Stadt Oppenheim

„Historische Stadtbereiche“: 350 000 Euro Fördergeld

Frohe Kunde des Landes ereilte Stadtbürgermeister Marcus Held in Form eines Förderbewilligungsbescheids zur städtebaulichen Erneuerung. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp (beide SPD) hatte sich Held bereits vor drei Jahren, nach Beendigung der 25 Jahre währenden „Altstadtsanierung“, erneut für eine Fortführung des Förderprogramms stark gemacht. Jetzt bestätigte Innenminister Roger Lewentz die Fördersumme von 350 000 Euro, einschließlich Bundesfinanzhilfen. Dies entspricht einer Förderung in Höhe von 80 Prozent der förderungsfähigen Gesamtsumme von rund 437 000 Euro.

Die Zuwendung fließt aus dem Bund-Länder-Programm „Historische Stadtbereiche – Historischer Denkmalschutz“ (STH), dient der städtebaulichen Erneuerung der Innenstadt auf dem Gebiet der historischen Altstadt. „Mit dem neu aufgelegten Programm, von dem wir jetzt profitieren dürfen, eröffnen sich für Oppenheim neue Perspektiven, die weitere Entwicklung von Bereichen der Altstadt, die bisher nicht vom Städtebauförderungsprogramm profitiert haben, ganzheitlich im Sinne eines Integrierten Entwicklungskonzeptes in Angriff zu nehmen. Mein besonderer Dank gilt dem Bund und dem Land Rheinland-Pfalz für die fortwährende Unterstützung unserer schönen Stadt“, erklärte Held angesichts des Schreibens aus dem Innenministerium, das Kathrin Anklam-Trapp dem Stadtchef persönlich übergab. „Diese Förderung sowie das aufgelegte Programm, sind Meilensteine zur konsequenten Fortführung des eingeschlagenen Weges für Oppenheim. Somit kann das Erfolgsmodell Städtebauförderung fortgeführt und im Dialog mit allen an der Stadtentwicklung beteiligten Akteuren weiterentwickelt werden. Das freut mich insbesondere für Oppenheim und den dringenden Bedarf an Mitteln zur Pflege und Weiterentwicklung von Stadt und Untergrund“, fügte die Landtagsabgeordnete hinzu.

Einig sind sich Held in seinen Funktionen als Stadtchef und Bundestagsabgeordneter und Anklam-Trapp über die Tatsache, dass „mit der Förderung durch Bund und Land eine wichtige Weichenstellung für die Unterstützung der Kommunen mit Hinblick auf die wachsenden Anforderungen des demografischen, sozialen, ökonomischen Wandels sowie bei den anstehenden Aufgaben hinsichtlich des Klimaschutzes“ vorgenommen wurde. „Ein wichtiges Signal für viele Regionen Deutschlands ist es auch, dass Kommunen in Haushaltsnotlagen nicht mehr von der Nutzung der Städtebaufördermittel des Bundes ausgeschlossen bleiben. Damit können gerade die Kommunen, deren Bedarf am höchsten ist, mitgenommen werden und die kommunalen Aufgaben einer sozialen und integrativen Stadtentwicklung wahrnehmen“, erinnern Held und Anklam-Trapp an den bereits 2014 vom Bund eingeschlagenen Kurs.

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