Stadt Oppenheim

Aufruf: „Für ein saubereres Oppenheim!“

Aktion Sauberes Oppenheim_VA_Juli2017 (2)Aus aktuellem Anlass richtet Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) einen dringenden Aufruf an die Bürger der Stadt für ein „saubereres Oppenheim“. „Benzinkanister und Altölbehälter auf Spielplätzen, ausgediente Kühlschränke im Wäldchen, volle Hundekotbeutel in Kanaleinläufen oder total überwucherte Gräber und Stolperfallen auf dem Friedhof. In unserer schönen Stadt grassiert ein akutes Problem mit dem Entsorgungsbewusstsein und dem Sinn für das Allgemeinwohl. Es kann nicht sein, dass einige wenige tun, was sie wollen – Und das zu Lasten ihrer Mitmenschen“, erklärt Held, der sich hier vor allem vor den städtischen Bauhof stellt. „Wolfgang Herzog und sein Team leisten hier unfassbare Sisyphos-Arbeit. Ich danke dem Bauhof für seine aufopferungsvollen Bemühungen, überall in der Stadt hinterher zu sein, dass es sauber und ordentlich aussieht. Das geht jeden an, egal ob bei achtlos entsorgtem Sondermüll oder der Tatsache, dass, auch nach wiederholter Aufforderung, der Sicherungs- und Ordnungspflicht auf dem Friedhof nicht nachgekommen wird“, berichtet der Stadtchef.

„Die Menge an illegal und sorglos verklapptem Rest- und Sondermüll, teils auch von Gefahrenstoffen, ist im gesamten Stadtgebiet drastisch angestiegen. Gerade jetzt, in den Sommermonaten, sammeln wir bis zu zehn Kubikmeter Müll in allen Bereichen der Stadt ein. Das entspricht ein bis zwei großen Containern pro Woche und verursacht Kosten von bis zu 20 000 Euro pro Jahr“, lässt Bauhofleiter Wolfgang Herzog tief blicken. „Besonders neuralgisch sind Punkte in der Stadt wie der Eiskeller in der Mainzer Straße, der Postplatz, der Weg zum Strandbad, das Strandbad selbst, Wirtschaftswege und das Wäldchen. Ganz neu in Mode ist das Hineindrücken von Hundekotbeuteln in Kanalabläufe unserer Straßen. Ebenso werden die, teils nur nachlässig eingetüteten Hinterlassenschaften der Hunde, oft neben Waldwegen, in Privatgärten oder den Kleingartenanlagen weggeworfen“, so Held und Herzog angesichts von Teppichen, undichten Altölbehältern, halbvollen Farbeimern, Kühlschränken, Bauschutt, Dämmmaterial, Fernsehern oder alten PCs.

„Ärgerlich ist gerade auf dem Friedhof die Bewusstlosigkeit mancher Zeitgenossen, die Dinge in den dafür bereitgestellten Containern entsorgen, die dort mitnichten hineingehören. Ebenso ist unser für den Friedhof verantwortlicher Bauhof-Mitarbeiter Robert Zink, fernab seiner eigentlichen Tätigkeit, damit befasst, die teils beachtliche Vernachlässigung von Sicherungs- und Ordnungspflicht mancher Menschen zu kompensieren. Total überwucherte Gräber, lose Grabsteine, Stolperfallen auf den Wegen zwischen den Gräbern durch Unkraut und Unrat – Geht gar nicht“, so Held.

„Daher fordere ich alle Oppenheimerinnen und Oppenheimer gerade jetzt auf, mitzuhelfen, unsere schöne Stadt als solche zu bewahren. Helfen Sie bitte alle mit, Ordnung zu halten und Müll seiner ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen. Wir alle schätzen Oppenheim als lebens- und liebenswerte Stadt – Das soll auch in Zukunft so bleiben“, wendet sich der Stadtchef direkt an die Bürgerinnen und Bürger.

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