Stadt Oppenheim

Spenden: Mehr als 20.000 Euro für Oppenheimer Tafel

Angesichts überwältigender Unterstützung aus der Region, konnten, unter anderem, auch 2017 wieder die "Weihnachtsbraten" an die Tafel-Nutzer ausgegeben werden.

Angesichts überwältigender Unterstützung aus der Region, konnten, unter anderem, auch 2017 wieder die „Weihnachtsbraten“ an die Tafel-Nutzer ausgegeben werden.

Tief beeindruckt von der Spenden- und Unterstützungsbereitschaft für die bedürftigen Menschen in der Region in den Tagen vor Weihnachten zeigt sich der Vorsitzende der Oppenheimer Tafel, Marcus Held. Im Namen des gesamten Vorstands dankte Held der VG Rhein-Selz und deren Rat, der am vergangenen Montag noch einen Zuschuss für die Tafel in Höhe von 15 000 Euro rückwirkend bewilligte.

Stellvertretend für die Hilfsbereitschaft, so Held, stehe die großzügige Zuwendung der Volksbank Alzey-Worms in Höhe von 4 000 Euro, die Tafel-Geschäftsführer Walter Lang und der Zweite Vorsitzende des Tafelvereins, Matthias Mohr in Vertretung von Held entgegennahmen. „Wir danken der Volksbank, die sich der Region stets verbunden fühlt, für die großzügige Spende und insbesondere für die tolle Unterstützung der letzten Jahre. Damit setzt die Volksbank ein deutliches Zeichen der Solidarität mit jenen, die nicht auf der Sonnenseite stehen“, quittierte Held die große Geste, von der insgesamt fünf Tafeln in Worms, Oppenheim, Kirchheimbolanden, Alzey und Mainz profitieren. Insgesamt wendet die Volksbank dafür 20 000 Euro auf.

Die Unterstützung werde auch dringend gebraucht, weiß der Vorsitzende Marcus Held. Im jährlichen Kostenaufkommen stellten die Mietzahlungen an den Vermieter den größten Batzen dar. Daneben müssten Nebenkosten für Strom, Wasser und Versicherungen aufgewendet werden. Somit, verrät Held, kämen jährliche Gesamtkosten von rund 60 000 Euro zusammen. „Dabei ist es uns sehr wichtig, dass alle ehrenamtlichen Helfer der Tafel während ihrer Arbeit umfangreichen Versicherungsschutz genießen. Zu mehr Sicherheit soll ebenso ein Arbeitsschutzbeauftragter innerhalb des Team der Tafel, der im ablaufenden Jahr, ernannt wurde, beitragen. Dieser kümmere sich ehrenamtlich um die Sicherheit der Abläufe im Tafelbetrieb.

Ganz besonders erfreut zeigten sich der Tafel-Vorstand und Held über das immense Spendenaufkommen für die „Weihnachtsbraten“, die jedes Jahr in der Woche vor Weihnachten an die Tafel-Nutzer verteilt werden. Mit einer besonders großzügigen Spende von mehr als 200 Kilogramm Spießbraten hatte Eugenius Steckler, Inhaber von „Steckler´s Rheinrestaurant“, mit seinem Team das Vorhaben unterstützt. Zuvor hatte die Tafel einen Aufruf an die Menschen der Region gerichtet und um entsprechende Spenden gebeten, mit denen man „Braten-Pate“ werden konnte. „Wir sind überwältigt von den mehreren Dutzend Weihnachtsbraten, die wir dank der Unterstützung aus der Bevölkerung ausgeben konnten – Für ein schönes Weihnachtsfest für alle“, erklärt Held abschließend.