Stadt Oppenheim

Nieder-Ramstädter Diakonie kommt nach Oppenheim

Das Krämereck Süd ist um einen weiteren „Leuchtturm“ reicher. Denn mit der Ansiedlung eines inklusiven Wohnprojekts für Menschen mit Behinderung durch die „Nieder-Ramstädter Diakonie“ (NRD) in Form eines Neubaus in der Johann-Paulsackel-Straße schließt sich nicht nur eine große Baulücke. „Das Projekt wird von einem immensen öffentlichen Interesse begleitet und wir sind sehr froh, mit der NRD eine bewährte und starke Institution als `Neubürgerin´ begrüßen zu dürfen. Mit dem baulichen Lückenschluss bereichern wir das Krämereck, das bisher vor allem durch Wohn- und Gewerbebebauung geprägt ist, durch eine soziale Komponente, die die Vielfalt unseres Konzepts unterstreicht“, freute sich ein sichtlich zufriedener Stadtbürgermeister Marcus Held. Im persönlichen Gespräch mit dem scheidenden Vorstand der NRD, Walter Diehl, und dessen Nachfolger Christian Fuhrmann, lobte Held die reibungslose Zusammenarbeit im Vorfeld der Realisierung.

Jetzt hat auch das rheinland-pfälzische Sozialministerium grundsätzlich grünes Licht für das Projekt gegeben. „Wir sind sehr zufrieden. Zum einen über die schnelle Abwicklung im Zusammenhang mit dem Grundstückserwerb und die besondere Eignung des Areals für unsere Zwecke. Schließlich befindet sich mit der `Landskrongalerie´ eine große Mall sowie sehr gute Infrastrukturanbindung direkt vor Ort“, zeigte sich Walter Diehl begeistert vom bisherigen Verlauf der Realisierung. Die NRD ist ein diakonischer, gemeinnütziger Träger der Behinderten-, Jugend- und Altenhilfe und mittlerweile an mehr als 50 Standorten in Südhessen und Rheinhessen vertreten.

„Wir legen an all unseren Wohnstandorten Wert darauf, inklusives Wohnen zu ermöglichen. Menschen mit mehr oder weniger starken Beeinträchtigungen, mit verschiedenen Pflege- und Tagesstrukturbedarfen wohnen in einem Haus. In Oppenheim richtet sich unser Angebot an 16 Personen, hauptsächlich aus dem Wohnverbund Wallertheim (VG Wörrstadt). Mit dem Neubau im Krämereck bereichert die Stiftung der NRD die Trägerlandschaft entlang der Rheinschiene und setzt hohe Standards inklusiven Wohnens beispielhaft und ökonomisch um“, geht Christian Fuhrmann ins Detail, der Diehl als Stiftungsvorstand beerbt und bereits seit fünf Jahren im Stiftungsrat der NRD tätig gewesen ist.

Dabei legen sowohl der Stadtchef als auch Diehl und Fuhrmann Wert auf größtmögliche Transparenz für die Öffentlichkeit. „Bevor auch nur ein Handgriff auf dem Baugelände stattfindet werden wir die Nachbarn, Anwohner und Bürger voll umfänglich, sowohl über die Presse, persönlich, als auch in einer Infoveranstaltung, ausführlich über das Vorhaben informieren. Schließlich ist es auch für uns ein wichtiger, nächster Schritt im Regionalisierungsprozess der Nieder-Ramstädter Diakonie“, versichern Diehl und Fuhrmann abschließend.

So finden Sie uns vor Ort:

Besuchen Sie die Wein- und Festspielstadt. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Merianstraße 2, 55276 Oppenheim

Kontakt & Anfahrt