Stadt Oppenheim

Forschergewölbe

 

Mit großer Freude kann die Stadt Oppenheim die Zusage einer großzügigen Spende der Firma Boehringer Ingelheim zur Förderung des Forschergewölbes im Oppenheimer Untergrund bekannt geben. Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD) und Vertreter des Pharmakonzerns einigten sich somit jetzt auf den Beginn einer Partnerschaft zum Wohle der Kinder, die in der einmaligen Atmosphäre des Oppenheimer Untergrunds lernen und erleben können. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Projekts im Forschergewölbe, da es in erster Linie den Schülerinnen und Schülern zugute kommt. Denn die Nachfrage nach der Möglichkeit in der `Stadt unter der Stadt´ zu lehren und zu lernen steigt stetig. Wir als Stadt Oppenheim sind stolz auf die Möglichkeit, durch die einzigartige Atmosphäre im Untergrund touristische Nachhaltigkeit sowie Lern- und Erlebnisraum gekonnt zu kombinieren“, erläutert Stadtchef Held den Oppenheimer Beitrag zur aktuellen „Edutainment“-Debatte.

Bereits im Mai 2008 startete eine Kooperation mit dem „NaTLab“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, in deren Rahmen eine Testklasse der Oppenheimer Grundschule bereits erste Erfahrungen mit „Feuer, Wasser, Luft und Erde“, dem Motto des Forschergewölbes, sammeln konnte. „Viele Grundschulen aus der näheren Umgebung haben 2008 bereits Schulausflüge, Wandertage und Projektwochen im Untergrund durchgeführt, was zu einem ausgebuchten Terminkalender geführt hat“, freut sich Held über die Resonanz, deren Ausbau er durch die neuerliche Spende weiter gestützt sieht. Finanziert werden konnte die Erstausstattung durch einen Zuschuss des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums in Höhe von 13 000 Euro aus dem Projekt „WissenschafftZukunft“. „Ich bin der festen Überzeugung, dass die Investitionen in unser aller wertvollstes Gut getätigt wurden – unsere Kinder. Denn die Weiterentwicklung des Konzepts eines kinder- und jugendfreundlichen Oppenheims war und ist eines meiner Versprechen und kommt auf diese Weise wieder einen Schritt voran“, resümiert der Stadtbürgermeister.

Konzept:

Im Jahr 2000 wurde aufgrund der großen Nachfrage nach „SchülerInnenprojekten“ im Fachbereich Chemie und Pharmazie an der Johannes Gutenberg-Universität das Nat-working SchülerInnenlabor eröffnet.
Die naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Johannes Gutenberg-Universität, die Mainzer Max-Planck-Institute, das Ada Lovelace-Projekt und die im Projekt engagierten Schulen haben mit Hilfe des SchülerInnenlabors ihre einzelnen, bereits etablierten Aktivitäten gebündelt und so ihre Kapazität erweitern können.

Dank der großzügigen Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur und des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend hat sich das NaT-working SchülerInnenlabor zu einem sehr erfolgreichen Projekt entwickelt.

Auch in den anderen Fachbereichen der Johannes Gutenberg-Universität existieren diverse SchülerInnenprojekte. Um diese einzelnen Initiativen zu bündeln wurde ein gemeinsames Konzept entwickelt und das interdisziplinäre NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Ende 2002 gegründet. Das Grundanliegen des NaT-Lab ist es, ein für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen angemessenes und aufeinander aufbauendes Angebot zu konzipieren, das nachhaltig wirkt und langfristig finanzierbar ist.

(Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Link zum NaT-Lab:www.nat-schuelerlabor.de

Anmeldungen bitte an:

Frau Anja Leber

Stadt Oppenheim

Merianstraße 2

55276 Oppenheim

Tel.  06133 – 4909 – 24

Fax: 06133 – 4909 – 29

E-Mail:info(at)stadt-oppenheim.de

oder

Dr. Heike Funk, Dr. Christa Welschof

NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Duesbergweg 10-14

55099 Mainz

Tel:  06131 – 39 – 23921

Fax: 06131 – 39 – 26955

E-Mail:nat-schuelerlabor(at)uni-mainz.de