnehmerkommunen ausgegeben. „Ich danke Ortsvorsteherin Gutjahr dafür, dass wir heute hier zu Gast sein dürfen. Schon im Jubiläumsjahr haben sich die Kommunen von Rheinradeln mit den verschiedenen Vereinen besonders engagiert. Gemeinsam mit ihnen und unseren Sponsoren, wie dem Hauptsponsor EWR, der DAK-Gesundheit, den Genossenschaftsbanken der Region, der Verlagsgruppe Rhein-Main, dem VRN Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Sanofi und Fahrrad XXL Franz ist es uns wieder gelungen ein tolles Familienprogramm für die ganze Strecke und jeden Rheinradelort anzubieten“, so Rheinradeln-Sprecher Marcus Held. Markus Appelmann von der Agentur inMEDIA freut sich über das bunte Programm an der Strecke: „Am 5. Mai wird uns Sternekoch Johann Lafer zeigen, wie man mit frischen regionalen Lebensmitteln gesunde Gerichte zubereiten kann. Darüber hinaus begrüßen wir die Kunstrad-Weltmeisterinnen, viele bekannte Bands aus der Region und wir freuen uns, dass der Hauptsponsor EWR zum Boxenstopp auf der neuen E-Kartbahn einlädt.“ Mit Plakat- und Flyerwerbung, aber auch mit großen Bannern, die zwischen dem Rhein-Main- und dem Rhein-Neckar-Gebiet auf die 25 Kilometer autofreie Strecke auf der alten B9 einladen, kommen die Rheinradeln-Macher dem spürbar gewachsenen Drang nach Bewegung und sonntäglicher Radelidylle nach. Mit einer interessanten Neuauflage des Rheinradeln-Gewinnspiels setzt das Rheinradeln-Team zur Ausgabe Nr. 6, neben dem mehr als vielfältigen Programm in den einzelnen Gemeinden, deutliche Akzente im Frühling. „Besonders gefreut haben wir uns auch in diesem Jahr wieder über die breite Riege an Partnern, die nicht nur zum Gelingen von Rheinradeln beitragen, sondern auch gleichzeitig dafür sorgen, dass in sechs Jahren Rheinradeln kein Steuergeld verwendet werden musste“, verkündete Marcus Held. Tradition schreiben die Rheinradeln-Macher in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Hauptsponsor EWR groß. Ebenso konnten weitere starke Partner aus den Vorjahren, wie zum Beispiel Sanofi erneut für eine Kooperation gewonnen werden. Ab sofort liegen die Flyer in den Gemeindeverwaltungen aus.
Kita mit neuem Logo
Mit einem Gedicht, einem Lied und einem Fingerspiel überraschten die Kinder der Kindertagesstätte Am Gänsaugraben, die Eltern, sowie Stadtbürgermeister Marcus Held und Sozialbeigeordneten Marc Sittig (beide SPD). Damit bedankten sich die Kleinen für ihr neues Kita-Logo, das jetzt diese städtische Einrichtung schmückt. „Ich bin glücklich, dass es jetzt endlich soweit ist“, freut sich Kita-Leiterin Kristina Schmitt. Im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier wurde das, durch die Agentur inMedia gestaltete neue Kita-Logo durch Stadtbürgermeister Held, Beigeordneten Sittig und Kita-Leiterin Schmitt seiner Bestimmung übergeben. Held dankte hierbei den Eltern und den Mitgliedern des Elternausschusses für ihre Tatkräfte Mitarbeit am Entstehen des Logos, sowie der Gestalterin Anja Wernicke. „Das Logo wird nicht nur das Gebäude zieren, sondern auch alle Briefe und auch auf der Homepage erscheinen. Es ist eine tolle gemeinschaftliche Leistung“, so Stadtbürgermeister Marcus Held.
K 44 Oppenheim – Vollsperrung 2.-5. April
Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass in Abstimmung mit der Stadt Oppenheim in der zweiten Woche der Osterferien, vom 02. bis zum 05. April, die K 44 (Gaustraße) wegen Bauarbeiten voll gesperrt ist. Im Rahmen der Gewährleistung werden Reparaturarbeiten durchgeführt. Während der Bauphase wird der Verkehr der Kreisstraße über die B 9 und die B 420 umgeleitet. Da sich die Einschränkungen im Verkehrsablauf nicht vermeiden lassen, werden Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme gebeten.
Stadtbibliothek bekommt Förderung
Mit einer Festbetragsfinanzierung in Höhe von 600 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz die Beteiligung der Stadtbibliothek Oppenheim am landesweiten Lesesommer 2013, dies gaben Stadtbürgermeister Marcus Held sowie Sozial- und Kulturbeigeordneter Marc Sittig (beide SPD) nun bekannt. „Wir danken Ministerin Doris Ahnen und dem Landesbibliothekszentrum für die so gezeigte Anerkennung der Anstrengungen unserer Stadtbibliothek im Rahmen des landesweiten Lesesommers“, so Stadtbürgermeister Marcus Held. 2012 hatte die Bibliothek der Stadt Oppenheim unter der Leitung von Judith Stürtz am landesweiten Lesesommer zum ersten Mal teilgenommen. „2012, bei der ersten Teilnahme der Stadtbibliothek am landesweiten Lesesommer machten mehr als 60 Kinder und Jugendliche bei diesem Extraangebot der Stadtbibliothek mit. Mehr als 72.000 Seiten, das entspricht rund 500 Büchern wurden von den Mädchen und Jungen in den vier Wochen Lesesommer gelesen. Wir konnten für die Bibliothek einen Landespreis in Höhe von 200 Euro gewinnen. Die nun zugesagte Förderung ist Zweckgebunden an die Beschaffung neuer Bücher für den Lesesommer 2013 und unterstützt uns in unserem Bemühen die Bibliothek attraktiv zu halten“, so Beigeordneter Marc Sittig. Der Landesweite Lesesommer findet 2013 vom 24. Juli bis 24. August statt. Weitere Informationen rund um den landesweiten Lesesommer 2013 in Oppenheim erhält man in der Stadtbibliothek. Die Öffnungszeiten der Stadtbücherei Oppenheim im Gymnasium zu St. Katharinen: Montag und Dienstag 15:30 - 18:30 Uhr Donnerstag und Freitag 17:00 - 18:30 Uhr.
Mehr Förderung
Lange Jahre blieb der Personalkostenzuschuss des Landkreises Mainz-Bingen für das Oppenheimer Jugendhaus konstant bei rund 5.000 Euro. Nach Verhandlungen von Stadtbürgermeister Marcus Held und Sozialbeigeordneten Marc Sittig (beide SPD) mit der Kreisbeigeordneten Dorothea Schäfer (CDU) bewilligte nun der Kreisvorstand des Landkreises Mainz-Bingen eine Erhöhung der Förderung der Personalstelle des Jugendhauses auf 8.500 Euro. Verbunden wurde diese Erhöhung um rund 3.500 Euro mit einer Dynamisierung der Förderung ab 2014 vom jeweiligen Vorjahresbetrag um 1 Prozent. „Auf Grund der stetig steigenden Personalkosten und Teuerungsrate ist eine regelmäßige Anpassung an diese Kostenentwicklung notwendig geworden. Wir sind dankbar, dass der Kreis, unter Landrat Claus Schick, dies ebenfalls so sieht“, betont Stadtbürgermeister Marcus Held. Stadtbürgermeister und Sozialbeigeordneter erinnern in diesem Zusammenhang an die immensen Investitionen der Stadt in das Jugendhaus bei dessen Umzug an den neuen Standort. So wurden allein für den Ankauf der ehemaligen Landskronförderschule in der sich das Jugendhaus nun befindet 500.000 Euro investiert, für den Umbau zur Nutzung als Jugendhaus noch einmal 130.000 Euro. „Allein im aktuellen Haushaltsjahr wird das Gesamtjahresergebnis für das Jugendhaus ein Minus von 100.000 Euro betragen. Dies wird nun, durch die Unterstützung des Kreises, dankenswerter Weise zumindest im Teilbereich Personalkosten verringert“, so Sozialbeigeordneter Marc Sittig. Sowohl Stadtbürgermeister Held als auch Beigeordneter Sittig betonen die Bedeutung des Jugendhauses für Oppenheim und die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim. Gerade durch den Umzug hin zu den Schulen sehe sie eine gewachsene Bedeutung des Jugendhauses der Stadt Oppenheim und des evangelischen Dekanats für die Verbandsgemeinde. „Wir werden auch hier das Gespräch suchen. Durch die gesteigerte Nutzung der Einrichtung von Kindern und Jugendlichen aus anderen Kommunen der VG ist ein gemeinsames Gespräch wichtig“, so Held.
Neubürgerempfang 2013
Ein mit Neubürgern bis auf den letzten Platz gefüllter Ratssaal im historischen Rathaus der Stadt war auch in diesem Jahr wieder das erstaunliche Resultat der Einladung Stadtbürgermeister Marcus Helds und seiner Beigeordneten zum traditionellen Neubürgerempfang. In seinem Grußwort brachte Held seine große Freude über stetig steigende Zahl an Menschen zum Ausdruck, die, so wörtlich, „das aufstrebende und bedeutsame Mittelzentrum Oppenheim“, zu ihrem Lebensmittelpunkt machen wollen und bereits getan haben. „Unterirdisch und oberirdisch hat die Stadt jedem etwas zu bieten und mit dem Zuzug gerader junger Menschen und Familien stärken Sie alle nachhaltig den Standort Oppenheim, der Sie, mit all seinem vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Nacherholung, Verkehr oder Tourismus, herzlich willkommen heißt“, sagte Held vor den zahlreichenden Anwesenden, die Teil der 542 Neubürger sind, die sich in 2012 für Oppenheim entschieden haben. Dabei zeige der Trend, so Held mit Blick auf aktuelle, Zahlen, nach einem leichten Rückgang in den Jahren von 2002 bis 2005, seit gut sieben Jahren wieder kontinuierlich nach oben. So waren es 2005 noch 448 Zuzüge nach Oppenheim, während man 2009 wieder 539 Neuankömmlinge in der Wein- und Festspielstadt willkommen heißen konnte.
Bahnhof: Umrüstung mit Lautsprecheranlage?
In das Ringen der Stadt mit der Deutschen Bahn zur seit langem geforderten Nachrüstung des Oppenheimer Bahnhofs, dessen Einweihung sich jetzt zum zweiten Mal jährt, kommt jetzt Bewegung. Ein Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts verpflichtet die Bahn dazu, 1900 ihrer bundesweit 5500 Bahnhöfe und Haltepunkte mit elektronischen Hinweistafeln oder Lautsprecheranlagen nachrüsten. Laut Urteil (Az.: 18 K 4907/11) ist die Bahn verpflichtet, auf allen Bahnhöfen und selbst auf Kleinststationen wartende Fahrgäste über Zugausfälle und Verspätungen "aktiv" zu informieren. Es reiche nicht aus, wenn Plakate auf Nummern von Info-Telefonen hinweisen würden, so der Wortlaut der Richter. „Dieses Urteil ist ein echte Chance für Oppenheim. Unter Hinweis auf die großen Gefährdungspotenziale, insbesondere auf dem östlichen Bahnsteig, fordern wir seit langem die Anbringung von Lautsprecheranlagen. Dabei geht es um akustische Warnungen vor durchfahrenden Zügen. An der Notwendigkeit dieser Maßnahme hat sich aus unserer Sicht nichts geändert“, erklärte Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) in seiner Reaktion auf die unerwartete Wende im Ringen um die von der Bahn für Oppenheim in der Vergangenheit abgelehnte Maßnahme. In einem aktuellen Schreiben an den Konzern macht sich Held für die Nachrüstung und die Klärung sicherheitsrelevanter Fragen stark. „Ich bitte um Mitteilung, ob der Bahnhof Oppenheim unter Berufung auf das Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln nunmehr ebenfalls mit Lautsprecheranlagen ausgerüstet wird, und was von unserer Seite getan werden kann, damit dies geschieht. Ich gehe davon aus, dass wir ein gemeinsames Interesse haben, die Sicherheit der Fahrgäste der Deutschen Bahn AG, besonders der Schülerinnen und Schüler, zu erhöhen“, so Held in seinem Brief an den DB-Konzernbevollmächtigten für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Jürgen Konz.
Stabaus in Oppenheim
Gemeinsam mit der katholischen integrativen Kindertagesstätte feierten die beiden städtischen Kindertagesstätten Herrnweiher und Gänsaugraben auch 2013 wieder den traditionellen Stabausumzug. An der Spitze angeführt vom Sozialbeigeordneten Marc Sittig (SPD) und begleitet durch die Freiwillige Feuerwehr Stadt Oppenheim, sowie abgesichert durch die Polizei Oppenheim führte der Stabausumzug über die Mainzer und die Krämer Straße hin zum Markplatz am Rathaus der Stadt. Dort, in der Herzkammer der Stadt, wurde dieser besondere Lindwurm durch Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und der Stadtkapelle Oppenheim begrüßt.
Auf der Bühne des Markplatzes, symbolisierten die katholische und die beiden städtischen Kindertagesstätten Winter, Frühling und die Winteraustreibung. In verschiedenen Darbietungen präsentierten die Kinder, moderiert durch Stadtbürgermeister Marcus Held und Beigeordneten Marc Sittig die traditionelle Austreibung des Winters sowie die Begrüßung des Frühlings. Unterstützt wurde die Veranstaltung wieder durch den städtischen Bauhof, der die Technik bediente. Die Stadtkapelle umrahmte das Programm mit traditionellen Liedern zum Stabaus. „Ein großer Dank geht an die Feuerwehr, die Polizei und die Stadtkapelle, sowie an die Kinder. Feuerwehr und Polizei sorgten für die Sicherheit des Zuges, die Stadtkapelle zeigte wieder ihr musikalisches Können und die Kinder haben alle sehr fleißig geübt und tolle Aufführungen gezeigt. Die Auftritte unserer jüngsten Oppenheimerinnen und Oppenheimer waren wieder absolut topp“, so Stadtbürgermeister Marcus Held.
Am Schluss überreichten Sozialbeigeordneter Marc Sittig mit dem Bürger- und Behindertenbeauftragten Frieder Reichert (SPD) noch jeder Kindertagesstätte ein eigenes Geschenk.
Ärzte und Kommunen beschließen Resolution
Zusammen mit der Stadt Oppenheim und der Gemeinde Nierstein setzen sich nun auch die Ärzte der Region für den Fortbestand der Bereitschaftsdienstzentrale ein. Auf Einladung von Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) kamen niedergelassene und in der Bereitschaftsdienstzentrale Dienst tuende Mediziner im Rathaus der Stadt zusammen und verabschiedeten eine gemeinsame Resolution. In dieser wird der Wunsch gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zum Ausdruck gebracht, die von der Schließung bedrohte Einrichtung noch mindestens weitere sechs Monate lang geöffnet zu halten. In dieser Zeit, so die Absicht der Unterzeichner, sollen aktuelle Fallzahlen erfasst werden und gemeinsam mit der KV und den Kommunen über Lösungsmodelle gesprochen werden.
Dabei ist allen Beteiligten klar, dass das derzeitige Defizit nicht dauerhaft geschultert werden kann. Zuvor konnten sich die 13 Mediziner mit Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und dem Niersteiner Beigeordneten Egid Rüger (CDU) in Vertretung für Bürgermeister Thomas Günther umfassend austauschen. „Ich habe zu diesem runden Tisch eingeladen, weil wir nichts unversucht lassen dürfen um die ärztliche Versorgung der Menschen in unserer Region an Wochenenden und Feiertagen sicher zu stellen“, betonte Marcus Held. Dass die niedergelassenen Mediziner derzeit schon sehr belastet sind und in den meisten Fällen nicht noch zusätzlich einen Vordergrunddienst in der Bereitschaftsdienstzentrale leisten können, wurde schnell klar. „Wenn von der KV gesagt wird, dass die Fallzahlen zu niedrig, müssen wir in Zukunft dafür sorgen, dass nicht so viele Patienten an der Bereitschaftsdienstzentrale vorbei fahren, da aufgrund kaum vorhandener Geräte fast keine Diagnostik möglich ist“, wies Dr. Wolfgang Reeh auf ein Problem hin. Dr. Helmut Weber führte aus, dass sich die Zeiten auch in der Medizin seit Einrichtung der Bereitschaftsdienstzentrale in Oppenheim verändert hätten, plädierte aber dennoch für die Fortführung. „Dennoch gibt es genügend Kolleginnen und Kollegen, die in der Bereitschaftsdienstzentrale Dienst tun wollen“, widersprach etwa der Oppenheimer Dr. Wolfgang Reeh der von Stadtbürgermeister Marcus Held zitierten Haltung der KV, die einen Mangel an derartigem Willen kommuniziere. Ähnlich äußerten sich die Medizinerinnen Dr. Petra Sander-Rix und Dr. Ellen Schick-Staudt aus Nierstein, die selbst häufig Schichten leisten.
„Gesunder Menschenverstand und die Besinnung auf die eigenen medizinischen Fähigkeiten sollten diese Einrichtung zu einem Wegweiser für Patienten machen, gezielte Diagnosen ermöglichen und wenn nötig, einen Weiterverweis an Krankenhäuser zum Ziel haben. Viele unserer Klinikärzte hätten durchaus Interesse, hier mit anzupacken“, brach der Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie der Uniklinik Mainz, Dr. Walter Roth, der in beobachtender Funktion anwesend war, eine Lanze für den einhelligen Willen der Unterzeichner, eine Schließung abzuwenden. „Das freut uns sehr. Denn der Druck aus der Bevölkerung ist enorm. Die Menschen brauchen und wollen diesen Dienst. Ich selbst und meine Familie waren des Öfteren sehr froh, ihn nutzen zu können und nicht die Reise nach Worms oder Mainz antreten zu müssen“, schilderte Beigeordneter Egid Rüger seine persönliche Sicht der Dinge.
„Die KV hat die Bereitschaft signalisiert, dann eine Fortführung des Dienstes zu erwägen, wenn sich Mediziner fänden, die gewillt sind hier anzupacken. Die vorliegende Resolution ist ein guter Konsens, mit dem wir versuchen, in den Verhandlungen mit der KV einen fruchtbaren Kompromiss zum Wohle der Menschen in der Region zu erreichen“, fasste Marcus Held die bisher mit der KV geführten Gespräche zusammen. Dieter Mathes, Leiter der Rettungszentrale, in der die Bereitschaftszentrale beheimatet ist, sprach sich im Namen des Rettungs- und Telefondienstes ebenfalls für das Prinzip der Verhältnismäßigkeit aus: „Wir sollten uns fragen, warum die Zahlen der KV so sind wie sie sind. Wir verzeichnen mehr Transporte mit dem Krankenwagen als nötig und das Echo der Patienten deutet auf unfreundliche und demotivierte Ärzte hin. Allein aus diesen Gründen, ist es wichtig, neue Fallzahlen zu generieren, die unumstößlich Auskunft über die Leistung und die Kapazität der Einrichtung geben!“
Stabausumzug am 10. März in Oppenheim
Zum traditionellen Stabausumzug lädt die Stadt Oppenheim auch im Jahr 2013 wieder recht herzlich ein. Gemeinsam mit der katholischen integrativen Kindertagesstätte feiern die städtischen Kindertagesstätten Herrnweiher und Gänsaugraben wieder diesen traditionellen Umzug. „Am 10.März 2013 startet der Stabausumzug 11.45 Uhr auf dem Postplatz und schlängelt sich dann, begleitet durch die Freiwillige Feuerwehr Stadt Oppenheim, über die Mainzer und die Krämer Straße hin zum Markplatz am Rathaus der Stadt“, berichtet Stadtbürgermeister Marcus Held. Auf dem Marktplatz wird der Lindwurm ab 12.00 Uhr durch die Stadtkapelle und den Stadtbürgermeister feierlich begrüßt.
Auf dem Markplatz, im historischen Herzen der Stadt, werden dann die katholische und die beiden städtischen Kindertagesstätten Winter, Frühling und die Winteraustreibung in verschiedenen Darbietungen auf der Markplatzbühne symbolisieren. Unterstützt wird die Veranstaltung wieder durch den städtischen Bauhof, der die Technik bedient. „Die Kinder haben alle sehr fleißig geübt. In diesem Jahr wird die Kita Herrnweiher als Winter beginnen, gefolgt wird sie von der katholischen Kita mit dem Thema Winteraustreibung, den Frühling symbolisiert in diesem Jahr die Kita Gänsaugraben. Wir alle sind schon sehr gespannt und freuen uns schon sehr auf die Auftritte unserer jüngsten Oppenheimerinnen und Oppenheimer“, so Sozialbeigeordneter Marc Sittig.
Aktion "Sauberes Wäldchen" am 16. März
Nach dem erfreulichen Erfolg unseres letztjährigen „Frühjahrsputzes“ in der Gemarkung werden wir auch in diesem Jahr unsere seit nunmehr fast 40 Jahren gepflegte Gemeinschaftsaktion zur Säuberung des Wäldchens, der Landskronanlage und der übrigen Gemarkungsflächen fortsetzen. Mehr als 100 Helfer haben sich 2012 bei der „Aktion Sauberes Wäldchen“ engagiert. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder kräftig zupacken und Natur und Landschaft von Müll und Unrat befreien.
Zur diesjährigen Sammelaktion am
Samstag, 16. März 2013, mit Start um 9.00 Uhr
ab dem Treffpunkt Polizeistation Oppenheim
laden Stadtbürgermeister Marcus Held und der Erste Beigeordnete Raimund Darmstadt ganz herzlich ein.
Wir bitten Sie um Ihre erneute Unterstützung und Mithilfe.
Gegen 11.30 Uhr wird für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Rheinrestaurant in Kooperation mit dem Klub der Kochenden Männer und dem Integrationsbetrieb ein kräftiger Imbiss gereicht.
Für Ihre werte Unterstützung sagen wir bereits jetzt herzlichen Dank.
Unterschriften gegen Schließung
Die Ärztliche Notdienstzentrale soll erhalten bleiben. Das ist die deutliche Botschaft der Masse von 1650 Unterschriften entschlossener Menschen aus Oppenheim und der gesamten Region, die Monika Hertlein in tagelanger Arbeit mit Gleichgesinnten gesammelt hat. Die engagierte Oppenheimerin stattete nun Stadtbürgermeister Marcus Held einen Besuch ab und übergab ihm diese Unterschriften, um ihn bei seinen Benmühungen, die ärztliche Versorgung im Bereich Nierstein-Oppenheim auch in Zukunft an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten, zu unterstützen. "Ich war mir bewusst, dass das die Menschen in unserer Region die Notfallzentrale brauchen und deshalb habe ich mich, bereits als die mögliche Schließung noch ein Gerücht war, von der ersten Sekunde an für den Erhalt stark gemacht habe. Dass so viele Menschen dieses gemeinsame Anliegen nun auch mit ihrer Unterschrift unterstützen finde ich klasse", freute sich Held. In mühevoller, tagelanger Arbeit von Haus zu Haus hatten Hertlein und weitere Unterstützer die Daten und Unterschriften der Menschen gesammelt. "Der Erhalt der Notdienstzentrale hat oberste Priorität für uns. Das möchten wir als Nachricht an die Kassenärztliche Vereinigung übermitteln. Die Menschen brauchen diese Anlaufstelle für Notfälle. Daher danke ich vor allem den Bürgern, die hier aufgestanden sind und nicht nur geredet sondern mit ihrer Unterschrift gehandelt haben", so Hertlein bei der Übergabe der Listen im Rathaus der Stadt selbst.
Statistik: "Oppenheim liegt voll im Trend"
Die Stadt ist beliebt und bekannt und, wie jetzt offenkundig wurde, dieser Trend zeigt steil nach oben. Im Zusammenhang mit der jüngst erfolgten Vernetzung der Stadt mit den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Google+ veröffentlichte Stadtbürgermeister Marcus Held, in enger Kooperation mit seinem Team, jetzt die Statistik der Online-Präsenz der Stadt aus dem vergangenen Jahr. „Mit knappen acht Millionen Suchanfragen die Stadt Oppenheim und weitere verwandte Schlagworte betreffend sind wir echt spitze und freuen uns ungemein. Das bestätigt den touristischen und sozio-ökonomischen Aufwind, in dem wir uns in unserer schönen Stadt befinden. Mit der Virtualisierung vieler Lebensbereiche im 21. Jahrhundert ist der Ausbau unserer Online-Präsenz zur Steigerung der Benutzer- und Bürgerfreundlichkeit oberste Priorität und logische Konsequenz für uns gewesen“, kommentiert Held die vorliegenden Zahlen des Statistik-Systems „Webalizer“, das die Monate Mai, Oktober und mit Abstand den August als anfragenstärkste Monate aufzeigt. Dabei sind es immerhin noch mehr als 200 000 Aufrufe der Internetseite der Stadt unter www.stadt-oppenheim.de, die aufgezeichnet wurden. Davon klicken sich, laut Systemauswertung, mehr als 75 Prozent der Besucher der Seite durch mehr als drei Unterseiten des Auftritts. „Die Zahlen bestätigen, was die subjektive Wahrnehmung vermuten ließ. Oppenheim liegt voll im Trend und dem folgen wir“, spielt Held gekonnt mit der Twitter-Philosophie, die durch einen Klick stetige Aktualisierungen zulässt. „In diesem Zusammenhang prüfen wir aktuell, intensiv weitere Möglichkeiten zum Ausbau und der Optimierung unserer Arbeit im Online-Bereich“, so der Stadtchef abschließend.
Jugendförderung auch in 2013 sehr gefragt
Nicht alltäglich und einmalig in der Region. Das sind die rund 3000 Euro, die die Stadt auch in diesem Jahr als unterstützende Jugendförderung an Vereine und Gruppierungen jetzt ausgeschüttet hat. Dabei stellte Stadtbürgermeister Marcus Held die Bedeutung des Betrages angesichts einer sehr angespannten Haushaltslage heraus. „Vereine, Gruppierungen, der Sozialausschuss sowie der Stadtrat haben erneut zum Wohle der Kinder- und Jugendförderung an einem Strang gezogen. Damit unterstreichen wir die vorbildliche Jugendarbeit vor Ort in den Bereichen Sport, Musik, Kirchen sowie bei der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz“, erklärte Held vor den Vertretern der einzelnen, antragstellenden Vereine und Initiativen. So wartete Reinhold Weiß, Vorsitzender des SC Landskrone mit spannenden Fakten über den hochklassig agierenden Schachclub auf, der mit etwa 100 Mitgliedern bereits Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren anspricht. Ähnlich stolz auf die eigene Kinder- und Jugendarbeit zeigte sich auch Uwe Kühlmann vom Tennisclub TC Landskrone, der, gemeinsam mit seinem Team dem Tennissport die elitäre Note nehmen möchte und den die rund 50 Jugendlichen in der eigenen Nachwuchsarbeit freuen. Mit durchschnittlichen, jährlichen Aufwendungen von rund 2000 Euro aus eigener Tasche, so Kühlmann, freue man sich sehr über die städtische Förderung, ohne die der aktuelle Standard in der Nachwuchsarbeit nicht halten könne. „Allein durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist dieser Level nicht zu halten. Daher freuen wir uns über diesen Betrag und werden damit in Trainingscamps und Übungsleiterentgelte investieren“, so Kühlmann, der sich, wie sechs weitere Vereine über einen Betrag von über 200 Euro freuen durfte. Sportliche Vielfalt und eine breit aufgestellte Nachwuchsarbeit präsentierten auch die beiden größten Vereine der Stadt mit dem Fußballsportverein FSV und dem TV Oppenheim, der mit rund 800 Mitgliedern Spitzenreiter ist. Ob Thai-Boxen, Turnen, Leichtathletik oder Schwimmen, beim TVO, so der Vorsitzende Günther Michaelis, stehen Vielfalt und die Nachwuchsarbeit ganz hoch im Kurs. Ebenso der FSV Oppenheim, bei dem die Fußballbegeisterten bereits aus der ganzen Rhein-Main-Region dem runden Leder auf einem der beiden Kunstrasenplätze nachjagen wollen. Partys, ausgelassenes Feiern und Zusammenhalt runden den sozialen Anspruch des FSV ab. Mit 85 Jahren auf dem Buckel ist die Evangelische Stadtmission jung wie eh und je. Das machte Gemeinschaftspastor Hans Jürgen Schmidt deutlich, dem, so wörtlich, „die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein Herzensanliegen“ in der vielfältigen Gemeindearbeit sei, in der sich vor allem die jungen Familien engagiert einbringen. Mit der Meriankapelle und dem Jugendorchester der Stadtkapelle, das Dirigentin Stefanie Schäfer vertrat, machten die musischen Vertreter der Nachwuchsarbeit in der Wein- und Festspielstadt einmal mehr deutlich, dass Musizieren niemals aus der Mode kommt und dass das kulturelle und soziale Engagement in Übungsstunden, auf Probefreizeiten oder etwa den Konzerten zum Kultursommer auf dem Marktplatz den Heranwachsenden gut tut. Der Akzent der diesjährigen Förderung kam mit knapp über 400 Euro jeweils der Jugendfeuerwehr sowie dem Jugendrotkreuz zugute. „Da wir keine Mitgliedsbeiträge erheben sind wir auf Zuwendungen von der VG oder in diesem dankbaren Fall von der Stadt angewiesen. Die enge Verzahnung unserer sehr engagierten Jugendarbeit und der aktiven Wehr ist unverzichtbare Grundlage einer funktionierenden Wehr. Daher ist dieser Förderantrag für uns immens wichtig“, erklärte Florian Schickling, Jugendwart bei der Jugendfeuerwehr, die im kommenden Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Mit der Präsenz und einem kurzen Überblick über die vielfältigen Tätigkeitsfelder in der eigenen Nachwuchsarbeit rundeten der Kanuclub und der Kirchenchor der katholischen Kirchengemeinde „Die Bartholominis“ die Vergabe der Fördergelder für 2013 gelungen ab.
Stadt begrüßt Angebot
Stadtbürgermeister Marcus Held, Sozialbeigeordneter Marc Sittig sowie der Bürger- und Behindertenbeauftragte Frieder Reichert (alle SPD) begrüßen den Ausbau des bereits jetzt breit gefächerten Beratungsangebots der Rheinhessen Fachklinik in Oppenheim. Wie in der Allgemeinen Zeitung berichtet wird das Angebot der Rheinhessen Fachklinik Alzey am Standort Oppenheim um die Kontakt- und Informationsstelle für chronisch psychisch kranke Menschen erweitert. „Es ist eine deutliche Stärkung des Gesundheitsstandortes Oppenheim. Ein deutliches und positives Signal für die Stadt und ein sicherlich sehr gutes Angebot für die betroffenen Menschen“, betont Stadtbürgermeister Marcus Held. Bereits jetzt unterhält die Rheinhessen Fachklinik Alzey in Oppenheim eine Außenwohngruppe für betreutes Wohnen (sechs Plätze) und die Tagesstätte (zwölf Plätze) für chronisch psychisch kranke Menschen. „Seit fast 12 Jahren gibt es die Tagestätte und Außenwohngruppe der Rheinhessen Fachklinik in unserer Stadt. Sie hat sich zu einer wichtigen Einrichtung des gemeindepsychiatrischen Versorgungsangebots im Landkreis etabliert. Wir sind stolz darauf, dass sich ein solches Hilfsangebot in Oppenheim befindet und dieses ausgebaut wird“, so Sozialbeigeordneter Marc Sittig. Die neue Kontakt- und Informationsstelle soll psychisch gefährdete und erkrankte Personen, chronisch psychisch Kranke, Menschen in seelischen Krisen und Notsituationen sowie deren Freunde und Angehörigen helfen. „Wir finden es wichtig, dass medizinische Angebote weiter von den zuständigen Fachinstitutionen ausgebaut werden. Anders als die Kassenärztliche Vereinigung, die ihre Notfallzentrale in Oppenheim schließen will, geht die Rheinhessen Fachklinik Alzey einen richtigen und guten Weg im Sinne der betroffenen Menschen“, so Held, Sittig und Reichert abschließend in ihrer gemeinsamen Erklärung.
WeinErlebnisWeg betont Charme Rheinhessens
Die touristische Aufwertung der Erlebnisregion rund um die weltbekannte Großlage „Oppenheimer Krötenbrunnen“ ist ein erklärtes Ziel des Oppenheimer Tourismus-Beigeordneten Raimund Darmstadt im Vorfeld des 200jährigen Rheinhessenjubiläums im Jahr 2016. Als großen Schritt auf diesem Weg wertet der Erste Beigeordnete die Bewilligung des Wanderwegeprojektes „WeinErlebnisWeg Krötenbrunnen“ durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier. Das 2007 schon einmal ins Auge gefasste Projekt steht in den nächsten Monaten vor seiner endgültigen Realisierung, erläuterte Darmstadt jetzt die abgeschlossenen Planungen. Der Rundweg zwischen Oppenheim und Dienheim wird dabei ein integraler Bestandteil des überregionalen Rheinterrassenweges zwischen Mainz und Worms sein, der ebenfalls ab Frühjahr in Angriff genommen wird. Die örtlichen Kooperationspartner sind die Stadt Oppenheim als Projektträger, die Gemeinde Dienheim, die Aufbaugemeinschaft Dienheim und der Weinbergsbesitzerverein Oppenheim. Mit dem Kellerlabyrinth, der Katharinenkirche, dem Deutschen Weinbaumuseum, der Ruine Landskrone und dem Siliusbrunnen verfügen die beiden Kommunen bereits heute über ein hoch attraktives Angebot an Sehenswürdigkeiten. „Dieses ausgezeichnete touristische Potential werden wir mit dem Erlebnisweg durch die reizvolle Weinbergslandschaft zusätzlich in Wert setzen und räumlich erweitern“, erklärt Darmstadt die zentralen Ziele des Projektes. Zusammen mit dem Planungsbüro Hicking haben wir ein ganzes Paket interessanter Ideen geschnürt, die jetzt auch dem Tourismusausschuss und der Aufbaugemeinschaft vorgestellt wurden. So erfährt das Außengelände der Dienheimer Falkenberghütte eine Umgestaltung mit Aussichtsplattform und Panoramafenster. Auf dem Weg nach Oppenheim laden „Tische des Weines“ zum Rasten und Verweilen ein. Neu gestaltet wird das zentrale Krötenbrunnen-Areal mit einer zusätzlichen Kröten-Skulptur aus Bronze, neuem Brunnenauslauf, einer attraktiven Metallgittertür am Stolleneingang, diversen Garten- und Landschaftsbaumaßnahmen und kompletter Neumöblierung. Als Highlight ist auch die Installation einer Webcam angedacht, die als weltweite Onlineverbindung einen Blick auf die neue Erlebnisinsel freigibt und vielleicht sogar vor Vandalismus schützt. Auch das Weinbergshäuschen am „Frikadellenbäumchen“ erfährt mit frischem Bruchsteinmauerwerk und Aussichtsplattform die notwendige optische Aufwertung. Eine einheitliche Wegemarkierung mit Logo und Wegweisern rundet den neuen Wanderparcours ab und sorgt zusammen mit den geplanten Flyern für die passende Orientierung im Gelände. Zum kommunalen Eigenanteil und dem Beitrag der Kooperationspartner der insgesamt 80.000.- € teuren Maßnahme gewährt die ADD Fördergelder in Höhe von 55 Prozent aus den EU-Mitteln des LEADER-Programms.
„Der neue Erlebnisweg wird den identitätsstiftenden Charme der rheinhessischen Kulturlandschaft mit Sicherheit noch einmal deutlich unterstreichen und unseren Besuchern und Mitbürgern ein Stück zusätzlicher Lebensqualität vermitteln“, blickt Raimund Darmstadt, der das Projekt in den letzten Monaten beharrlich vorangetrieben hat, in die unmittelbare Zukunft. Die nunmehr erreichte Realisierungsreife sei vor allem auch ein Erfolg der interkommunalen Zusammenarbeit und des Zusammenwirkens der touristischen Akteure vor Ort. In diesem Sinne bedanken sich Stadtbürgermeister Marcus Held und der Erste Beigeordnete Raimund Darmstadt vor allem bei dem Dienheimer Ortsbürgermeister Norbert Jochem und dem Beigeordneten Richard Kühn (Aufbaugemeinschaft ), Frank Dahlem ( Weinbergsbesitzerverein ), Bardo Kraus ( LAG ), Otto Schätzel ( DLR ), Stefan Lösch ( MAP ), Christiane Hicking ( Planungsbüro ) und allen, die das Projekt bisher tatkräftig unterstützt haben.
Stadt geht gegen Leerstände vor
Eigenverantwortung und effiziente Nutzung des immensen touristischen Aufwinds. So lauten für Stadtbürgermeister Marcus Held und den Sanierungsberater der Stadt, Stefan Lösch von MAP Consult, die Schlagworte des neuen Kurses, den die Wein- und Festspielstadt im Kampf gegen das Leerstehen gewerblicher und privater Flächen eingeschlagen hat. Mit einem detaillierten Kataster der relevanten und betroffenen Flächen, das ab sofort abgefragt werden kann und als zentrale Auskunftsquelle für Interessenten dient, beschreitet die Stadt neue Wege im Kampf gegen das viel zitierte innerstädtische Standortsterben.
Dies machten beide auf der jüngsten Pressekonferenz im Ratssaal vor zahlreichen Medienvertretern deutlich. "Seit nun 25 Jahren profitiert die Stadt, dankenswerterweise, von den Mitteln aus der Städtebauförderung, die wir speziell in den letzten Jahren höchst effizient dort einsetzen konnten, wo der Eigentümerwille zur Sanierung gewerblicher oder privater Flächen vorhanden gewesen ist. Das hat natürlich direkten Einfluss auf die Verwertbarkeit und Vermietbarkeit der Objekte. Allerdings sind es zu wenige, die sich hier mit Herzblut beteiligen und somit für die Stärkung des Standorts 'Altstadt' an einem Strang ziehen", forderte der Stadtchef mehr Initiative seitens unentschlossener Eigentümer leer stehender oder sanierungsbedürftiger Flächen. "Stellvertretend für die positiven Entwicklungen in der Altstadt möchte ich das Engagement der Familie Schnell aus der Mainzer Straße hervorheben, das zeigt wie man mit Leidenschaft einen Standort bewahren und voranbringen kann. Wir sehen in Oppenheim großes Potenzial, da einstmals funktionierende Strukturen nicht mehr gelten und neue Gegebenheiten passendes Handeln erfordert", verwies Held auf den immensen touristischen Aufschwung, der die Stadt, in diesem Bereich, zur entwicklungsstärksten in ganz Rheinhessen in den letzten Jahren mache. "Mit diesem Trumpf haben wir bisher deutlich zu wenig gewuchert und zu wenig die Vorzüge dieses Standorts dadurch betont. Dazu gehörten jetzt allerdings auch, dass die Eigentümer in Frage kommender Flächen Farbe in puncto Verwertung bekennen", so Held weiter, der alle Interessenten offen auffordert, die Chancen und Informationen, die sich aus dem neuerlich erstellten Kataster ergeben, dringend zu nutzen. Ansprechpartner ist Experte und Sanierungsberater Stefan Lösch von MAP Consult im zweiten Stock des Rathauses, Merianstraße 2, unter 06133–926344 oder per Mail an s.loesch@map-consult.de.
Stadt Oppenheim bei Facebook, Twitter & Co
Sie sind aktuell in aller Munde und jeder ist "drin" - Die sozialen Netzwerke. Mit dem neuen Jahr konnte die Stadt jetzt den lange vorbereiteten Schritt vollziehen und sich selbst einen Platz bei Twitter, Facebook und Co. sichern.
"Damit beschreiten wir im kommunalen Bereich in der Region echtes Neuland und leisten, neben den immensen Chancen für die Stadt, auch echte Pionierarbeit in Sachen Bürgerservice. Als moderne Stadt, die ihre Wurzeln nie vergisst, den Kopf aber im frischen Wind weiß, möchten wir unsere Bürger, die zahlreichen Gäste der Stadt und die deutlich steigende Zahl an Touristen dort abholen, wo sie stehen und ihnen zeitgemäß auf Augenhöhe begegnen", skizziert Held die Hintergründe der Präsenz auf Smartphones, Tablets und im Internet. Besonders im Bereich des Stadtmarketings, des Flusses an Informationen und vor allem mit Blick auf die steil steigende Kurve der touristischen Beliebtheit der Wein- und Festspielstadt, sei, so Held, die Präsenz auf Facebook, Twitter, Google+ und foursquare der logische, nächste Schritt gewesen. Bilder, Impressionen, wichtige Informationen, Veranstaltungshinweise oder brandaktuelle Neuigkeiten sind somit ab sofort per Mausklick oder Fingerdruck immer zur Hand. "Das bringt die Stadt dahin, wo sie mehr denn je hingehört: An die Seite ihrer Bürger und Gäste", freut sich der Stadtchef über das bereits jetzt wachsende Interesse an den Online-Auftritten. Erreichbar ist die Stadt auf Facebook unter www.facebook.com/stadtoppenheim, auf Twitter unter "@stadt_oppenheim" und auf Google+ unter "Stadt Oppenheim".
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Namhafte Sponsoren für Festspiele
Nachdem für die Festspiele 2013 der Stadt Oppenheim das Jahr mit der Förderzusage der Kulturstiftung des Landkreises Mainz-Bingen begonnen hat können sich Stadtbürgermeister Marcus Held und Kulturbeigeordneter Marc Sittig (beide SPD) über weitere Sponsorenzusagen freuen. „Als Sponsoren haben jetzt auch das EWR, die Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz und die Sparkasse Mainz namhafte Beträge verbindlich zugesagt. Seit langem begleiten uns diese Sponsoren als treue Partner der Festspiele, dafür sind wir sehr dankbar“, so Stadtbürgermeister Held.
Neben dem Land, das die Festspiele über den Kultursommer Rheinland-Pfalz finanziell unterstützt, der Kulturstiftung des Landkreises und dem Förderverein der Festspiele, der die Theatertage personell und ideell unterstützt sind die Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, das EWR in Worms und die Sparkasse Mainz mit die treuesten Unterstützer der Festspiele der Stadt Oppenheim. „Die namhaften Sponsoren und Förderer ermöglichen es uns gute Kultur zu guten Preisen für jedermann anzubieten. Sie sind ein Beweis für den hohen Stellenwert der Festspiele im rheinhessischen Kulturleben“, so Beigeordneter Sittig.
Weitere Informationen rund um die Festspiele gibt es im Internet unter http://www.festspiele-oppenheim.de, oder im Festspielbüro der Stadt Oppenheim in der Merianstraße, telefonisch erreichbar unter 06133-4909-19.
Das Programm 2013
Freitag, 23. August und Samstag, 24. August | 20 Uhr
William Shakespeare – Der Sturm
Shakespeare Company Berlin
Sonntag, 25. August | 19 Uhr
Senfter-Beethoven-Dvorak
The English Piano Trio
Freitag, 30. August | 20 Uhr
William Shakespeare - Timon von Athen
ZETTEL’S Theater
Samstag, 31. August | 14:30 Uhr
Kinderoper
Evangelische Gemeinde
Samstag, 31. August | 20 Uhr
Hotel Bossa Nova
Jazz
Sonntag, 1. September | 14:30 Uhr
Kinderoper
Evangelische Gemeinde
Sonntag, 1. September | 18 Uhr
“Älter werden ohne den Unmut zu verlieren - Ein Mann in der zweiten Midlifecrisis”
Clajo Hermann
Mittwoch, 4. September | 19 Uhr
„Maskenball
Grundkurs Darstellendes Spiel der 12. Jahrgangsstufe des Gymnasiums zu St. Katharinen unter der Leitung von Doris Horn
Donnerstag, 5. September | 19 Uhr
„Maskenball
Grundkurs Darstellendes Spiel der 12. Jahrgangsstufe des Gymnasiums zu St. Katharinen unter der Leitung von Doris Horn
Freitag, 6. September | 20 Uhr
William Shakespeare - Viel Lärm um nichts
Bremer Shakespeare Company
Samstag, 7. September | 20 Uhr
William Shakespeare - Viel Lärm um nichts
Bremer Shakespeare Company
Freitag, 13. September | 20 Uhr
Gott des Gemetzels
Kammerspiele Mainz
Samstag, 14. September | 20 Uhr
Gott des Gemetzels
Kammerspiele Mainz
Sonntag, 15. September | 15 Uhr
Ottfried Preußler - Die kleine Hexe
L’Una Theater
Freitag, 20. September | 20 Uhr
Hinter den Kulissen
Volker Metzger
Samstag, 21. September | 20 Uhr
William Shakespeare - Venus & Adonis, William & die Welt
ZETTEL’S Theater
Sonntag, 22. September | 15 Uhr
Der stramme Max
Rotznasentheater
Sonntag, 23. September | 19 Uhr
Viernes, Dupré - Orgelkonzert
Katharinengemeinde
Starker Einsatz für Erhalt der Notfallzentrale
Mit Wut und Unverständnis reagieren die Bürgermeister Niersteins und Oppenheims, Thomas Günther und Marcus Held, auf die geplante Schließung der Ärztlichen Notfallzentrale an der B9. In einem Schulterschluss wollen die beiden gemeinsam gegen die Schließung und für eine Fortführung der ärztlichen Versorgung in der Region kämpfen. Konkret, so die Kommunalpolitiker in einer gemeinsamen Erklärung, solle der VG-Rat in seiner nächsten Sitzung Ende Februar, die Räumlichkeiten der Notfallzentrale für Notdienste an Wochenenden und Feiertagen offenzuhalten. Beide, so der geschlossene Tenor, können sich vorstellen, dass für diese Zeiten auch ein Fahrzeug der VG zur Verfügung gestellt werden könne, dass den diensthabenden Ärzten Hausbesuche ermögliche. "Gerade für ältere Menschen in kleineren Orten mit einer geringer ausgebauten Infrastruktur, wie etwa die Berggemeinden oder das Selztal, wäre der ersatzlose Wegfall der Notfallzentrale katastrophal, betont Held. "Die Seniorenpflegeinstitutionen in beiden Kommunen haben bisher in besonderer und intensiver Form von der so wichtigen Einrichtung profitiert und die Garantie gehabt, nicht wegen Kleinigkeiten entweder nach Worms oder Mainz fahren zu müssen", unterstreicht Günther.
Der Oppenheimer Stadtbürgermeister Marcus Held stehe, laut eigener Aussage, bereits in stetem Kontakt zu interessierten Ärzten und niedergelassenen Medizinern. "Allen ist klar, dass wir eine Lösung mit Augenmaß für die Region nur dann erreichen können, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen", verweist Held auf die Chancen der aktuellen Situation, während Günther die Kassenärztliche Vereinigung (KV) in die Pflicht nimmt und auffordert, für eine Kompromisslösung konstruktiv mitzuwirken. "Nur wenn die KV kompromissbereit ist, und den Ärzten eine angemessene Honorierung in Aussicht stellt, können wir für die Menschen in unserer Region eine Lösung erreichen, die die Aufrechterhaltung gewohnt guter Lebensqualität auch weiterhin sichert", spielen Held und Günther zusammen auf die bisherige Vergütung der ärztlichen Notfallarbeit durch die KV mit 25 Euro pro Stunde an, die, so die wütenden Bürgermeister, dazu geführt habe, dass immer weniger Mediziner Dienst tun wollten.
"Dieser Umgang mit Kapazitäten, Menschen und der fairen Entlohnung ist schlichtweg ungerecht und steht exemplarisch dafür, wie man eine so wichtige Notfallzentrale an die Wand fahren kann", sind Held und Günther erbost.
Senioren eröffnen Sitzungszeit zur Fastnacht
Nach einer Pause im letzten Jahr luden Stadtbürgermeister Marcus Held und Sozialbeigeordneter Marc Sittig (beide SPD) wieder zur traditionellen Seniorenfastnacht der Stadt Oppenheim ein. „Leider musste im letzten Jahr die Seniorenfastnacht ausfallen. Wir haben jedoch keine Mühen gescheut die Landskronhalle so herzurichten, dass sie wieder für Veranstaltungen wie die Seniorenfastnacht zur Verfügung stehen kann“, berichtet Stadtbürgermeister Marcus Held. Zusammen mit den beiden traditionellen Helfervereinen der Stadt bei der Seniorenfastnacht, CVO und AWO Oppenheim ließen es dann ab 14.11 Uhr mehr als 100 Seniorinnen und Senioren aus Oppenheim und der näheren Umgebung bei der Seniorenfastnacht 2013 der Stadt Oppenheim in der Landskronhalle richtig krachen. Gemeinsam mit der Stadtspitze um Stadtbürgermeister Held feierten sie ihre besondere Fastnachtssitzung.
Mit CVO und AWO bereite die Stadt den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen abwechslungsreichen Nachmittag mit den "Eigengewächsen" des CVO, Kuchen, Berlinern, Kaffee und allerlei Getränken. Musikalisch begleitet wurde die Sitzung von der Stadtkapelle Oppenheim. Die AWO Oppenheim hat in diesem Jahr den kompletten Restaurant-Service der Seniorenfastnacht übernommen, die Stadtkapelle die musikalische Begleitung der Sitzung und der CVO, unter Leitung der Sitzungspräsidentin Gisela Krenzer, das Programm. „Es steckt sehr viel ehrenamtliches Engagement hinter einer solchen Veranstaltung und wir wollen allen Aktiven dafür danken, dass sie dies wieder für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger übernommen haben", loben Stadtbürgermeister Marcus Held und Beigeordneter Marc Sittig das besondere ehrenamtliche, soziale Engagement des CVO und der AWO Oppenheim mit ihrem Vorsitzenden Marco Meidinger an der Spitze. „Um den jungen AWO Vorsitzenden hat sich ein tolles und gut eingespieltes Team gebildet, das zusammenhält“, betont der Bürger- und Behindertenbeauftragte der Stadt, Friedrich Reichert (SPD).
Die Technik übernahm wieder gekonnt der Bauhof der Stadt Oppenheim. „Auf den Bauhof ist immer Verlass. Ich bin stolz auf unseren Bauhof. Friedel Baade zeigt wieder einmal mehr sein professionelles Können“, so Stadtbürgermeister Marcus Held.
Für die kurzweilige närrische Unterhaltung sorgten die ehrenamtlich Aktiven der Oppenheimer Fastnacht vom CVO. Mit den überragenden CVO Balletten, die virtuos auf der Bühne herumwirbelten und die Seniorinnen und Senioren begeisterten, sorgten die Oppenheimer Narren für prächtige Stimmung. Souverän führte die Sitzungspräsidentin Gisela Krenzer vom CVO durch die Narretei. Viel Applaus bekam auch der Protokoller Richard Betcher, der zum ersten Mal in der närrischen Büd stand. Zum mitsingen verführte die Solistin Birgit Menger. Mit ihren stimmungsreichen Fastnachtsliedern sorgte sie in der zweiten Halbzeit für prächtige Stimmung und der ganze Saal sang begeistert mit.
Tafel setzt auf Unterstützung aus Nachbar-VG
Auch 2013 erfreut sich die Oppenheimer Tafel breiter Unterstützung auf allen Ebenen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der VG Guntersblum, Michael Storck, stattete der Vorsitzende der Tafel, Marcus Held, der Institution in der Rheinstraße, die 2009 gegründet und Bezugsberechtigte aus drei VGs versorgt, einen Besuch ab. Hintergrund des Besuchs des VG-Chefs ist ein Antrag der Tafel auf einen Zuschuss durch die VG Guntersblum, über den der VG-Rat unter Storcks Vorsitz noch im Januar entscheiden wird. In den vergangenen Jahren hatte die VG Nierstein-Oppenheim jährlich 20 000 Euro an Unterstützung in den Haushalt eingestellt. Mit Schokolade und Süßigkeiten im Gepäck verschaffte sich Storck ein Bild von der Arbeit der zahlreichen Ehrenamtlichen vor Ort und zeigte sich begeistert über die Arbeit für bedürftige Menschen.
Sanierung "Am Markt" hat begonnen
Mit dem Beginn der Sanierung der Bahnhofstraße gelang der erste Streich und der Ausbau der Straße „Am Markt" besiegelt jetzt den zweiten, mit dem die Wein- und Festspielstadt fulminant tatkräftig ins neue Jahr startet. „Nachdem noch im vergangenen Jahr die Bauarbeiten für den Ausbau dieser Straße ausgeschrieben wurden, konnten wir im Stadtrat die Leistungen an die Firma Hebau GmbH aus Mainz als günstigstem Bieter vergeben. Die Arbeiten werden schnellstmöglich begonnen, um noch die vom Land bereitgestellten Fördergelder nutzen zu können", erklärte Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD), der sich bereits jetzt über den zügigen Baubeginn freut. Die Arbeiten, so Held weiter, würden voraussichtlich in Bauabschnitten durchgeführt. Begonnen werde mit dem Abschnitt der Katharinenstraße zwischen der Einmündung „Am Markt" und dem Treppenaufgang zur Katharinenkirche. Die Straße „Am Markt" werde danach von oben beginnend, Richtung Marktplatz, ausgebaut. „Während der Bauzeit ist die Straße „Am Markt" nicht befahrbar.
Eine fußläufige Erreichbarkeit der betroffenen Grundstücke wird jedoch immer gegeben sein", versichert der Stadtchef, der mit einer Gesamtbauzeit von acht Wochen rechnet, wobei dies, so Held in seiner Erklärung, direkt von den aktuellen Wetterbedingungen abhängig sei. Weiterhin werden, während der Baumaßnahme, die Parkmöglichkeiten in der Straße „Am Markt" erheblich eingeschränkt sein. „Wir bitten Sie dafür zu sorgen, dass eine Behinderung der Bautätigkeiten durch falsch abgestellte Fahrzeuge vermieden wird", bittet Held und erläutert weiter: „Sollten Sie Probleme, beispielsweise bezüglich der Müllentsorgung oder Anlieferung von Waren haben, nehmen Sie bitte rechtzeitig mit dem Bauleiter der Firma Hebau, Herrn Morina, unter der Telefonnummer 0173/6535514 Kontakt auf. Er wird Sie beim Transport der Mülltonnen zur Sammelstelle oder auch bei anderen Problemen im Zusammenhang mit der Straßenbaumaßnahme gerne unterstützen".
Für die gesamte Bauleitung der Maßnahme wurde seitens der Stadt Oppenheim das Büro PlangUT, Herr Baumgarten (Telefonnummer 0171/7555501) beauftragt, an den sich betroffene Bürger und Anlieger ebenfalls gerne wenden können.
Größte Sorgfalt bei Grünpflege
Auch 2013 widmet sich die Stadt mit einem nachhaltigen und umfangreichen Pflegekonzept dem Baumbestand im Stadtgebiet. "Mit vergleichsweise moderaten Mitteln und Investitionen gelingt es uns seit Jahren, einen hohen Standard beim Angebot an `öffentlichem Grün´ zu gewährleisten. Somit können wir qualitativ als auch quantitativ den Bestand sowohl in den Naherholungsgebieten Wäldchen, Strandbad, Landskrone als auch im Bereich des mittelalterlichen Stadtkerns erhalten", erklärt der Umweltbeigeordnete Raimund Darmstadt (AL), der in der Grünflächenpflege nicht nur ein Beurteilungskriterium für den städtischen Charakter einer Kommune sieht. "Wir legen großen Wert auf die Pflege unserer Grünflächen, des Straßenbegleitgrüns und des Baumbestandes, weil wir der Natur auch in unseren Wohnbereichen den gebührenden Stellenwert einräumen und damit unsere Lebensqualität insgesamt erhöhen", so Darmstadt weiter.
So wurden allein 2012 Baumkontrollen an 965 Bäumen durch eine Fachfirma durchgeführt, die die Bereiche rund um die Kindertagesstätten, die Spielplätze, den Friedhof, die Parkplätze, das Jugendhaus und die Grünanlagen am Hafen säumen. Im Ergebnis wurden Arbeiten an 103 Bäumen vorgesehen, die sich auf die Kronenpflege, den Erziehungsschnitt, die Erhöhung des Lichtraumprofils, den Sicherungsschnitt, die Entfernung von Bruchästen und Totholz und das Einkürzen konzentrieren. Besonders erfreulich sei hierbei, so der Umweltbeigeordnete, die vorhandene Vielfalt der Baumarten, in der sich etwa 22 Ahornbäume, zehn Rubinien, sowie jeweils sieben Platanen, Linden, Eschen, Birken und Hainbuchen wiederfänden. "Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht mussten 14 größere und geschädigte Bäume gefällt werden. Die vorgesehenen Ersatzpflanzungen werden sukzessive im Verlauf des neuen Jahres vorgenommen. Für die Kosten von rund 15 000 Euro stehen in den Haushalten 2012 und 2013 die entsprechenden Mittel bereit", berichtet Raimund Darmstadt über den aktuellen Stand der Dinge, der sich vor Ort zugleich ein Bild von der Ausführung der Arbeiten machte und sich über das zu erwartende Ergebnis freut: Sichere Bäume als Prophylaxe vor Sturmschäden und ein professionell gepflegter Baumbestand.
"Ich bin sehr froh darüber, dass wir 2006, auf Vorschlag des damaligen Umweltbeigeordneten Frieder Reichert, das Baumkataster eingeführt haben und sich dies auch bewährt hat, gerade um Unfällen vorzubeugen", ist auch Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) zufrieden mit der aktuellen Entwicklung in diesem Bereich.
Nachwuchs schnuppert in Kommunalpolitik
Mit dem Besuch des Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis 207, Klaus Hagemann (SPD), und dessen Praktikanten bei Stadtbürgermeister Marcus Held, konnte sich der politisch interessierte Nachwuchs in den Reihen Hagemanns ein vielfältiges Bild kommunaler Strukturen machen. Dabei standen vor allem die touristische Entwicklung der Stadt, wie etwa mit dem Oppenheimer Kellerlabyrinth, aber auch soziale Projekte wie die Arbeit der Oppenheimer Tafel, die seit 2009 bedürftige Menschen umfangreich versorgt, im Mittelpunkt des Interesses.
Neujahrsempfang: Optimistisch für 2013
„Vielfalt“ stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Stadt Oppenheim. Dies galt nicht nur für die Zusammensetzung der anwesenden Gäste aus Politik, örtlichem Gewerbe, Vereinen sowie Kirchen und Institutionen sondern auch für die Ausführungen zum Rückblick und Ausblick durch Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD). „Wir haben im abgelaufenen Jahr wichtige Maßnahmen zur Sicherung des Untergrundes und zur gleichzeitigen Sanierung der Dalberger Straße und des unteren Teils der Krämerstraße umgesetzt. Dabei konnte auch noch ein zweiter touristischen Rundgang eröffnet werden“, resümierte der Stadtbürgermeister. Er dankte allen Rats- und Ausschussmitgliedern sowie den Beigeordneten für die gute Zusammenarbeit, „die uns gemeinsam zukunftsweisenden Lösungen gebracht haben“. Held nannte beispielhaft die Gründung der Tourismus GmbH, durch die erstmals Private in die Mitverantwortung für touristisches Handeln in der Stadt gehen und für die er sich zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Raimund Darmstadt stark gemacht habe. „Neben dieser Neuerung werden wir 2013 weitere Baumaßnahmen wie die Sanierung der Bahnhofstraße, der Straße am Markt und des oberen Teils der Krämerstraße realisieren“, gab Held einen Ausblick. Aufgrund der finanziellen Situation der Stadt seien sich alle Verantwortlichen bewusst, auch Entscheidungen treffen zu müssen, die nicht sehr beliebt sind. „Wir müssen das noch stadteigene Grundstück am Zuckerberg verkaufen und auch an anderen Stellen über die städtebauliche Entwicklung Oppenheims diskutieren“. Die immer noch ungelöste Nutzung des Amtsgerichtsgebäudes werde die Stadt im neuen Jahr genau so beschäftigen wie die Suche nach einem guten Betreiber für die Landskronhalle, kündigte der Stadtchef an. Stolz könne man in Oppenheim auf die gewachsene Schullandschaft sein: „Ich danke Landrat Schick für die Millionen-Investitionen am Gymnasium, der Förderschule und der neuen IGS, die Oppenheim zur Schulhauptstadt des südlichen Landkreises gemacht haben“.
Vielfalt war auch beim breiten Sortiment der Weingüter Gröhl und Manz aus Weinolsheim zu erkennen, die auf Einladung der Stadt ihre Spitzenweine aus Oppenheimer Lagen vorstellten. „Ich freue mich, dass neben den engagierten Oppenheimer Winzern auch die Weingüter Gröhl und Manz aus Weinolsheim hervorragende Weine aus Oppenheimer Lagen hervorbringen und mit diesen international für unsere Stadt hervorragend werben“, lobte und dankte Marcus Held.
Empfangen wurden die Gäste des Neujahrsempfangs von Fotos, die der Oppenheimer Künstler Kai-Uwe Trost im Foyer des Rasthauses präsentierte. „Sie haben es mit Ihren Fotos verstanden, uns Betrachtern Einblicke und Sichtweisen in unsere Heimat gekonnt zu vermitteln“, dankte der Stadtbürgermeister Kai-Uwe Trost. Musikalisch umrahmten die begabten Jungmusiker Tim und Jan Weinbach zusammen mit ihrem Lehrer Tristan Vinzent von der Jugendmusikschule als Trompeter-Trio den Empfang. Außerdem schlossen die Sternsinger ihre diesjährige Aktion mit der Überbringung ihrer Friedensbotschaft an die Anwesenden ab.
Seniorenfastnacht in Oppenheim
Im Namen der Stadt Oppenheim und der beteiligten Vereine CVO und AWO Oppenheim laden Stadtbürgermeister Marcus Held und Sozialbeigeordneter Marc Sittig alle Seniorinnen und Senioren zur traditionellen Seniorenfastnacht am Samstag, den 26.01.2013 in die Landskronhalle ein. Einlass ist bereits ab 13.11 Uhr, ab 14.11 Uhr lassen es dann die Aktiven des CVO für die Seniorinnen und Senioren wieder richtig krachen. Zusammen mit dem Carneval Verein Oppenheim und der Arbeiterwohlfahrt Oppenheim veranstaltet die Stadt traditionell diese besondere Fastnachtssitzung speziell für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt. „Ich freue mich, dass es trotz knapper Kassen in diesem Jahr erneut gelingt mit Helfern des städtischen Sozialausschuss, der AWO Oppenheim und den Aktiven des CVO gemeinsam diesen traditionellen Fastnachtsnachmittag für unsere Seniorinnen und Senioren anbieten zu können“, betont Stadtbürgermeister Held
Vom Altenzentrum am Jakob-Steffan-Platz 1 wird ab 13.00 Uhr ein Shuttlebus angeboten. Wer den Fahrdienst in Anspruch nehmen möchte, kann sich bei Elsbeth Frank und Siggi Seeger unter der Telefonnummer 06133-4019 anmelden.
Die Highlights der Oppenheimer Fastnacht werden sich am 26.01.2013 wieder das Staffelholz des närrischen Frohsinns in die Hände reichen. Während der CVO für das närrische Programm sorgt, werden Stadt, und AWO Oppenheim wieder für den Shuttlebus, die Bewirtung mit Kaffee, Kuchen und den traditionellen Berlinern, sowie für die Technik sorgen.
Modernisierung läuft an
Die Sanierung der Bäder im Altenzentrum hat begonnen. Nachdem in den letzten vier Wochen die Containerstadt für einen Teil der Bewohner in einem sehr modernen Zustand errichtet worden ist, konnte jetzt der Umzug für die Bewohnerinnen und Bewohner aus den beiden Obergeschossen erfolgen. Zusammen mit einer Umzugsfirma und durch Unterstützung der Angehörigen sowie des Pflegepersonals erfolgte ein kompletter Umzug in die Wohnmodule, in denen die Bewohner modernste Voraussetzungen vorfinden. "Dies gilt nicht nur für die Bäder sondern auch für die Telefon- und Fernsehmöglichkeiten. Ich war begeistert und verwundert sogleich, dass man so schnell eine provisorische Unterkunft schaffen kann", freute sich Marcus Held, Stadtbürgermeister und Vorsitzender der Stiftung Zivilhospital. Heimleiter Winfried Kraus beschrieb die Vorbereitungen für den Umzug als sehr konstruktiv und harmonisch. "Wir haben viele Gespräche geführt und alle Bewohner positiv einbeziehen können", war auch er zufrieden.
Jetzt kann die Sanierung der Bäder und Zimmer in den Obergeschossen beginnen. Die Stiftung Zivilhospital saniert hier rund 46 Zimmer und investiert insgesamt fast fünf Millionen Euro. "Bis Ende 2013 wollen wir mit allen Bauabschnitten fertig sein", so Marcus Held abschließend!
Besuch zum neuen Jahr
Danke sagen für die Arbeit an Silvester und an den Feiertagen. Das war das Anliegen von Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und dem 1. Beigeordneten der Stadt Raimund Darmstadt (AL) bei ihren Besuchen im Altenzentrum Oppenheim sowie der ärztlichen Nofallzentrale und der Polizeiinspektion. Am Silvesterabend hatte sich Held und Darmstadt mit kleinen Weinflaschen bepackt auf den Weg gemacht und wurden in den Einrichtungen freundlich empfangen. „Sie tun Dienst wenn viele andere Menschen schon feiern und dafür möchten wir Ihnen im Namen der Stadt Oppenheim sowie persönlich danke sagen“, übergaben Held und Darmstadt allen im Dienst befindlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Fläschchen zum anstoßen um Mitternacht. „Diese Menschen halten das Funktionieren unserer Gesellschaft an Sonn- und Feiertagen sowie in den Nächten aufrecht, was man immer wieder betonen sollte“ so Held und Darmstadt abschließend.
Kita-Kinder helfen beim Christbaumschmuck
Einst, als guter US-amerikanischer Brauch durch die Kinder der Belegschaft der ehemaligen Anderson-Kaserne, ins Leben gerufen und gepflegt, sind es nun die Kinder der Kita Herrnweiher, die ein ums andere Jahr in die "Nachbarschaft" aufbrechen und die Patenschaft für das Brauchtum des gemeinsamen Christbaumschmückens übernommen haben. So konnten sich auch in diesem Jahr die Bewohner des Altenzentrums der Stiftung Zivilhospital freuen, dass jeweils eines der Kinder, gemeinsam mit einem Bewohner, jeweils ein Schmuckstück am großen Christbaum im Essens- und Gemeinschaftssaal anbringen konnte. Unter den zufriedenen Augen des Stiftungsvorsitzenden Marcus Held verbrachten so Alt und Jung einen besinnlichen Nachmittag im Advent.
Happy End für Landskronpfauen
„Wir haben ein Happy End !“ Erkennbar zufrieden und wohl auch ein bisschen stolz konnte jetzt der Erste Beigeordnete der Stadt Oppenheim, Raimund Darmstadt (AL), den Fang der restlichen freilaufenden Pfauenfamilie und deren reibungslose Umsiedlung in ihr neues Domizil im Taunus verkünden. Seit Monaten waren die herrenlosen Tiere immer mal wieder durch die engen Gassen der Altstadt gezogen und hatten bei Touristen für entzücktes Staunen, bei manchen Anwohnern aber auch für allerlei Beschwerden gesorgt. Laute Lockrufe während der Balzzeit, durchwühlte Gärten und Fragen zur Verkehrssicherheit wurden auf Dauer zum Problem. Die ursprünglichen Pläne, die Hühnervögel auf der idyllischen Berliner Pfaueninsel anzusiedeln, blieben ohne Ergebnis. Vor knapp zwei Wochen zeichnete sich jedoch eine Lösung ab, als eine neue Unterkunft gefunden und eine Fangvorrichtung organisiert war. Vor laufenden Fernsehkameras zog Raimund Darmstadt schließlich mit einer entschlossenen und beherzten Reaktion die Klappe des Fangkäfigs hinter Pfauenhahn Orpheus zu. Zwei Tage später tappten auch Pfauenmama Eurydike und ihre Sprösslinge Daphne und Apollo in die mit leckeren Waffeln ausgelegte Falle. Tatkräftige Unterstützung und Beratung erhielt der Umweltbeigeordnete dabei von dem Oppenheimer Vogelschutzexperten Klaus Strupp, der die Tiere vorübergehend in einer Voliere des Rassegeflügelzuchtvereins unterbrachte. Die neue Eigentümerin und erklärte Pfauenliebhaberin Eva Diehl nahm die stolzen Großvögel wenig später höchstpersönlich in ihre Obhut und brachte sie sicher in ihr weitläufiges Freigelände bei Bad Schwalbach im Taunus. Dort wartete bereits eine Schar von acht neugierigen Artgenossen auf die Ankömmlinge aus Rheinhessen. Raimund Darmstadt und Stadtbürgermeister Marcus Held bedankten sich bei allen Beteiligten und Helfern dafür, dass eine optimale Lösung gefunden werden konnte, die allen Interessen gerecht wird und vor allem den Tieren ein artgerechtes Zuhause bietet.
Stadt Oppenheim vorbildlich
„Mit dem einstimmigen Beschluss für eine Resolution zum Kommunalwahlrecht für alle, also auch für sogenannte Drittstaatler, hebt sich die Stadt Oppenheim vorbildlich hervor. Auch deswegen bin ich sehr gerne der Einladung des Sozialbeigeordneten Marc Sittig zu einer öffentlichen Sitzung seines Ausschusses gefolgt und freue mich sehr hier zu sein“, so Miguel Vicente, Beauftragter für Migration und Integration der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Zusammen mit der Integrationsbeauftragten des Verbandsgemeinderates Nina Klinkel stand der Landesbeauftragte Gästen und Mitgliedern des Sozialausschusses Rede und Antwort zum aktuellen Themenfeld von Migration und Integration. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Miguel Vicente einen sehr profunden Kenner dieses wichtigen Themas gewonnen haben. In einer global vernetzten Welt wird es immer wichtiger, dass die Kommunen, mit Unterstützung des Landes, sich hier positionieren und engagieren“, so Sozialbeigeordneter Marc Sittig (SPD), der zusammen mit dem Bürgerbeauftragten der Stadt, Frieder Reichert (SPD) am 11.12.2012 von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Emondshalle eine Sprechstunde für Migrantinnen und Migranten anbietet. Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) verweißt darauf, dass schon seit vielen Jahren in Oppenheim eine offene Willkommenskultur gepflegt wird. „Nicht umsonst sind wir 2008 mit der Ehrenfahne des Europarates ausgezeichnet worden. Das Fest der Ausländischen Mitbürger, die vielen engagierten und gut integrierten ausländischen Mitbürger sind ein positives Pfund mit der unsere Stadt wuchern kann“, so Held.
Einladung zur Sprechstunde
Speziell um die Probleme und Anliegen behinderter Menschen, aber auch von Seniorinnen und Senioren, sowie Migrantinnen und Migranten dreht sich die Sprechstunde des Sozialbeigeordneten Marc Sittig und des Bürger- und Behindertenbeauftragten Frieder Reichert (beide SPD) im AWO-Bürgerbüro in der Emondshalle am 11.12.2012 in der Zeit von 16 bis 18 Uhr.
„Ich danke der AWO Oppenheim, dass wir für diese spezielle Sprechstunde für Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren, sowie Migrantinnen und Migranten das AWO-Bürgerbüro nutzen können. Im Namen von Stadtbürgermeister Marcus Held lade ich alle zu dieser speziellen Sprechstunde recht herzlich ein“, so Sozialbeigeordneter Marc Sittig.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die mit dem Sozialbeigeordneter und dem Bürger- und Behindertenbeauftragten zu ihren Anliegen und Problemen rund um die Thematik ins Gespräch kommen wollen, sind herzlich in das AWO-Bürgerbüro in der Emondshalle eingeladen.
Wann
Dienstag, 11. Dezember, 16:00 bis 18.00 Uhr
Wo
Emondshalle, AWO-Bürgerbüro
Teilnehmer: Sozialbeigeordneter Marc Sittig und Frieder Reichert, Bürger- und Behindertenbeauftragter der Stadt Oppenheim
"Garten der Sinne" in Planung
Mit einem in der Region einmaligen Pilotprojekt, dem „Garten der Sinne“, möchte die Stiftung Zivilhospital den pflegebedürftigen, mobilitätseingeschränkten und dementen Menschen des Altenzentrums am Jakob-Steffan-Platz nicht nur neue Erfahrungshorizonte schenken. „Düfte, Farben und die Möglichkeit zum Berühren und Anfassen sollen den an Demenz erkrankten Menschen sowie allen anderen Bewohnern unseres Hauses und deren Angehörigen die Möglichkeit bieten, nach Herzenslust Natur und Sinneswahrnehmung im Freien in beschaulicher Atmosphäre zu genießen“, erklärt der Vorsitzende der Stiftung und Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD), der bereits vor mehreren Wochen die umfassende Sanierung der Bäder als Investitionsschwerpunkt im Haus angekündigt hatte. Man habe sich zunächst, so Held, auf die Realisierung eines Teilbereichs des Gartens, der als Komplettumrandung des Gebäudes angedacht ist, geeinigt. „Der Zugang würde über das Atrium des Hauses erfolgen, der die Besucher des Gartens über eine abgesenkte Rampe hinaus ins Grüne geleiten würde. Auf einem Rundweg führt dann der Pfad vorbei an hellen, freundlichen und bunten Blütensträuchern und –stauden sowie einem künstlerisch gestalteten Brunnen durch das Areal, für das auch Spielgeräte im Sinne eines Seniorenspielplatzes angedacht sind“, erläutert Planerin Stella Junker-Mielke aus Worms, die bereits ihre Fähigkeiten bei Gestaltungen im Umfeld der Katharinenkirche unter Beweis stellen konnte. Ebenso hat sich die Planungsspezialistin umfassend mit dem Thema „Demenz“ befasst und anhand einer renommierten Studie der Universität Heidelberg konkrete planerische Vorgaben zum Bau eines Gartens der Sinne abgeleitet. „Wir sind guter Dinge, dass wir für dieses teilprivate Projekt, nach Prüfung durch die Kreisverwaltung Alzey-Worms und die ADD mit Fördermitteln in Höhe von 55 Prozent rechnen dürfen. In diesem Zusammenhang geht unser großer Dank an den Förderverein, der mit zweckgebundenen Mittel aus den letzten Sommerfesten und Wohltätigkeitsessen dafür gesorgt hat, dass wir die restlichen Kosten aus dem Hause abdecken können“, freut sich Marcus Held über die guten Voraussetzungen für die Realisierung des rund 105 000 Euro teuren Pionierprojekts auf der Westseite des Altenzentrums. Mit einer Umsetzung, so Held und Junker-Mielke, sei, im Falle eines positiven Förderbescheids ab dem Februar 2013 zu rechnen - An eine Erweiterung des Gartens dann möglicherweise in 2014.
Kurt Beck besucht Oppenheim mit Mitarbeitern
Im Rahmen seines wahrscheinlich letzten Besuchs als Ministerpräsident in der Wein- und Festspielstadt konnte Kurt Beck, gemeinsam mit der gesamten Belegschaft seines Büros, bewegende Worte des Dankes und des Lobes aus dem Munde von Stadtbürgermeister Marcus Held bei einem Empfang im Ratssaal entgegennehmen. „Wir freuen uns außerordentlich, dass Kurt Beck mit seiner Abteilung Oppenheim für die Jahresabschlussfeier ausgesucht hat und unserem einmaligen Kellerlabyrinth, für das sich das Land auf großartige Weise über die Jahre eingesetzt hat, seine Aufwartung macht. Wir bedauern sein Ausscheiden aus dem Amt sehr und wünschen ihm alles erdenklich Gute für die Zeit nach der Politik“, fand Held, in Anwesenheit eines sichtlichen gerührten Landesvaters, deutliche Worte für die fruchtbare Zusammenarbeit mit der SPD-geführten Landesregierung.
Vorlesetag in Kita Gänsaugraben
Am Freitag, den 16. November war es wieder soweit. Der bundesweite Vorlesetag stand an und auch in diesem Jahr waren die Kleinen & Großen der KiTa Gänsaugraben mit von der Partie. In jedem Jahr findet der Vorlesetag auf Initiative der Stiftung Lesen statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es die Freude am Lesen zu wecken. Und das gelang auch in diesem Jahr einmal mehr. Welches Buch sollte es nun sein? Die Frage war schnell geklärt. Die Leiterin der KiTa, Kristina Schmitt, startete unter den Kindern mal eine Umfrage und das ziemlich eindeutige Ergebnis lautete:„Den Grüffelo wollen wir hören!“ Und weil sich für diesen Tag gleich zwei Lesepaten angekündigt hatten, konnte der Wunsch der Kinder nicht nur erfüllt werden, sondern es gab noch den fortführenden Band als Highlight oben drauf. Nachdem Manuel Höferlin, MdB, die Geschichte des Grüffelos zum Besten gegeben hatte,überraschte der Stadtbürgermeister Marcus Held mit der Fortsetzung „das Grüffelokind“.Ganz gespannt lauschten die Kinder im gemütlich hergerichteten Bewegungsraum der Kita Gänsaugraben den Abenteuern des Grüffelos und denen seines Kindes. Im Anschluss an die Geschichten bekamen die beiden Lesepaten als kleines Dankeschön jeweils ein Fingerspiel von den Kindern vorgeführt. So endete ein schöner Vormittag und alle sind sich einig: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!“
Adventszauber in der Stadtbibliothek
Am Sonntag, den 02. Dezember 2012 lädt die Bibliothek der Stadt Oppenheim zum 1.Adventszauber in der Stadtbibliothek ein.
„Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr gibt es bei Kaffee und Kuchen, einer lustigen Vorweihnachtsgeschichte und einer tollen Bastelstunde die neuesten Buch- und Spielvorstellungen der Stadtbibliothek. Bibliotheksleiterin Judith Stürtz steht in dieser Zeit für Fragen und Anregungen gerne bereit“, so Stadtbürgermeister Marcus Held und der zuständige Beigeordnete für Soziales, Kultur und Bildung Marc Sittig (beide SPD), in ihrer gemeinsamen Erklärung.
Eine vorzeitige Anmeldung in der Stadtbibliothek ist erforderlich. Anmelden kann man sich bei Judith Stürtz, Stadtbibliothek Oppenheim, An der Festwiese, 55276 Oppenheim, Telefonnummer 06133 - 94 30 35 zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek.
Öffnungszeiten:
Mo. - Di.: 15.30 - 18.30 Uhr
Do. - Fr.: 17.00 - 18.30 Uhr
Rheinradeln 2013 in vollem Umfang
Das Mega-Event Rheinradeln findet auch 2013 in vollem Umfang statt. Das ist die klare Botschaft, die sowohl die Veranstalter als auch die teilnehmenden Gemeinden entlang der rund 26 Kilometer langen Strecke an die Menschen der Region auf der jüngsten Pressekonferenz senden. Dabei werden sich die Sponsoren und Partner, ohne deren Hilfe die Großveranstaltung undenkbar wäre, noch stärker in das Programm und die Konzeption des Events einbringen, das 2012 mehr als 100 000 Radler, Skater und Spaziergänger auf die alte B9 lockte.
„Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten sehr intensive Gespräche mit unseren treuen und starken Partnern geführt und freuen uns sehr, hiermit ankündigen zu können, dass Rheinradeln 2013 am Sonntag, 5. Mai, wie gewohnt stattfinden kann“, freuten sich Rheinradeln-Sprecher und Stadtbürgermeister Oppenheims, Marcus Held, sowie Markus Appelmann von der Agentur inMEDIA, die Rheinradeln mitveranstaltet. Nach seiner Wiederbelebung 2008 zu einer echten Marke und Aushängeschild der Region geworden und ein fettes rotes Kalenderkreuz für die Menschen in der Region, werde das EWR in Worms erneut die Rolle des Hauptsponsors für Rheinradeln übernehmen, so die Nachricht des Organisatoren-Teams. Man sei, sowohl von Seiten der Organisatoren als auch von Seiten des Wormser Energieversorgers sehr froh über die erneute Präsentation auf einer eigenen Bühne. Auch vertreten sein wird wieder Branchenspezialist Fahrrad XXL aus Mainz. „Besonders freut uns der Wunsch des EWR nach einer Intensivierung seines Engagements im Bühnenprogramm. So wird kein Geringerer als Starkoch Dirk Maus vom Essenheimer Domherrnhof auf der Bühne vor dem Herrnsheimer Schloss zu Schürze und Kochlöffel greifen“, erklärte Markus Appelmann. Kochkollege und TV-Star Johann Lafer übernimmt diese Rolle, die er bereits in diesem Jahr mit „Assistent“ Marcus Held hervorragend ausfüllte, auf der großen RPR1-Bühne auf dem Oppenheimer Postplatz. „In diesem Zusammenhang sind wir Sanofi für das erneute und nicht selbstverständliche Engagement im Rahmen der Aktion `Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7´ sehr dankbar“, befand Appelmann, der auch vermerkte, dass der Deutsche Sprint- und Europameister über die 200-Meter-Strecke, Daniel Schnelting, ebenfalls wieder in sportlicher Mission unterwegs sein wird. Ebenfalls zum wiederholten Male werden sich die Genossenschaftsbanken mit einem Hauptpreis im Rahmen des großen Rheinradeln-Gewinnspiels beteiligen und die DAK wird mit dem „Bürgermeisterradeln“ am 14. April bereits im Vorfeld, wie gewohnt, einen deutlichen Spaß- und Sport-Akzent setzen. „Besonders freut uns die erneut großartige Zusammenarbeit mit den Verkehrsverbünden aus dem Rhein-Main- und Rhein-Neckar-Gebiet, die 2013 Sonderzüge in einem Gesamtwert von rund 50 000 Euro stellen werden, damit Jeder nachhaltig und unabhängig anreisen kann“, so die Organisatoren vor Vertretern der Presse und der Kommunen. „Wir setzen aktuell in Sachen Rahmenprogramm großes Vertrauen in private Initiativen, Vereine und natürlich auf die Gemeinden entlang der Strecke, da das Rahmenprogramm gar nicht bunt und vielfältig genug sein kann. In diesem Zusammenhang kann sich jede Initiative, Verein oder Gruppe an die Agentur inMEDIA oder die Stadt Oppenheim wenden, um mit ihrem Beitrag das Programm zu bereichern“, so Held und Appelmann, die das erneute Engagement von Radio RPR1 sowie anderen Medienpartnern besonders freut. Ebenso verlauten ließen die Organisatoren, dass, nach dem großen Erfolg von Schlagerstar Chris Roberts, auch 2013 wieder zahlreiche Bands und Schlagerstars für Stimmung für jeden Geschmack sorgen werden. „Aktuell sind wir in den direkten Gesprächen mit den Ordnungs- und Sicherheitsbehörden zur Fixierung des umfassenden Sicherheitskonzepts für ein friedliches Rheinradeln 2013“, erklärte Held abschließend, der auch im Vorfeld des sechsten Rheinradelns hervorhob, dass für die gut 120 000 Euro teure Veranstaltung kein einziger Steuercent in die Hand genommen werden müsse.
Spannende Lesenacht in Kita
Spannende Leseabenteuer und knisternde Stimmung konnten die 30 Sommerkinder der Kita Herrnweiher erleben und zu stimmungsvoller Musik in einen unvergesslichen Abend aus Abenteuern, Lesespaß, Hexen und Gespenstern zu starten. Gestärkt mit exzellenten Spaghetti Bolognese aus den Händen der guten Seele des Hauses, Ute Rathmacher und mit dem einmaligen Soundtrack aus den virtuosen Händen von Erzieher Steffen Keller zogen die gut gelaunten Leseratten mit Hexen auf die Spuren von Rätseln, Gespenstern, Schriftrollen und einem geheimnisvollen Leseschatz. „Denkt man darüber nach, mit welcher Leichtigkeit wir Erwachsene den Text lesen, wird oft vergessen, welch große Leistung dahinter steckt. Buchstaben erkennen und Laute benennen ist nicht einfach. Um Kinder hier mit viel Spaß zu motivieren arbeiten wir immer wieder mit zahlreichen didaktischen Spielen. Kinder lieben Sprachspiele und phantasievolle Lautbildungen. Sie entwickeln dabei nicht nur ihre kognitiven Fähigkeiten auf spielerische Weise, sondern auch ihre Vorstellungskraft, Kreativität und ihr Sozialverhalten – Wie bei der Lesenacht,“ erklärt Martina Stöber, Leiterin der Kita den pädagogischen Hintergrund. Sie war es auch, die, mit ihrem Team, die Kinder auf den Spuren von „Hänsel und Gretel“ etwa begleitete, als Kieselsteine zum nächsten Rätsel führten. Dort stand der Geschmack auf der Probe, als die Dunkelheit zum Wagen und Kosten aufforderte. Süß? Salzig? Fruchtig? „Schokolade! Und das hier ist Banane!“ frohlockte Dominik, der immerhin gleich zwei der geheimnisvoll gefüllten Löffel auf Anhieb identifizieren konnte. Nachdem die mittlerweile vertraute Hexe die kleinen Abenteurer auf den Spuren von Indiana Jones oder Alan Quartermain auch noch zu einem Gespenst entführte, große Worte des Lobes für ein selbst aufgeführtes Schattenspiel fand und schließlich die Schatztruhe mit den tollen Leseschätzen gefunden wurde, gab es für die gut 30 Kinder kein Halten mehr. Jetzt waren Ruhe, Zuhören und Genießen angesagt, als Rebecca Nietzel und Ellen Ritter, beide elf Jahre alt und Schülerinnen des Gymnasiums, mit ruhiger und bannend atmosphärischer Stimme aus echten Juwelen wie „Trostpflastergeschichten von Mutsteinen, Trostdrachen und Wutkissen“ von Petra Kummermehr oder „Papa Bär und Baldus“ von Anne Hassel vorlasen. Die Zeit verstrich wie im Fluge und mit dem großen Finale mit dem Original Sandmann und den Geschichten von „Pittiplatsch“ war auch der Gang nach Hause, mit vielen aufregenden Erinnerungen, ein Abenteuer mit Mama und Papa wert.
Tourismus GmbH startet am 1. Januar
Die Stadt geht mit der am 16. Oktober 2012 vollzogenen Gründung der Oppenheim Tourismus GmbH neue Wege und einen weiteren Schritt zur Fortentwicklung des bisher schon erfolgreichen Tourismuskonzeptes in der Wein- und Festspielstadt. Unter Anwesenheit aller Teilhaber konnte nun Notar Dr. Henning Münch die offizielle Gründung der privatrechtlichen Gesellschaft notariell beglaubigen. Im Zusammenhang damit erläuterten Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und der zuständige Erste Beigeordnete Raimund Darmstadt (AL) die Eckpunkte im inhaltlichen Konzept und im Gesellschaftsvertrag der neu gegründeten GmbH. Somit hält die Stadt selbst 49 Prozent der Anteile an der Gesellschaft. Auf die privaten Anteilseigner entfallen 51 Prozent. „Ebenso fällt der Stadt ein Veto-Recht zu, das unter anderem durch die Mehrheit der Sitze im Aufsichtsrat begründet ist. Von den dortigen neun Sitzen entfallen fünf auf die Stadt, die vom Stadtbürgermeister, dem zuständigen Beigeordneten sowie je einem Vertreter der drei stärksten Ratsfraktionen besetzt sind. Vier Sitze halten die privaten Anteilseigner“, erklärte Stadtchef Marcus Held. Geschäftsführer der Gesellschaft, die ab dem 1. Januar 2013 formal ihren Betrieb aufnehmen wird, wird der bisherige Leiter des Tourist- und Festspielbüros, Hansjürgen Bodderas. Die Stadt bringt an Stelle von Barmitteln das Gebäude des Tourist- und Festspielbüros als Sacheinlage ein, dessen Wert Held mit rund 49 000 Euro beziffert. „Die privaten Anteile belaufen sich, gestaffelt in Tausend-Euro-Schritten, auf eine Gesamtsumme von 51 000 Euro“, ergänzte Held. Ziele der Gesellschaft werden die Pflege und Weiterentwicklung des Untergrunds und der dortigen Führungen, das Tourist- und Festspielbüro selbst, sowie neue Ideen und Formen des städtischen Tourismus auf privatrechtlicher Basis sein. Ebenso verspreche man sich die Nutzung steuerlicher Vorteile als GmbH und die Förderung durch Zuschüsse, die der öffentlichen Hand häufig verwehrt blieben. „Über viele Jahre konnten wir durch die großartige Zusammenarbeit mit dem Land und die entsprechenden Zuschüsse den einmaligen Untergrund sanieren, in Stand halten und stetig zu einem sehr gut funktionierenden touristischen Rundgang ausbauen. Jetzt stemmen wir den Übergang unseres `Kindes´ zum Erwachsenen, in dem wir dieses einmalige Kulturgut privatrechtlich ab dem 1. Januar weiterentwickeln wollen“, so Held und Darmstadt abschließend.
Myanmar zu Gast in Oppenheim
Die Wein- und Festspielstadt ist und bleibt auch international beliebt. Davon überzeugte sich jetzt der Botschafter der Republik der Union Myanmar, ehemals Birma, der mit einer Delegation durch Stadtbürgermeister Marcus Held empfangen wurde. Durch den intensiven Kontakt der Stadt mit der Hilfsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen“ und deren Vertreterin Marie-Luise Thüne machte sich Seine Exzellenz Soe Nwe ein detailliertes Bild der Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten, wie etwa dem einmaligen Kellerlabyrinth. „Wir haben uns, nach dem Besuch des wunderbaren Geisenheim und des Rheingaus, entschlossen, der Einladung nach Oppenheim zu folgen, um die Landschaft, die Menschen, die Mentalität und natürlich den Wein aus Rheinhessen kennenzulernen. Davon möchten wir unseren Landsleuten zu Hause berichten und somit zur Völkerverständigung beitragen“, erklärte Soe Nwe beim Empfang im historischen Rathaus, bei dem er sich nicht nehmen ließ, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. „Im Namen der Stadt möchte ich mich ganz herzlich bei Marie-Luise Thüne, Luftfahrt ohne Grenzen und Seiner Exzellenz, Soe Nwe, bedanken, dass Oppenheim nun auch im entfernten Myanmar sprichwörtlich, und durch ein edles Weinpräsent buchstäblich in aller Munde sein wird. Nicht erst seit dem Begehen des Tages der ausländischen Mitbürger und den lebendigen Partnerschaften mit unseren Freunden in Europa steht Oppenheim stellvertretend für Offenheit, Völkerverständigung und dem Miteinander der Kulturen“, erklärte der Stadtchef beim Handschlag mit den Gästen aus Asien. Besonderer Hingucker dabei: Die Schreibweise von „Oppenheim“ oder „Marcus Held“ im Birmanischen, der Amtssprache des seit 1948 unabhängigen Staates im Herzen Südostasiens.
Schutz gegen Überschwemmung
Zugewachsen waren sie, verdreckt und zugerümpelt. Das hatte 2012 jäh ein Ende, als die Stadt, auf Initiative von Stadtbürgermeister Marcus Held, beschloss, die Wassereinläufe der Gemarkung gründlich zu säubern und zu reinigen. „Starkregenereignisse in der Vergangenheit hatten immer wieder zu sturmflutartigen Sturzbächen in die Altstadt, etwa bis in die Bädergasse geführt. Die Sicherheit unserer Bürger und die Standsicherheit der Altstadt haben höchste Priorität. Daher haben wir 2012 systematisch alle Einläufe entlang der Wirtschaftswege grundlegend gereinigt“, so Held bei einer Besichtigung der Arbeit des städtischen Bauhofs vor Ort. So konnte etwa ein riesiges Schlammfangbecken auf der gegenüberliegenden Seite des Friedhofs, das mehrere Kubikmeter fasst, geleert werden. Ebenso räumten die städtischen Mitarbeiter ein großes Becken „Am Kreuz“ frei von Unrat, Schlamm und Gestrüpp. „Die Fachleute haben den Nutzen der Aktion zwar angezweifelt. Wir sehen in der Maßnahme jedoch die wichtige Tatsache, dass somit diese verstopften Einläufe als Ursache für Überschwemmungen ausgeschlossen werden können“, befand Held abschließend.
Städtebauförderung 2012
Man kann es sehen, spüren und darauf laufen. Gemeint ist das Ergebnis der städtischen Investitionen in die Stadtsanierung, die mit einem kräftigen Schub aus dem Topf der Landesmittel unterstützt wurde. Davon machte sich jetzt Landtagsabgeordnete Kathrin Anklamm-Trapp (SPD), in Begleitung von Stadtbürgermeister Marcus Held, ein Bild vor Ort. „Jetzt komme sogar ich sehr gut mit dem Auto durch die Altstadt. Dafür gilt mein großes Lob dem Stadtbürgermeister Marcus Held für die klarere Verkehrsregelung. Die Mittel des Landes wurden in Oppenheim sehr effizient und höchst sehenswert genutzt. Besonders verkehrlich hat die Altstadt einen großen Sprung nach vorne gemacht“, befand Anklamm-Trapp beim Spaziergang durch die erst kürzlich in 2012 fertig gestellten Verkehrswege Dalberger Straße und Krämerstraße. Der Zuschuss für die Städtebauförderung 2012 betrug insgesamt 250 000 Euro, von denen rund 80 Prozent durch das Land gestemmt wurden. „Der Rest entfiel auf die Stadt. Wenn man sich die Ergebnisse der Investitionen betrachtet, stellt man schnell fest, dass das Geld, sowohl was verkehrliche Entlastung als auch optische Aufwertung anbetrifft, sehr gut angelegt ist“, freut sich auch der Stadtchef über die Finanzspritze aus Mainz, deren Dauer 2013 endet. Die Förderung in Höhe der 250 000 Euro wurden für die Sanierung der Dalbergerstraße als auch für die Bürgersteige in der Krämerstraße genutzt, die sich somit nahtlos in bereits erfolgreich abgeschlossene Straßenbauprojekte wie die die Steckengasse, den Zuckerberg oder die Burgstraße in den vergangenen Jahren einreihen. „Ich danke unserer SPD-geführten Landesregierung in aller Form für die Hilfe hier in Oppenheim. Das hat ein dickes Lob unsererseits verdient“, so Held abschließend.
Untergrund mit wechselnder Dekoration
Dort wo zum Abschluss eines Rundgangs ein edeles Gläschen Oppenheimer Wein ausgeschenkt wird, sollen sich die Gäste künftig noch wohler fühlen. Mit geschickt und liebevoll gesetzten Farb- und Deko-Akzenten hat Gästeführer und Dekorateur Walter Lang mit Unterstützung des Chefs des Untergrund-Teams Holger Hessmann eine neue, eindrucksvolle Visitenkarte verliehen. „Ab sofort können sich alle Besucher des Untergrunds über saisonal wechselnde Dekorationen freuen, die ein echter Leckerbissen für das Auge sind und unglaublich viel Atmosphäre schaffen“, freut sich auch Stadtbürgermeister Marcus Held, der bereits jetzt die Herbstdekoration bewunderte, auf die sich auch alle Besucher des großen „Labyrinth des Schreckens“, pünktlich zu Halloween am 31. Oktober, freuen dürfen. Und spätestens zum Weihnachtsmarkt am 3. Advent wird es eine tolle Weihnachtsdeko geben.
Bürgerwunsch nach Urnenwand im Fokus
Die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Stadt Oppenheim ganz oben. Stadtbürgermeister Marcus Held und der Bürgerbeauftragte Frieder Reichert wurden in den letzten Wochen von zahlreichen Bürgern auf die Situation des Friedhofs angesprochen. "Konkret haben auch in der Bürgersprechstunde zahlreiche Bürger vorgeschlagen, eine Urnenwand auf dem Friedhof zu realisieren", so Frieder Reichert. Die Bürger lobten auch über die Stadtgrenzen hinaus die vielfältigen Bestattungsmöglichkeiten in Oppenheim, vor allem das anonyme Grabfeld erfreue sich immer größerer Beliebtheit. „Bis jetzt sind auf unserem Friedhof alle Möglichkeiten gegeben, um individuellen Bestattungswünschen gerecht zu werden. Jedoch zeigen die Anliegen und Wünsche, dass eine Urnenwand ausdrücklich gewünscht ist. Diesem Wunsch möchten wir gerne nachkommen und sind hier bereits in Gesrpächen“, erklärt Stadtchef Marcus Held. Stadtrat und Bürgerbeauftragter Reichert wid sich nun in die Thematik einarbeiten und dies dann dem Stadtrat vorstellen.
Stadtchef mit Ausstellung überrascht
Eine faustdicke Überraschung erlebte Stadtbürgermeister Marcus Held im Rahmen des diesjährigen Katharinenmarktes. Der frisch gebackene Papa und Ehemann erfuhr durch den Vorsitzenden des Fotovereins, Wolfgang Roth, im Rahmen der Ausstellung zum Katharinenmarkt, dass die Ausstellung dem 35. Geburtstag des Stadtchefgs gewidmet sei. Mit dabei und voller Unterstützung für den überraschten und überglücklichen Stadtbürgermeister: Pressefoto-Profi Michael Bahr von der Agentur hbz.
Mini-EM-Sieger 2012 in Oppenheim
Besondere Ehrengäste konnte Stadtbürgermeister Marcus Held zum diesjährigen Katharinenmarkt begrüßen. Keine Geringeren, als die Gewinner der hart umkämpften Mini-EM 2012, die E-Jugend der Wormatia Worms, hatten sich in der Wein- und Festspielstadt eingefunden, um ihre Siegprämie einzulösen. Bereits am frühen Morgen hatte der Stadtchef die jungen Kicker am VG-Hallenbad OpptiMare empfangen, wo ein Vormittag voller Wasserspaß wartete. Nach der offiziellen Begrüßung auf dem Marktplatz zur Eröffnung des Katharinenmarktes, wartete mit dem großen Pizza-Essen ein weiterer Höhepunkt und der kulinarische Abschluss auf die umjubelten Gewinner des Herzschlagfinales aus dem Juni diesen Jahres, in dem sie den FV Flonheim bezwangen.
Verona-Marathon in Sant Ambrogio
Ein Partnerschaftstreffen der besonderen Art erlebten die Teilnehmer einer 15-köpfigen Delegation der Stadt Oppenheim unter der Leitung des Ersten Beigeordneten Raimund Darmstadt in ihrer Partnergemeinde Sant´Ambrogio di Valpolicella. Die italienische Partnerstadt hatte die Oppenheimer zum Start des 11. Verona-Marathon-Laufs von Sant´Ambrogio nach Verona eingeladen und war bei der Stadtverwaltung und dem Turnverein ( TVO ) auf großes Interesse und offene Ohren gestoßen. Stefan Grüll, Juliana Kraus, Michael Schwamb, Jens Sonneck und Uwe Weinheimer gingen schließlich als Marathon-Athleten für Oppenheim an den Start und liefen bei sommerlichen Temperaturen und unter den Anfeuerungsrufen der begeisterten Begleiter über die Ziellinie in die gut besetzte Arena von Verona ein. Marathon-Läufer Stefan Grüll hatte die Fahrt mit dem Sponsoringbeitrag seiner Firma SG-Bauakustik tatkräftig unterstützt. Dem Langstreckenwettbewerb am Sonntag war am Vorabend ein herzlicher Empfang im Rathaus mit anschließendem Treffen im Bergflecken San Giorgio vorausgegangen. Raimund Darmstadt als Verteter der Stadt und Andrea Chiereghini als Beigeordneter Sant´Ambrogios freuten sich über die vielen jungen Teilnehmer und die guten Perspektiven der Partnerschaft. So ist im August 2013 ein Staffellauf der italienischen und der Oppenheimer Sportfreunde zur Eröffnung des Weinfestes in die Weinstadt geplant. In ihrer Begrüßung würdigten der stellvertretende Bürgermeister Roberto Zorzi, Renato Ballarini und Renato Zanotti die seit 30 Jahren gewachsene Partnerschaft. Stadträtin Daniele Darmstadt erinnerte daran, wie sie als Leiterin einer Jugenddelegation des Kreises Mainz-Bingen vor 27 Jahren einen Freundschaftsbaum am Rathaus pflanzte. Am Sonntagmorgen schickten schließlich Bürgermeister Nereo Destri, die Beigeordneten Raimund Darmstadt und Andrea Chiereghini die 2.500 sportbegeisterten Marathon-Läufer mit einem fulminanten Startschuss auf die Laufstrecke. Die Teilnehmer der Stafette zum Oppenheimer Weinfest freuen sich schon jetzt mit Bürgermeister Marcus Held, den Beigeordneten und den Athleten des TVO auf das Sportereignis des kommenden Jahres.
Rüsselsheimer Schüler besuchen Untergrund
Freudiger Applaus und ein vertrautes „Guten Morgen, Herr Darmstadt“ im Schülerchor waren die untrüglichen Zeichen dafür, dass sich etwas Besonderes zutrug im Sitzungssaal des Oppenheimer Rathauses. Die Abschlussklasse 10 b R mit den begleitenden Lehrerinnen Britta Weißer und Svana Welsch der Rüsselsheimer Parkschule hatten sich zu einem Besuch ihres ehemaligen Klassenlehrers und Ersten Beigeordneten, Raimund Darmstadt, in die Weinstadt aufgemacht, um den langjährigen und beliebten Lehrer an seiner jetzigen Wirkungsstätte zu treffen. Nach den neugierigen Fragen zu den vielen Portraitfotos im Rathaus, zur Stadtgeschichte und zur Arbeit des Stadtrates kletterten die Schüler in zwei Gruppen zu einer spannenden Führung in den geheimnisvollen mittelalterlichen Untergrund. Die Gästebegleiter Annette Pender-Bingenheimer und Wilfried Hilpke verstanden es dabei hervorragend, den Wissensdurst der staunenden Schüler zu stillen, die kein Gangsystem dieser Dimension unter dem städtischen Pflaster vermutet hätten. Ein Kurzbesuch an der Katharinenkirche, das Picknick in der Ruine Landskrone und ein kleiner Empfang im grünen Privatgarten rundeten das herzliche Wiedersehen ab. Als gelungene Überraschung luden die Realschüler ihren ehemaligen Lehrer im nächsten Jahr zur Teilnahme an der Abschlussfahrt nach Spanien ein. Raimund Darmstadt bedankte sich spontan mit einer großen Runde Eis für die ausgesprochene Einladung und begleitete die ausgelassene Schülerschar noch bis zum Oppenheimer Bahnhof.
Wasserqualität im Fokus
Ein Fischsterben im Vereinsgewässer „Sandloch“ des Angelsportvereins Oppenheim (ASVO) hatte im Spätsommer des letzten Jahres zu einer regen Diskussion über Sauerstoffverknappung sowie Nährstoff- und Laubeintrag in das Fischgewässer geführt. In Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt und Wasserwirtschaft, der Oberen Fischereibehörde, der Unteren Naturschutzbehörde und dem Forstamt konnte auf Initiative von Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) in den Folgemonaten eine einvernehmliche Lösung bezüglich der ufernahen Eichen, der Zufütterung und der Anlage einer Schilf- und Flachwasserzone gefunden werden. Über den damals erzielten Konsens freuten sich der städtische Umweltbeigeordnete Raimund Darmstadt (AL) und die Mitglieder des Umweltausschusses bei einer Ortsbegehung am „Sandloch“ und an der „Kiesgrube“. ASVO-Vorsitzender Thomas Herzog unterstrich einleitend die bewährte Kooperation mit der Stadt und die Wichtigkeit eines Ausgleichs zwischen Angelsport und Naturschutz. In die Maßnahmen zum Erhalt der Wasserqualität und zur Schaffung von Schilfzonen und Schutzbereichen an den Hauptgewässern seien in den vergangenen Jahren erhebliche Finanzmittel und Eigenleistungen des Vereins geflossen.
Der Naturschutzbeauftragte des ASVO, Klaus Strupp, der die Wasserqualität der Gewässer mit entsprechenden Messungen permanent kontrolliert, nannte 4 mg Sauerstoff pro Liter Wasser als unteren Grenzwert. Im Sandloch wurden aktuell akzeptable 5 mg und in der Kiesgrube sogar 8 mg gemessen. Die Wasserqualität werde durch eine Unzahl von Faktoren wie Grundwasser- und Pegelstände des Rheins, Wassertemperaturen, toxische Belastungen, Ausscheidungen der Fischbestände und etliche Unbekannte beeinflusst. Welcher Mix an Einflussfaktoren in welcher Ausprägung letztlich zur kritischen Situation im Jahr 2011 geführt habe, sei nachträglich nicht mehr feststellbar. Umso wichtiger seien die eingeleiteten und prophylaktischen Maßnahmen wie die Kronenpflege der Uferbäume, die Nachrüstung der Umwälzanlage und die Schaffung einer Schilf- und Flachwasserzone. An der Kiesgrube konnten sich die Ausschussmitglieder ein Bild von den vorbildlich angelegten Schutzbereichen für Wasservögel und Fische machen. Der Ausschussvorsitzende und Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt, bedankte sich beim ASVO-Vorstand für die sachkundigen Erläuterungen, den ehrenamtlichen Einsatz, das längjährige Engagement der Angler und die zwischen dem Verein, den Fachbehörden und der Stadt einvernehmlich abgestimmten Entlastungsmaßnahmen.
Klimaschutzprreis an Stadt Oppenheim
Das Hillesheimer Bürgerhaus als Energie-Plus-Gebäude war die perfekte Umgebung für die diesjährige feierliche Verleihung des Klimaschutzpreises des Landkreises Mainz-Bingen. Der vom Landkreis ausgelobte Preis würdigt insbesondere innovative Maßnahmen und Projekte zur CO2-Reduktion, zum Einsatz regenerativer Energieträger und zur rationellen Energienutzung, beschrieb der Erste Kreisbeigeordnete Adam Schmitt vor einem aufmerksamen Auditorium die Ziele der Auslobung.
Den ersten Preis erhielt die Ortsgemeinde Guntersblum für den Kita-Neubau „Zukunftswerkstatt“ mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage, dicht gefolgt von den Doppelpreisträgern des zweiten Platzes, der VG Nieder-Olm und der Stadt Oppenheim. Beide Städte wurden für ihre Pilotprojekte einer Nahwärmeversorgung mit jeweils 750.- € prämiert. Oppenheim hatte 2011 mit einer vom Kinderhort der Schulstraße gesteuerten Nahwärme-Versorgungsinsel vier öffentliche und private Gebäude an einen effizienten und umweltfreundlichen Nahwärmeverbund angeschlossen, erläuterte Umweltbeigeordneter Raimund Darmstadt das Projekt für die Presse. Angeschoben und initiiert wurde das Projekt durch Stadtbürgermeister Marcus Held, der auch die Verhandlungen und die Realisierung mit der EWR in Worms übernahm. Dabei konnten einerseits untergrundbedingte und standsicherheitstechnische Vorgaben als auch ökologische und wirtschaftseffiziente Parameter simultan zur Geltung kommen. Die vier realisierten Gebäudeeinheiten können um ein BHKW und vier weitere Objekte, für die bereits die Anschlüsse verlegt wurden, ergänzt werden. Raimund Darmstadt, der die Auszeichnung als Erster Beigeordneter entgegennahm, bedankte sich im Namen der Stadt für die erwiesene Anerkennung. Eine effiziente Nahmwärmeversorgung könnte als alternative Energielinie auch für andere Stadtquartiere eine positive Signalwirkung haben, freuten sich Stadtbürgermeister Marcus Held und Raimund Darmstadt über das Preisgeld und die Würdigung des Projektes mit Vorbildcharakter.
Land zeichnet Stadtbibliothek aus
Lesen bildet. Am besten Brücken. Für diese unnachahmliche Fähigkeit und die beste Kompetenz in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einer Stadtbibliothek haben das Ministerium für Kultur und Bildung sowie das Landesbibliothekszentrum jetzt die Stadtbibliothek der Wein- und Festspielstadt ausgezeichnet. Der Kulturbeigeordnete der Stadt, Marc Sittig (SPD), und die Leiterin der Bibliothek, Judith Stürtz, nahmen den mit 200 Euro dotierten Preis in Form zweier Büchergutscheine vom stellvertretenden Leiter des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz (LBZ), Günter Pflaum und vom zuständigen Abteilungsleiter im Ministerium, Christoph Kraus, in der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen entgegen. Sittig und Stürtz betonten in diesem Zusammenhang den enormen Erfolg, mit dem die Stadt, in Kooperation mit dem Gymnasium zu St. Katharinen, am „Lesesommer 2012“ teilgenommen hatte. „Neben 400 neuen Büchern, bei deren Anschaffung Land und Stadt die Kosten hälfteten, wurden über 500 Bücher gelesen, was einem Seitenaufkommen von etwa 72 000 entspricht. Das ist, was die Resonanz und das Resultat des Lesesommers anbetrifft phänomenal“, hatten Sittig und Stadtbürgermeister Marcus Held zum Abschluss des Lesesommers im August bei der Verleihung der Urkunden für die fleißigen Leseratten verkündet. „Seit der Einrichtung der Bibliothek als Kooperation mit dem Gymnasium, ist die Einrichtung konsequent in unser umfassendes PR-Konzept eingebunden. Schließlich liegt uns viel an der Kenntnisnahme vieler Menschen vom modernen Zugang zu Büchern und Medien. Somit gelingt uns im schulischen Umfeld, dass sich wieder mehr Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern“, fügt Sittig an, der die Preisziehung unter allen Lesesommer-Teilnehmern in der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen verfolgte. Laut Aussage des LBZ, sei der Lesesommer von Anfang an eine Erfolgsgeschichte gewesen. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die der gelesenen Bücher steige stetig. In 2012 wurde mit etwa 17 000 Kindern und Jugendlichen ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt und die Zahl der gelesenen Bücher war mit zirka 123 000 um mehr als doppelt so hoch wie im Startjahr des Lesesommers 2008. Unter dem Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ erreichen die Bibliotheken in Rheinland-Pfalz damit seit mehr als vier Jahren immer mehr Kinder und Jugendliche. Als Teil der Kampagne „Leselust in Rheinland-Pfalz“ verfolgen LBZ und Ministerium somit das Ziel, der Leseförderung durch vielfältige und nachhaltige Aktionen einen dauerhaften Schub zu verleihen. Gefördert wir die Kampagne durch Landesmittel in Höhe von rund 90 000 Euro. Somti war auch für Marc Sittig und Judith Stürtz am Ende klar, wie das Preisgeld wohl am besten angelegt sei: „Davon kaufen wir natürlich neue Bücher für unsere neugierigen, kleinen Besucher!“
Federweißer-Schlemmer-Wanderung
Kulinarische Vielfalt in den Oppenheimer und Dienheimer Weinbergen und zu ihren Füßen das atemberaubenden Panorama der Rheinebene – vor dieser perfekten Kulisse laden der Stadtförderverein "Oppenheim bewegt", die Agentur "inMEDIA" und die Stadt zur dritten Federweißer-Schlemmerwanderung am Mittwoch, 3. Oktober, ab 10 Uhr, in die großartigen Lagen westlich der Wein- und Festspielstadt zum Genießen und zu herbstlicher Wanderlust ein.
„Mitten im Herbst ist bekanntlich die schönste Zeit in den Weinbergen, denn bei der Weinlese wird die Ernte eingefahren und wir alle können uns über die hochwertigen neuen Weine freuen. Winzer und Gastronomen aus Oppenheim und Umgebung haben sich große Mühe gegeben, um die Gäste an Ort und Stelle mit frischem Federweißem und kulinarischen Spezialitäten zu verwöhnen“, freuen sich Stadtbürgermeister Marcus Held und der Tourismusbeigeordnete Raimund Darmstadt über die Veranstaltung in ihrer mittlerweile dritten Auflage. An acht fixen Punkten zu Rast und Ruhe warten etwa Wildspezialitäten, Elsässer Flammkuchen, Winzer- oder italienische Nudelpfanne oder Sauvignon Blanc, Merlot, Riesling und diversen Federweißer-Variationen auf Zunge und Gaumen der neugierigen Gäste, die neben der Freude an Bewegung in der buntesten aller Jahreszeiten auch die Vielfalt der rheinhessischen Küche und der Keller zu schätzen wissen. Die Highlights für Groß und Klein 2012: Kulinarische Leckereien von RPR1.-Moderator „Kunze“ in Zusammenarbeit mit Weingütern aus Weinolsheim und Friesenheim und natürlich die „Kinder-Rallye“ mit Spiel und Spaß für die ganze Familie.
Gestartet wird in diesem Jahr, gemeinsam mit „Kunze“ von RPR1, Infos zur Strecke, Starter-Paket mit Festglas und Weinglashalter sowie einem Gutschein an der Wegekreuzung unterhalb des Friedhofs, die von Süden her vom Info-Stand in der Wormser Straße zu erreichen ist. Ein zweiter Info-Stand versorgt die Gäste am Marktplatz in der Altstadt mit allen wichtigen Informationen rund um Strecke und Angebote. Von der Wormser Straße führt der Wanderweg vor malerischer Kulisse hinauf zur Burgruine, dem "Dicken Stein", zur "Schönen Aussicht", der Station "Im Wingert", "An der Alten Rebe" bis zur "Steige" oder dem "Kirchblick".
Wer seinen Abschluss in der historischen Burgruine begehen möchte, kann auch die rund sieben Kilometer lange Strecke am Kirchblick beginnen und die Laufrichtung anders wählen. "Neben dem Zentralparkplatz Kellerlabyrinth stehen der Parkplatz am Gutleuthaus sowie die Parkräume der Supermärkte am Sant-Ambrogio-Ring zur Verfügung. Wichtig ist, dass die Altstadtstraßen nicht zum Parken genutzt werden dürfen, da diese nur den Anwohnern zur Verfügung stehen", bittet der Stadtchef um Umsicht bei der Wahl des Parkplatzes. „Mein Dank geht an Markus Appelmann von der Agentur inMEDIA und den Stadtförderverein, ohne die so manches Event in unserer schönen Stadt, wie etwa Rheinradeln im Mai, nicht vorstellbar wäre und natürlich an den Ersten Beigeordneten Raimund Darmstadt. Wir ziehen für Stadt und Region gemeinsam an einem Strang und freuen uns über einen weiteren farbenfrohen Akzent im regionalen Veranstaltungskalender, der seit der Premiere 2010 bereits Tausende aus nah und fern begeistert hat“, so die Schirmherren Held und Darmstadt abschließend.
Weltkindertag 2012: Hilfe für Tafel
„Wir haben uns was ausgedacht, was Dir und mir viel Freude macht“. Frei nach Wilhelm Busch waren es die kleinen Großen der Kindertagesstätte Herrnweiher, pünktlich zum heutigen Weltkindertag, die sich mit einer Aktion mit Seltenheitswert dem Thema „Teilen“ beispielhaft annahmen. So erreichten mehr als 100 selbst und mit Liebe gepackte Pakete die Oppenheimer Tafel. Darin: Freude aus 1000 Ideen.
„Ich habe ein Kuscheltier und viele Süßigkeiten wie Bonbons und Gummibärchen in mein Paket gelegt“, verrät die aufgeweckte Nina. Gemeinsam mit mehr als 100 Kindern der größten Kita im Landkreis hob die Fünfjährige ihr kunstvoll verpacktes „Care-Paket“ auf den großen Gabentisch im Vorraum der Oppenheimer Tafel in der Rheinstraße, in dem der Vorsitzende der Tafel, Marcus Held, fleißig stapeln half. „Es ist schon großartig zu sehen, wie engagiert und voller Tatendrang die Kinder sind. Jeder möchte, dass sein Paket ankommt und viel Freude bereitet“, so Held, der gerade eine selbst geklebte Collage auf einem Paket bewundert, bei dem das Auspacken fast zu schade wäre. Geklebte Traktoren, bunte Fußballer, liebevoll dreinschauende Tiere oder einfach nur etwas nettes, Handgeschriebenes zieren die großen und kleinen Päckchen und Pakete, die einen Hauch von Weihnachten durch die Hallen der Tafel, die 2009 ins Lebens gerufen wurde, wehen lässt.
Mittendrin lacht auch die 5-jährige Ashley, die gerade ihr Geschenk mit den Worten abgegeben hat: „Wieso wir das machen? Na, damit andere Kinder, denen es nicht so gut geht, auch etwas haben, über das sie sich freuen und lachen können“. Nachricht angekommen. Was die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) 1954 mit der Beauftragung des Kinderhilfswerks UNICEF ins Leben gerufen hat, lebt also schon bei den Kleinsten heute fort. So lag die Absicht der UN im Auftrag an einen jeden Staat, einen Tag im Jahr zum Weltkindertag (Universal Children´s Day) zu erklären. Der Weltkindertag wird heute national an unterschiedlichen Tagen in mehr als 145 Ländern gefeiert. Damit soll ein weltweites Zeichen für Kinderrechte gesetzt werden.
Das ist es auch, was Kita-Leiterin Martina Stöber ihren Schützlingen pädagogisch buchstäblich an die Hand geben möchte. „Auf unserer traditionellen Kinderkonferenz haben die Kinder die Idee geboren, den Kindern, die in die Tafel gehen, eine Freude zu bereiten. In dem sie die Pakete selbst zu Hause, mit der Mama und dem Papa gepackt und gestaltet haben, haben sie selbst erfahren, dass `teilen´ nicht reden, sondern handeln und eigenes Engagement bedeutet“, ist Stöber stolz auf die kreative Vielfalt und den Ideenreichtum der kleinen Sankt Martins, die Buntstifte, Kuscheltiere, Süßigkeiten, Überraschungseier, Spielsachen und vieles mehr mit authentischer Hingabe zum Inhalt des heutigen Tages in den Berg aus Geschenken eingebettet haben. Dabei sind die Kleinen und Großen der Kita Herrnweiher schon alte Hasen im Umgang mit der Tafel und ihrer Bedeutung, wie die kleine Mia weiß. „Wir sind Paten für die Tafel und haben schon oft mit Lebensmitteln und Geschenken geholfen und eine Freude bereitet“, so der sprichwörtlich weise Kindermund.
Und die Hilfe kommt an. „Im Rahmen der kommenden Lebensmittelausgaben am Samstag und kommenden Dienstag, werden wir die Geschenke an die Kinder, die die Tafel besuchen verteilen“, bestätigt Marcus Held, der sich freut, dass das eigens von den Erziehern Frank Keller und Tina Bader komponierte und kräftig vorgetragene Lied zur Übergabe der Geschenke vermittelt, das geteilte Freude, doppelte Freude ist. Der Refrain weiß es: „Ich schenke, teile gebe gern, denn ich hab´ entdeckt: Wer verschenkt, bekommt noch mehr, das hab´ ich gecheckt!“
Festspiele präsentiert "Herbstzeitlose"
Rosalia und Griselda verbindet eine Hassliebe, die sie dazu zwingt, seit Jahren in einer skurrilen Wohngemeinschaft zusammen zu leben. Beide lieben zudem auch noch denselben Mann: Den Serienstar Mariano Rivas. Als dieser in der Telenovela ins Gefängnis muss, befürchten sie, dass ihr Angebeteter den Serientod sterben muss. Die Obsession der beiden Frauen geht soweit, dass sie beschließen, ihn zu entführen. Um der Tristesse ihres Alltags zu entkommen, überschreiten sie Grenzen und stellen dabei fest, dass die Idylle ihrer Traumwelt nicht mit dem wirklichen Leben zu vereinbaren ist. Die drei Protagonisten laden zu einer turbulenten, humorvollen und charmanten Odyssee ein, in deren Verlauf sie auf schmerzliche Art eine unwiderrufliche Wandlung erfahren.
Ein Stück über Einsamkeit, Liebe, Freundschaft und die Grausamkeit der Realität!
Darsteller: Sabrina Caramanna, Jasaman Roushanaei und Aaron Thiesse
Sa. 22. September 2012, 20 Uhr
Kulturkeller am Amtsgerichtsplatz
Preiskategorie: Theater
Weiteres unter: www.kammerspiele-wiesbaden.de
Radio am 8. Oktober einschalten
Alle Schlagerfans sind herzlich dazu eingeladen ihr Radio ein- und die Ohren auf Empfang zu schalten, wenn am Montag, 8. Oktober, ab 22.10 Uhr die Aufzeichnung des „Oppenheimer Schlagerfestival“ auf SWR4 über den Äther geht. Der Sender hatte die Veranstaltung vom 25. August bei der Stars wie Andreas Fulterer, Ingrid Peters oder Michael Morgan für eine ausverkaufte Burgruine und ein Fass voll guter Laune gesorgt hatten.
Stadtchef besucht Oppenheimer Erstklässler
Gleichsam unerwarteten wie erfreulichen Besuch erhielten die Erstklässler der Grundschule am Gautor vergangene Woche, pünktlich zum neuen Schuljahr und einem neuen Lebensabschnitt. Süßes und Wissenswertes hatte Stadtbürgermeister Marcus Held bei seinem „Antrittsbesuch“ bei den kleinsten Oppenheimern im Gepäck und Arme und Hälse konnten gar nicht lang genug sein, um zu sehen, was für eine Überraschung der gut gelaunte Stadtchef für die ABC-Schützen eingepackt hatte. „Ist doch selbstverständlich, dass ich Euch persönlich eine gute Schulzeit und das Beste für die Zeit hinter der Schulbank wünsche. Schließlich ging es mir ja nicht anders“, lachte der Stadtchef im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern, die neben neugierigen Blicken auch mit zahlreiche Fragen aufwarteten, die Held, selbst gerade Vater einer Tochter geworden, geduldig beantwortete.
Neues Fahrzeug
Hunderte PS stark ist er, nach außen wahrlich ein „weißer Riese“ und für die Stadt Oppenheim und ihren Untergrund der Retter in der Not. Rückblick: Im Zug des Ausbaus der Dalberger Straße hatte der angestammte Lastesel auf vier Rädern, der jahrelang treue Dienste geleistet hatte, seinen Geist aufgegeben. „Da war nichts mehr zu machen. Keine Reparatur und auch kein TÜV mehr. Im Zuge der Gewährleistung der Leistungs- und Arbeitsfähigkeit unseres Untergrund-Trupps und somit der Standsicherheit in der Altstadt mussten wir sofort handeln“, erläutert Stadtbürgermeister Marcus Held bei der Übergabe des IVECO Eurocargo. „Ein Handwerker muss sich auf sein täglich Werkzeug absolut verlassen können. Das gilt mehr denn je für Holger Hessmann und sein Team. Schließlich hat die Standsicherheit und somit die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger für uns oberste Priorität“, so Held, der die Anschaffung in Abstimmung mit den Beigeordneten Raimund Darmstadt, Marc Sittig und Rainer Ebling per Eilentscheid auf den Weg brachte.
Frischzellenkur für Altenzentrum
Ganz entgegen seines Rufes birgt der Herbst, der bereits an die Türe klopft, für die Bewohner des Altenzentrums der Stiftung Zivilhospital am Jakob-Steffan-Platz allen Grund zur Freude und Aufbruchsstimmung. Denn: In dem in die Jahre gekommenen Gebäude aus den Siebzigern wird sich ab Oktober einiges tun. „Die Maßnahme konzentriert sich auf die Bäder und Badeinrichtungen von 46 Zimmern in unserer stationären Pflege. Im Bereich des Wohnheims sind bereits Zimmer auf den angepeilten, modernen Standard saniert worden. Die Bäder werden größer, heller, barrierefrei und technisch auf den neusten Stand gebracht. Dazu gehören auch die Heizkörper“, gibt der Vorsitzende der Stiftungskommission und Stadtbürgermeister Marcus Held detailliert Aufschluss über das Großprojekt, für das rund drei Millionen Euro in die Hand genommen werden. Ebenerdige Duschen, neue Leitungen, Schalter, Steckdosen, Böden, Fliesen und neue Türen lauten die Zauberworte, die Planer Andreas Hupprich gerne kommuniziert. Er war es auch, der den durchweg positiv aufgenommenen Vorschlag unterbreitete, die Sanierung im Ganzen und auf einen Schlag durchzuziehen. „Alles andere hätte die Bewohner mehr unzumutbar be- und nicht entlastet und wir hätten den Umbau hinausgezogen“, erläutert der Saarbrücker Planer, der auch ein zentrales, neues Notrufsystem, Brandmelder in den Zimmern, neue Armaturen sowie einen frischen Anstrich ins Auge gefasst hat. „Aus alt wird nagelneu und das zum Wohle unserer Bewohner“ freut sich Held im Gespräch mit zahlreichen Bewohnern der Institution am Jakob-Steffan-Platz, die, bis sie wieder einziehen können, ein provisorisches und komfortables Zuhause in 16 geräumigen Übergangswohneinheiten auf der Ostseite des Komplexes im Außenbereich finden werden, so Held weiter. „Vier Stockwerke sind von der Sanierung betroffen, von denen wir jeweils zwei gleichzeitig ins Provisorium umquartieren werden“, verrät der Stadtchef, der neben den 1,8 Millionen Euro für die Sanierung selbst auch 60 000 für die neue Feuerlöschleitung, 170 000 Euro für eine neue Heizung, die Renovierung der Küche mit 400 000 Euro und das Errichten des Wohnprovisoriums mit gut 200 000 Euro auf die, so wörtlich, „sehr gesunde Kapitalstruktur“ der Stiftung zukommen sieht. Schließlich, so sagt Planer Andreas Hupprich, seien der Austausch der Feuerlöschleitung angesichts moderner Brandschutzerfordernisse und die künftige Trennung von Trink- und Löschwasserleitung nach zeitgemäßen Standards unabdingbar. „Kompetenz aus Tradition – So lautet das Motto der Stiftung und dem fühlen wir uns, immer am Wohle unserer Bewohner orientiert, stets verpflichtet“, macht Held deutlich und verweist auf die Notwendigkeit einer neuen Heizung, die das alte „Einrohr-System“ ablöst. Es kam nämlich bisweilen vor, dass die Leistung der Heizung zu den äußeren Gebäudeteilen hin abnahm. Folge: Es wurde gefroren. „Das ist Vergangenheit. Wir verfolgen das Ziel, dass keiner Weihnachten 2012 im Provisorium feiern muss“, so die klare Ansage Helds in Sachen Bauzeit, an die sich im kommenden Frühling die Renovierung der Großküche im „Bauch“ des alteingesessenen Hauses der Pflege anschließen wird.
In den Weingärten/Hasenbrunnengasse
An der Kreuzung "In den Weingärten/ Hasenbrunnengasse" ist es in den letzen Wochen aufgrund einer geänderten Zaunanlage des Eckgrundstücks und der damit einhergehenden eingeschränkten Sicht wiederholt zu Verkehrsproblemen und Beinaheunfällen gekommen.
Damit die von den Weingärten kommenden, links abbiegenden Autofahrer wieder Blickkontakt zu den von rechts aus der Hasenbrunnengasse kommenden Fahrradfahrern und umgekehrt erhalten, wurde nunmehr ein großer Verkehrsspiegel aufgestellt.
Desweiteren wurden ergänzende Verkehrszeichen aufgestellt, die auf die "Rechts vor Links" Vorfahrtsregelung an dieser Stelle hinweisen. Bürgermeiter Marcus Held und der zuständige Beigeordnete für Verkehr- und Liegenschaften Rainer Ebling hoffen, dass mit den in Abstimmung mit der Verbandsgemeinde durchgeführten Maßnahmen, die Gefahrenstelle entschärft werden konnte.
Vollsperrung der B9 am Freitag, 17. September
Nächste Vollsperrung der B 9
B 9, Fahrbahnsanierung in der Ortsdurchfahrt Nierstein, Mainzer Straße zwischen Haus Nr. 36 bis 48
Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass am morgigen Freitag, 7. September, ab 10.00 Uhr die dritte Vollsperrung der B 9 zwischen Nierstein und Nackenheim geplant ist.
Der LBM Worms bittet die Anlieger der Mainzer Straße (B 9) in Nierstein nördlich der Rheinstraße ganz besonders um Verständnis für die erneuten Beeinträchtigungen. Das Baufeld im Bereich der Mainzer Straße wird jetzt von Hausnummer 36 bis 48 sein. Dort ist wegen des Schadensumfanges der Bundesstraße ein kompletter Ausbau erforderlich. Auf der freien Strecke der B 9 nördlich Nierstein werden noch Restarbeiten im Bankettbereich und Asphaltarbeiten auf dem Parkplatz vorgenommen. Die gesamten Arbeiten sind nur mit Vollsperrung möglich.
Baustart und damit Beginn der Vollsperrung zwischen der Einmündung der L 431 bei Nackenheim und der Einmündung der Rheinstraße (K 45) in Nierstein in beiden Richtungen ist Freitag, 07. September, ab 10.00 Uhr!
Geplant ist die Sperrung bis Montagfrüh, 10. September 05:00 Uhr.
Der Verkehr wird durch Hinweistafeln großräumig über die A 60, A 63 und die B 420 umgeleitet.
Nach derzeitiger Planung ist noch ein weiteres Wochenende mit Vollsperrung vorgesehen. Dies wird vorbehaltlich der Witterung und vorbehaltlich dem Fortschritt der Arbeiten beim dritten Wochenende sein am:
- Freitag, 14. September, bis Montagfrüh, 17. September, ca. 5.00 Uhr.
Im Rahmen der Bauüberwachung wird der LBM Worms eine zügige Bauabwicklung sicher stellen und bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis.
"Melodisteln" in Oppenheim
2010 kamen sie mit ihrem Glücksprogramm unter die 6 Newcomer beim Heidelberger Chansonfestival "Schöner lügen"
und mit ihrem 2. Programm, "Das Partnerkarussell" wurden Sie bereits für den Euskirchener Kleinkunstpreis nominiert.
Zum Inhalt des Glücksprogramms:
Es erwartet Sie eine amüsante Musikshow über wahnsinnige Zufälle, schicksalhafte Begegnungen und magische Momente mit der Schauspielerin und Sängerin Martina Göhring und dem renommierten Jazz-und Klassikpianisten Ernst Seitz
es wirken mit: 1 Apotheker, 3 Wahrsagerinnen, 1 potenzieller Liebhaber, 1 echter Liebhaber, 1 echte Freundin, 1 Superstar, mehrere Schweine und 1 Kartoffel
Die Melodisteln gehen dabei den wichtigen Fragen auf den Grund:
Woher kommt das Glück?
Haben gut aussehende Leute mehr Glück? Was ist mit Leuten, denen nie was passiert? Wo das Schicksal irgendwie Pause macht? Ist das Sternzeichen schuld? Oder ein Hellseher, der was Dunkles sah?
Tjaaaa...., und wenn seine große Liebe in der Eisdiele trifft? Hätte man den Mann der Träume auch getroffen, wenn man an dem Tag Lust auf Pommes mit Majo gehabt hätte? Wäre man mit dem Jackenärmel an seiner Mayonnaise kleben geblieben?
Hier schlägt das (Un-)glück rhythmisch zu, - mit schicksalsträchtigen Beethovenklängen, magischen Akkorden, virtuosen Improvisationseinlagen und mitreißenden Songs.
Das Duo:
* * DIE MELODISTELN
Die Schauspielerin und Sängerin Martina Göhring war an verschiedenen namhaften Theaterhäusern engagiert und ist vielen noch bekannt durch ihre jahrelange Mitwirkung in dem Duo Maul & Clownseuche mit unzähligen Gastspielen in Deutschland und der Schweiz an renommierten Häusern wie Unterhaus Mainz, Springmaus Bonn, Renitenztheater Stuttgart und Casinotheater Winterthur. Sie gastiert zur Zeit in unterschiedlichen Produktionen der Kammerspiele Mainz und bei den Festspielen Oppenheim und ist Dozentin an der Jugendschauspielschule Scaramouche in Wiesbaden.
Der virtuose Jazz- und Klassikpianist Ernst Seitz hat nicht nur mit Größen wie Albert Mangelsdorff, Klaus Doldinger, Bill Ramsey und den New York Voices zusammengearbeitet, sondern auch internationale Anerkennung mit der Neuvertonung von Fritz Langs Stummfilmklassiker "Metropolis" gefunden. Er ist Dozent für Jazz- und Klassikmusik und spielt am Flügel in der renommierten Bastian Fiebig Band.
Pressestimmen:
"....Diese und andere Geschichten verwob das Duo im Wiesbadener Thalhaus zu einer kurzweiligen Seifenoper auf hohem Niveau ...wenn es dann noch von so musikalischen Kabarettisten kredenzt wird, ...dann macht das richtig Spaß." (Wiesbadener Tagblatt)
"... Seitz poliert den Flügel mit abenteuerlichen Mischungen aus Beethoven und Brubeck oder Bach und Beatles, .....Martina Göhring singt und erzählt diese Geschichten mit Charme und großer Stimme."(Allgemeine Zeitung Mainz)
"... Melodisteln begeistern in Zornheim..... nur selten klopft das Schicksal so wunderbar zynisch und mit Beethovens 5. Sinfonie an die Tür wie bei Göhring und Seitz."(Rhein - Main Presse)
".... Martina Göhring und Ernst Seitz gaben einen hinreißenden Einblick in die weibliche Seele, und dies bei musikalischer und darstellerischer Eleganz ..... der Konjunktiv beherrschte die Szenen, die Martina Göhring in darstellerischer und gesanglicher Perfektion darbrachte." (Badische Zeitung)
".... vergnügliche Unterhaltung auf hohem Niveau ..." (Allgemeine Zeitung Alzey)
"Filmpremiere" in Oppenheim
Große Filmpremieren kennt man aus Cannes, Venedig, Berlin und Hollywood. Der Naturkindergarte der Stadt Oppenheim brachte dieses Vergnügen jetzt mit seinem selbstgedrehten „Mausfilm“ auch in die Wein- und Festspielstadt am Rhein. Mit Spannung erwarteten die Eltern, Großeltern, Kinder und Geschwisterkinder des Naturkindergartens bei Apfelsaft und Popcorn auf das, was beim Medienprojekt des Oppenheimer Naturkindergartens herausgekommen ist. „Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen haben sich die Kinder intensiv mit Medien und wie man einen Film macht beschäftigt. Herausgekommen ist eine spannende 40 Minuten Sendung mit Sach- und Lachgeschichten. Das Drehbuch dazu wurde durch die Kinder und deren Ideen geschaffen“, berichtet Sozialbeigeordneter Marc Sittig (SPD). Aufgekommen war die Idee zu diesem innovativen Medienprojekt durch die Idee eines Vorschulkindes.
Vor den Sommerferien haben sich die Kinder intensiv mit dem Medienprojekt beschäftigt. Es wurde mit einer Videokamera filmen geübt, Filmtricks wurde ausprobiert, man lies bewegte Bilder entstehen, die Kinder haben Daumenkinos gebastelt und anderes mehr, berichtet die Leiterin des Naturkindergartens, Esther Gutknecht. Den Abschluss fand dieses tolle Projekt des Naturkindergartens jetzt im Kinoabend. „Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei allen Eltern und beim Träger Stadt Oppenheim, die uns bei diesem Projekt immer unterstützten, aber auch bei der Kindertagesstätte Am Gänsaugraben, die uns für den Kinoabend die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen“, so Esther Gutknecht und ihr Team.
Tafel sucht Helfer für Lebensmittelausgabe
Ab sofort sucht die Oppenheimer Tafel ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Vorbereitungsphase der Lebensmittelausgabe an jedem Freitag von etwa 11 bis 14 Uhr und für die Dauer der Lebensmittelausgabe selbst an jedem Samstag von 9 bis 12 Uhr. Ebenso ruft der Vorsitzende der Tafel, Marcus Held, gemeinsam mit dem Team der Tafel in der Rheinstraße Interessierte auf, sich als Springer zu engagieren, die nur gelegentlich eingesetzt werden und aushelfen. Die wohltätige Einrichtung, die 2009 eröffnet wurde versorgt Bezugsberechtigte aus drei VGs an zwei Lebensmittelausgabetagen. Kontakt unter E-Mail mh(at)stadt-oppenheim.de oder telefonisch im Rathaus der Stadt unter 06133 – 49 09 10.
Pate werden gegen das Vergessen
Alle im Rat vertretenden Partei haben sich bereit erklärt Patenschaften für Stolpersteine zu übernehmen, dies berichten Stadtbürgermeister Marcus Held und Sozialbeigeordneter Marc Sittig in einer gemeinsamen Erklärung zur Verlegung von Stolpersteinen in der Stadt Oppenheim am 05. Oktober 2012. „Wir freuen uns sehr über diese breite Unterstützung der Ratsparteien. Die Stadt will so an die Menschen aus unserer Mitte erinnern, die Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden. Wir freuen uns auch, dass Gunther Demnig, am 05. Oktober ab 9 Uhr in der Wormser Straße beginnend, selbst wieder die Verlegung der Stolpersteine vornehmen wird“, betonen die, für die Stadt das Projekt koordinierenden Stadtbürgermeister Marcus Held, Sozialbeigeordneter Marc Sittig und Bürger- und Behindertenbeauftragter Friedrich Reichert. „Mit den Hausbesitzern vor deren Häusern die Steine verlegt werden sollen habe ich gesprochen und nur positiven Rückantworten bekommen“, berichtet der Bürgerbeauftragter Friedrich Reichert. Sozialbeigeordneter Sittig ergänzt, dass die „Stolpersteine“ im öffentlichen Verkehrsraum verlegt werden und den Hausbesitzern keine Kosten entstehen. Finanziert werden sollen die „Stolpersteine“ mittels Patenschaften. Pate kann jede Privatperson werden, aber auch Einrichtungen, Vereine, Firmen, Verbände oder Schulen. „So wird es in Oppenheim die Bürgerschaft sein, die das Gedenkprojekt Stolpersteine trägt. Es freut uns sehr, dass neben Privatpersonen und Vereinen wie dem VdK und der AWO, auch SPD, AL und CDU, somit alle im Rat vertretenden Parteien, Patenschaften übernommen haben. Dennoch suchen wir auch weiterhin Paten“, betonen die das Gedenkprojekt gemeinsam koordinierenden Held, Reichert und Sittig.
Eine Patenschaft kostet 120 Euro. Damit werden die Materialkosten und die Verlegung der Stolpersteine durch Gunter Demnig finanziert. Jede Patin oder jeder Pate erhält, soweit möglich, Informationen über das Schicksal des Menschen, für den der Stein verlegt wird. Die Paten werden zur Verlegung der Stolpersteine am 05. Oktober 2012 eingeladen.
Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen wollen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf:
Stadt Oppenheim
Rathaus
Merianstraße 2
55276 Oppenheim
Telefon: 06133-490910 /-11
Fax: 06133-490929
Lesesommer 2012 ein voller Erfolg
Über einen Einstand nach Maß können sich Stadtbürgermeister Marcus Held und der Bildungsbeigeordnete Marc Sittig freuen. Schließlich hat die Premiere zur Teilnahme der Stadtbibliothek am „Lesesommer“ des Landes während der Sommerferien nicht nur 60 neugierige Leseratten und Bücherwürmer in die Kooperationsbibliothek mit dem Gymnasium gelockt. „Neben 400 neuen Büchern, bei deren Anschaffung Land und Stadt die Kosten hälfteten, wurden über 500 Bücher gelesen, was einem Seitenaufkommen von etwa 72 000 entspricht. Das ist, was die Resonanz und das Resultat des Lesesommers anbetrifft phänomenal“, waren sich Held und Sittig, die gemeinsam vor Ort den fleißigen Junglesern Urkunden verteilten, einig. Auch freut uns die Teilnahme von 12 Nationalitäten, die zeigt dass Lesen verbindet und die Völkerverständigung in unserer Stadt seit Jahren gut funktioniert“, freut sich der Stadtchef, der bei seinem Besuch die freudige Mitteilung erhielt, dass, in Absprache mit allen Schulen im Umkreis, jeder Teilnehmer, der mindestens drei Bücher und damit eine Urkunde erhalten hat, im nächsten Halbjahreszeugnis den Vermerk, am Lesesommer teilgenommen zu haben. Als Preise winkten den Teilnehmern ein Eis-Gutschein und Gutscheine für CDs, Spiele und DVDs. „Hierfür wurde der Medienbestand nochmals um 60 Stück in diesem Bereich erhöht“, fügte Bibliotheksleiterin Judith Stürtz an. Nach dem im letzten Jahr bereits die zusätzlichen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek auch in den Ferien auf ein positives Echo gestoßen waren, hatten sich Stadtspitze und Bibliotheksleitung dazu entschlossen in diesem Jahr erstmalig am Lesesommer des Landes teilzunehmen. Bereits jetzt stehe die Teilnahme am Lesesommer 2013 fest, so Held und Sittig.
Waldexkursion mit großer Resonanz
Zur sommerlichen Waldexkursion konnte der Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt (AL), eine muntere Schar neugieriger Bürger, viele Stadträte und seine Beigeordnetenkollegen im Oppenheimer Wäldchen begrüßen. Während des kurzweiligen Waldspaziergangs gewährte Revierförster Jürgen Koch einen hochinteressanten fachkundigen Einblick in den Stand des Umbaus des Wäldchens vom reinen Pappelwald in einen standortgerechten Rheinauenwald, in dem Esche, Hainbuche und Stieleiche, aber auch Wildkirsche oder Linde dominieren sollen. „Der langfristige Umbau hat vor knapp 30 Jahren begonnen und wir sehen mit Freude, dass auf 90 Hektar Waldfläche rund 40 Prozent der Umbaumaßnahmen bereits realisiert werden konnten. Bei den jährlichen Investitionen von rund 35.000 Euro, die über den Holzverkauf teilfinanziert werden, folgen wir wie bei der Altstadtsanierung dem Prinzip der Nachhaltigkeit“, erläuterte Raimund Darmstadt den städtischen Blickwinkel rund um die Maßnahmen im beliebten Naherholungsgebiet. „Pflanzgarten“, „Klauer“ und „An der Schutzhütte“ waren die Forstreviere und Anlaufpunkte des neunzigminütigen Rundgangs. „Es ist manchmal erstaunlich, wie der Wald nach der Ausdünnung des Pappelbestandes einen Teil der folgenden Naturverjüngung selbst übernimmt. Mit der Durchforstung und den Neuanpflanzungen werden wir aber noch einmal weitere 20 Jahre benötigen, bis die Umbaumaßnahmen abgeschlossen werden können“, skizzierte Jürgen Koch den Langzeitrahmen des Projektes, dessen eigentlicher Ursprung in der Anlage der Pappel-Monokulturen nach dem Zweiten Weltkrieg und der florierenden Zündholzproduktion lag. Bei anhaltender Beliebtheit des Oppenheimer Wäldchens sei es in der Vergangenheit stets gelungen, einen vernünftigen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen der Natur und den unterschiedlichen Freizeitinteressen zu finden, bekräftigte Raimund Darmstadt sein Gesamturteil vor Ort. Neben den städtischen Vereinen seien es die vielen täglichen Besucher, Spaziergänger oder Jogger, die das Flair und die Attraktivität des Wäldchens zu schätzen und zu respektieren wüssten. „Das einzigartige Waldrefugium hat sich mit den erweiterten und vernetzten Amphibiengewässern zu einer ,ökologischen Insel` mit beträchtlicher Artenvielfalt entwickelt, die den unterschiedlichsten Funktionen rundum gerecht wird“, so der städtische Umweltdezernent in seinem Resümee. „Ein Wald atmet umgekehrt, er nimmt CO2 auf und gibt uns etwas zurück, was für uns lebensnotwendig ist, nämlich frischen Sauerstoff“, hatte Raimund Darmstadt eingangs versprochen. Das hatten die Teilnehmer schließlich auch genau so selbst „erlebt und erschnuppert“, als sie Forstamtsleiter Jürgen Koch mit einem kräftigen Applaus verabschiedeten und sich zum Ausklang im „Rheinrestaurant“ trafen.
"FreeRoom" bleibt auch 2012 auf Erfolgsspur
Eine überaus positive Bilanz des zum zweiten Mal auf dem Oppenheimer Weinfest vom Regionalen Arbeitskreis Suchtprävention (RAK) und der Stadt Oppenheim durchgeführten alkoholfreien „Free Room“ im Hof des evangelischen Pfarrhauses ziehen die Organisatoren von Weinfest und Free Rooms. „Wir hatten den Free Room wieder an der neuralgischen Tagen Freitag und Samstag geöffnet. An beiden Tagen kamen rund 400 Interessierte, vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene und nutzten die Gelegenheit sich zu informieren, oder einen Alkoholtest zu machen.“, berichtet Sozialbeigeordneter Marc Sittig (SPD), der für die Stadt den Free Room koordinierte und am Samstag selbst die ehrenamtlichen Promilletester unterstützte. Neben einem reichhaltigen Angebot an Infomaterial rund um die Themen Alkohol, Sucht und Drogen, bot das Angebot auch 2012 Rauschbrillen, Promilletester, Großbildleinwand mit Playstation sowie eine Cocktailbar mit leckeren, alkoholfreien Cocktails. „Das tolle ehrenamtliche Engagement vieler Freiwilliger macht es erst möglich einen solchen Free Room einzurichten und auf dem Oppenheimer Weinfest anzubieten. Auch 2013 wollen wir dies als Stadt mit unseren Partner vom RAK und dem evangelischen Dekanat wieder durchführen, wofür wir schon jetzt nach Helfern und Unterstützern suchen“, bedankt sich der Vorsitzender der Gemeinschaft Oppenheimer Weinfest (GOW), Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) bei allen, die sich um das Projekt „Free Room“ bemühen. Bereits am ersten Tag des Weinfestes hatte der Stadtchef, zusammen mit dem Bürger- und Behindertenbeauftragten der Stadt, Frieder Reichert und dem Sozialbeigeordneten Marc Sittig (alle SPD) den Free Room besucht, um den Ehrenamtlichen für ihr Engagement zu danken.
Der „FreeRoom“ wird durch die Partnerschaft der Stadt und dem Evangelischen Dekanat Oppenheim, mit Unterstützung des RAK realisiert. „Nur mit großer und zum Teil ehrenamtlicher Unterstützung seiner Mitglieder, zu denen auch die Stadt Oppenheim gehört, lassen sich solche Ideen in die Tat umsetzen. Deshalb gebührt unser Dank unter anderem der Suchtprävention des Diakonischen Werks Mainz-Bingen, dem Jugendhaus Oppenheim, der Selbsthilfegruppe des Freundeskreises für Suchtkrankenhilfe Oppenheim, und vielen anderen mehr. Besonders danken möchten wir Pfarrerin Manuela Rimbach-Sator, die der Stadt auch 2012 den Hof des Pfarrhauses zur Verfügung stellte“, betonen Stadtbürgermeister Marcus Held und Sozialbeigeordneter Marc Sittig. Zum ersten Mal dabei war das Jugendhilfezentrum Oppenheim, das sich gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Bewohnern am Free Room beteiligte. „Sie mixten unter anderem Cocktails, halfen beim Rauschbrillenparcours und verteilten Flyer auf dem Festgelände“, so der Koordinator des RAK, Niko Blug.
Weinfest-Broschüre noch zu haben
Die Gemeinschaft Oppenheimer Weinfest (GOW) hat zum diesjährigen Fest eine Broschüre aufgelegt, die von der Historie des Oppenheimer Weinfestes berichtet. Autor ist der Journalist Werner Baum, der Lesern der AZ bestens bekannt ist. Auch wenn die Broschüre am Weinfest bereits einen guten Absatz hatte, kann die GOW dennoch einige Exemplare anbieten. Für eine geringe Schutzgebühr von lediglich 1,00 € ist die Broschüre im Tourist- und Festspielbüro der Stadt Oppenheim, Merianstraße 4 zu erwerben. Gerade bei Menschen, die an der Geschichte der Stadt interessiert sind, dürfte das mit zahlreichem Bildmaterial gestaltete Heft großen Anklang finden.
Stadt zieht Bilderbuchbilanz nach Weinfest
Bilderbuchwetter, Rekordandrang und ein feierlicher Weinritterschlag für einen, der es für wahr verdient hat. Das sind die drei wichtigsten Punkte in der Bilanz von Standtbürgermeister Marcus Held beim obligatorischen Rückblick auf den alljährlichen Höhepunkt im städtischen Veranstaltungskalender – Das Oppenheimer Weinfest. Bereits zur traditionellen Eröffnungszeremonie, zu der, neben dem frisch gebackenen Weinritter und Landrat Claus Schick, auch die Rheinhessische Weinkönigin Helgard Frey den Weg in die Wein- und Festspielstadt gefunden hatten, zeichnete sich zu sommerlichem Abendflair in der Altstadt ein nicht enden wollender Besucherstrom ab. „Das war bestelltes Wetter. Es hat einfach alles gepasst. Das Durchhaltevermögen der phantastischen Witterung hat deutlich gemacht, für was das Oppenheimer Weinfest steht: Gastlichkeit, Fröhlichkeit, Kommunikation und typisch Oppenheimer Festlaune“, freut sich der Stadtchef beim Rückblick auf die drei ereignisreichen Tage. Mit den großartigen Weinen und den vielen kulinarischen Leckereien im Mittelpunkt, war es liebevoll ausgesuchte Live-Musik und Geselligkeit im Freien, die dem diesjährigen Weinfest am zweiten Augustwochenende ihren Stempel aufgedrückt haben. „Es war ein Feiern mit all unseren Bürgerinnen, Bürgern, Förderern und den Freunden aus unseren Partnerstädten in Europa. Dabei geht mein besonderer Dank an alle Beteiligten und Kollegen im Rathaus, die es ermöglicht haben, unsere schöne Stadt im Glanze ihres ganz eigenen Hochfestes erstrahlen zu lassen“, so Held, dem die besondere Ehre zu Teil wurde, einen mehr als engagierten Freund der Stadt in den Stand eines edlen „Weinritters zu Stadt und Burg“ zu erheben. „Landrat Claus Schick hat sich, in seiner Funktion als Landrat insbesondere, aber auch als Kenner, Freund und Liebhaber des Weines und der Stadt Oppenheim in unnachahmlicher und stets jung gebliebener Art und Weise um diese schöne Stadt verdient gemacht“, erklärte ein emotionaler Landesvater Kurt Beck in seiner Laudatio. Weiterhin lobte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident, der zuvor einen ausführlichen Rundgang über das Fest genoss, die Verlässlichkeit und den Tatendrang des Landrats, der 2009 in seine zweite Amtszeit ging. „Wir ehren Claus Schick für seine zahlreichen Verdienste um Oppenheim. Sei es im Bereich der Bildungsinfrastruktur, die Berücksichtigung in der Ehrenamtsförderung, der unbürokratischen Hilfe oder sein Engagement im Bereich der Sanierung so wichtiger Straßen wie der K44 oder der Krämerstraße – Claus Schick ist unserer Stadt wahrlich verbunden wie kaum ein Zweiter“, zeigte sich Held, gemeinsam mit dem Weinritterkollegium unter der Leitung des Fördersten, Klaus Waldschmidt, aus tiefstem Herzen überzeugt von der Wahl Schicks. Bei ausgelassener und friedfertiger Stimmung ging das Weinfest 2012 auf dem Markplatz, um das historische Rathaus und auf dem Platz vor der Katharinenkirche zu Ende. In diesem Zusammenhang betonten Marcus Held und Festorganisator Hansjürgen Bodderas, dass das Sicherheitskonzept der Stadt, in Abstimmung mit der Polizei sowie dem Ordnungsamt der VG und der zuständigen Sicherheitsfirma erneut erfolgreich gegriffen und man alle behördlichen Vorgaben eingehalten habe. Im gleichen Atemzug freuten sich Held und Bodderas, gemeinsam mit dem Diakonischen Werk, über die große Resonanz auf den „FreeRoom“, der alkoholfreien Zone für Kinder und Jugendliche im Hof der Evangelischen Kirchengemeinde als deutliches Zeichen in Sachen Suchtprävention und Aufklärung.
Drei Jahre TierGarten Oppenheim
Seit nunmehr drei Jahren erfreuen sich große und kleine Tier- und Naturliebhaber am „TierGarten Oppenheim“ mit seinen großen und kleinen bepelzten oder gefiederten vierbeinigen Freunden. „Gern erinnere ich mich an die ersten Schritte zur Realisierung des Tiergartens Ende 2008, als ich gemeinsam mit der damaligen Kreisbeigeordneten Irene Alt das Projekt zur Einrichtung eines Integrationsbetriebs in Angriff genommen habe“, blickt der Stadtbürgermeister zurück. Mit der „Lernen und Fördern Trägergesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.“ war dann auch schnell ein Kooperationspartner gefunden, der diese Herausforderung bereits zuvor mit dem Pachtvertrag für die Waldgaststätte gekonnt angenommen hatte. „Für die Suche nach einem geeigneten Grundstück im ganzen Kreis Mainz-Bingen waren vor allem die Größe des Geländes und die Tatsache wichtig, dass keine Kosten entstehen. Daher ist es rückblickend umso erfreulicher, dass unsere Verhandlungen mit dem rheinland-pfälzischen Finanzministerium über das Gelände der ehemaligen Obst- und Weinbauschule derart positiv und erfolgreich verlaufen sind“, erinnert sich Held, der mit der Erfüllung der genannten Voraussetzungen dem Betreiberverein einen kostenlosen Pachtvertrag bescheren konnte. „Dies alles bildete die erfolgreiche Grundlage für die jetzige Einrichtung, die so viele Menschen begeistert; seien es die jungen Familien an den Sonntagen, Kinder und natürlich die behinderten oder schwer zu vermittelnden Menschen, denen die Einrichtung so wunderbare Möglichkeiten bietet“, freute sich Held. Für die kommenden wünscht sich der Stadtbürgermeister die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit mit dem Trägerverein und deren Förderverein. "Ein ganz großes Dankeschön geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den letzten drei Jahren den Tiergarten Oppenheim zu dem gemacht haben was er heute ist, ein landesweites Vorzeigeprojekt", lobt Marcus Held.
"Majestäten" in der Kita
Pünktlich zu Ferienbeginn wurden 52 Kinder im wahrsten Sinne des Wortes aus der Kindertagesstätte Herrnweiher geschmissen. So flogen die zukünftigen Schulkinder im hohen Bogen auf eine weiche Matte in Richtung Schule. Umjubelt von Eltern, Großeltern, Geschwistern und über 150 Kindern verabschiedete man sich so auf traditioneller Weise mit dem "Rausschmeißtag".
Gekrönt wurde in diesem Jahr ein Majestätenpaar, das die Kindergartenleiterin Martina Stöber bei dem Event unterstützen sollte. Auch wenn die Bereitschaft der Jungen etwas zögerlich war, agierte Alexander mit seinen 5 Jahren schon sehr majestätisch bei der Ziehung der Namen der Kinder, die auf die Startbahn geschickt wurden. Kein Wunder, denn er hatte ja an seiner Seite Prinzessin Aila Katharina(4Jahre).
Sie hielt ihm die Hand und sagte: "Du schaffst das".
"Auf der einen Seite ist man immer sehr traurig, die Kinder zu verabschieden. In der Krippe haben sie das Laufen gelernt, und auf der anderen Seite sind sie nun stark für die Schule, und das ist gut so", resümiert Stöber.
An diesem Tag stieg auch Stadtbürgermeister Marcus Held auf das Dach der Kindertagesstätte und löste 52 bunte Luftballons, die sofort ihren Weg nach ganz oben antraten.
Graffiti-Kunst bereichert Altstadt
Das war der zweite Streich. Mit der künstlerischen Neugestaltung der großen Wand an der Westseite des Altstadtparkplatzes gehen die Stadt Oppenheim und die Undenheimer Agentur „Gonzo Ink“ konsequent den Weg eines Pilotprojekts weiter, das bereits im April mit der Gestaltung großer Container an der Burgruine begann. Graffiti-Kunst heißt das Zauberwort, mit dem Stadtchef Marcus Held und Agentur-Inhaber Christopher Mühleck alle Kritiker der Straßenkunst Lügen strafen. „Es geht auch anders. Fernab aller Aufregung um Vandalismus und illegalem Sprühen ohne Stil sieht unser Konzept die optische Aufwertung und Verschönerung Oppenheims mit echten Hinguckern vor“, ist Stadtbürgermeister Marcus Held begeistert von der neuerlichen Kreation in den Farben der Stadt, die jetzt die vormals kalte, blanke Betonsperre hinter der Mainzer Volksbank in der Friedrich-Ebert-Straße ziert. „Zu sehen sind Oppenheimer Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus, die Burgruine Landskron oder ein Blick in den Untergrund. Graffiti ist Teil einer Kultur, die zum Hinsehen und Staunen auffordert. Nicht jeder Sprayer darf zum Schmierfink verunglimpft werden. Dass es sehenswert anders geht, beweisen die Arbeiten von German Siedler von `Mindstyles´, mit dem wir seit geraumer Zeit erfolgreich zusammenarbeiten“, ergänzt Mühleck, der die Idee eines ganz anderen „Unsere Stadt soll schöner werden“ aufbrachte. Bereits jetzt verzeichnet die Stadt durchweg positive Rückmeldungen über die farben- und ideenfrohen Akzente, die einladen, die Wein- und Festspielstadt in ihren verwinkelten Gassen zu erforschen. Für die Zukunft, so Held und Mühleck, seien weitere Gestaltungsaktionen vorgesehen.
EWR und Stadt fördern Leselust
Eltern, die viel mit ihren Kindern sprechen und ihnen vorlesen, können deren Entwicklung und Lernfähigkeit so schon frühzeitig positiv beeinflussen. Deshalb unterstützen das EWR in Worms und die Stadt Oppenheim die bundesweite Initiative „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, die die „Stiftung Lesen“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchführt. Dabei leistet das EWR in diesem als auch im kommenden Jahr mit jeweils 2 800 Lesestart-Sets einen aktiven Beitrag. Enthalten in den Sets sind Kinderbücher, ein Lesetagebuch sowie viele nützliche Hinweise zum Thema Lesen. „Das EWR und wir möchten, dass möglichst viele Familien in den Genuss der Lesestart-Sets kommen. Daher freuen wir uns sehr, dass viele Kommunen, wie die Stadt Oppenheim, von dem kostenlosen Angebot profitieren können. Die Stadt Oppenheim erhält in diesem Jahr 40 Lesepakete, die für Familien mit Kindern unter drei Jahren reserviert sind“, freut sich Stadtbürgermeister Marcus Held, der alle Familien, an die sich das Angebot richtet, einlädt, sich die Lesepakete im Rathaus der Stadt zu den üblichen Öffnungszeiten abzuholen.
Stadt liegt historische Stadtmauer am Herzen
Sie ist eines der historischen Aushängeschilder Oppenheimsund zeugt von der lebendigen und greifbaren Geschichte der Wein- und Festspielstadt – Die alte Stadtmauer. Jedoch kränkelt das urige und massive Bauwerk, das nur noch in Teilen die historischen Umrisse Oppenheims erkenn lässt. „Es besteht etwa latente Einsturzgefahr an dem Teil, der direkt an den östlichen Teil der Burgruine angrenzt. Daher erging nach einhelliger Meinung des Bauamts der VG, des Amtes für Denkmalpflege und Fachplanern der Rat zur Sanierung, der sich in einem entsprechenden Stadtratsbeschluss widerspiegelt. Unsere Devise lautet hier: Die Sanierung so günstig wie möglich und so fachlich wie nötig“, erklärt Stadtbürgermeister Marcus Held, der sich gemeinsam mit Festspielleiter Hansjürgen Bodderas vor Ort einen Eindruck von der aktuellen Situation machte. „Wir müssen hier nicht nur wegen der unabdingbaren Sicherheit für Besucher und unseren spielenden Kindern tätig werden. Im Zuge der Vorbereitungen für die Festspiele, die traditionell im August ihre Premiere feiern, ist die regelmäßige Ortsbegehung unsererseits Pflicht. Schließlich zählen neben der Ruine auch alle Bereiche der Bürgerwiese zum Festspielgelände, auf dem wir größtmögliche Sicherheit garantieren“, so Held vor den Bauzäunen, mit denen das gefährdete Mauerwerk weiträumig abgesperrt ist.
Von der Sanierung der historischen Stadtmauer machte sich der Stadtchef ebenfalls ein Bild. "Wir sind zufrieden mit dem Fortgang der Arbeiten, die die Firma Sauer aus Mainz auf der Westseite der Burgruine ausführt. Seit 2009 liegt uns die Sanierung der Mauer ganz besonders am Herzen. Seit 2009 investiert die Stadt jährlich 50.000 Euro in die abschnittsweise Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Stadtmauer. Denn sowohl für unsere Bürgerinnen und Bürger als auch für die Gäste der zahlreichen Veranstaltungen wie dem Mittelaltermarkt ist es uns ein Herzensanliegen, dieses besondere Aushängeschild langfristig zu erhalten“, so Held. Der Stadtchef dankt in diesem Zusammenhang auch bei allen Ehrenamtlichen, die sich tatkräftig an den vorbereitenden Arbeiten zur Sanierung beteiligt haben.
Neue Verkehrsführung in Altstadt bewährt
Die neue Verkehrsregelung in der Altstadt hat sich nach Einschätzung des Stadtbürgermeisters Marcus Held schon nach wenigen Wochen bewährt. Nachdem der Ausbau der Dalberger Straße und dem unteren Teil der Krämerstraße abgeschlossen war, wurden die in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Straßen zu Einbahnstraßen erklärt. Diese neue Verkehrsführung ermöglicht einen deutlich besseren Fluss des laufenden Verkehrs durch die verwinkelten Gässchen und Straßen im Herzen unserer Altstadt, so Stadtbürgermeister Marcus Held. „Die Dalberger Straße und die Backgasse führen die Verkehrsteilnehmer hinauf, die Schulstraße und die zur Einbahnstraße umgewidmete Straße Am Markt jeweils nach unten. Nach den ersten Wochen der Eingewöhnung erhalten wir ausschließlich positive Rückmeldungen auf die Neuregelung – Insbesondere auch aufgrund der Tatsache, dass die Anzahl der Parkmöglichkeiten für die Anwohner erhalten werden konnte“, so Held. Als Beispiel nennt der Stadtchef die neu gestaltete Dalberger Straße, in der entgegen anfänglicher Befürchtungen nach wie vor geparkt werden kann, nur jetzt in Richtung Landkronhalle. „Der für die Merianstraße gefundene Kompromiss hat sich ebenfalls bewährt, denn die Oppenheimer und ihre Gäste können die Straße überwiegend als Fussgängerzone nutzen, ohne dass die Anlieferer Nachteile haben, denn sie können von Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 12 Uhr einfahren“. Unsere Altstadt hat dadurch eine unheimliche Aufwertung erfahren, von der nicht nur unsere Gäste sondern vor allem auch unsere Bürgerinnen und Bürger profitieren können, so Marcus Held abschließend.
Paten für Pflanzinseln gesucht
„Ran ans Grün“ lautet die Devise aus dem Rathaus, mit der die Stadt jetzt für Patenschaften für Pflanzinseln in der ganzen Stadt wirbt. „Unsere schöne Stadt besitzt umfangreiches Straßenbegleitgrün in Form von Pflanzinseln, die vielen Bürgern und natürlich auch uns von Seiten der Stadt sehr am Herzen liegen. Unser Bauhof pflegt und kümmert sich im Rahmen seiner Möglichkeiten tagtäglich um die Inseln. Bei der Vielzahl der Pflanzinseln ist der Bauhof auf Dauer allerdings nicht allein in der Lage, diese wichtige und umfangreiche Aufgabe zu stemmen“, erläutert Stadtchef Marcus Held den Hintergrund seines aktuellen Aufrufs. „Hiermit rufe ich alle Oppenheimer dazu auf, Patenschaften für die Pflanzinseln in der Altstadt oder der Siedlung zu übernehmen, damit alle nicht nur etwas davon haben, sondern sich selbst engagiert einbringen können“, bittet Held. Interessierte können sich an die Stadt Oppenheim unter info@stadt-oppenheim.de oder Telefon 06133 – 4909-10 wenden.
Plakatwettbewerb: "bunt statt blau"
"bunt statt blau": Oppenheims Bürgermeister Marcus Held fordert Schulen zur Teilnahme am Plakatwettbewerb auf
Landessiegerin der DAK-Kampagne gegen Alkoholmissbrauch in Rheinland-Pfalz kommt aus Schmalenberg
Berlin/Oppenheim, 2. Juli 2012. Großer Erfolg für eine junge Künstlerin aus Rheinland-Pfalz: Die 17-Jährige Lisa Benz aus Schmalenberg im Landkreis Südwestpfalz wurde 2. Bundessiegerin beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“. Das Mädchen setzte sich gegen bundesweit 15.000 Schüler durch und malte das zweitbeste Plakat des Jahres 2012 gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Für ihr Bild „Du gestaltest dein Leben“ wurde sie in Berlin von der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans, dem Vorstand der DAK-Gesundheit Herbert Rebscher und der Band „Luxuslärm“ ausgezeichnet. Als Gewinn gab es 400 Euro. Zuvor erreichte sie bereits den Landessieg in Rheinland-Pfalz.
Oppenheims Stadtbürgermeister Marcus Held überzeugte sich persönlich bei der Pressekonferenz im Bundesgesundheitsministerium in Berlin von der Kampagne der DAK-Gesundheit. Auch im Landkreis Mainz-Bingen sind die Zahlen jugendlicher Komasäufer weiter gestiegen. 2010 mussten 88 Jugendliche im Alter zwischen zehn und 20 Jahren alkoholbedingt im Krankenhaus behandelt werden. „Mit der Kampagne gelingt es beispielhaft, ein Zeichen gegen das Rauschtrinken von Jugendlichen zu setzen“, erklärt Held. „Der Wettbewerb erreicht viele Jugendliche und bewegt sie dazu, sich kritisch mit diesem aktuellen Thema auseinander zu setzen. Auch die Schulen in Oppenheim rufe ich daher auf sich zu beteiligen.“ Es sei wichtig, gerade im Schulunterricht über den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu sprechen.
„Wenn es um den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen geht, sind junge Künstler die glaubwürdigsten Botschafter“, sagte Herbert Rebscher von der Krankenkasse DAK-Gesundheit bei der Siegerehrung. „Im Kampf gegen das Rauschtrinken bekennt Lisa im wahrsten Sinne des Wortes Farbe. Ihr Bild von einem bunten und einem blauen jungen Sportler macht deutlich, wie Alkohol wirkt. Das Plakat ist ein eindrucksvolles Zeichen gegen Komasaufen.“ Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2010 knapp 26.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Das waren 173 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.
Kampagne im dritten Jahr erfolgreich
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, lobte als Schirmherrin von „bunt statt blau“ die große Beteiligung von 15.000 Schülern, darunter 700 aus Rheinland-Pfalz: „Die Kampagne setzt bereits im dritten Jahr erfolgreich ein Zeichen gegen das Rauschtrinken von Jugendlichen. Der Wettbewerb erreicht immer mehr Jugendliche und bewegt sie dazu, sich kritisch mit diesem wichtigen Thema auseinander zu setzen.“
Im aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung wird erneut auf den DAK-Plakatwettbewerb als beispielhafte Präventionskampagne hingewiesen, an dem seit Start im Jahr 2010 bereits 35.000 Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren teilgenommen haben.
Luxuslärm lobt Kunstwerke gegen Komasaufen
Auch die bekannte Band „Luxuslärm“ unterstützt die Kampagne als Mitglied der Bundesjury. „Es ist wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema Komasaufen beschäftigen“, erklärte die Band nach der Entscheidung. „Die Plakate sind wieder überwältigend, da sind wirklich Kunstwerke entstanden.“
„Mein Bild soll wachrütteln“
Das Kunstwerk von Lisa Benz aus Schmalenberg im Landkreis Südwestpfalz, das zuvor den Landessieg in Rheinland-Pfalz errungen hatte, ist eine plakative Warnung vor den Gefahren des Komasaufens. „Gruppenzwang und Stress in der Schule sind für viele der Grund, Alkohol zu trinken“, sagte die 17-Jährige zu ihrem Bild von einem bunten und einem blauen Sportler. „Mein Bild soll wachrütteln und zeigen, dass es auch anders geht. Daher war es mir wichtig, die beiden Jungen auch so gegensätzlich darzustellen.“
Wanderausstellung mit Siegerplakaten
Die besten Plakate aus allen 16 Bundesländern sind im Internet zu sehen unter www.dak-buntstattblau.de. Außerdem werden die Bilder nach den Sommerferien in einer bundesweiten Wanderausstellung in Schulen gezeigt. Die Kampagne „bunt statt blau“ ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, mit der die DAK-Gesundheit bereits seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.
Kita besucht das Rathaus
Mit einem spannenden Besuch hat die Kita Gänsaugraben Stadtbürgermeister Marcus Held und den Mitarbeitern im Rathaus der Stadt eine Freude gemacht. "Da soll noch einer sagen, im Rathaus wäre es langweilig und es gäbe nix zu erleben", lachte der gut gelaunte Stadtchef inmitten der aufgeweckten Schar der Kinder. Schließlich hatte man zuvor auf dem alten, knarrenden Dachboden Gespenster gefangen und war dem "Rathaus-Geist" auf der Spur. Bei einem erfrischenden Glas Apfelsaftschorle oder Wasser konnten die neugierigen und wissbegierigen Kleinen den "Herr Held" mit allerlei fragen rund um die Stadt löchern - Und der stand bereitwillig Rede und Antwort im großen Ratssaal. Danach ging es auch noch ins Büro des Stadtoberhauptes, wo die stimmungsgeladene Schar "die Post erledigte", "Telefonate annehmen konnte" oder den PC genau in Augenschein nahm. Kurzum: Sie schnupperten geschäftige Alltagsluft im historischen Rathaus. "Ich bin immer sehr froh, wenn uns die Kinder hier oben besuchen und aus den `eigenen vier Wänden´ der Kita rauskommen, um Wissen und Neues zu tanken. Schließlich gibt es, so haben die Kinder gelernt, überall etwas Spannendes und Aufregendes zu entdecken und zu erforschen und der Forschergeist ist, das kann nur bestätigen, ungebrochen", freute sich Held nach der Verabschiedung der großen "Delegation" der "Kleinen".
Pate werden gegen das Vergessen
Mitte September 2012 ist es wieder soweit, dann will die Stadt Oppenheim nach 2010 wieder sogenannte „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig setzen lassen. „Wir wollen an Menschen aus unserer Mitte, an Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt erinnern, die Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden“, betonen Stadtbürgermeister Marcus Held und Sozialbeigeordneter Marc Sittig in einer gemeinsamen Erklärung. „Mit den ersten Hausbesitzern vor deren Häusern Steine verlegt werden sollen habe ich bereits gesprochen und positiven Rückantworten bekommen“, berichtet der Bürgerbeauftrage Friedrich Reichert. Sozialbeigeordneter Sittig ergänzt, dass die „Stolpersteine“ im öffentlichen Verkehrsraum verlegt werden und den Hausbesitzern keine Kosten entstehen. Finanziert werden sollen die „Stolpersteine“ über Patenschaften. Pate kann jede Privatperson werden, aber auch Einrichtungen, Vereine, Firmen, Verbände oder Schulen. „So ist es die Bürgerschaft, die das Gedenkprojekt Stolpersteine in Oppenheim trägt“, betonen Held, Reichert und Sittig.
Eine Patenschaft kostet 120 Euro. Damit werden die Materialkosten und die Verlegung der Stolpersteine durch Gunter Demnig finanziert. Jede Patin oder jeder Pate erhält, soweit möglich, Informationen über das Schicksal des Menschen, für den der Stein verlegt werden soll. Die Paten werden zur Verlegung der Stolpersteine eingeladen.
Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen wollen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf:
Stadt Oppenheim
Rathaus
Merianstraße 2
55276 Oppenheim
Telefon: 06133-490910 /-11
Fax: 06133-490929
Festspiele 2012: Der Vorverkauf läuft
Foto: Premiere Festspiele 2011 mit, v.l.n.r.: Kulturbeigeordneter Marc Sittig, US-Generalkonsul Edward Alford, Stadtbürgermeister Marcus Held, Staatsministerin Irene Alt und Kultur-Staatssekretär Walter Schumacher
„Der Vorverkauf der Festspiele läuft sehr gut“, mit diesen Worten kommentieren Stadtbürgermeister Marcus Held und der Beigeordneter für Soziales und Kultur, Marc Sittig (beide SPD) den Kartenvorverkauf der Festspiele 2012 der Stadt Oppenheim. Seit einigen Wochen kann man im Festspiel- und Touristbüro der Stadt in der Merianstraße 4, sowie im neuen Online-Shop der Festspiele neben den Geschenk-Gutscheinen, auch die Eintrittskarten zu den einzelnen Produktionen der Festspiele erwerben. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Festspiel- und Touristbüro beraten gerne und kompetent. Ein vielseitiges Festspielprogramm von Theater über Musik bis hin zu Kabarett bietet für jeden Geschmack etwas Besonderes. Ich freue mich besonders auf die Produktionen des Oppenheimer Gymnasiums“, betont Sozial- und Kulturbeigeordneter Marc Sittig.
Die Festspiele der Stadt Oppenheim finden wieder in den bekannten und beliebten Aufführungsorten in der Burgruine Landskron und im Kulturkeller statt. Neben unfangreichem Kinder- und Jugendtheater, werden die besonderen Highlights die Auftritte des Kabarettisten Clajo Herrmann, der Bremer Shakespeare Company und der Berliner Shakespeare Company sein.
Das Programm der Festspiele 2012 kann auf der frisch gestalteten Homepage der Festspiele (www.festspiele-oppenheim.de) eingesehen werden. Daneben gibt es die aktuellen Programmhefte, wieder kostenfrei unter anderem im Festspiel- und Touristbüro der Stadt.
Kurt Beck zu Gast in Oppenheim
Mit Landesvater Kurt Beck konnten Stadtbürgermeister Marcus Held und der Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt, einen ganz besonderen Gast in der Wein- und Festspielstadt begrüßen. Beck sprach anlässlich des Treffens der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Lokalpolitiker (SGK), dessen Landesvorsitzender Michael Reitzel in die Emondshalle eingeladen hatte. Vor mehr als 100 ehrenamtiche Bürgermeistern überreichte der Ministerpräsident zahlreiche Urkunden, die die Kommunalpolitiker für ihr ehrenamtliches Engagement auszeichneten.
Alle Kitas profitieren von Stadt
Die Stadt investiert auch weiterhin kräftig in das bereits langjährig forcierte Konzept eines kinder- und jugendfreundlichen Oppenheims. Beleg dafür, so Stadtbürgermeister Marcus Held und der Zweite Beigeordnete Marc Sittig in einer gemeinsamen Erklärung, ist die aktuelle Errechnung des Personalkostenzuschusses für den Kindergarten der Katholischen Kirchengemeinde durch die Kreisverwaltung. „Das Schreiben der Kreisverwaltung hält auch für 2012 die Beteiligung der Stadt an diesen Kosten immerhin in Höhe von 240 000 Euro mit einem städtischen Anteil von rund 30 000 Euro fest. Diese Unterstützung verfolgen wir sehr gerne und konsequent seit der Gründung der integrativen Einrichtung vor zehn Jahren“, erklärte Held und Sittig in ihrer Reaktion auf das Schreiben aus Ingelheim.
Dalbergerstraße fast fertig ausgebaut
Zwei mächtige Bäume zieren sie bereits und sie ist zum Großteil fertiggestellt. Die Rede ist von der Dalbergerstraße, die die Stadt im Rahmen der bereits seit langen Jahren erfolgreich forcierten Altstadtsanierung Anfang des Jahres begonnen hatte, auszubauen. Stadtbürgermeister Marcus Held, der Erste Beigeordnete Raimund Darmstadt und Planer Rudi Baumgarten machten sich jetzt vor Ort ein Bild von den zügigen Arbeiten an der Zubringerstraße zum Geschlechterbrunnen. „Bis auf die Feindecke ist die Dalbergerstraße von der Krämerstraße bis zur Schulstraße vollständig fertiggestellt. Im letzten Bereich von diesem Kreuzungsbereich bis zum Geschlechterbrunnen ist jetzt mit Auskofferungsarbeiten begonnen worden. Gas-, Strom- und Wasserleitungen sind vollständig erneuert worden“, gibt Planer Baumgarten einen kompakten Überblick über den Stand der Sanierung, die nach zusätzlichen Arbeiten, wie etwa dem Einfügen des Geogitters und untergrundbedingter Arbeiten, so der Fachmann, in gut vier Wochen beendet sei. „Die beiden tollen, großen Bäume, die wir extra mit einem Kran einpflanzen mussten sind, passend zur frühlingshaften Aufbruchsstimmung, Symbol des Neuanfangs für die ehemals geschundene Straße. Diese Aufwertung des Stadtbilds wird in naher Zukunft noch konkreter, wenn es mit dem vierten Bauabschnitt der K44 im Kreuzungsbereich der Mainzer, Wormser und Krämerstraße weiter für unsere schöne Stadt nach vorne geht“, blickte ein zufriedener Stadtchef über die Teilfertigstellung in die Zukunft.
Schlemmerwanderung begeistert 4 000 Gäste
Mehr als 4000 zufriedene Wanderer, Spaziergänger und Genießer ließen sich auch zur Neuauflage der „Schlemmerwanderung“ vom malerischen Flair der Oppenheimer und Dienheimer Weinberge, zahlreichen kulinarischen Highlights und erlesenen Weinspezialitäten zum Schlendern und Verweilen einladen. Ob Barbecue, Garnelen-Spieße oder Flammkuchen, Riesling oder Silvaner: Für jeden Geschmack war etwas dabei. „Trotz der schlechten Wettervorhersagen im Vorfeld bin ich sehr zufrieden mit der Resonanz und dem reibungslosen Verlauf der Veranstaltung, die neben der Federweißer-Schlemmerwanderung am 3. Oktober 2012, mittlerweile zum festen Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders geworden ist“, zeigte sich Stadtchef Marcus Held zufrieden mit dem Echo der Gäste, unter denen auch erneut zahlreiche US-Bürger mit ihren Familien waren. „Mit dem neuerlichen Erfolg“, freute sich auch der Erste Beigeordnete der Stadt Oppenheim, Raimund Darmstadt, „wurde deutlich, dass wir mit der 2010 gestarteten ersten Wein- und Schlemmerwanderung ein schöne Tradition begründen konnten, die von immer mehr Besuchern angenommen wird.“ Bei trotz anderslautender Wettervorhersagen gutem Frühlingswetter, erklärte der Tourismusbeigeordnete, „konnten die Teilnehmer auch einen Eindruck vom geplanten Weinerlebnisweg gewinnen, den wir zusammen mit unseren Partnern in Dienheim realisieren wollen“. Die Weinregion Nierstein-Oppenheim-Guntersblum werde mit diesem Teilstück der Rheinterrassenroute an zusätzlicher Attraktivität gewinnen, so Darmstadt in seinem Ausblick auf eine stärkere Vernetzung mit den Nachbarkommunen. Sowohl Held als auch Darmstadt sprachen den Organisatoren, allen beteiligten Weingütern und Gastronomen, dem Verein „Oppenheim bewegt“, der Agentur inMEDIA und den städtischen Mitarbeitern ihren Dank aus.
Stadt kooperiert mit CJD
Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem CJD Mainz und seiner Initiative „Perspektive Wiedereinstieg“ macht sich die Stadt Oppenheim jüngst erneut für die professionelle Wiedereingliederung berufserfahrener Frauen und Männer stark, die wegen Familienarbeit aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind. Das besiegelten jetzt Stadtbürgermeister Marcus Held und der Zweite Beigeordnete der Stadt, Marc Sittig (beide SPD), gemeinsam mit der CJD-Ansprechpartnerin für Firmen in den Landkreisen, Uta Galle-Hahn und Koordinatorin des Unternehmernetzwerks für Mainz und Umgebung E.U.L.E, Elisabeth Kolz-Josic, mit ihren Unterschriften unter das Vertragswerk, das die Nutzung gegenseitiger Synergien zum Wohle der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region vorsieht, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen. „Wir freuen uns, allen gewillten Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern in fruchtbarer Kooperation mit dem CJD und E.U.L.E. ein umfassendes Angebot bieten zu können. Direkt verknüpft mit unserem langjährigen Konzept der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einem familienfreundlichen Oppenheim eröffnet dieser Netzwerk-Verbund allen Frauen und Männern ideale Möglichkeiten“, freuten sich Held und Sittig im Rahmen der Unterzeichnung über die breite Angebotspalette der Initiative. Von der persönlichen und direkten Wiedereinstiegsbegleitung, über die Funktion der Vermittlung von Arbeitskräften im haushaltsnahen Dienstleistungsbereich zur Entlastung der Ein- oder Umsteiger bis zur engen Kooperation mit Unternehmen im „Matching“, also genau auf die Bedürfnisse von Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgestimmter Personalvermittlung, holt die Initiative die Menschen dort ab, wo sie stehen. „Die größte Herausforderung für Männer und Frauen, die sich wieder oder anders in den Beruf eingliedern möchten, ist das Management zu Hause. Hier greifen wir fundiert, geschult und zertifiziert unter die Arme. Vielen Menschen wissen gar nicht, welche Möglichkeiten es gibt und wie unser Angebot aussieht. Daher sind uns Kooperationspartner, wie jetzt die Stadt Oppenheim, sehr wichtig, um möglichst viele Menschen zielgerichtet zu erreichen“, erklärte Uta Galle-Hahn, die sich, gemeinsam mit Elisabeth Kolz-Josic, über ein Geschenk der Bundesregierung freuen konnte. Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hatte jüngst das Modellprojekt „Perspektive Wiedereinstieg“ mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) um weitere zwei Jahre in Rheinland Pfalz verlängert.
DAK-Bürgermeisterradeln am 28. April
Zum zweiten Mal präsentiert die DAK-Gesundheit ihre Aktion „Bürgermeister radeln für kranke Kinder“. Was im Vorjahr erfolgreich begann findet am 28. April auf dem Oppenheimer Marktplatz seine Fortsetzung. Ab 12 Uhr treten die Bürgermeister der Gemeinden an der Strecke des Rheinradelns in die Pedale und zeigen zwei Wochen vor der Großveranstaltung bereits ihre sportliche Fitness. Beim Wettstreit auf dem Fahrrad-Ergometer sind die Volksvertreter der Städte Oppenheim und Osthofen sowie der Gemeinden Guntersblum, Dienheim, Ludwigshöhe, Alsheim und Mettenheim mit dabei. Erstmals tritt auch die Stadt Worms mit einem Team an. Ergänzt wird der sportliche Schlagabtausch durch ein Team der DAK-Gesundheit.
„Auch in diesem Jahr gilt - jeder Kilometer bringt am Ende bares Geld“, kündigt Michael Hübner, Landeschef der DAK-Gesundheit an. Der Erlös der Benefiz-Aktion kommt wieder zwei Selbsthilfegruppen aus Rheinland-Pfalz zugute die sich für kranke Kinder einsetzen.
In der Zeit von 12 bis 13 Uhr messen sich die jeweils 6-köpfigen Teams aus den Rheinradel-Gemeinden und zeigen neben sportlichem Können auch ihr soziales Engagement. „Einsatz für die schwächsten in unserer Gesellschaft sollte eine Selbstverständlichkeit sein“, erklärt Hübner. „Ich freue mich, dass alle Gemeinden wieder unserer Einladung gefolgt sind“. Auch Oppenheims Bürgermeister Marcus Held ist begeistert von der Fortsetzung des Events. „Die DAK-Aktion hilft kranken Kindern und hat sich als Auftakt für das Rheinradeln bewährt. Damit ist sie nicht großartiger Beweis der tollen Kooperation mit der DAK, sondern auch ein bedeutsames Aushängeschild der Nachhaltigkeit rund um das Mega-Event Rheinradeln“. Kostenlos stellt der Rheinradel-Partner Fahrrad-XXL Franz aus Mainz die Ergometer zur Verfügung und unterstützt so ebenfalls die Aktion. Moderiert wird der sportliche Wettstreit diesmal durch Radiomoderator Michael Wallé.
Die DAK-Gesundheit hat den Wettbewerb organisiert und hofft auf zahlreiche Zuschauer und Fan-Clubs aus den Gemeinden. „Wir können nur helfen, wenn Sie uns helfen“, lautet der Leitspruch der Kasse. Auch die sportlichen Gemeinden können gewinnen. Die besten drei Teams erhalten Urkunden und Sachpreise. Damit die Leistungen verglichen werden können, sind baugleiche Ergometer im Einsatz.
Texte und Fotos können Sie unter www.presse.dak.de herunterladen.
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Stadt startet Graffiti-Projekt
Mit einem in der näheren Umgebung einzigartigen Pilotprojekt zur optischen Aufwertung des Stadtbildes beschreitet die Wein- und Festspielstadt jetzt neue Wege. „Graffiti“ heißt das Zauberwort, mit dem Stadtchef Marcus Held und der Bürgerbeauftragte Frieder Reichert in enger Zusammenarbeit mit der Undenheimer Agentur „Gonzo Ink“ neue Wege im geschickten Platzieren attraktiver Akzente an verschiedenen Punkten innerhalb der Stadt beschreitet. Zuvor waren bereits mehrfach zahlreiche junge Menschen aus Oppenheim auf Reichert zugekommen und hatten nach dieser Art der Wand- und Fassadengestaltung gefragt. Jetzt konnten sich die Initiatoren vom ersten sehenswerten Erfolg der neuen Strategie an den drei großen Containern an der Westseite der Burgruine Landskron vor Ort überzeugen. Eine Woche mit knapp 40 Arbeitsstunden war Sprüh-Profi und kreativer Kopf German Siedler von „Mindstyles“ mit der umfangreichen Gestaltung der mächtigen, ehemaligen Überseecontainer, beschäftigt. Was dabei herausgekommen ist, ist ein bunter Blickfang zum Staunen. „Zuerst hatten wir nur eine vage Idee von Alternativen zur optischen Aufwertung des Stadtbildes an verschiedenen Flächen. Ebenso wollten wir eindrucksvoll beweisen, dass Schmiererei und Vandalismus nichts mit der Kulturform Graffiti zu tun haben. Das ist mit dem jetzt fertiggestellten, ersten Projekt in dieser Reihe toll gelungen“, freute sich Held, der zur „Kulinarischen Schlemmerwanderung“ bereits zahlreiche positive Rückmeldungen auf den Hingucker über den Dächern der Stadt erhalten hatte. „Jeder, der hier während meiner Arbeitszeit vorbeigekommen ist, hat sich sehr über die Art der Gestaltung und das Überhaupt gefreut und viele sind stehen geblieben, um sich zu informieren“, ergänzt Künstler German Siedler, der sich bereits das nächste Oppenheimer Projekt ins „Blackbook“ notieren konnte.
Neuer Rundgang im Untergrund eröffnet
Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Rundgangs im sagenumwobenen Oppenheimer Kellerlabyrinth pünktlich zu Bilderbuchwetter beim traditionellen Osterkünstlermarkt, hat die Stadt Oppenheim eine weitere Tür in der Erforschung und Vermittlung der eigenen, bewegten Historie aufgestoßen. Davon hatten sich bereits im Vorfeld zahlreiche Vertreter der lokalen und überregionalen Presse, im Rahmen der großen Auftaktpressekonferenz im Ratssaal der Stadt, überzeugt. Als neue, abenteuerliche Ergänzung zu den bereits seit 2003 bestehenden rund 650 Metern des „alten“ touristischen Rundgangs, der, so Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) gegenüber den Pressevertretern, bereits von gut 350 000 Menschen in den vergangenen neun Jahren besucht wurde, bestechen die neuerlich frei gegebenen etwa 200 Meter Gangwerk durch noch ursprünglicheres Flair und historische Struktur. „Der neue Rundgang hebt sich inhaltlich und topographisch vom großen Bruder, den bereits viele tausend Menschen besucht haben, ab. Er ist ein weiteres Aushängeschild im einmaligen Flair des Oppenheimer Untergrunds und war die Konsequenz aus den kontinuierlich fortgeführten Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Standsicherung der Oppenheimer Altstadt, die wir seit 1993 betreiben“, berichtete Held im Zusammenhang mit der Unterstützung durch das Land, die die Standsicherungsmaßnahmen jeweils zu einem Anteil von 90 Prozent fördert. So habe man, erinnerte Held, bereits 2003 aus der Not eine Tugend gemacht, als man die zahlreichen Standsicherungsmaßnahmen zu einem touristischen Rundgang aufaddierte und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. Als ein „Alleinstellungsmerkmal mit neuerlich sportivem Charakter im Sinne der Ursprünglichkeit des Mysteriums Oppenheimer Untergrund“ bezeichnete der Erste Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt (AL), zuständig für Tourismus, das Wesen des neuen Rundgangs, der mit 28 Stationen und nur zehn Personen pro Führung neue Herausforderungen an die Gäste im Kellerlabyrinth stellt. Ein gutes Stück südlicher im Stadtplan gelegen und mit seinem Einstieg in der Krämerstraße, sei der neue Rundgang, so der wissenschaftliche Experte für den Oppenheimer Untergrund und Mitarbeiter der Deutschen Montantechnologie (DMT), Dr. Michael Thomä, um einiges steiler, schmaler und verwinkelter als der bereits erschlossene, größere Teil. „Das macht ihn nicht für jeden betretbar. Menschen mit Klaustrophobie oder Gehbehinderungen wird von einer Führung abgeraten. Ebenso ist der Zutritt für Kinder unter 14 Jahren untersagt. Dennoch soll er für alle, die den bestehenden Rundgang bereits besucht haben, für Familien mit älteren Kindern und mutigen Abenteurern eine neue Herausforderung sein“, erklärte Thomä, der die Pressevertreter im Anschluss an die Pressekonferenz fachkundig durch die gut einstündige Führung im neuen Gangabschnitt begleitete. Der Stadtchef betonte, dass, insbesondere für das Eröffnungswochenende vom 24. Bis 25. März, eine Voranmeldung für halbstündige Führungen im neuen Rundgang unabdingbar sei. „Wir rechnen hier mit bis zu 800 Gästen pro Tag. Da müssen wir im Sinne der Fairness für alle mit Voranmeldungen arbeiten“, so Held, der den feierlichen Bandschnitt mit Amtskollege und MdL Thomas Günther, dem Ersten Kreisbeigeordneten Adam J.Schmitt, Kathrin Anklamm-Trapp MdL und Darmstadt vornahm, abschließend.
Kontakt und Buchung:
Tourist- und Festspielbüro der Stadt Oppenheim
Merianstraße 2, 55276 Oppenheim, Telefon: 06133-4909-19, Fax: 06133-4909-29, E-Mail: info(at)stadt-oppenheim.de , www.stadt-oppenheim.de
Aktion Sauberes Wäldchen 2012
Bei strahlendem Frühlingswetter konnte der Umweltbeigeordnete der Stadt Oppenheim, Raimund Darmstadt, eine hoch motivierte Schar von etwa 100 freiwilligen Helfern und Bürgern zum diesjährigen "Frühjahrsputz" im Oppenheimer Wäldchen, der Landskronanlage und im Unterfeld begrüßen. Nach der witterungsbedingten Pause im vergangenem Jahr hatten die Teilnehmer aus Vereinen, Schulen und Parteien alle Hände voll zu tun, um Natur und Landschaft von Unmengen Müll und Unrat zu befreien, den uneinsichtige Zeitgenossen dort hinterlassen hatten. Mit dabei waren Mitglieder des DRK, des Kanu-Clubs, der Stadtmission, des TVO, der Jagdgenossenschaft, der Camper, des Aero-Clubs, der DLRG, der Parteien und neben den Beigeordneten und Stadträten auch eine große Gruppe weiterer Bürger, die mit ihren Kindern begeistert mithalfen. Das Spektrum des Sammelgutes reichte bei der abschließenden "Müll-Strecke" vom üblichen Verpackungsmaterial über Flaschen, Plastiktüten, Autoreifen, bis hin zu außerordentlichen Fundstücken wie einer Matratze, einem Autospoiler, einer Couch und sogar einer ausgedienten Badewanne, welche die Umweltakteure aus dem Gelände bargen. Man müsse sich wirklich fragen, welche "Hirnlosigkeit" manche Erdenbürger immer noch veranlasse, trotz umfassender Entsorgungsangebote, den schlimmsten Dreck einfach in die Landschaft zu kippen, verlieh Darmstadt seiner Überraschung deutliche Worte. Umso erfreulicher sei es aber, wenn sich mehr als 100 engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger bereitgefunden hätten, das umweltschädliche Treiben einer Minderheit zu korrigieren und so zum Erhalt unserer Lebensqualität und zum praktischen Naturschutz in der Rheinaue beigetragen hätten, lobte Darmstadt den ehrenamtlichen Einsatz. Tatkräftige Unterstützung hatten die vielen Helfer von den Mitarbeitern des Bauhofs und von der Kreisverwaltung erhalten, die drei Container kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Bei bester Stimmung genossen die Teilnehmer im Anschluss einen kräftigen Imbiss, mit dem sich die Stadt zusammen mit Stadtbürgermeister Marcus Held und dem Ersten Beigeordneten Raimund Darmstadt bei den Umweltaktivisten auf der Terrasse des "Rheinrestaurants" herzlich bedankten. Der Integrationsbetrieb hatte dafür eine leckere Kartoffelsuppe mit Würstchen vorbereitet, die sich die Helferinnen und Helfer nach getaner Arbeit wohlverdient schmecken ließen. „Ich danke allen Helferinnen und Helfern, die sich an der traditionsreichen Aktion unter großartiger Resonanz beteiligt haben und natürlich dem Integrationsbetrieb für die köstliche Versorgung der emsigen Kräfte“, zollte Stadtchef Marcus Held den engagierten Teilnehmern der Aktion Lob und Dank. Ferner berichtete er in einer Kurzansprache auch vom positiven Ergebnis der Fusionsgespräche mit der VG Guntersblum, weswegen er erst später zu den Helfern hinzustoßen konnte.
Aktion Sauberes Wäldchen 2012
Stadtbürgermeister Marcus Held und der Umweltbeigeordnete der Stadt Oppenheim, Raimund Darmstadt, laden am Samstag, 17. März, um 9 Uhr zur Aktion „Sauberes Wäldchen, sauberes Unterfeld und saubere Landskronanlage“ ein. Der Treffpunkt für alle freiwilligen Helfer und Bürger ist an der Polizeistation in Oppenheim.
Nach der witterungsbedingten Absage im vergangenen Jahr soll mit der diesjährigen Veranstaltung eine Tradition ihre Fortsetzung finden, die bis in das Jahr 1972 zurückreicht.
Für alle Teilnehmer der Sammelaktion wird gegen 11.30 Uhr im Rheinrestaurant am Strandbad ein Imbiss angeboten.
Osterfeuer 2012
Wie in jedem Jahr laden die Fördervereine der Kindertagesstätte Gänsaugraben und des städtischen Naturkindergartens alle Neugierigen und Interessierten ein, am Ostersamstag, 7. April, von 15 bis 17 Uhr dem traditionellen Osterfeuer auf der Festwiese beizuwohnen. Die ehrenamtlichen Kräfte der beiden Fördervereine bieten in Zusammenarbeit, passend zum knisternden Vergnügen, um das sich die Freiwillige Feuerwehr kümmert, ebenfalls eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken an.
Wäldcheskerb 2012: Orga schreitet voran
Alles neu macht der Mai. Gemäß dieser alten Volksweisheit, prescht die Stadt mit großen Schritten auf die, konzeptionelle neu aufgelegte, Wäldcheskerb an Pfingsten dieses Jahr zu. Bereits beim Treffen mit allen Vereinen der Wein- und Festspielstadt Ende 2011 hatte Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) die Frischzellenkur angekündigt und nach Rücksprache mit den Vereinsvertretern auf den Weg gebracht. So wird sich das Spektakel vom 25. Bis 28. Mai nicht mehr nur allein auf die Festwiese konzentrieren. In Form einer „Erlebnis-Straße“ zum Flanieren und Probieren wird sich die Traditionskerb von der Festwiese aus, entlang der Hochwasserschutzmauer, in Richtung Polizei bewegen und am östlichen Ende der Fährstraße eine große Bühne beherbergen, auf der ein abwechslungsreiches Programm wartet. Noch bis auf Höhe der Turnhalle des Gymnasiums werden sich die zahlreichen Stände ausdehnen, die das Konzept der neu gestalteten Kerb bereichern sollen. Denn mit dem großen Künstlermarkt, der von Samstag bis Montag mit bereits jetzt mehr als 40 Standzusagen die Besucher begeistern soll, haben sich die Macher von Seiten der Stadt eine neue Facette für die Kerb einfallen lassen, um die es in den letzten Jahren ruhig geworden war. Weiterhin haben aktuell knapp zehn Essen- und Getränkestände, von denen sieben Weinstände sind, ihr Kommen versichert. Besonders die kleinen und kleinsten Gäste der alljährlichen Pfingstsause dürften sich über zahlreiche Attraktionen beim Vergnügungspark auf der Festwiese freuen, bei denen mit dem Autoscooter als größtem Fahrgeschäft für Stimmung gesorgt sein dürfte. Denn: Dort findet auch der große ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen, ab 9 Uhr, statt. Zusätzlich zum gewohnten Programm, das auch das Schifferstechen im Hafen als Highlight zum Inhalt hat, hat die Stadt neben dem „Tag der Ballette“ am Sonntag, auch mit dem „Tag der ausländischen Mitbürger“ am Montag in zwei weitere Zuschauermagneten in das Pfingstwochenende integriert. Live-Musik, Disco und Frühschoppen runden das vielfältige Programm ab. „Konzeptionell sind wir auf einem sehr guten Weg, denke ich. Denn mit der Kombination dreier, traditionsreicher Veranstaltungen in neuem Gewand und in Erweiterung der Örtlichkeiten bieten wir nicht nur für jeden Geschmack etwas, sondern verleihen der Wäldcheskerb als Oppenheimer Ur-Aushängeschild einen deutlichen Akzent und charmanten Reiz“, urteilt Stadtbürgermeister Marcus Held mit Blick auf die nicht mehr allzu ferne Premiere des Versuchsballons.
Ehrungen für Rettungsdienste
Ehre, wem Ehre gebührt. Das hat sich auch die Stadt Oppenheim auf die Fahnen geschrieben, als sie im Rahmen der jüngsten Verleihung der Oppenheimer Verdienstmedaillen 15 Vertreter der ortsansässigen Rettungsdienste von Deutschem Roten Kreuz (DRK), Freiwilliger Feuerwehr und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mit der besonderen Auszeichnung bedachte. „Bereits 2011 kam die Idee, geäußert von Frau Conny Brem-Pfeffer und Manfred Nuss, auf, uns in besonderem Maße für das ehrenamtliche Engagement der tapferen und tüchtigen Männer und Frauen in den Reihen der Rettungsdienste zu bedanken. Nach der Zustimmung durch den Sozialausschuss haben wir den lange gehegten Plan jetzt in die Tat umgesetzt“, skizzierte Stadtbürgermeister Marcus Held, der die Ehrungen gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Raimund Darmstadt, durchführte, den Hintergrund der Verleihung. „Bei vielen Anlässen, die entgegen dem heutigen, gar nicht zum Feiern veranlassen, sind die Helferinnen und Helfer immer sofort und tatkräftig zur Stelle. Sie kooperieren untereinander und diese Zusammenarbeit kommt unseren Bürgerinnen und Bürgern zugute. Für dieses großartige Engagement ist ein Dankeschön mehr als angebracht“, formulierte Held die Absicht der Stadt vor den Geehrten, Vertretern der Rettungsdienste und ihren Familien im Ratssaal der Stadt. Ebenso hob der die Bedeutung des Ehrenamts hervor, dass in Zeiten knapper Kassen gerade in den kleineren Städten und Kommunen umso mehr geschätzt werden müsse. Ab sofort, kündigte der Stadtchef an, werde es die Ehrungen immer im Rahmen des Neujahrsempfang der Stadt im Januar geben. Da es dieses Jahr noch nicht richtig klappen wollte, habe man dies jetzt nachgeholt, so Held.
Geehrte:
DLRG: Eberhard Ehret, Feuerwehr: Martin Held, Markus Danner, Markus Schwörer, Arno Lösch, Michael Klaus, Manfred Reitz, Thomas Schäfer, Jürgen Bos, Kurt Zöller, DRK: Martina Kehl-Mielke für 34 Jahre, Panja Walther für 22 Jahre, Dirk Müller für 20 Jahre, Peter Jakob für 20 Jahre, Heinz Hamm für 42 Jahre
Polit-Talk zum Weinritterschlag
Am Rande des Weinritterschlags für Harald Christ, ehemaliger Politiker und Geschäftsmann aus Gimbsheim, laden die Stadt Oppenheim und das Jugendhaus des Evangelischen Dekanats am Samstag, 3. März, ab 11 Uhr zu einem „Polit-Talk“ in die Räumlichkeiten des Jugendhauses ein. Nach einem kleinen Imbiss und der Begrüßung durch Stadtbürgermeister Marcus Held sowie einem kurzen Statement von Harald Christ, startet eine Podiumsdiskussion rund um das Thema „Aufstieg, Bildung und Chancen für alle – funktioniert diese Formel für Deutschland noch?“, mit dem sich die Veranstalter an alle Interessierten und vor allem Jugendliche und junge Menschen wenden möchten.
Weinritterschlag für Harald Christ am 3. März
In der Wein- und Festspielstadt wird wieder geschlagen. Nicht fest, dafür umso feierlicher im Rahmen des Weinritterschlags am Samstag, 3. März, ab 15 Uhr in der Emondshalle, wenn kein Geringerer als Harald Christ die mittlerweile bundesweit renommierte Ehre zu teil werden wird. „In diesem noch jungen Oppenheimer Jahr ist es mir daher eine besondere Freude, Herrn Harald Christ in die „Tafelrunde“ der namhaften Oppenheimer Weinritter aufzunehmen. Als Kind dieser Region hat er es sich einst auf die Fahnen geschrieben, seiner Herkunft etwas zurückzugeben“ freut sich Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) gemeinsam mit dem Fördersten des Weinritterkollegiums auf Zeremonie. Neben Christs atemberaubender Karriere, die ihn in die höchsten wirtschaftlichen und politischen Ebenen führte, habe der noch junge Sohn eines Opel-Arbeiters und einer Hausfrau aus Gimbsheim nie vergessen wo er herkommt und lebt diese Verbundenheit auch heute fern der Heimat in Berlin oder Hamburg, so Held in seiner Begründung. Daher wundert es auch nicht, dass kein Geringerer als Ole von Beust, ehemaliger Erster Bürgermeister Hamburgs, die Laudatio auf den Mann halten wird, der in der Freien und Hansestadt seine größten Erfolge verzeichnen durfte. Damit wird Harald Christ in einer Reihe mit Ex-Bundeverteidigungsminister Franz-Josef Jung, dem Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, Staatsministerin Doris Ahnen, oder Ministerpräsident Kurt Beck stehen, die bereits unter dem Zeremonienschwert knien durften. Stadtbürgermeister Marcus Held lädt alle Bürger herzlich ein, der Zeremonie beizuwohnen. Anmeldungen über das Vorzimmer des Rathauses unter Telefon 06133 – 4909-10 oder per E-Mail an info(at)stadt-oppenheim.de.
Stadt sucht neue Gästebegleiter
Führungen durch den Oppenheimer Untergrund sollen sie leiten und Gästen der Stadt die Einzigartigkeit der einmaligen Sehenswürdigkeit näherbringen. Die Rede ist von neuen Gästebegleitern, die die Stadt für den bereits bestehenden, bisherigen Rundgang der Stadt sucht. „Wir eröffnen zwar zum Osterkünstlermarkt 2012 Ende März den neuen Rundgang und sind für den bereits voll mit Gästebegleitern ausgestattet, wollen jedoch den bereits bestehenden Rundgang keinesfalls vernachlässigen. Daher geht unser Aufruf an alle Interessierten, das Aushängeschild unserer `Geschichte zum Anfassen´ Gästen und Besuchern, nach gründlicher Ausbildung, näherzubringen“, wirbt Stadtbürgermeister Marcus Held um „Nachwuchs“ in der Gästebegleiter-Riege. Interessierte können sich bei der Stadt im Rathaus unter 06133-490910 oder per Mail unter info(at)stadt-oppenheim.de melden.
Neujahrsempfang mit großer Resonanz
Pünktlich zum alljährlichen Neujahrsempfang der Stadt herrschte überwältigender Andrang im Ratssaal des historischen Rathauses, mit dem Stadtbürgermeister Marcus Held das Oppenheim Jahr 2012 feierlich einleitete. Vor Vertretern des Gewerbes, der Vereine, aus der Politik und der Bürgerschaft lobte der Stadtchef zu Beginn seines achten Amtsjahres die gute und zukunftsorientierte Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt durch alle gesellschaftlichen Bereiche. Gerade in Zeiten der Unsicherheit und des Bangens um wirtschaftliche Stabilität, so Held, müsse man sich auf die eigenen Stärken konzentrieren. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass die Stadt sich genau auf diese Stärken besonnen hat und die richtigen Investitionen auf den Weg gebracht hat. Wahrzeichen und sichtbarer Beweis dafür ist etwa der Umbau des Bahnhofs, der trotz aller Kritik, als Jahrhundertprojekt, eine unglaubliche Aufwertung des ohnehin starken Standorts Oppenheim im südlichen Landkreis bedeutet“, erklärte Held vor zahlreichen Zuhörern. Mit der vom Rat beschlossenen Sanierung der Bahnhofstraße im Jahr 2012 erfahre sowohl das Bahnhofsumfeld als auch die Vorstadt eine weitere Attraktivierung. Bereits im letzten Jahr konnte gerade die Vorstadt durch die Sanierungen der Vorstädter Straße und des Kautzbrunnenwegs deutlich profitieren. Mit Hilfe der Städtebauförderung des Landes kann die Dalbergerstraße mit einem Fördervolumen von bis zu 80 Prozent im neuen Jahr saniert werden, "wir freuen uns dass der Landkreis sich mit dem Ausbau der Krämerstraße in den nächsten Wochen der Aufwertung der Altstadt anschließt", so Held. Trotz des Endes der Städtebauförderung im Jahr 2013, so Held, müssten die vielen Herausforderungen, die auch in der Zukunft bestünden, gestemmt werden.
Auch wenn der touristische Rundgang und dessen für März geplante Erweiterung um einen völlig neuen Gangabschnitt einen positiven Aspekt für Oppenheim darstellt. "Perspektivisch müssten weitere Straßensanierungen in der Schulstraße, der Klostergasse, der Straße Am Markt oder dem Welschdorfbereich in den nächsten Jahren nicht zuletzt wegen der Untergrundprobleme ebenfalls folgen", so der Stadtbürgermeister . „Rund 300 000 Menschen haben in den letzten sechs Jahren unseren einmaligen Untergrund besucht. Es ist jetzt an Ausschüssen und Rat die nötigen Antworten auf die Fragen der Zukunft zu finden und durch private Elemente den Betrieb des touristischen Rundgangs zu organisieren", so Held. "Oppenheim als Mittelzentrum ist ebenfalls in den nächsten Jahren weiter zu stärken“, forderte das Stadtoberhaupt in seiner Ansprache, in der er die Bedeutung der Wein- und Festspielstadt durch infrastrukturelle Vorteile bei Einkaufsmöglichkeiten, medizinischer Betreuung und Bildung hervorhob. Als Bildungsstandort mit dem modernsten Gymnasium in Rheinland-Pfalz und der nagelneuen IGS sei es möglich, fuhr Held fort, in Oppenheim Bildungsangebote von der Krippe bis zum Abitur zu nutzen. Abschließend richtete er den Blick auf den prall gefüllten Veranstaltungskalender der Stadt, der 2012, neben den Festspielen, die mit einem abgespeckten Programm überzeugen wollen, auf das grundlegend geänderte Konzept für die Wäldcheskerb an Pfingsten und die weiteren Veranstaltungshöhepunkte des Jahres. „Für dieses Jahr wünsche ich uns allen gegenseitigen Respekt in Debatten und Diskussionen und die Offenheit in einer konstruktiven Atmosphäre, so dass wir uns alle für ein lebens- und liebenswertes Oppenheim engagieren können“, so Held, der pünktlich zum Jahresbeginn seinen Ersten Beigeordneten Raimund Darmstadt (AL) nach langer Krankheit wieder im Amt begrüßen konnte. „Ich danke meiner Familie, meinen Beigeordnetenkollegen, Stadtbürgermeister Marcus Held und allen Bürgern für die Geduld, die aufmunternden Worte und die Unterstützung, damit ich wieder gesund werden konnte. Lassen Sie uns gemeinsam positiv und mit Optimismus ins neue Jahr und gemeinsam ans Werk gehen“, so Darmstadt, der zum 1. Februar offiziell zurück an Bord ist, in einer kurzen Ansprache.
Neujahrsempfang 2012
Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres laden die Stadt Oppenheim und Stadtbürgermeister Marcus Held zum traditionellen Neujahrsempfang am Samstag, 14. Januar, ab 14.30 Uhr in den Ratssaal des historischen Rathauses. Neben dem gewohnten Rückblick auf die vielfältigen Ereignisse des vergangenen Jahres, steht auch ein spannender und vielseitiger Ausblick auf die Geschehnisse und Herausforderungen des noch jungen 2012 auf dem Plan. Weiterhin erwarten die Besucher ein kleiner Umtrunk sowie der alljährliche Besuch der Sternsinger. Zum dem traditionellen Empfang im Rathaus sind alle Bürgerinnen, Bürger, Vereine und Gruppierungen der Wein- und Festspielstadt herzlich eingeladen.
Gaustraße feierlich eingeweiht
Foto: Stadt Oppenheim
Wann Geschenke, wenn nicht zu Weihnachten – Und dann auch noch eingepackt. Ein echtes Schmuckstück ist die Gaustraße geworden, die, fernab von Hüllen aus glänzendem Papier und kunstvollen Schleifen, lediglich in garstige Nebelschwaden gewandet, ihre ganze Pracht verbarg. Auch war es zwar kein Tannenbaum, um den sich unzählige Ehrengäste und Anlieger drängten, sondern das Rednerpult. Jedoch entsprach die Atmosphäre voll und ganz derer einer Bescherung.
„Es ist ein Weihnachtsgeschenk, das pünktlich angekommen ist. Mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnitts der K44 konnte die straßenbauliche Infrastruktur erheblich und sehenswert verbessert werden. Was bei der erneut sehr erfolgreichen Zusammenwirken aller Kräfte hier in Oppenheim herausgekommen ist, ist aller Ehren wert“, lobte Landrat Claus Schick (SPD) vor den Augen der Landtagsabgeordneten Thomas Günther (CDU) und Kathrin Anklamm-Trapp (SPD) die Fortsetzung dessen, was mit dem ersten und zweiten Bauabschnitt aus Richtung Dexheim bis zum Oppenheimer Friedhof im Juli 2011 begonnen hatte. In diesem Zusammenhang, betonte Schick, dass besonders die Sanierung der Fahrbahn, der Bordsteinanlagen, die Verbesserung der Verkehrssicherheit durch ausgebaute Gehwege aber auch die Umgestaltung des Ortseingangsbereichs zur Geschwindigkeitsreduzierung die vorrangigen Ziele der Maßnahme waren, die mit insgesamt 607 000 Euro zu Buche schlug und vom Land zu 60 Prozent gefördert wurde. Unterm Strich gehen die Verantwortlichen von einem Gesamtvolumen an Kosten für alle fünf Bauabschnitte, die eine Sanierung bis ans Ende der Krämerstraße in der Altstadt vorsehen, von knapp 2,7 Millionen Euro aus, wobei sich der Kreisanteil auf insgesamt rund 695 000 Euro beläuft. „Mein besonderer Dank gilt allen ausführenden und planerischen Kräften und natürlich den Anwohnern sowie deren Geduld. Vor allem in der höchst lobenswerten Fortsetzung der Maßnahme unter Einbeziehung der Krämerstraße bis zur Wormser Straße durch den Kreis liegt ein großer Schritt für die Entwicklung unserer Stadt. Durch diese Fertigstellung heute hat Oppenheim unheimlich gewonnen“, zeigte sich Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) höchst beeindruckt und zufrieden. Schließlich gelang den Baustrategen auch noch die Sanierung der Sackgasse, die zirka 72 000 kostete. Neben den, so der Landrat in seinem Grußwort, „Oppenheimer Besonderheiten“ wie schwierigen Bodenverhältnissen, bestehenden Kelleranlagen, Leitungsverlegungen anderer Versorger oder gar Komplikationen mit dem Anlieger- und Busverkehr, der durch die Burgstraße und „Am Zuckerberg“ umgeleitet wurde, sind es, da waren sich alle Redner und Gäste einig, vor allem die sicht- und spürbaren Veränderungen, die die Straße jetzt deutlich aufwerten. „Schlaglöcher waren gestern. Heute gibt es eine Gaustraße wie sich´s gehört. Es ist gut, dass der Kreis hier Geld investiert“, brachte der Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Worms (LBM) auf den Punkt, auf was sich die Stadt und ihre Bürger in den nächsten beiden Jahren freuen können: Den kompletten Ausbau der Krämerstraße in zwei Bauabschnitten 2012 und 2013.
Hingucker
Kunstvoll eingearbeitet in die Straße und den angrenzenden Gehwegbereich findet sich die Andeutung des ursprünglichen Gautors und seiner Lage auf Höhe des Friedhofs.
(Quelle: Allgemeine Zeitung, 23.12.11)
Märchenweihnacht 2011 mit Rekordbesuch
Mit einem Rekordbesuch von bis zu 10 000 Gästen zur fünften Ausgabe der traditionellen Mittelalter-Märchenweihnacht am dritten Adventswochenende konnte das Team der Stadt Oppenheim bereits in der Vorweihnachtszeit sich, den Bürgern und unzähligen Besuchern ein mehr als gelungenes Geschenk unter den großen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz legen. „Das war atemberaubend. Einen derartigen Andrang hatten wir noch nie. In diesem Zusammenhang danke ich Phantasia Historica und allen Helfern, die zum Gelingen des stimmungsvollen Mega-Events beigetragen haben“, erklärte ein mehr als zufriedener Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) im Nachgang der Großveranstaltung, die seit 2007 in die einmalige, vorweihnachtliche Atmosphäre des Marktes rund um das historische Rathaus und auf den Platz vor der Katharinenkirche einlädt. „Gerade angesichts des fortwährend steigenden Besucheransturms aus ganz Deutschland und der steigenden Erfordernisse haben wir aus den vergangenen Jahren und natürlich aus dem diesjährigen Rekord gelernt und werden im nächsten einen dritten Glühweinverkaufsstand einrichten“, blickt Held in die Zukunft des regional einmaligen Höhepunkts im Veranstaltungskalender, die durch thematische Einbettung von Märchen und mittelalterlichem Flair in den historischen Stadtkern ihren Charme gewinnt. Märchenerzähler, Spielleute, Künstler- und Handwerkermarkt, Glühwein aus dem Feuertopf, liebevoll gestaltete Märchenpavillons und die kulinarische Einstimmung auf das Fest der Feste, so der Stadtchef, machten den Weihnachtsmarkt der Wein- und Festspielstadt zu einem Anziehungspunkt für Groß und Klein.
Märchenweihnacht 2011: Impressionen
Russische Studenten in Oppenheim
Immerhin 2 500 Kilometer und aktuell gute zehn Grad Celsius trennen die Wein- und Festspielstadt und die altrussische Stadt Tula, 200 Kilometer südlich von Moskau. Daher wirkte der Besuch einer Delegation von zehn Studenten und zwei Dozenten Tulaer Staatlichen Pädagogischen Leo Tolstoi-Universität Ende November im Oppenheimer Kellerlabyrinth umso verbindender. Nicht zuletzt wegen der besonderen Betreuung durch Stadtbürgermeister Marcus Held, der persönlich durch den Untergrund führte und bereits jetzt auf die für 2012 geplante Eröffnung des neuen, zweiten touristischen Rundgangs verwies war die Resonanz der Studenten überwältigend. „Die Führung war sehr interessant und unvergesslich für uns alle“, urteilte Jana Nesterova, Dozentin des Lehrstuhls für Übersetzungskunde und interkulturelle Kommunikation. „Wir von Seiten der Stadt sind sehr froh auch über das internationale Interesse am einmaligen Kellerlabyrinth, das wir, dank der guten Zusammenarbeit mit dem Land 2012 noch touristisch erweitern können. Die fortwährend positive Resonanz der jährlich steigenden Besucherzahlen bestätigt den tollen Ruf, den die Stadt und ihre einzigartige Sehenswürdigkeit, auch international, genießen", freute sich der Stadtchef über den Besuch der Delegation der Partnerhochschule der Katholischen Fachhochschule Mainz.
Wäldcheskerb 2012 mit neuem Konzept
Die Oppenheimer Wäldcheskerb soll aufgewertet werden. Schon seit einiger Zeit wird im Oppenheimer Rathaus beraten, wie man dieses Traditionsfest auch für die weitere Zukunft attraktiv gestalten kann, um es zu einem Publikumsmagneten zu machen. Für Stadtbürgermeister Held und sein Team ist dabei unabdingbar, das Angebot zu erweitern, z. B. mit Veranstaltungen, die das Publikum aus nah und fern anziehen, wie einem attraktiven Künstlermarkt, neuen Programmkonzeptionen und Umlegung von beliebten Festen der Stadt auf das Kerbenwochenende. Für Dienstag, den 13. Dezember hat deswegen Stadtbürgermeister Marcus Held die Oppenheimer Vereine ins Rathaus eingeladen um Überlegungen vorzustellen, aber vor allem auch Ideen anzuhören und zu diskutieren.
Ab 19 Uhr wird mit den Vereinen der städtische Veranstaltungskalender 2012, der demnächst online gestellt wird, abgeglichen.
Dazu und zur anschließenden Vorstellung und Diskussion zum Thema „Wäldcheskerb“ sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Bürgermeister Held freut sich auf viele engagierte Oppenheimer Bürgerinnen und Bürger.
Staatssekretär über Sanierung unterrichtet
Mit seinem Besuch der Stadt machte sich der Staatssekretär im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, Jürgen Häfner, ein aktuelles Bild der Sanierungsmaßnahmen im Untergrund und im oberirdischen Bereich der Wein- und Festspielstadt. Neben einer Präsentation der jüngsten Fortschritte im Bestreben um die stetige Sicherung des Kellerlabyrinths aus dem Munde von Experte Dr. Michael Thomä, überzeugte sich Häfner, unter Anwesenheit von Landtagsmitglied Kathrin Anklamm-Trapp, Stadtbürgermeister Marcus Held sowie der Beigeordneten, von den Ergebnissen der Straßensanierungsmaßnahmen, wie etwa der in der Merianstraße oder der Dalberger Straße. „Herr Staatssekretär Häfner war sehr angetan, von den Fortschritten und Maßnahmen, die wir in Oppenheim durchführen und kontinuierlich vorantreiben. Daneben haben wir die Möglichkeiten einer Fortsetzung der Landesförderung in der Stadtsanierung bis 2014 ausgelotet, das die aktuelle Unterstützung nur noch bis 2013 fortdauert“, so Held am Ende des Besuchs im Rathaus.
"Multicar" ist neuer Helfer im Streudienst
Mit dem „Multicar FUMO“ als neuem Nutzfahrzeug im Fuhrpark des Bauhofs hat die Stadt Oppenheim Eis und Schnee auf hochmoderne Art und Weise den Kampf angesagt. Mit noch mehr PS als die des Vorgängers, einem in die Jahre gekommenen Unimog, sieht Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) ein Plus an Sicherheit für die Bürger der Stadt gesichert. „Wir regeln unseren Streudienst immer noch selbst. Daher freut es mich und die Mitarbeiter des Bauhofs umso mehr, dass uns mit dem Multicar und seinen kleinen und kompakten Ausmaßen ein `Helfer´ zur Seite steht, der auch in die kleinsten Gassen unserer schönen Stadt kommt. Denn dort musste bisher immer per Hand geräumt werden. Ebenso ist das Fahrzeug mehr als umfangreich mit Möglichkeiten versehen, es für die verschiedensten Tätigkeiten auf- und auszurüsten, was den Betrieb über das ganze Jahr erleichtert und noch effizienter macht“, ist der Stadtchef stolz auf den neuen „Mitarbeiter“, der ab sofort seinen Dienst aufnimmt.
Berlin: Stadt Oppenheim mit festem Platz
Die Stadt Oppenheim hat ihren festen Platz im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Bundeshauptstadt. Beim „1. Abend der Luftfahrt“, der Premierenparty des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) konnten Stadtbürgermeister Marcus Held, der Zweite Beigeordnete Marc Sittig, der Bürgerbeauftragte der Stadt Frieder Reichert und das Weingut Dietz rund 500 Gäste am Stand, zwischen BWM und Rolls Royce, im Berliner Technikmuseum willkommen heißen. Unter dem Motto „Luftfahrt bewegt“ versammelte sich, neben der gesamten Branche, auch reichlich Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Medien. Neben BDL-Präsident und ehemaligem ZDF-Hauptstadtstudioleiter Klaus-Peter Siegloch, dem Vorstandsvorsitzenden der Fraport, Dr. Stefan Schulte oder dem FDP-Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Worms, Alzey, Oppenheim, Manuel Höferlin waren es Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Philipp Rösler, die ein gutes Glas Rheinhessenwein sichtlich genossen und auf einen Plausch am Stand der Stadt verweilten. „Wir freuen uns sehr, erneut in Berlin zu sein. Aufgrund der sehr guten und freundschaftlichen Verbindungen mit dem Oppenheimer Weinritter und Regierenden Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, die uns zum regelmäßigen Gast auf dem Hoffest im Sommer machen, ist es für die Stadt Oppenheim eine besondere Ehre, im gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben unserer tollen Hauptstadt noch stärker integriert zu sein“, kommentierte Marcus Held das erneute Oppenheimer Gastspiel auf bekanntem Boden.
Katzbrunnenweg feierlich eingeweiht
„Die Fertigstellung der Vorstädter Straße und des Kautzbrunnenwegs stellen eine große Wertschöpfung im Sinne aller Bewohner der Vorstadt dar und verhelfen dem Stadtteil zur verdienten Aufwertung“, verkündete Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) im Zuge seines Grußwortes zur feierlichen Einweihung des Kautzbrunnenwegs. Dessen Ausbau, so der Stadtchef schlug, zusammen mit dem der Vorstädter Straße in 2010, mit rund 1,47 Millionen Euro zu Buche. Bereits im Sommer dieses Jahres hatten die Arbeiten an der Verlängerung der Vorstädter Straße begonnen und konnten im Oktober nach gut fünfmonatiger Bauzeit erfolgreich beendet werden. Auf einer Länge von rund 300 Metern und einer Fläche von zirka 2.800 Quadratmetern , inklusive des Spielplatzes, wurden Straßen- und Kanalbau umgesetzt. Dabei standen unter dem Strich rund 600 000 Euro Kosten, deren Bewältigung das Land im Rahmen seiner Fördermöglichkeiten mit rund 180 000 Euro unterstützte. „Ich freue mich sehr über das Engagement aller Beteiligter und danke den Anliegern für die zahlreichen Hinweise und Anliegen, da sie die Gegebenheiten vor Ort am besten kennen“, so Held in seinem Grußwort vor zahlreichen Anliegern, den Beigeordneten der Stadt sowie Vertretern beteiligter Behörden und Firmen. Schon im Dezember 2010 fand nur wenige Meter weiter, die Freigabe der Vorstädter Straße statt, deren Sanierung rund 800 000 kostete. Im Rahmen der, so Held, „süßen Eröffnung“, die die Bäckerei Reuther mit einem Kuchen-Nachbau der Vorstadt mitgestaltete, dankte der Stadtchef allen Beteiligten und dem Möbelhaus Gradinger, das, während der Bauphase, Parkplätze auf dem Firmengelände für die Anlieger zur Verfügung stellte.
FCK-Trikot aus den Händen des Stadtchefs
Da wurden kleine Augen ganz groß. Schließlich staunte der fünfjährige Julian Roth aus Guntersblum nicht schlecht, als Stadtbürgermeister Marcus Held den Kleinen mit einem Trikot von FCK-Verteidiger Martin Amedick überraschte. Da tat es dem Enkel des Vorsitzenden des Fotovereins Oppenheim, Wolfgang Roth, auch nicht weh, das Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft, mit dem er den Flyer der Einladung zur diesjährigen Katharinenmarkt-Ausstellung zierte, gegen das Shirt der „Roten Teufel“ einzutauschen. „Ich dachte einfach, ein Trikot einer rheinland-pfälzischen Bundesligamannschaft eignet sich besser im Sinne heimattreuer Fußballbegeisterung und Julian hat sich über die Maßen gefreut“, kommentierte der Stadtchef und passionierte FCK-Fan Held das Geschenk, auf das er noch einen Fußball oben drauf legte.
Marcus Held dankt Anna Wedell
Sie ist sozial engagiert, ihre Mitbürger liegen ihr sehr am Herzen und den Beinamen „Bürgermeisterin der Vorstadt“ hat sie sich über die Jahrzehnte redlich verdient. Die Rede ist von Anna Wedell, die seit zwölf Jahren für die SPD permanentes Mitglied im Stadtrat war. Mit einem farbenfrohen Blumenstrauß und einem großen „Dankeschön“ zollte Stadtbürgermeister seiner „Amtskollegin“ jetzt zu ihrem Abschied aus dem Plenum in hohem Maße Respekt und sprach ihr ein großes Lob für die Arbeit der zurückliegenden Jahre aus. Mit ihrem Eintritt in den Rat 1999 begann für Wedell ihre Zeit als Mandatsträgerin. Nach der Wiederwahl 2004 und 2009 schied die „Oppenheimerin mit Herz“ im Sommer dieses Jahres aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen aus. „Frau Wedell lag und liegt das Wohl ihrer Mitmenschen und das ihrer Heimatstadt sehr am Herzen. Das war über all die Jahre ihrer Arbeit im Rat deutlich zu spüren. Ihr Engagement für Oppenheim und insbesondere für die Vorstadt sind unverzichtbarer Bestandteil des sozialen Miteinanders in unserer schönen Stadt“, so Stadtbürgermeister Marcus Held.
Stadt reagiert auf Schließungs-Gerüchte
Mit Wut und Unverständnis reagiert Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) auf Gerüchte, die möglicherweise auf einen weiteren Leerstand in der Altstadt hinweisen. Im Zentrum des Interesses: Die Schlecker-Filiale in der Mainzer Straße. „Aus sehr zuverlässiger Quelle wissen wir, dass eine mögliche Schließung der Filiale bevorsteht. Trotz der Dementi aus der Mietimmobilienverwaltung des Unternehmens als auch von Seiten des Eigentümers des Objekts, der nichts von einer Schließung weiß, ist uns versichert worden, dass solche Schließungen recht kurzfristig durchgeführt werden können“, so ein mehr als verärgerter Stadtchef, der eine mögliche Geschäftsaufgabe seitens der Drogeriekette in der Wein- und Festspielstadt scharf verurteilt. „Die Leidtragenden einer möglichen Schließung sind die Senioren und mobilitätseingeschränkten Menschen in der Altstadt, die zur festen Kundschaft der Filiale gehören. Sollte sich der Konzern, der bereits mehrfach negativ in der Öffentlichkeit von sich reden machte, jetzt schließen, passt diese Haltung leider in die aktuell offensichtlich als modern erachtete Mentalität dessen, was Franz Müntefering einst als „Heuschrecken“ bezeichnet hat. Wenn Mindestumsätze vor dem Wohl der Kunden und zum Sterben lokaler Wirtschaftskraft beitragen, platzt mir der Kragen“, so Held in seiner Reaktion.
Nahwärmeversorgung jetzt in Betrieb
Sie ist 300 Kilowatt leistungsstark und hilft dabei, rund sieben Tonnen CO2-Emissionen einzusparen. Die Rede ist von der nagelneuen Nahwärmezentrale, die jetzt von Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und EWR-Vorstand Helmut Antz im Keller des Horts der Kita Herrnweiher in der Altstadt in Betrieb genommen wurde. In diesem Zusammenhang freut sich der Stadtchef über die nennenswerte Verbesserung der ökologischen Situation in der Altstadt, des nachhaltigen Umgangs mit Energie sowie der Standsicherheit der Altstadt. Mit der offiziellen Einweihung der Nahwärmeversorgung für den Bereich Merianstraße erreichen die Stadt und das Wormser EWR als Contracting-Partner neben einer Energieeinsparung in fünf Gebäuden auch die Reduzierung der Nebenkosten für die Gebäudebesitzer durch die bessere Wirtschaftlichkeit der Anlage. „Wir erhoffen uns von der aktiven Teilhabe an nachhaltiger Energienutzung eine Signalwirkung für alle Altstadtbewohner, damit in Zukunft keine schweren Lastwagen mehr die Straßen befahren müssen und schwere Öl- und Gastanks mittel- und langfristig aus den Kellern verschwinden können“, so Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und Stadtsanierer Stefan Lösch von MAP Consult beim Treffen, bei dem auch Heribert Wilde, Leiter der Kommunalberatung des EWR, und EWR-Pressesprecher Jürgen von Massow dabei waren. „Die Stadt hat hier bewusst auf diese Technologie gesetzt, da neben der Möglichkeit einer späteren Erweiterung der Anlage sowie zusätzlicher Hausanschlüsse ein ganzjähriger Betrieb möglich ist. Die Tatsachen, dass wir einen Ersatz für installierte Ölheizungen mit einer Leistung von etwa 450 Kilowatt schaffen konnten und CO2-Emissionen in Höhe von etwa sieben Tonnen pro Jahr vermeiden sprechen eine mehr als deutliche Sprache“, so Held weiter, der, gemeinsam mit den EWR-Vertretern die Anlage ihrer Bestimmung übergab. Mit geringeren Unterhaltskosten für Wartung, Reinigung, Instandhaltung oder Schornsteinfeger, habe man, so die Aussage des EWR, eine sichere und planbare Versorgung für 20 Jahre erreicht. In Zeiten technischer Vernetzung können alle Einstellungen und Daten sowie die Verbräuche der 100 000 Euro teuren Anlage über das Internet abgerufen werden. Bereits vier Liegenschaften in unmittelbarer Nachbarschaft konnten bereits angeschlossen werden. Vier weitere können dem Netz, das sich über 110 Meter Wegstrecke mit 280 Meter verlegten Rohrleitungen zieht, noch hinzugefügt werden. „In den rund fünf Wochen Montagezeit und dank des parallel verlaufenden Straßenausbaus der Merianstraße konnten die Kosten für beide Contracting-Partner minimiert werden“, so die Stadt und das EWR in einer gemeinsamen Erklärung vor Ort.
Arbeit des Wasser- und Schifffahrtsamtes
Zusammen mit anderen Kommunalpolitikern aus der Region informierten sich der Bürgerbeauftragte der Stadt Oppenheim, Friedrich Reichert und der Zweite Beigeordnete Marc Sittig (beide SPD) über die Schwerpunkte der Arbeit des Wasser- und Schifffahrtsamtes Mannheim, Außenstelle Oppenheim. Bei einer Rheinfahrt mit dem Boot „Worms“ stellte die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Mannheim, Petra Herzog die Schwerpunkte vor.
„In den nächsten 15 Jahren wird mit einer Zunahme des Frachtverkehrs um 70 Prozent gerechnet, 80 Prozent hiervon könnten die Wasserstraßen wie der Rhein auffangen. Hierfür muss aber eine funktionsfähige Behörde erhalten bleiben, die die Wasserstraßen in Schuss hält. Aus diesem Grund sprechen wir uns auch für den Erhalt der Außenstelle Oppenheim des Wasser- und Schifffahrtsamtes Mannheim aus. Eine Entscheidung ist im zuständigen, CSU geführten Bundesverkehrsministerium noch nicht gefallen. Zusammen mit Stadtbürgermeister Marcus Held hoffe wir, dass sich das Bundesministerium seiner Verantwortung für die deutschen Wasserstraßen voll umfänglich bewusst ist“, betonen Bürgerbeauftragter Reichert und Beigeordneter Sittig.
Sanierung erfolgreich abgeschlossen
Geschafft! Einen erfolgreichen Schlussstrich unter die umfangreiche Sanierung in der Mainzer Straße 49 konnte jetzt Prof. Dr. Walter Dietz ziehen. Davon überzeugten sich jetzt Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und der Sanierungsbeauftragte der Stadt, Stefan Lösch von MAP Consult. Dietz, der seit 2008 Eigentümer des unverkennbaren Fachwerk-Schmuckstücks an der Gabelung der Mainzer Straße ist, unterzeichnete im April 2009 den Modernisierungsvertrag mit der Stadt, der ihm Zuschüsse aus dem Förderprogramm zusicherte. Ein längerer Leerstand und hoher Sanierungsbedarf veranlassten den Dozenten für Evangelische Theologie an der Mainzer Uni das um 1740 erbaute Haus in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. „Wir sind sehr froh über das mehr als sehenswerte Ergebnis der Bemühungen, die hier angestellt wurden. Es konnte somit nicht nur ein weiterer Leerstand in der Altstadt beseitigt werden, sondern auch den Bürgern und Gästen der Stadt, die die Mainzer Straße seit jeher stark frequentieren ein echter Hingucker geschenkt werden, der sich dem Charme der Altstadt in Gänze anpasst“, resümierte der Stadtchef beim Gang durch das Haus. Früher als Bäckerei, als Verwaltungseinrichtung der Katholischen Kirche und Wohnhaus genutzt, bietet es fortan vier Wohneinheiten, von denen drei bereits vermietet sind. Die vierte steht nach einem weiteren Ausbau zur Verfügung. Die Verbesserung der Wohnungsgrundrisse, die Erneuerung der gesamten Haustechnik, der Einbau neuer Bäder, die Neueindeckung des Daches und der Einbau neuer Fenster beschäftigten Dietz in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen der Maßnahme, die mit rund 335 000 Euro zu Buche schlug.
"De Michel" feiert seinen 48. Geburtstag
Es gibt sie noch. Die sanften Riesen, in deren Gegenwart man sich einfach wohlfühlt und die tatkräftig und mit ruhiger Hand allerorten hilfsbereit den Menschen zur Seite stehen. Einer der ganz „Großen“ dieser Zunft feierte jetzt seinen 48. Geburtstag und da durfte natürlich auch ein Geschenk, Marke XXL, nicht fehlen. Ein „Riesen-Rumpsteak“ wartet nun auf Michael Basadella, guter Geist, helfende Hand und Oppenheimer Original. Aus den Händen von Stadtbürgermeister Marcus Held konnte „de Michel“ sein Übergrößen-Geschenk am Weinfest-Samstag voller Freude entgegennehmen. Held lobte die Verdienste des emsigen Riesen um die Stadt und deren Sauberkeit. Neben dem Kehrdienst, der täglichen Toilettenreinigung am Strandbad und am Postplatz sowie die der öffentlichen Toiletten am Marktplatz ist es Basadellas ungebrochene Hilfsbereitschaft, wenn es um Informationen und Wegbeschreibungen für Gäste der Stadt geht, die jetzt ihren Widerhall im deftigen Geschenk seitens der Stadt finden.
Doris Ahnen wird Oppenheimer "Weinfreifrau"
Frauen schlägt man nicht. Es sei denn, sie haben sich derart um die Stadt verdient gemacht, dass es wert ist, das Zeremonienschwert auf ihre Schultern herabsinken zu lassen, um ihnen die Würde einer edlen Weinfreifrau zuteilwerden zu lassen. So herrschte große Begeisterung auf dem Marktplatz, als die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen sich, pünktlich zum Weinfest, als solche vom Kniestand erheben konnte. Die besonderen Verdienste der Landespolitikerin um die bildungspolitischen Zielsetzungen der Stadt samt all ihrer Bildungseinrichtungen über lange Jahre hatten Stadtbürgermeister Marcus Held und das Weinritterkollegium unter dem Fördersten, Klaus Waldschmidt, zur Verleihung der besonderen Ehre veranlasst. In einer Reihe mit männlichen Vertretern der „Oppenheimer Tafelrunde“ wie etwa Ex-Bundeverteidigungsminister Franz-Josef Jung, dem Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit oder Ministerpräsident Kurt Beck ist Ahnen erst die dritte Frau, der diese Würde zuteil wurde. Somit wunderte es auch nicht, dass sich die gebürtige Triererin, deren Laudatio Landrat Claus Schick eloquent übernommen hatte, mit einem Knittelvers-Grußwort bei einem voll besetzten Marktplatz bedankte.
Stadt sucht Freiwillige für Bundesfreiwilligendienst
Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes sucht die Stadt Oppenheim drei junge Menschen, die ab sofort ihren freiwilligen Dienst bei der Stadt antreten möchten. Die Dienstzeit des neu geschaffenen Möglichkeit, die seit dem 1. Juli 2011 den Wehr- und Ersatzdienst beerbt hat, beträgt ein Jahr und umfasst bei der Stadt Boten-, Hol-, Bring- oder Verwaltungsdienste sowie Umwelt- und Naturpflege. Interessierte melden sich bei Stadtbürgermeister Marcus Held unter 06133 – 4909 – 10, -11 oder per E-Mail unter info(at)stadt-oppenheim.de. Bewerbungsunterlagen können an die Stadt Oppenheim, Merianstraße 2, 55276 Oppenheim gesendet werden. Zu einem unverbindlichen, persönlichen Gespräch können die Interessenten auch die offene Bürgermeistersprechstunde, donnerstags von 16 bis 18 Uhr, kommen.
Bike & Ride-Anlage durch Kreisförderung
Eine höchst erfreuliche, kreisweite Premiere kann die Stadt jetzt feiern. Mit 6 500 Euro Förderung unterstützt der Landkreis Mainz-Bingen erstmals eine Kommune bei einer kommunalen Maßnahme zur Verbesserung des ÖPNV-Angebots. Im Falle Oppenheims ist es die Einrichtung von Fahrradständern am neu gestalteten Oppenheimer Bahnhof. „Neue Fahrradstellplätze an Bahnhöfen oder Bushaltestellen, sogenannte ‚Bike&Ride’-Anlagen, erweitern das Einzugsgebiet des ÖPNV. Gleichzeitig wird damit der Kraftfahrzeugverkehr verringert, da der Umstieg auf Bus und Bahn leichter fällt“, sagt Landrat Claus Schick. Bereits Anfang des Jahres hatte die Stadt den Antrag auf einen Investitionskostenzuschuss beim Kreis eingereicht, der nun positiv beschieden wurde. "Erster zu sein ist immer etwas Besonderes. Wenn es dafür dann auch noch solch eine maßgebliche Unterstützung durch den Kreis oben drauf gibt, ist die Freude perfekt. Ich freue mich natürlich außerordentlich, dass wir als erste Kommune im Kreis in den Genuss dieser Förderung kommen und danke dem Kreis und Claus Schick ganz herzlich für das positive Signal und die Bestätigung unseres Konzepts gesteigerter Mobilität für den schönen, neuen Bahnhof", freut sich Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD), der gemeinsam mit Landrat Schick die feierliche Einweihung der Fahrradständer vornehmen konnte. Damit kann sich die Stadt über einen Landeszuschuss von rund 46 000 freuen, der um 6 500 Euro durch den Landkreis ergänzt wird. Somit trägt die Stadt die Restkosten in Höhe von rund 119 000 Euro an der insgesamt 171 000 Euro teuren Einrichtung der 127 Fahrradstellplätze aus wetterfestem und robustem Material, von denen 76 überdacht und 51 nicht überdacht ab sofort allen Radlern zur Verfügung stehen.
Vollsperrung der Gaustraße/K44 !!!
Der Landesbetrieb Mobilität Worms informiert, dass ab Montag, 25. Juli, bis voraussichtlich Ende dieses Jahres die K 44 (Gaustraße) in Oppenheim ausgebaut wird. Die Vollsperrung der Gaustraße ist aus bautechnischen Gründen leider unvermeidbar. Während der Bauphase wird der Verkehr der Kreisstraße über die B 9 und die B 420 umgeleitet. Die Bauarbeiten werden so koordiniert, dass die Zufahrt zur Burgstraße in Oppenheim für den Anlieger- und Busverkehr während der gesamten Bauzeit entweder vom Gautor kommend oder aus Richtung Dexheim möglich ist. Die Kreisstraße K 44 wird auf einer Länge von rd. 340 Meter mit einer Fahrbahnbreite von 5,50 Meter sowie mit neuen Gehwegen ausgebaut. Im Rahmen der Bauarbeiten werden durch Versorgungsträger neue Leitungen verlegt. Der Bauablauf ist in drei Teilabschnitte aufgeteilt. Der 1. Abschnitt beginnt am Ortseingang aus Richtung Dexheim und endet an der Friedhofskapelle. Teil der Maßnahme ist der Anschluss eines bergseitigen Wirtschaftsweges an die K 44. Der 2. Bauabschnitt reicht von der Friedhofskapelle bis zur Mitte der Einmündung Gaustraße/Burgstraße. Dabei wird auch der Sackgassenbereich der Gaustraße 16 – 18 ausgebaut. Der 3. Bauabschnitt beginnt an der Burgstraße und endet am Gautor. Die Baukosten betragen rd. 607.000 Euro. Da sich die Einschränkungen im Bauablauf nicht vermeiden lassen, werden Anlieger und Verkehrsteilnehmer bereits im Voraus um Verständnis gebeten.
Daten und Fakten
Ausbaulänge rd. 340 m
Fahrbahnbreite 5,50 Meter
Auftragssumme rd. 607.000 Euro
Bauzeit bis Ende 2011
Gaustraße wird ausgebaut
Der Ausbau der K44 durch den Landkreis Mainz-Bingen in Verbindung mit der Stadt wird in wenigen Wochen starten. Zur Feinabstimmung der Maßnahme zwischen den einzelnen Planern, Firmen, der Stadt, der VG, der Polizei und der Kreisverwaltung trafen sich jüngst alle Vertreter im Rathaus der Stadt zu einem gemeinsamen Gespräche. So erfolgt mit der Fortsetzung des Ausbaus der K44, die bereits 2010 zwischen Dexheim und Oppenheim zur sehenswerten Panoramastraße ausgebaut wurde, ab dem Baubeginn in etwa zwei Wochen und für die Dauer von mindestens drei Monaten eine Vollsperrung der Gaustraße, die drei Abschnitten ausgebaut wird. „Der Ausbau erfolgt in drei Bauabschnitten und auf einer Länge von 340 Metern vom Ortseingang am Friedhof bis hinunter zur Krämerstraße. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Worms hat eine Bauzeit von mindestens drei Monaten veranschlagt, wobei die Maßnahme bis Weihnachten abgeschlossen sein soll“, erklärte Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) nach dem Treffen. So erstreckt sich der erste Bauabschnitt vom Ortseingang bis zur Friedhofskapelle, in dessen Zuge auch die Friedhofsmauer, die aus Sicherheitsgründen zurückgebaut wurde, wiederhergestellt wird. Im zweiten Bauabschnitt von der Kapelle bis zur Burgstraße setzt der LBM, der den Submissionstermin auf Anfang Juni gelegt hatte, die Komplettsanierung der Kreisstraße auf einer Ausbauhöhe von rund 40 Zentimetern weiter um. „Zum Sanierungs- und Ausbauvolumen zählen Maßnahmen wie die Erneuerung zahlreicher Anschlüsse und Leitungen wie Wasser, Gas und der Hausanschlüsse durch das Abwasserwerk der VG. Die Gehwege erhalten einen Pflasterbelag analog dem in der Burgstraße und die Straße eine Asphaltierung. Weiterhin wird eine komplett neue Beleuchtung installiert“, so Held. Oberste Prioritäten, so Held weiter, hätten im Rahmen der Maßnahme die sichere und problemlose Gewährleistung des Schülertransports, analog der Regelung beim letztmaligen Ausbau. Hierzu war auch Frau Biegler-Müller von der Grundschule zur Detailabstimmung zugegegen. Auch die möglichst problemlose Anfahrt für die Anlieger ist sehr wichtig. „Dies ist alles gewährleistet. Sowohl die Burgstraße, als auch die Dalberger Straße können für Anliegeranfahrten genutzt werden, insbesondere zur Burgruine und zur Katharinenkirche. Die Merianstraße steht den Rettungs- und Notdiensten zur Verfügung“, so der Stadtchef. Die Schulbusse aus Dexheim und Dalheim werden wieder über Nierstein, die Gartenstraße und den Sackträgerweg geführt.
Offene Gärten in Oppenheim begeistern
Die Familien Hans-Joachim Schuhmann in der Hasenbrunnengasse und Hubert Schmitt in der Wormser Straße heißen die beiden Könner im Garten, von deren grünem Daumen sich Stadtbürgermeister Marcus Held und der Zweite Beigeordnete der Stadt, Marc Sittig, sich jetzt vor Ort ein Bild im Rahmen des „Tages der offenen Gärten“ in Rheinhessen machten. „Wir freuen uns sehr, dass gleich zwei Gärten aus Oppenheim Teil dieses einmaligen Erlebnisses der Gestaltungs- und Pflanzkunst im heimischen Garten sind. Man sieht, mit welcher Leidenschaft und welchem Einsatz die Menschen hier zu Werke gehen. Daraus resultieren zwei absolute Vorzeigegärten und zahlreiche Ideen und Anregungen für andere Gartenbesitzer“, so Held und Sittig übereinstimmend. Beide Stadtvertreter freuten sich deshalb, dass so viele Menschen an diesem Wochenende die beiden herrlichen Gärten in Oppenheim besuchten.
Oppenheim zu Gast auf Berliner Hoffest
Dem Starfriseur Udo Walz schmeckte er genauso wie dem Fußball-Lehrer Christoph Daum. Gregor Gysi war von ihm ebenso positiv überrascht wie SPD-Chef Sigmar Gabriel und Grünen-Sprecherin Renate Künast. Gastgeber Klaus Wowereit sorgte dafür, dass keiner seiner rund 3000 Ehrengäste einen Bogen um ihn machen konnte. Die Rede ist vom Oppenheimer Wein, der beim diesjährigen Berliner Hoffest im Schatten des Fernsehturms erneut viele neue Freunde fand. Stadtbürgermeister Marcus Held hatte Jungwinzer Tom Dietz mit an Bord, als es bei hochsommerlichen Temperaturen darum ging, die edlen rheinhessischen Tropfen zu präsentieren und möglichst vielen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur schmackhaft zu machen.
Am Ende war sowohl die Oppenheimer Delegation als auch der Regierende Bürgermeister mehr als nur zufrieden mit dem „Abschneiden“ des Standes: „Wir konnten sehr positiv für Oppenheim und Rheinhessen werben“, so Stadtbürgermeister Marcus Held und Klaus Wowereit meinte: „Es wird Zeit, dass ich mal wieder nach Oppenheim komme“.
Verkehrsregelung in der Merianstraße
„Wir führen ein ergebnisoffenes Verfahren durch, indem alle Argumente gehört werden und am Ende eine Entscheidung fällt, mit der möglichst viele Menschen zufrieden sind“, meldet sich Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) zur Frage der zukünftigen Verkehrsregelung in der Merianstraße zu Wort. „Hierzu haben die Ausschüsse für Verkehr und Bauen beschlossen, ein Verkehrsgutachten für die Altstadt zu beauftragen, das bei der Entscheidungsfindung behilflich ist, indem es Problemlösungen für mehrere Straßen anbietet“, ergänzt der 3. Beigeordnete Rainer Ebling (AL) nach den ersten Gremienberatungen.
Entgegen mancher in der Öffentlichkeit verbreiteter Falschinformationen seien durch die derzeitige Sperrung keine „Nägel mit Köpfen gemacht worden“, betont Held. Vielmehr sei die Merianstraße aufgrund anstehender umfassender Nachbesserungsarbeiten noch immer Baustelle. „Das Mobiliar ist noch nicht installiert, die Beleuchtung durch das EWR noch nicht abschließend eingebaut und am Pflaster noch an zahlreichen Stellen nachzuarbeiten“, begründet der Stadtbürgermister die bestehende Sperrung. „Der Bereich des Katharinenplatzes sei im Mai pünktlich zur Konfirmation nur frei gegeben worden, um bei den vielen Baustellen in der Altstadt ein Chaos für die Autofahrer zu vermeiden“, erläutert der Verkehrsbeigeordnete Ebling. Und auch hier konnte der Deutschen Telekom als Versorgungsträger nicht versagt werden, die neue Straße noch vor ihrer Abnahme wieder aufzumachen: „Und das nur, weil die Telekom im Zuge des Straßenausbaus nicht bereit war, ihr altes Telefonkabel zu erneuern, kurz nach Fertigstellung mehrere Anschlüsse in der Schulstraße und Dalberger Straße massive Verbindungsstörungen hatten und man jetzt wie in Schilda zu viel höheren Kosten nochmal öffnet um das Kabel zu erneuern“, ärgert sich Marcus Held.
Dass die rot-weißen Absperrpoller versenkbar sind und alle Anwohner sowie Rettungskräfte schon jetzt für Anlieferungen und Notfälle Schlüssel haben, machen die Stadtvertreter beim Vor-Ort –Termin praktisch deutlich (siehe Foto). „Diese Poller waren von Anfang an baulich eingeplant, damit der Bauhof bei der Vielzahl der Veranstaltungen rund um den Marktplatz nicht ständig Absperrbaken anliefern muss“, wird der Nutzen verdeutlicht.
Mit der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme „Merianstraße und Katharinenplatz“ rechnen die Verantwortlichen voraussichtlich im Juli. „Wir können uns dann auf eine Augenweide im historischen Altstadtkern freuen, die für unsere Bürger und Gäste sicher zu einem großen Anziehungspunkt wird“, ist sich der Stadtbürgermeister sicher. „Bis nach der Sommerpause wird auch das Verkehrsgutachten geprüft haben, welche verschiedenen Möglichkeiten sich für die Merianstraße und den Verkehrsverbund mit den Nachbarstraßen ergeben“, gibt Rainer Ebling ein Zeitfenster für eine Entscheidung über Fussgängerzone oder verkehrsberuhigten Bereich vor. „Natürlich werden wir weitere Altstadtstraßen wie die Dalbergerstraße für einen raschen Ausbau vorsehen“, kündigt Stadtbürgermeister Held den Fortgang der Sanierungsmaßnahmen in der Oppenheimer Altstadt an.
Feuerwehr erhält Einweisung im Untergrund
Komplex ist es und ihm entgeht nichts. Die Rede ist vom Sicherheitssystem im Oppenheimer Kellerlabyrinth. Damit das umfangreiche System nun auch im Ernstfall von kompetenter Hand gesteuert werden kann, fand nun eine Einweisung der Feuerwehr in die Gegebenheiten und Bedienungsdetails der Anlage statt. „Aufgrund brandschutz- und baurechtlicher Auflagen wurde im unterirdischen Rundgang ein umfangreiches, sehr komplexes Sicherheitssystem installiert, das von einer zentralen Stelle im hinteren Rathaushof gesteuert werden kann. Denn schließlich möchten wir ein Höchstmaß an Sicherheit für die mehr als 60 000 Besucher pro Jahr gewährleistet wissen. Der Feuerwehr kommt hier eine sehr bedeutungsvolle Aufgabe zu“, kommentiert Stadtbürgermeister Marcus Held die immens wichtige Maßnahme im Konzept für den Untergrund. Schließlich werden die Floriansjünger im Notfall von dort aus alle notwendigen Maßnahmen steuern. Das betrifft unter anderem das das Öffnen und Schließen von Brandschutz- und Rauchschutztüren, das Durchsagen an die noch im Rundgang befindlichen Personen, die Entgegennahme von Informationen von noch im Rundgang befindlichen Personen oder die Lenkung der eigenen Einsatzkräfte. „Die damit beauftragte Firma Euromicron aus Mainz hat jetzt die letzten Elemente des Gesamtsystems installiert und dieses damit vollständig funktionsfähig gemacht. Jetzt mussten die Feuerwehren von VG und Stadt in die Technik, insbesondere die Steuerungszentrale, eingewiesen werden. Den Rundgang selbst kennt die Feuerwehr aus mehreren Übungen bereits“, erläutert der Stadtchef die Hintergründe. Die Einweisung selbst erfolgte durch die Firma Euromicron, die Finanzierung der Maßnahme im Rahmen des bestehenden Contracting-Vertrages mit dem EWR Worms. „Wir sehen in diese Maßnahme einen weiteren wichtigen Baustein in der Steigerung der Sicherheit der Bewohner unserer schönen Stadt und ihrer Gäste“, so Held abschließend.
Erschließung "Am Stadtgraben"
Mit dem ersten Spatenstich zum Beginn der Erschließung des Baugebiets „Am Stadtgraben“ geht die Haus- und Grundstücksgesellschaft des GWG einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung der Schließung einer weiteren Lücke im innerstädtischen Bereich. „Es entstehen fünf Baugrundstücke mit einer jeweiligen Größe von 356 bis 917 Quadratmetern auf einer Gesamtbaufläche von 2.642 Quadratmetern. Zukünftige öffentliche Bereiche wie Straßen und Parkplätze werden 707 Quadratmeter, die Grünflächen 328 Quadratmeter einnehmen. Die Gesamtfläche der Erschließungsmaßnahme beträgt 3.677 Quadratmeter“, führt HGO-Geschäftsführer Marcus Held wichtige Fakten ins Feld. Geplant ist ein Ausbau der Straße in Asphaltbauweise. Die Parkplätze werden in Verbundsteinpflaster hergestellt. „Straße, Parkplätze und Grünflächen gehen nach Fertigstellung in das Eigentum der Stadt Oppenheim über. Die Erschließungsmaßnahme wird bis Ende Juli abgeschlossen sein“, skizziert Held die weiteren Planungen, die in enger Abstimmung mit der VG-Verwaltung, dem Abwasserwerk und der Stadt Oppenheim stattfinden . Laut Aussage der HGO, die Erschließungsträger ist, können die Bauwilligen dann umgehend mit dem Hausbau beginnen. Die Wohnbebauung richtet sich nach dem Bebauungsplan und nach der Gestaltungs- und Erhaltungssatzung der Stadt Oppenheim. „Sehr schön und wichtig finden wir den Gedanken, dass im Zuge der Erschließungsmaßnahme rund 533 Quadratmeter der Stadtmauer an die zukünftigen Grundstückseigentümer übertragen werden und Sie somit einen Teil wunderschöner Oppenheimer Historie ihr Eigen nennen können. Die Integration geschichtsträchtiger Zeugnisse unserer Stadt hat schon oft, wie etwa in der Vorstädter Straße, tolle Früchte getragen“, so Held. Die Zu- und Abfahrt erfolgen über die Straße Am Stadtgraben.
Beteiligt sind:
Ausführende Firma HEBAU, Mainz
Planung und Bauleitung : PlangUT, Oppenheim Bodengutachten Firma DMT , Hr. Dr. Thomä Vermessung : KS Vermessung, Bodenheim Gasversorgung durch Thüga Wasserversorgung durch WVR Bodenheim EWR Elektro und Straßenbeleuchtung Telefon durch die Telekom
Jugendliche werden "Green Explorer"
Reisen, die Welt sehen und bis an ihr anderes Ende fliegen? Ein Traum? Nein. Mit einer der renommiertesten Fluglinien der Welt ist das jetzt möglich. Cathay Pacific lädt Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren ein, an einem Wettbewerb teilzunehmen, an dessen Ende eine Reise nach Hong Kong und China winkt. „Die Jugendlichen sollen sich online mit einem Aufsatz von maximal 500 Wörtern in englischer Sprache zum Thema Umweltschutz bewerben. Aus Deutschland werden drei Teilnehmer ausgesucht, weltweit sind es 40, die die zehntägige Reise antreten dürfen“, weiß Stadtbürgermeister Marcus Held, der alle jungen Menschen im betroffenen Alter ausdrücklich auffordert, mitzumachen. „Ich finde es eine super Sache, wenn bei der wichtigen und brisanten Thematik des Umweltschutzes auch noch eine Reise wartet. Beides öffnet den jungen Leuten den Horizont und bietet einen unbezahlbaren Blick über den Tellerrand“, so Held weiter. Infos und Bewerbungsunterlagen unter www.cathaypacific.com/greenexplorer .
Brandschutz im Untergrund gesichert
Komplex ist es und ihm entgeht nichts. Die Rede ist vom Sicherheitssystem im Oppenheimer Kellerlabyrinth. Damit das umfangreiche System nun auch im Ernstfall von kompetenter Hand gesteuert werden kann, fand nun eine Einweisung der Feuerwehr in die Gegebenheiten und Bedienungsdetails der Anlage statt. „Aufgrund brandschutz- und baurechtlicher Auflagen wurde im unterirdischen Rundgang ein umfangreiches, sehr komplexes Sicherheitssystem installiert, das von einer zentralen Stelle im hinteren Rathaushof gesteuert werden kann. Denn schließlich möchten wir ein Höchstmaß an Sicherheit für die mehr als 60 000 Besucher pro Jahr gewährleistet wissen. Der Feuerwehr kommt hier eine sehr bedeutungsvolle Aufgabe zu“, kommentiert Stadtbürgermeister Marcus Held die immens wichtige Maßnahme im Konzept für den Untergrund. Schließlich werden die Floriansjünger im Notfall von dort aus alle notwendigen Maßnahmen steuern. Das betrifft unter anderem das das Öffnen und Schließen von Brandschutz- und Rauchschutztüren, das Durchsagen an die noch im Rundgang befindlichen Personen, die Entgegennahme von Informationen von noch im Rundgang befindlichen Personen oder die Lenkung der eigenen Einsatzkräfte. „Die damit beauftragte Firma Euromicron aus Mainz hat jetzt die letzten Elemente des Gesamtsystems installiert und dieses damit vollständig funktionsfähig gemacht. Jetzt mussten die Feuerwehren von VG und Stadt in die Technik, insbesondere die Steuerungszentrale, eingewiesen werden. Den Rundgang selbst kennt die Feuerwehr aus mehreren Übungen bereits“, erläutert der Stadtchef die Hintergründe. Die Einweisung selbst erfolgte durch die Firma Euromicron, die Finanzierung der Maßnahme im Rahmen des bestehenden Contracting-Vertrages mit dem EWR Worms. „Wir sehen in diese Maßnahme einen weiteren wichtigen Baustein in der Steigerung der Sicherheit der Bewohner unserer schönen Stadt und ihrer Gäste“, so Held abschließend.
Unterkunft für Studenten gesucht
Ein dringender Hilferuf ereilt die Stadt aus dem Land der Puszta, des Csárdás und der Ziehbrunnen. Zwei ungarische Studenten oder Studentinnen, die in Deutschland ein wichtiges Stipendium wahrnehmen, suchen eine Unterkunft in Oppenheim oder, sofern eine Verkehrsanbindung nach Oppenheim besteht, auch in der Umgebung. „Der Aufenthalt erstreckt sich über zwei Monate, von Juni bis Juli, und die Studenten sind bereit pro Person 300 Euro zu bezahlen. Sie haben sich auch bereiterklärt in einem Zimmer zu wohnen“, erklärt Frau Dr. Eva Szuromi von der zuständigen Austauschagentur in Ungarn, die auch sagt: „Wenn wir keine Unterkunft finden können, müssen die Studenten das Stipendium aufgeben, was sehr bedauerlich wäre!“ Kontakt: Frau Dr. Eva Szuromi, Geschäftsagentur Ungarn, Tel. 00036 – 52 52 0240, mobil: 00036 – 30 35 30 762, E-Mail: szuromieva(at)yahoo.com.
Einkaufsfahrten: Weiterer Tag geplant
Die Erfolgsgeschichte der Einkaufsfahrten für Senioren und mobilitätseingeschränkte Menschen in Oppenheim geht weiter und in eine neue Ära. So plant die Stadt eine Erweiterung der Zeiten, die sich bisher auf den Freitag einer jeden Woche konzentrierten, auch auf den Donnerstag. Eine entsprechende Empfehlung sprach der Sozialausschuss auf seiner jüngsten Sitzung aus. Wer künftig bei den Fahrten am Donnerstag oder Freitag dabei sein möchte und von dem neuen Angebot, das in der ersten Juni-Woche 2011 startet, profitieren möchte, richtet seine Anmeldung, wie gewohnt, an das Vorzimmer der Stadt unter 06133 – 4909-10 oder per E-Mail an info(at)stadt-oppenheim.de. Ebenso können sich Freiwillige melden, die als ehrenamtliche Fahrer agieren möchten. „Ich bin überglücklich, dass das Angebot von Stadt Stadtmission so gut angenommen wird bis jetzt. Die steigende Nachfrage und die wachsende Resonanz haben die Erweiterung möglich gemacht. Darüber hinaus freut es mich sehr, dass unser Pilotprojekt jetzt auch exemplarischen Vorbildcharakter für andere Kommunen in der VG hat“, kommentiert Stadtbürgermeister Marcus Held das Novum.
Fußball-Kracher: FCK - Mainz 05
Der eine ist stolzer Teilnehmer der Europa League , der andere eine weitere Saison fester Bestandteil der Fußball-Bundesliga. Als starke, sportliche Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz, traten der 1. FC Kaiserslautern und der FSV Mainz 05 in dieser Saison auf. Pünktlich zum Saisonabschluss gastieren die Traditionsmannschaften beider Vereine zu einem Freundschaftsspiel in der Wein- und Festspielstadt am Samstag, 28. Mai 2011. Austragungsort des Aufeinandertreffens der Traditionsvereine ist die „Landskronarena“ am Stadtbad, die um 15.30 Uhr angepfiffen wird. Zuvor sorgt der FSV Oppenheim bestens für das leibliche Wohlbefinden. „Solch ein Spiel in Oppenheim war mir sehr wichtig, sowohl als Fußball-Fan als auch als Stadtbürgermeister, der sich immer für die Stärkung des Sports vor Ort eingesetzt hat. Nicht zuletzt deswegen, freue ich mich auf das Spiel auf einem der Resultate unserer Anstrengungen: Einem der beiden modernen Kunstrasenplätze“, erklärt Stadtbürgermeister Marcus Held im Vorfeld des Promi-Kicks, bei dem Namen wie Petr Ruman, „Moppes“ Petz, Dennis Weiland oder Christof Babatz auf Mainzer Seite und Thomas Riedel, Marco Grimm oder Manni Plath für den FCK auf dem Spielberichtsbogen stehen. Tickets für das Spektakel gibt es ab sofort im Tourist- und Festspielbüro der Stadt, Merianstraße 4, 55276 Oppenheim, Tel. 06133 – 4909 -19 od. -14 oder unter info(at)stadt-oppenheim.de. Ticketpreis: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder bis sechs Jahren haben freien Eintritt.
"Oase des Rückzugs" - Der Freeroom
Dass sich die Verbindung von Traditionellem und Ergänzungen moderner Prägung in der Wein- und Festspielstadt seit Jahren bewähren stellt jetzt der „Freeroom“ zum Weinfest vom 12. bis 15. August erneut unter Beweis. Als antialkoholische Ruhe- und Rückzugsoase feiert die neue Einrichtung zum alljährliche Höhepunkt im städtischen Veranstaltungskalender im Pfarrhof der evangelischen Kirchengemeinde ihre Premiere.
„Wir wollen das Weinfest nicht mehr nur als Weinfest verstanden wissen. Es soll ein Fest für die ganze Familie sein und dementsprechend möchten wir auch die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abdecken und die Prävention in Sachen Drogen und Alkohol stärker in den Fokus rücken“, erklärte der Zweite Beigeordnete der Stadt, Marc Sittig (SPD), im Rahmen einer Pressekonferenz zum „Freeroom“. Laut dem Leiter des Jugendhauses des Evangelischen Dekanats, Jürgen Salewski, haben alle Beteiligten, sprich das Evangelische Dekanat, das Diakonische Werk und die Stadt selbst, die seit Jahren im Regionalen Arbeitskreis Suchtprävention (RAK) engagiert sind, zum Ziel, gerade den Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol näherzubringen. „Wir machen uns da keine Illusionen, dass weniger getrunken wird. Allerdings wurden die Prävention und die Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld so ausgedehnt, dass wir uns einen Erfolg versprechen. Dazu zählt natürlich auch die Schulung der Standbetreiber, sprich der Erwachsenen, die hier als Vorbild fungieren sollen“, so Salewski. So erwartet alle Interessierten in der Straße „Am Markt“, gegenüber dem Martin Luther-Haus eine Rückzugsmöglichkeit vom Festtrubel mit „Chill-Out-Area“, verschiedenen Spielen, alkoholfreien Cocktails, jeder Menge kompetenter Gesprächspartner sowie einem exklusiven Rauschbrillen-Parcours, der Laufen unter Alkoholeinfluss simuliert.
Dabei steht für Niko Blug von der Beratungsstelle des Diakonischen Werks am Postplatz vor allem der ganzheitliche Ansatz der Prävention im Vordergrund. „Man sollte den Freeroom hier nicht losgelöst vom Gesamtkonzept, das wir seit Jahren verfolgen, sehen. Prävention machen wir immer und wir versuchen immer Präsenz zu zeigen. Ob Schulklassen, Konfirmantengruppen oder jetzt das Weinfest: In Zusammenarbeit mit Polizei, Kreisjugendschutz und dem RAK, der auch das Personal für den Freeroom stellt, stellen wir ein Präventions-Gesamtpaket, das das ganze Jahr über greift“, berichtete Blug vom vielfältigen Engagement gegen den Missbrauch von Drogen und Alkohol. Die Jugendlichen, da waren sich alle Teilnehmer der Presskonferenz im Oppenheimer Rathaus einig, haben gemerkt, dass in den letzten Jahren die Toleranz gegen Koma-Saufen und alkohol-Missbrauch sehr viel weniger geworden ist. Beispiele seien die strengen Kontrollen zur Fastnacht, das Verbot von Fremdgetränken bei Veranstaltungen oder das Wissen um den Brief vom Jugendamt, der bei Feststellung von Alkohol-Missbrauch durch Polizei oder Ordnungsamt bei den lieben Kleinen, die Eltern erwartet.
„Weintrinken ist nicht Saufen, sondern Genuss! Das wollen wir vermitteln. Dafür zeigt auch die Selbsthilfegruppe der Beratungsstelle Präsenz auf Veranstaltungen wie dem Rheinradeln oder Kinderspielfest der Stadt in dieser Woche“, fügt Hansjürgen Bodderas, ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer und Geschäftsführer der Gemeinschaft Oppenheimer Weinfest (GOW) hinzu. Große Einigkeit herrscht bei den Verantwortlichen für den Freeroom jedoch bei der Sensibilisierung der Standbetreiber, die auf einem separaten Infoabend geschult werden, um aufmerksam und mit Augenmaß gezielt Jugendliche zu informieren und anzusprechen, wenn es Not tut. Ebenso können alle Interessierten an einem freien Elternabend zum Thema am 10. August, ab 19 Uhr im Jugendhaus (Rheinstraße 43) teilnehmen.
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Fischmarkt erhält Brunnen-Schmuckstück
Wasser Marsch! Bewegend und bewegt sprudelt ab sofort am Fischmarkt in der Vorstädter Straße das Wasser aus dem nagelneu gestalteten Brunnen, der sich in modernem Kontrast an die historische Schwengel-Pumpe anschmiegt. Große Resonanz zeichnete sich zur offiziellen Einweihung ab, in deren Verlauf Stadtbürgermeister Marcus Held sagte: „Mit diesem Brunnen konnten wir der Stadt etwas einzigartiges schenken. Es ist der erste Brunnen, bei dem, samt seiner optisch sehr ansprechenden Art, auch bewegtes Wasser genossen werden kann. Viele Menschen haben immer gefragt, warum Oppenheim trotz seiner vielen Brunnen keinen mit bewegtem Wasser hat. Dieser Kontrast des historischen und des modernen Brunnens ist die optimale Antwort darauf“. Mit insgesamt fünf Düsen, die alle beleuchtet sind, schießt das Wasser, besonders zur Freude der Kinder, zu aktuelle warmen Temperaturen in die Höhe. Eine unterirdische Zisterne und modernste Zeitschalttechnik machen das Sprudel-Quintett nicht nur zum Hingucker, sondern auch zur technischen Innovation im Stadtbild.
Sanierung der Stadtmauer geht weiter
Alles Gute kommt von oben. Das gilt in diesen Tage mehr denn je für die historische Stadtmauer der Wein- und Festspielstadt, die aktuell eine Frischzellenkur auf ihr Haupt erhält. Vorrangig hierbei, so Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD), sei die Ausbildung einer Mauerkrone, die das Regenwasser gezielt ableiten und einen erneuten Bewuchs verhindern soll, während eine Rekonstruktion der Mauer nicht erwünscht sei. „Alle Arbeiten können ausschließlich nur in Handarbeit erfolgen. Bereits 2010 wurde die Stadtmauer auf der nördlichen Seite von der Ruine Landskron bis zum Tor, Nähe Dalberger Straße saniert“, so Held. Bisher, so die Zahlen und Fakten rund um das Projekt, wurden rund 620 Quadratmeter Mauerfläche vorsichtig abgefegt, von Hand nass gereinigt und schadhafte Fugen ausgeräumt. Etwa 270 Quadratmeter Fugen mussten neu verfugt werden, während für die Ausbildung der 80 Quadratmeter großen Mauerkrone rund 40 Kubikmeter gelockerte Steine abgetragen, gereinigt und wieder vermauert wurden. „Die Baukosten in 2010 betrugen rund 74 000 Euro. Die Stadt ist an der Maßnahme mit rund 50 000 beteiligt. Schließlich ist die Stadtmauer ein sicht- und greifbares Zeugnis lebendiger Oppenheimer Geschichte und zählt in diesem Bereich, gemeinsam mit der Burgruine zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten unserer schönen Stadt“, so der Stadtchef, der das Engagement der Ehrenamtsinitiative Oppenheimer Bürger im Zuge der Sanierung lobt. Diese unterstützt die aktuellen Arbeiten der Firma Sauer aus Mainz mit dem Anlegen verschiedener Stein-Depots, um den Handwerkern die Arbeit zu erleichtern, so Initiativen-Sprecher Martin Baltrusch. Bereits 2009 hatten die Vorarbeiten wie Gutachtenerstellung und Untersuchungen der Mauer begonnen, bevor im April 2010 der Sanierungsbeginn folgte. Witterungsbedingt mussten die Arbeiten im November 2010 eingestellt werden.
Mittelalter-Markt: Stadt zieht positive Bilanz
Phantasia Historica und die Stadt Oppenheim blicken als gemeinsamer Veranstalter positiv auf das große Mittelalter-Spectaculum vom letzten Wochenende zurück. Es wird geschätzt, dass am vergangenen Samstag und Sonntag mehr als 10.000 Besucher die Stadt Oppenheim und das Spektakel rund um die Burgruine besucht haben. Die Veranstalter sprechen in diesem Zusammenhang von einem Rekord, der nicht zuletzt dem guten Wetter sowie der Etablierung der Veranstaltung geschuldet sei. Bewährt habe sich nach Angaben von Stadtbürgermeister das Verkehrskonzept: „Wir konnten die Altstadt so sperren, dass unsere Anlieger gut zu ihren Häuser kommen konnten aber nicht von zusätzlichem auswärtigem Verkehr belastet wurden. Der Shuttledienst von den Parkplätzen in die Stadt trug ebenfalls zu dieser entspannten Situation bei“, so Held. Der Stadtbürgermeister dankt in diesem Zusammenhang allen, die zum Gelingen beigetragen haben, vor allem aber dem Ordnungsamt der VG für die gute Verkehrsüberwachung mit Fingerspitzengefühl.
Bei einer Nachbesprechung im Rathaus ging Helmut Simgen auch auf die „vermissten liebgewinnen Attraktionen“ ein: „Das Wikinger-Schiff konnte wegen Umbau und Reparatur in diesem Jahr leider nicht nach Oppenheim kommen, stattdessen hat aber der gleiche Standbetreiber mit „Tjalfs Holmgang“ eine Attraktion geschaffen, die den vom Wickinger Schiff bekannten Kämpfen mit den Kindern und diversen Geschicklichkeitsspielen Rechnung trug“. Das gleiche gelte für die Märchenburg der Gauckler von „Nimulus“, die sich als Gruppe eine künstlerische Pause einlegten und deshalb in diesem Jahr auf keinem Markt auftreten. „In diesem Jahr gab es dafür sehr viel mehr Einzelakteure als in den Vorjahren“, so Simgen. „Wir haben verändert, um das Programm für Dauerbesucher jedes Jahr interessant zu halten und nicht am Programm gekürzt“, ist Phantasia Historica und der Stadt wichtig.
Dem Vandalismus den Kampf angesagt
Unermüdlich gegen rohe Gewalt und blinde Zerstörungswut repariert und streicht auch in diesem Jahr der Bauhof der Stadt. Dabei gilt es die Ruhebänke im Stadtgebiet sommerfest zu machen und von den eklatanten Spuren einiger Randalierer zu befreien, die an den Ruhepunkten im Grünen und in der Stadt immer wieder ihr Mütchen kühlen. „Es ist unfassbar, welche Schäden sich den Mitarbeitern des Bauhofs hier bieten. Daher danke ich den fleißigen Kräften, die sich auch in diesem Jahr wieder redlich bemühen, den Bürgern und Gästen angenehme und schmutzfreie Sitz- und Ruhemöglichkeiten zu bieten“, so Stadtbürgermeister Marcus Held.
Ausgleichspflanzungen in der Stadt
Das Stadtbild der Wein- und Festspielstadt soll noch grüner werden. Mit der Ausgleichspflanzung von 26 Bäumen im Zuge der Flächenversiegelung rund um den Bahnhofsausbau setzt die Stadtspitze einen weiteren ökologischen Akzent. Bereits im Vorfeld der Planungen hatten sich der Erste Beigeordnete Raimund Darmstadt (AL) und der Bürgerbeauftragte der Stadt, Frieder Reichert (SPD), für bestimmte Standorte der Bäume stark gemacht, die nicht im direkten Bahnhofsumfeld als Ersatz gepflanzt werden konnten. Somit stehen jetzt z. B. vier Winterlinden an der künftigen, neuen Skaterbahn und eine Winterlinde am Spielplatz in der Josef-Völker-Straße. Ebenfalls eine Winterlinde wird in Zukunft den Spielplatz im Krämereck Nord schmücken und zwei Spitzahornbäume den Spielplatz im Krämereck Ost. Zuguterletzt erhält der Spielplatz in der Mainzer Straße mit zwei Feldahornpflanzungen ein neues Gesicht. Insgesamt trägt die Stadt damit 14 gefällten Bäumen und zwölf Bäumen im Zuge sogenannter Umweltauswirkungen Rechnung. „Wir haben bei der Wahl der Standorte vor allem auf die Sinnhaftigkeit im Stadtgebiet Wert gelegt und freuen uns, den Spielplätzen und der Skaterbahn somit tolle, grüne Akzente zu schenken“, erklärte Stadtbürgermeister Marcus Held zu den Maßnahmen, die aus dem Projekt „Bahnhofsumbau“ finanziert werden.
Verkehrssicherung in vollem Gange
Als sehr positiv beurteilte die Schulleitung des Gymnasiums zu St. Katharinen die bereits von der Stadt Oppenheim durchgeführten Maßnahmen zur Schulwegsicherung in der Fährstraße. So trügen der Bau eines Gehwegs und dessen neu installierte Beleuchtung sehr stark zur Erhöhung der Sicherheit der Schülerströme bei, so die Vertreter der Schule bei einem gemeinsamen Treffen mit Planern und Stadtspitze. Der noch fehlende Bau einer Bushaltebucht für zwei Busse in der Fährstraße werde vom Landkreis Mainz-Bingen durchgeführt, so Stadtbürgermeister Marcus Held und der Dritte Beigeordnete der Stadt, Rainer Ebling, die ebenfalls anmerkten, dass der Förderantrag des Landkreises dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Worms bereits vorliege. Allerdings, so Held, sei noch nicht abzusehen, bis wann die Maßnahme realisiert werde. Ziel sei die Fertigstellung bis zum Ende der Sommerferien 2011. Eine provisorische Einrichtung einer Bushaltestelle durch Beschilderung in Absprache mit dem ORN erachtete die Schulleitung nicht für sinnvoll und vereinbarte, bis zur Fertigstellung der neuen Haltestelle, eine Nutzung des bisherigen Halts in der Rheinstraße. Weiterhin einigten sich die Gesprächspartner, erklärte Ebling, auf die Freigabe der Fußgängerampeln an der B 9 und der neuen Beschilderung der Fährstraße in der zweiten Woche der Osterferien in der Zeit vom 26. bis 29. April 2011. Die Stadt, so der Stadtchef, werde den LBM über den geplanten Zeitpunkt zur Inbetriebnahme der Ampeln informieren, damit dieser rechtzeitig die notwendigen Vorbereitungen treffen könne. Diesbezüglich wird ein Informationsschreiben der Schulleitung an Schüler und Eltern vor den Osterferien ergehen. Die Inbetriebnahme der neuen Bushaltestelle findet nach den Sommerferien statt, sofern diese vom LBM bis dahin fertiggestellt ist, so der Tenor des gemeinsamen Gesprächs.
"Ostereier-Wette" von Stadt und dm-Markt
Mit einer Ostereieraktion der Stadt Oppenheim und des DM Markts am Samstag, 16. April 2011 um 13 Uhr vor der DM-Filiale am Sant-Ambrogio-Ring knüpfen die beiden „Wettpartner“ an die gute Tradition der Weihnachtswetten an, die in der Vergangenheit bereits so manchem guten Zweck zugute kamen. Waren es in der kalten Jahreszeit noch 100 Bürgerinnen und Bürger, die es galt in Weihnachtsmann-Verkleidung vor den Markt zu locken, so wettet DM-Marktleiterin Sigrid Vaas nun, dass es die Stadt Oppenheim mit Marcus Held an der Spitze nicht schafft, 100 Bürgerinnen und Bürger mit jeweils drei hart gekochten und bemalten Ostereiern zu mobilisieren. „Ich freue mich sehr über die neuerliche Herausforderung. Die Weihnachtsmänner und –frauen waren schon knifflig und mit den Ostereiern hoffe ich genauso für den guten Zweck punkten zu können“, so Held im Vorfeld. Sollte der DM Markt verlieren, so Marktleiterin Sigrid Vaas, dann spendet er jeweils 1 000 € für den Skater - Park und die Oppenheimer Tafel, während auch die Eier einem guten Zweck zugeführt würden.
Neuer Bahnhof feierlich eingeweiht
Vorbei sind in der Wein- und Festspielstadt die Zeiten, in denen man nur „Bahnhof“ verstand, wenn es um das Aushängeschild an der wichtigen Schienenstrecke zwischen dem Rhein-Main und dem Rhein-Neckar Gebiet geht. Das besiegelten jetzt der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering, Stadtbürgermeister Marcus Held (beide SPD) sowie Vertreter der Bahn und des Zweckverbandes Schienen-Personennahverkehr (ZSPNV) bei der feierlichen Einweihung des neu gestalteten Bahnhofsgeländes zwischen Altstadt und Vorstadt.
„Das ist ein bedeutender Tag für die Bürger Oppenheims, die Stadt und alle Pendler. Dabei haben alle Projektbeteiligten zielgerichtet und großartig zusammengearbeitet“, kleidete Stadtbürgermeister Marcus Held den Meilenstein in der Entwicklung der Stadt in großes Lob im Rahmen seines Grußwortes. Dabei hob der hoch zufriedene Stadtchef vor allem die vorbildliche Kooperation mit dem Land hervor, das im jahrzehntelangen Ringen um die endgültige Umsetzung des Jahrhundertprojekts als, so Held, „starker Partner“ maßgeblich an der Realisierung beteiligt war. So präsentierte das Stadtoberhaupt, unter den Augen der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklamm-Trapp (SPD), dem Ersten Kreisbeigeordneten Adam J. Schmitt oder dem Leiter des Landesbetriebs Mobilität, Bernhard Knoop, etwa die nagelneue Fußgängerbrücke mit Aufzügen, den neuen Außenbahnsteig, die Park&Ride- und Bike&Ride-Plätze oder die Fußgängerquerungen mit Ampel zur Sicherung der Schüler und Fußgänger als Meilensteine in der Realisierung für Bürger, Pendler und Schüler an einer der wichtigsten Verkehrsadern in Rheinland-Pfalz.
„Die Stadt Oppenheim und ihre Bürger können froh über einen derart hartnäckigen Stadtbürgermeister sein. Denn es ist seiner Beharrlichkeit zu verdanken, dass dieses so wertvolle Projekt nach Jahren des Wartens Realität werden konnte“, staunte auch Verkehrsminister Hendrik Hering über das Resultat der Sanierung, in dem mit einer Verlängerung und Erhöhung des Bahnsteigs auch die notwendigen Voraussetzungen für den so wichtigen S-Bahn-Anschluss in drei Jahren geschaffen wurden. „Dies sind die Früchte der Pionierarbeit des Landes, die bereits Mitte der Neunziger begonnen wurde. Mit unseren dauerhaften Bestrebungen konnten wir seitdem die Zahl der Bahnnutzer verdoppeln, unser Angebot um 50 Prozent erhöhen und haben die Bestellung von 40 Millionen Bahnkilometern anvisiert“, so Hering weiter, der allein in Oppenheim durch eine Steigerung der Passagierfrequenz von 1600 im Jahr 2001 auf momentan rund 2500 Menschen eine deutlich gestiegene Akzeptanz für den Schienen-Personen-Nahverkehr sieht. „Gut Ding´ will Weile haben. Umso mehr freue ich mich jetzt, mit Ihnen allen diesen Bahnhof seiner Bestimmung zu übergeben. Vor allem die Barrierefreiheit für Menschen mit Kinderwagen, Fahrrad oder Rollstuhl ist eine große Errungenschaft dieses Projekts, das nur durch die Zusammenarbeit starker Partner umgesetzt werden konnte“, befand Susanne Kosinsky, Leiterin des Regionalbereichs Mitte von der DB Station & Service. „Der neu gestaltete Bahnhof in Oppenheim ist ein Beweis dafür, dass auch die Kommunen stärker in die Umgestaltung der Bahnhöfe einbezogen werden und das Ergebnis hier kann sich absolut sehen lassen“, ergänzte der ZSPNV-Verbandsvorsteher Dr. Winfried Hirschberger zu dem 9,3 Millionen-Projekt, bei dem die DB AG rund 7,2 Millionen übernahm, der LBM etwa 360 000 Euro und die Stadt mit zirka 1,6 Millionen Euro zur Kasse schritt.
Erstmals "FreeRoom" zum Weinfest
Das Oppenheimer Weinfest, das vom 12. – 15. August 2011 stattfindet wird, wartet in diesem Jahr mit einer besonderen Neuerung für seine jungen Gäste auf. Erstmals wird es einen besonderen alkoholfreien Bereich für Jugendliche und Erwachsene geben, den „Oppenheimer FreeRoom“.
„In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde unter Pfarrerin Manuela Rimbach-Sator, die für den FreeRoom ihren Pfarrhof zur Verfügung stellen wird, dem Diakonischen Werk Mainz-Bingen, Fachbereich Suchtprävention, dem Jugendhaus Oppenheim mit Jürgen Salewski, dem Regionalen Arbeitskreis Suchtprävention und den Teams der Selbsthilfegruppen des Diakonischen Werks und der Freundeskreise in Oppenheim wird die Stadt diesen besonderen alkoholfreien Bereich für Jugendliche anbieten“, so Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD).
Sozialbeigeordneter Marc Sittig (SPD), der für die Stadt dieses Projekt koordiniert betont, dass sich im „Oppenheimer FreeRoom“ junge Menschen, aber auch Erwachsene über riskanten Alkoholkonsum, Sucht und Suchtvorbeugung informieren können. „Neben Informationsmaterialen und alkoholfreien Cocktails wird viel Action rund um das Thema Alkohol und co. geboten. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist so viele Institutionen für dieses Projekt gewinnen zu können. Schirmherr wird der Vorsitzende der Gemeinschaft Oppenheimer Weinfest, Stadtbürgermeister Marcus Held sein“.
Held und Sittig betonen, dass mit dem „Oppenheimer FreeRoom“ die Stadt ihren, seit langem eingeschlagenen Weg in der aktiven Suchtprävention konsequent weiter beschreitet. „Das Weinfest ist ein Weingenussfest, das sich ständig weiterentwickelt. Seit langem ist die Stadt Mitglied im Regionalen Arbeitskreis Suchtprävention, kurz RAK genannt. Ich freue mich sehr, dass auch der RAK unser Projekt unterstützt“, so Stadtbürgermeister Marcus Held.
Fachlich unterstützt wird die Stadt von Niko Blug, der Fachkraft für Suchtprävention des Diakonischen Werks. Auf allen Seiten herrscht Einigkeit darüber, dass man schon im Vorfeld aktiv sein muss. Vor der Veranstaltung Weinwest werden aus diesem Grunde sowohl die Standbetreiber, Jugendliche und interessierte Eltern mit den neuesten Erkenntnissen der Suchtprävention vertraut gemacht. „Jugendschutz und Suchtprävention geht uns alle an! Aus diesem Grund wird es unter anderem einen „Elternabend“ geben und die Standbetreiber werden bei einem Treffen mit den aktuellen Jugendschutzbestimmungen vertraut gemacht. Jeder soll gerne auf das Weinfest gehen und beruhigt feiern können“, so Beigeordneter Marc Sittig.
Rathaussturm ein buntes Spektakel
Farbenfroh und ausgelassen stürmten Schlag 11.11 Uhr am vergangenen Samstag die Narren des CVO das Oppenheimer Rathaus. Wie in vergangenen Jahren hieß es somit: Auf der einen Seite der Rathauspforte: Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) plus die Beigeordneten der Stadt. Auf der anderen Seite eine entschlossene, große Schar übernahmefreudiger „Fassenachter“, die sich, wie sollte es anders sein, natürlich ihren Weg in die städtischen Hallen bahnten und am großen Wochenende der Straßenfastnacht auch in Oppenheim das Zepter, sowie den Schlüssel zum Rathaus, in die Hand nehmen. So blieb dem Stadtoberhaupt und seiner Verwaltung am Ende keine andere Wahl, als bis zum Aschermittwoch das Feld zu räumen. Bei Weck, Worscht, Woi und einem Teller kräftiger Gulaschsuppe genoss ein voller Ratssaal das alljährliche Spektakel.
Ahnen-Besuch als Film verfügbar
Oppenheim verfügt über ein erstklassiges Bildungsangebot von der Krippe bis zum Abitur. Dies befanden die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen, Landrat Claus Schick und Stadtbürgermeister Marcus Held im Rahmen eines Besuchs der Ministerin im Januar. Die „Bildungsreise“ der Landespolitikerin, in deren Rahmen sie den vielfältigen Bildungseinrichtungen der Wein- und Festspielstadt einen Besuch abstattete ist, ab sofort auf Film zu sehen. Mit einem Video zum Besuch der Ministerin können sich Interessierte auf der Internetseite der Stadt unter www.stadt-oppenheim.de ein Bild von der Oppenheimer Bildungslandschaft und ihren vielfältigen Möglichkeiten machen.
Deutsche Weinkönigin besucht Oppenheim
Anlässlich ihres Besuches zur Abschlussfeier der Weinwirtschaftsabsolventen des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum, ließ es sich die Deutsche Weinkönigin Mandy Großgarten (22) aus Dernau an der Ahr nicht nehmen, sich ins Goldene Buch der Stadt Oppenheim einzutragen.
Stadtbürgermeister Marcus Held lobte die Absolventen für die herausragende Arbeit in der Region Rheinhessen und vor allem für die positiven Veränderungen in der Qualität und der Zusammenarbeit untereinander was gerade den Jungwinzer zu verdanken ist, die immer mit neuen Konzepten und Ideen den Markt bereichern.
Eine kleine Anerkennung hatte Stadtbürgermeister Held natürlich auch für die Absolventen dabei, eine Einladung für die gesamte Abschlussklasse zur Premiere der Oppenheimer Festspiele 2011.
Spatenstich für Merianstraßenausbau
Mit dem Spatenstich und dem Beginn des Ausbaus der Merianstraße realisiert die Stadt eine weitere wichtige Maßnahme im Rahmen der Weiterentwicklung der Altstadtsanierung und der Aufwertung des Bildes des historischen Stadtkerns. „Die Straße war in einem schlechteren Zustand, als man es auf den ersten Blick feststellen konnte. Dies hängt vor allem mit dem Untergrund und zahlreichen Ganganlagen unter der Merianstraße zusammen. Der geplante Bau einer Nahwärmeversorgung für den Hort und die Anlieger in der Merianstraße haben uns zur raschen Umsetzung der Maßnahme bewegt“, erklärte Stadtbürgermeister Marcus Held, der sich besonders über die neue energetische Versorgung, die auch dem Rathaus, dem Stadtmuseum, dem Tourist- und Festspielbüro sowie zahlreichen Privaten zugutekommen wird. Im Ausbaubereich von der Anbindung der Krämerstraße bis zum Gerätehaus der Feuerwehr in der Schulstraße erfolgt auf einer Gesamtfläche von rund 1500 Quadratmetern der Ausbau mit Natursteinpflaster. Unter Einbeziehung der beiden Reuelchen, die ebenfalls Teil des Ausbaus sind, erhalten diese sowie der Straßenbereich und der Marktplatz eine neue Beleuchtung. „Besonders der touristischen Nutzung der Straße und der Beanspruchung durch Veranstaltungen möchten wir durch die Installation von Elektroversorgungsstationen, Fahrradständern, Mülleimern und Sitzmöglichkeiten Rechnung tragen“, so Held weiter. Vorhandene Versorgungsleitungen wie Telefon, Strom oder Wasser werden teilweise erneuert ebenso wie das Abwasserwerk der VG am Hauptkanal und den Hausanschlüssen Sanierungen durchführen wird. „Bei den durch DMT im Vorfeld durchgeführten Untersuchungen im Untergrund wurden Hohlräume festgestellt, die vor Beginn des Straßenaufbaus freigelegt und entsprechend gesichert werden“, erläutert Held die Maßnahme, die im April 2011 fertiggestellt und mit rund 720 000 Euro zu Buche schlägt, weiter. "Am Ende wollen wir eine Merianstraße haben, die einem beruhigten Fußgängerzonen-Bereich nahe kommt", so Held.
Beteiligte Firmen:
DMT Dr. Michael Thomä
PlangUT , R. Baumgarten
MAP Consult
Ausführende Bauunternehmung : HEBAU , Mainz
Vermessungsarbeiten : KS Vermessung Bodenheim
Beweissicherung : Prof. Dr. Poweleit
Nahwärme : Hr. Ing. Aydin, Planungsbüro EWR
EWR Hr. Gumbinger
Ausbau der Gaustraße steht bevor
Nach dem erfolgreichen Ausbau der K44 im vergangenen Jahr zur „Panoramastraße“ freuen sich Stadtbürgermeister Marcus Held und der Dritte Beigeordnete Rainer Ebling jetzt auf die bevorstehende Sanierung der Gaustraße in der Zeit der Sommerferien 2011. „Der Ausbau erfolgt in drei Bauabschnitten und auf einer Länge von 340 Metern vom Ortseingang Dexheim bis hinunter zur Krämerstraße. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Worms hat eine Bauzeit von etwa einem halben Jahr veranschlagt, wobei es aus Sicht der Versorger bei einem möglichen Mehraufwand auch knappe neun Monate dauern kann“, erklärte Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD). So erstreckt sich der erste Bauabschnitt vom Ortseingang bis zur Friedhofskapelle, in dessen Zuge auch die Friedhofsmauer, die aus Sicherheitsgründen zurückgebaut wurde, wiederhergestellt wird. Im zweiten Bauabschnitt von der Kapelle bis zur Burgstraße setzt der LBM, der den Submissionstermin auf Ende Mai, Anfang Juni gelegt hat, die Komplettsanierung der Kreisstraße auf einer Ausbauhöhe von rund 40 Zentimetern weiter um. „Zum Sanierungs- und Ausbauvolumen zählen Maßnahmen wie die Erneuerung zahlreicher Anschlüsse und Leitungen wie Wasser, Gas und der Hausanschlüsse durch das Abwasserwerk der VG. Die Gehwege erhalten einen Pflasterbelag analog dem in der Burgstraße und die Straße eine Asphaltierung. Weiterhin wird eine komplett neue Beleuchtung installiert“, ergänzte der zuständige Beigeordnete Rainer Ebling (AL).
Innenminister Bruch ist neuer Weinritter
Doris Ahnen besucht Oppenheim
„Oppenheim verfügt über ein erstklassiges Bildungsangebot von der Krippe bis zum Abitur“, darüber waren sich Landrat Claus Schick und Bildungsministerin Doris Ahnen (beide SPD) zum Abschluss des Besuchs in der Wein- und Festspielstadt einig. Zwei Stunden lang zeigte Stadtbürgermeister Marcus Held, der die Ministerin nach Oppenheim eingeladen hatte, wie hervorragend rheinland-pfälzische Bildungspolitik in einem Mittelzentrum wie Oppenheim umgesetzt wird. „Sie als Landesregierung haben die richtigen Weichen gestellt und wir konnte mit großer Hilfe des Landkreises diese Gesetzgebung vor Ort mit Leben erfüllen“, dankte Marcus Held schon bei der Begrüßung der Ministerin Doris Ahnen. Held machte dies an der Zahl der Ganztagsplätze deutlich, die in fünf Jahren von 20 auf über 150 in den Oppenheimer Kitas gesteigert werden konnte. „So ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in der Praxis machbar“, so Held.
Begonnen hatte die „Bildungsreise“ durch die Wein- und Festspielstadt in der Kita Herrnweiher, wo Medienarbeit schon im Kindergarten als zusätzlicher Spaßfaktor zur Sprachförderung eingesetzt wird und neben der außerordentlichen Raumkonzeption auch die ganzheitliche Förderung der Kinder professionell umgesetzt wird. Leiterin Martina Stöber führte „ihre Chefin“ des weiteren durch die großzügigen pädagogisch durchstrukturierten Krippenbereich mit altersangemessenen Schlaf- und Sanitäreinrichtungen bis hin zum Projekt „Kinder sind Erfinder“, das in der Turnhalle aufgebaut war und von dem die sich die Ministerin besonders beeindruckt zeigte.
Nachdem Doris Ahnen den kindlichen Erfindergeist selbst praktisch testen konnte, begab sich die Gruppe, der außerdem die Beigeordneten der Stadt, Kreisbeigeordnete Irene Alt sowie Vertreter der Elternschaft und der Medien, per Bus auf eine Rundreise durch Oppenheim. Stadtchef Held erläuterte dabei die unzähligen Einrichtungen und Angebote für Kinder und Jugendliche in Oppenheim. Angefangen mit dem Jugendhaus und der Jugendmusikschule in den neuen Räumen in Schulnähe, das Gymnasium, welches durch die Investitionen des Landkreises heute das modernste im ganzen Land sein wird, der Naturkindergarten auf der Festwiese, der ein Pilotprojekt von Stadt und Kreis ist, ebenso wie der Naturnahe Spielraum und das komplett sanierte Hallenbad. Den baulichen Zusammenhang am östlichen Oppenheimer Stadtrand konnte die Ministerin mit der künftigen IGS in den Räumen der RealschulePlus, der ebenfalls durch den Kreis neu gebauten Landskronförderschule, dem 2. Kunstrasenplatz, der Kita Gänsaugraben sowie dem Tiergarten von Lernen und Fördern im Kläuerchen erkennen.
Vorbei an mehreren von der Stadt komplett sanierten Spielplätzen, der Grundschule und der integrativen katholischen Kita nahm die Rundreise im neuen Hortgebäude in der Schulstraße seinen Abschluss.
Wie schon in der Kita Herrnweiher nahmen die Kinder auch hier die Ministerin bei ihrem Rundgang mit ins Boot, wenn es um eine Runde Tischfussball oder das Lösen kniffliger Hausaufgaben ging. Als bleibende Erinnerung wünschten sich viele Kinder Erinnerungsfotos und Autogramme von „ihrer Ministerin“, die sich mit dem „Oppenheimer Angebot und der Qualität hier“ mehr als nur zufrieden zeigte: „Hier in Oppenheim bekommt man selbst noch einmal Lust in die Kita zu gehen. Die Stadt steht exemplarisch für eine vorbildliche und beeindruckende Bildungspolitik“, so Doris Ahnen. „Wir sind sehr dankbar für die Zeit, die Sie sich genommen haben und für die umfangreiche Unterstützung in den zurückliegenden Jahren, ohne die wir das alles nie hätten schaffen können“, so der abschließende Dank des Stadtbürgermeisters an die Ministerin, die von winkenden Kindern und ihrer Leiterin begleitet schon zum nächsten Termin eilen musste.
Baumfällungen am Damm
Ganz Deutschland ächzt unter den Massen an Hochwasser. Auch in Oppenheim ist der Rhein über die Ufer getreten. Nach den erfolgreichen Vorberatungen im letzten Jahr durch den Umweltausschuss und den Ersten Beigeordneten Raimund Darmstadt (AL) in Zusammenarbeit mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd finden derzeit am Oppenheimer Hochwasserdamm Baumfällungen statt, die für die Gewährleistung des Schutzes vor einem Dammbruch und somit vor einem Hochwasser auf Stadtgebiet unabdingbar sind. „Baumfällungen sind, gerade im Naherholungsgebiet des Wäldchens, nie erfreulich, jedoch hat die Sicherheit der Bevölkerung vor einem Hochwasser oberste Priorität“, kommentieren Stadtchef Marcus Held und die Beigeordneten der Stadt die Maßnahmen, die im Oktober vergangenen Jahres im Rahmen des Forstwirtschaftsplans vom Stadtrat mitbeschlossen wurden. Hintergrund für die Fällungen ist die Notwendigkeit einer geschlossenen Grasnarbe für den Deich. „Wenn Teile des Deichs nicht genügend Sonne bekommen, wächst das Gras nicht optimal und es entstehen offene Flächen. Diese wären ein großer Schwachpunkt für die Stabilität des Deichs, wenn längere Zeit Hochwasser an ihm steht“, erläutert Held.
Ausbau der Merianstraße beginnt
Mit dem Beginn der Bauarbeiten zum Ausbau der Merianstraße am 24. Januar geht die Stadt Oppenheim keine vier Wochen nach Jahresbeginn bei der Fortsetzung der Sanierung von Altstadt und Untergrund in die Vollen. Die Baustelleneinrichtung erfolgt bereits am Donnerstag, 20. Januar. Der auszubauende Bereich umfasst die Strecke von der Einmündung an der Krämerstraße und reicht bis zum Feuerwehrgerätehaus in der Schulstraße oberhalb des Horts. Genau dort wird auch die Thüga in dieser Woche parallel damit beginnen, vom oberen Bereich der Schulstraße ausgehend, einen Hausanschluss den Hort zu verlegen. Die geplante Bauzeit hierfür ist auf drei bis vier Wochen angesetzt. Außerdem werden die unter der Straße befindlichen Kelleranlagenfür die Dauer der Maßnahme umfassend gesichert. „Während der gesamten Maßnahme bis zu ihrem geplanten Ende am 30. April wird die Zufahrt zum Bereich `Landskrone´ nur über die ausgewiesenen Umleitungsstrecken möglich sein. Wir bitten dies, bei Fahrten in die Altstadt zu berücksichtigen“, erklärt Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD). „Die ausführende Firma Hebau ist angewiesen, die Anlieger während der Bauzeit bei eventuell anstehenden Problemen wie etwa dem Transport von Müllbehältern, zu unterstützen“, so Held weiter.
Ansprechpartner bei der Fa. Hebau ist der Bauleiter, Herr Morina, Tel.: 0173/6535514
Bauleitendes Büro ist die Fa. PlangUT, Oppenheim, Herr Baumgarten, Tel.: 0171/7555501
Bei Fragen zum Untergrund: Fa. DMT, Herr Dr. Thomä, Tel.: 0170/2220963
Oppenheim zeigt sich auf Film
Ein herzliches Willkommen in der Wein- und Festspielstadt Oppenheim bietet ab sofort der nagelneue Image- und Werbefilm unter dem Titel „Oppenheim – Wein- und Festspielstadt. In enger Kooperation mit dem Veranstaltungs- und PR-Team der Stadt gelang dem Hahnheimer Filmemacher und Ex-ZDF-Kameramann Eric Nohl sowie Cutter Marcus Bauer ein bunter und vielfältiger Rundumblick über ein Jahr in Oppenheim. Der Zuschauer wird mit diesem Film auf eine unvergessliche Reise durch 365 Tage leben und genießen in Oppenheim eingeladen. Beginn ist der alljährliche Neubürgerempfang im historischen Rathaus im Winterzauber der Altstadt. Von dort an schlendert man über den Osterkünstlermarkt im Frühjahr, bevor der Mai mit faszinierenden Großveranstaltungen wie dem großen Mittelalter-Spektakel, der Wäldcheskerb oder „Rheinradeln“ mit über 80 000 Teilnehmern den jährlichen Veranstaltungskalender bereichert. „Wandeln Sie auf den Spuren der Geschichte durch die Katharinenkirche als bedeutendstem gotischem Bauwerk zwischen Kölner Dom und Straßburger Münster oder steigen Sie hinab in die „Stadt unter der Stadt“ und erleben Sie das einmalige Flair des Oppenheimer Kellerlabyrinths bevor Sie in der ersten Reihe sitzen, wenn die Oppenheimer Festspiele ihre Pforten öffnen“, verheißt der Klappentext der exklusiven DVD. Als Gast zum alljährlichen Weinfest im August als Höhepunkt im Veranstaltungskalender oder Beobachter typisch rheinhessischen Flairs in der Weinlese in international renommierten Weinlagen führt der Film den Betrachter zum herbstlichen Katharinenmarkt und zur feierlichen Mittelalter-Märchenweihnacht, diezu vorweihnachtlichem Genuss inmitten der historischen Altstadt willkommen heißt. „Wir sind sehr froh, dass der Film als qualitativ sehr hochwertige, filmische Visitenkarte ab sofort allen Bürgern und Gästen zur Verfügung steht. Es ist das erste Mal, dass wir die Stadt mit ihren vielen hochkarätigen Facetten, derart kompakt und informativ auf DVD bringen konnten. Mit dem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden“, so Stadtchef Held und Eric Nohl in einer gemeinsamen Erklärung im Rahmen der Filmpremiere zum diesjährigen Neubürgerempfang. Zu haben ist die etwa 20-minütige DVD für 9,90 Euro ab sofort in der Tourist-Info der Stadt in der Merianstraße 4.
Großer Andrang zum Neujahrsempfang 2011
Großer Andrang und reges Interesse begleiteten den traditionellen Neujahrsempfang der Stadt am Ende der ersten Januarwoche. In seiner Ansprache skizzierte Stadtbürgermeister Marcus Held die Ereignisse des vergangenen Jahres und zeigte auf, wie viel sich zum Wohle der Bürger und der Stadt anhand zahlreicher umgesetzter Maßnahmen getan hat. „Ganz oben auf unserer Liste wichtiger Projekte steht für 2011 die Fertigstellung der Umbauarbeiten am Oppenheimer Bahnhof. Mit dem erfolgreichen Abschluss der rund sechs Millionen Euro teuren Maßnahme, auf deren Realisierung die Stadt und ihre Bürger fast 20 Jahre warten mussten, erhält Oppenheim eine Visitenkarte, die landesweit ihresgleichen sucht“, konstatierte der Stadtchef, der neben der geplanten Sanierung des Kautzbrunnenwegs vor allem die Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzepts des kinder- und jugendfreundlichen Oppenheims in den Mittelpunkt seiner Ausführungen rückte. „Die Zahl, Größe und Qualität der Oppenheimer Bildungseinrichtungen, der Spielplätze und des reichhaltigen Freizeitangebots brauchen keinen Vergleich auf Landes- oder Bundesebene zu scheuen“, lobte Held das Zusammenspiel der verschiedensten Kräfte innerhalb der Stadt. Mehrere Ehrungen für ehrenamtliches Engagement und Zivilcourage, die Held mit dem Ehrensiegel der Stadt quittierte, bildeten einen weiteren Programmpunkt im prall gefüllten Ratssaal des historischen Rathauses. Bei einem Glas Secco und leckeren Brezeln genossen die zahlreichen Gäste des Empfangs zum Abschluss den Besuch der Sternsinger und die Vorführung des brandaktuellen Werbefilms der Stadt Oppenheim aus den Händen des Hahnheimer Filmemachers und Ex-ZDF-Kameramanns Eric Nohl, der sich mit der Kamera mehr als ein Jahr in der Wein- und Festspielstadt drehte.
Weihnachtsmarkt: Stadt zieht positive Bilanz
Die Oppenheimer Mittelalter-Märchenweihnacht hat auch im vierten Jahr ihres Bestehens wieder mehr als 10 000 Besucher in die winterliche Altstadt gelockt. „Ich danke allen mitwirkenden Oppenheimer Vereinen, dem Mitveranstalter Phantasia Historica sowie der Kindertagesstätte Herrnweiher ganz herzlich für den unermüdlichen Einsatz bei Vorbereitung und Umsetzung des Marktes auch in diesem Jahr“, betont Stadtchef Marcus Held, der sich ebenfalls über die Mithilfe der Kindergarteneltern beider Kindertagesstäten im Glühweinausschank der Stadt freute. Held zeigte sich desweiteren besonders zufrieden mit der sehr guten Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde, die, wie auch schon im Vorjahr, den Vorplatz der Katharinenkirche den Ausstellern zur Verfügung stellte. „Ohne diese Fläche und das Engagement der Kirchengemeinde wäre die Mittelalter-Märchenweihnacht um einiges ärmer. Mit dem wunderschönen Weihnachtsoratorium von Bach bescherte sie uns auch einen mehr als gelungenen Abschluss des Marktwochenendes am Sonntag“, lobte der Stadtbürgermeister das Engagement von Kirchenseite. "Hier konnten wir echte Synergien gewinnen, denn sowohl die Gäste des Weihnachtsmarkes staunten ob der tollen Kulisse vor der Katharinenkirche, die Besucher des Weihnachtsoratoriums erfreuten sich zusätzlich am Weihnachtsmarkt".
Auch die Vielfalt in der Herkunft der Marktbesucher erstaunte die Organisatoren, denn Gäste aus der Pfalz, Hessen, ganz Rheinland-Pfalz und den USA konnten begrüßt werden. „Gerade die amerikanischen Gäste lassen sich vom Reiz der deutschen Weihnacht besonders verzaubern und kommen gerne zu unseren urigen und rustikalen Märkten“, weiß Held um die Lust der Amerikaner auf deutsches Brauchtum. Mit ZDF-Ikone Wolf von Lojewski stattete eine Journalisten-Legende Oppenheim einen Besuch ab. „Gerade unseren Weihnachtsmarkt zeichnet nicht nur das übliche Essen und Trinken aus. Vielmehr ist es der authentische Reiz vorführenden Handwerks, vieler Künstler, liebevoll arrangierter Märchenpavillons und stimmungsvolle Musik, die Alleinstellungsmerkmale des Besuchermagnets sind“, weiß Held um die Bedeutung der mittlerweile bestens etablierten Veranstaltung.
Die insgesamt acht Märchen, die die Kindertagesstätte Herrnweiher bereits im vierten Jahr in einzelnen Themen-Pavillons vorgestellt hatte, erfreuten sich nicht nur bei den Kindern großer Beliebtheit. „Auch Eltern und Großeltern blieben stehen und haben sich die Märchen angesehen oder staunten über Märchenerzähler oder das Christkind in den Straßen“, fasst der mehr als zufriedene Stadtbürgermeister zusammen. Zufriedenheit herrschte seitens der Stadt und der VG auch über die Verkehrs- und Parksituation.
ZDF-Ikone besucht Weihnachtsmarkt
Der Märchenweihnachtsmarkt war für Oppenheim ein großer Erfolg. Mehr als 10.000 Besucher zählte die Stadt am Wochenende rund um den Marktplatz. Dass sich der Mittelalter-Märchenweihnachtsmarkt zu einem absoluten Geheimtipp in der Rhein-Main Region entwickelt hat, bestätigt der Besuch prominenter Menschen. So konnte Stadtbürgermeister Held am Samstag zur Eröffnung des Marktes den bekannten ZDF-Moderator und Redakteur Wolf von Lojewski willkommen heißen. "Sie haben eine ganz herrliche Stadt und einen tollen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt", lobte der ZDF-Mann gegenüber Held. Im Winzerausschank kamen die Gäste mit der Stadtspitze dann nicht zum Gläschen Wein sondern passend zum Advent zum Kaffee und Kuchen beim Roten Kreuz zusammen. Auch das gefiel von Lojewski gut: "Ich werde bald wieder nach Oppenheim kommen".
Stadt sucht FSJler für 2011
Soziales Engagement im Dienste aller. Dafür wirbt Stadtbürgermeister Marcus Held, der für das Jahr 2011 Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Diensten der Stadt willkommen heißen möchte. Bewerben können sich alle jungen Frauen und Männer, die sich für ein FSJ entschieden haben ab sofort. Interessierte melden sich bei Stadtbürgermeister Marcus Held unter 06133 – 4909 – 10, -11 oder per E-Mail unter info(at)stadt-oppenheim.de. Bewerbungsunterlagen können an die Stadt Oppenheim, Merianstraße 2, 55276 Oppenheim gesendet werden. Zu einem unverbindlichen, persönlichen Gespräch können die Interessenten auch die offene Bürgermeistersprechstunde, donnerstags von 16 bis 18 Uhr, kommen.
Tag des Ehrenamts 2010
Das Ehrenamt wird in Oppenheim nach wie vor mehr als groß geschrieben. Den Beweis dafür traten auch 2010 einmal mehr die mehr als 30 Geehrten des städtischen Tags des Ehrenamts an, die von Stadtbürgermeister Marcus Held, den Beigeordneten Marc Sittig, Rainer Ebling und dem Bürgerbeauftragten Frieder Reichert mit dem Stadtsiegel für besondere ehrenamtliche Verdienste ausgezeichnet wurden. „Anlässlich des bundesweiten Tags des Ehrenamts können wir in Oppenheim auch 2010 wieder erfreut feststellen, wie wichtig den Oppenheimerinnen und Oppenheimern ihr freiwilliges Engagement ist. Gerade in den letzten Jahren hat das Ehrenamt nicht nur national, sondern auch bei uns vor Ort immer mehr an Bedeutung gewonnen, was an der nach wie vor hohen Zahl an Ehrungsvorschlägen durch Vereine und Gruppierungen abzulesen ist“, zeigte sich das Stadtoberhaupt überglücklich mit dem Beitrag zu sozialen, ökologischen oder kulturellen Belangen in der Wein- und Festspielstadt, der bereits 2009 seinen Niederschlag mit der Ausrichtung des landesweiten Ehrenamtstages fand. Neben dem Siegel erhielten die Geehrten ein Weinpräsent oder Blumenstrauß und konnten sich über eine Urkunde freuen. Symbolisch schließt sich im Zeichen des Ehrenamts, durch die Wahl des alljährlichen Veranstaltungsortes, ein Kreis, der durch dessen ehrenamtliche Aufwertung im Rahmen der Sanierung des Kellers 2004 seinen Ursprung fand. Viele Arbeitsstunden waren damals notwendig, um dem nahezu undurchdringlichen und eingedreckten Gewölbe sein heutiges Gesicht zu verleihen.
Naturkindergarten mit neuer WC-Anlage
Da strahlten die Kinderaugen und fleißige kleine Hände durchschnitten das offizielle Band. Zu Einweihung der WC-Anlage an der Festwiese, die fortan dem Naturkindergarten zur Verfügung steht, waren Kinder und Eltern des Pilotprojekts des Kreises und der Stadt in großer Zahl zur verschneiten Festwiese gepilgert. Weder frostige Temperaturen noch kalter Wind konnten den Enthusiasmus der kleinen Oppenheimer bremsen, als die moderne Sanitäreinrichtung ganz genau in Augenschein genommen wurde. Zwischen Hochwasserschutzwand und dem stadteigenen Gelände des Bauhofes gelangen die kleinen Abenteurer künftig, leicht zugänglich, zu ihren ganz eigenen Toiletten. „Mit dem planmäßigen Abschluss der wichtigen Maßnahme können wir von Seiten der Stadt den dringend notwendigen Beitrag für den Naturkindergarten leisten, der das pädagogische Konzept des Kindergartens bedeutend unterstützt. Die Kinder sind den ganzen Tag draußen. Da müssen einfach adäquate sanitäre Einrichtungen vorhanden sein, sowohl für die Kinder als auch für das Erzieher-Personal“, zeigte sich Stadtchef Marcus Held begeistert von der Arbeit, die im August begann. In dem eingeschossigen Modul, das rund 52 Quadratmeter Grundfläche aufweist sind kindgerechte WCs, eine Personaltoilette für den Waldkindergarten sowie Außenzapfstellen zur Reinigungsmöglichkeit für die Kinder des Waldkindergartens enthalten. Bei einem warmen Glas Punsch, einer knusprigen Brezel und angewärmt durch liebevoll und eigens arrangierte Kinderlieder durch Leiterin Claudia Holzinger störte sich niemand der zahlreichen Anwesenden an Wind und Wetter, während die rund 120 000 Euro teure Anlage, die auch bei Festen zur Verfügung stehen wird, begutachtet werden konnte.
Vorstädter Straße feierlich eingeweiht
Trotz klirrender Kälte fanden zahlreiche Anlieger und Gäste den Weg zur feierlichen Einweihung der Vorstädter Straße. Mit dem Ausbau der Vorstädter Straße wurde der erste Bauabschnitt der Sanierung der Vorstadt vollzogen. Zusammen mit dem Kautzbrunnenweg, der zu Beginn des nächsten Jahres in Angriff genommen werden soll, werden rund 1,2 Millionen investiert. Stadtbürgermeister Marcus Held dankte bei der feierlichen Eröffnung den Anwohnern, die mit rund 200 000 Euro einen, so Held, „höchst dankenswerten Anteil“ an der Realisierung einer weiteren deutlichen Aufwertung des Oppenheimer Straßenbildes hatten. Held dankte auch dem Land, das mit dem Leiter des LBM Worms, Bernhard Knoop, und der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp vertreten war, für die großzügige Förderung. „Ich freue mich außerordentlich, dass die gemeinsamen Anstrengungen von Land, Stadt, Bürgern sowie der ausführenden Firmen und beteiligter Kräfte innerhalb des gesteckten Kosten- und Zeitplans zum Erfolg geführt haben. Neben der Erneuerung aller Anschlüsse durch die Versorger unter der Erde ist auch das oberirdische Ergebnis vorbildlich“, erklärte Held in Anspielung auf die stilisierte Einpflege des ursprünglichen Verlaufs der Stadtmauer ins Straßenbild. Moderne Straßenlaternen, die dem zukünftigen Standard bereits entsprechen, lassen die Vorstadt auch bei Dunkelheit in einem neuen Licht erscheinen. Auf dem Fischmarkt wird sich Historie und Moderne begegnen, denn neben der alten Schwenkel-Pumpe wird auch ein bewegter Brunnen entstehen. Auf einer Länge von rund 300 Metern und innerhalb einer Fläche von gut 2450 Quadratmetern wurde der Straßenbelag in einer Ausbauhöhe von 60 Zentimetern erneuert. „Eine Leistung, die die Firma Hebau erneut zur großen Zufriedenheit der Anlieger und uns als Auftraggeber erledigt hat. Auch der Planer Rudolf Baumgarten hat vorzügliche Arbeit geleistet“, lobt der Stadtchef. Weitere 300 Meter und eine Fläche von 2200 Quadratmeter vom Kautzbrunnenweg bis zur Unterführung in Richtung B9 waren Inhalt des zweiten Bauabschnitts. Inhalt der umfassenden Maßnahmen, an denen die Stadt mir rund 320 000 Euro beteiligt ist, waren die Sanierung der Straßenbereiche in Asphalt sowie der Gehwegbereiche in Betonsteinpflaster sein. Die Gehwegbereiche wurden mittels Hochbord und Rundbordanlagen abgegrenzt. Ebenfalls erfolgte eine Komplettsanierung der Hausanschlüsse von Kanal, Gas, Wasser sowie der Straßenbeleuchtung. Unter großem Beifall der anwesenden Bürger und Gäste wurde die Straße ihrer Bestimmung übergeben, bevor eine kräftige Gulaschsuppe, warmer Kaffee und die musikalische Untermalung durch die Meriankapelle den Nachmittag beschlossen.













































































































































































